Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 29 (17.4.1931)
- Date
- 1931-04-17
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 29, 17. IV. 1931 Sdte 185 JUEDISCHE RUKDSCHAÜ Vermischtes Frauen-Arbeltsgemelnschaft für Palästina. Palästina- Handarbeiten, lafforange. Ständiger Verkauf schöner Palästina-Handarbeiten *- für Geschenkzwecke be* sonders geeignet — und ausgezeichneter Jaff orange (Orangeade aus frischen Palästinafrüchten) zugunsten der Frauen-Arbeftsgemeinschaft für Palästina joden Donnerstag nachmittag bei Frau Rechtsanwalt Cohn, perlin W, Potsdamer Str. 99 (Lzw. 6128) und bei Portz 8t Co., Pariser Str. 31 (Nähe Olivaerplatz, Laden). Palästina-Reisen. Auch nach Abschluß der eigentlichen Reisesaison nach Palästina ist die Nachfrage nach Plätzen auf den regelmäßigen Dampfern recht groß. Allen Intere^senten empfehlen wir daher, sich auch jetzt noch rechtzeitig für die Reservierung geeigneter Plätze zu interessieren. Alle Informationen erteilt kostenlos und unverbindlich der Palestine & Orient Lloyd, Berlin N 24, Friedlichste 121, Dl, Norden 2455. Gastspiel. Der Tenor Max Pederow vom Londoner Pavillon-TJjeater gibt am Sonntag, dem 19. April, ein einmaliges Gastspiel im Wallnertheater, Berlin. Näheres siehe Inserat. Die Verwirklichung der jüdischen Friedensidee. Dies ist das Thema einer öffentlichen Kundgebung, die der Jüdische Friedensbund, unter Beteiligung der ,,J ungjüdi- ־eben Friedens gern ein schaft“ und der ״Schule des Frieden s“, Montag, den 20. April, 8 Uhr abends, im Brüdervereinshaus, Berlin W 62, Kurfürstenstr. 115/116, veranstaltet. Vorsitz und Eröffnungsansprache: R.-A. II. Stern. Ueber das Hauptthema der Kundgebung referiert Rabb. Dr. Felix Goldmann (Leipzig). Min.-Rat Hans Goslar spricht über ״Nationalismus im Lichte der jüdischen Friedensidee“, Erwin Seheftelowitz (Jungjüdische Friedensgemeinschaft) über die ״Grundlagen der jüdischen Friedensbewegung“. Den Abschloß dieses Teils hildet die Rezitation einer Friedensdichtung von Frieda Mehler. Es folgt ein Vortrag im Rahmen der ״Schule des Friedens“ von Dr. Georg Herlitz über das Thema ״Der Friedensgedanke in der Lehre und der Geschichte des Judentums“. Das Schlußwort hält Dr. Alfred Nossig. Die Berliner Orchester-Vereinigung spielt Komposilionen von Beethoven^ Meyerbeer, Wagner, Schumann, Mendelssohn. Aehnlich wie anläßlich der vorangehenden Veran- Haltungen des jüdischen Friedensbundes ist auch bei der bevorstehenden Kundgebung ein starker Andrang des Publikuins zu erwarten, wir betonen daher, daß der Einlaß um 74׳ Uhr, der Anfang pünktlich um 8 Uhr stattfindet. Bundespräsident Miklas hat dem jüdischen Gelehrten, Hofrat Professor Dr. Salomon Frankfurter, in Anerkennung seiner Verdienste um das österreichische Bildungswesen das silberne Ehrenzeichen der österreichischen Republik verliehen. Berliner Zionistische Vereinigung. Montag, den 27. April, abends 81/9 Uhr, im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10, Vertreterversammlung. — Dr. Martin Rosenblüth: ״Vor dem 17. Zionistenkongreß״. Die Versammlung ist für Mitglieder der B. Z. V. öffentlich. Gruppe Retalckendorf-Tegel der B.Z.V. Sonnabend, den 18. April, abends S»/2 Uhr, im Restaurant Hübner, Tegel, Ber* liner Str. 3, Dr. Karl H M b: ,;Die Wirklichkeit Pafistkas". Berliner Zionistische Vereinigung. Mittwoch, den 29. April, abends 8!/* Uhr, Im Bürgersaal des Rathauses, Königstraße: Oeffentliche Versammlung ״Jüdische weitnot“, Referenten: J. Klinow, Moses Waldmann. Rat für hebräische Arbeit unter der Jugend. Am 18. April, 81/9 Uhr abends, im Saal des K. J. V., Bleibtreustr. 50, hebrä-!scher Vortrag über das Thema: ״Haschomer Hatair“. Einleitung von Herrn Schanhabi. Misrachl. Mittwoch, den 22. April, abends 84,י Uhr, im Hackischen Hof, Roscnthaler Straße. Vortrag von Dr. Robert Weiß; ״Palästina und die nationalen Bewegungen im Vorderen Orient“. Anschließend Mitgliederversammlung zur Besprechung von Kongreßproblemen und Wahlen der Delegierten zum Delegiertentag des deutschen Misrachi am 3. Mai. Der Jüdische Schulverein Berlin veranstaltet am Sonntag, dem 19. April, abends 8!/» Uhr, im ״Eden-Hotel“, Eingang Kurfürstenstr. 91, einen A u t o r e n-A b e n d, an dem Dr. Alfred Doeblin und Dr. Lion Feuchtwangcr aus eigenen Werken lesen werden. Der Gesamtertrag fließt dem Baufonds für die Schule Klopstockstr. 58 zu. Eintrittspreis 5 M. Zionistischer Jugendbund ״Nordau“. Geschäftsstelle: Heinz Engländer, Berlin N 54, Schönhauser Allee 186; Heim: Lottum- Straße 9/10, Hof, pari links (am Schönhauser Tor). Sonnabend, den 18. d. M., abends S1/3 Uhr, Abschiedsfeier für Nathan Gettinger vor seiner Abreise nach Erez. —• Sonntag, den 19. d. M., Fahrt nach Königswusterhausen zur Treffahrt mit der Wolziger Chaluzgruppe. Treffpunkt: 81/4 Uhr, Görlitzer Bahnhof. — Dienstag, den 21. d. M., Heimabend, 8Vs Uhr. Frauen-Arbeitsgemelnschaft für Palästina. Be/irksgruppe Grüne wa Id: Montag, den 20. April, nachm. 4',4 Uhr, Diskussionsnachmittag: ״Die jüdische Jugendbewegung“. Einleitender Vortrag Frl. Emmv Horowitz. Im K.J.V., Bleibtreustr. 50. — Arbeitsgruppe Schöneberg: Dienstag, den 21. April, abends Sv» Uhr, bei Frau Haase, Duisburger Str. 10. Leitung: Herr Rabb. Dr. Nobel. — Dienstag, den 28. April, nachm. 41/3 Uhr: Tee nachmittag im Hause von Frau Cläre Hirsch, Landshuter Str. 1. Vortrag von Herrn Siegfried Hirsch über Ch. N. Bialik, sein Leben und sein Werk. Gäste willkommen. — Bezirksgruppe Nord und Ost: Montag, den 27. April, abends 8!־׳ Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/1, Studienzirkel unter Leitung von Frau Dr. Freier: ״Der erste, zweite und dritte Jischuw“. Gaste willkommen. Hilfsverein der Deutschen Juden. Die Jahresversammlung des Hilfsvereins der Deutschen Juden findet Sonntag, den 19. April 1931, pünktlich 11 Uhr vormittags, im Hotel ״Kaiserhof“, Wilhelmplatz, statt. Diese Jahresversammlung bildet einen bedeutungsvollen Abschnitt in der Geschichte des Hiifs- Vereins der Deutschen Juden, der nunmehr auf ein 30jähriges Wirken zurückblickt. Die Jahresversammlung wird durch den Vorsitzenden des Hilfsvereins der Deutschen Juden, Herrn Dr. James Simon, eröffnet. Ansprachen werden halten: Justizrat Dr. Julius Btau, Frankfurt a. M.: Dr. Bernhard Kahn, Ber-!in; Max M. Warburg, Hamburg; Dr. Sigmund Wassermann, Berlin; Generalsekretär Dr. Mark Wischnitzcr. Verein der Tarnower, e. V. Sonnabend, 18. April, um 201/3 Uhr, in der Jüdischen Gemeinde, Rosenstr. 2/4, 3. Kulturabend mit Vortrag. Eintritt frei. Um zahlreichen Besuch wird gebeten. המועצה לעבודה עברית נין הנער עורכת במוצאי שבת׳ 18 לאפריל׳ בשעה ,/*» בערב׳ באולם ».K.J.V״ (50 .Bleibtreustr) שיחה על מושא: "השו?ןר הצעיר". המומה הוו׳ שנהבי. Geschäftliche MltMIaüflen Unseren Lesern wird das Cafd Kutschers, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am SchlUertheater, bestens empfohlen; slmtllche In- und ausländischen Zeitungen. Konzerte erster Künstler. * Der neu gegründete Verein ״FamiHenschutz“, G«ra«iz1nütziger Verein für Hinterbliebenenfürsorge der Mitglieder jüdischer Gemeinden e. V., hat •ich die Aufgabe gestellt, such denjenigen die Möglichkeit einer Vorsorge für die Fsmilis zu geben, deren Wirtschaft» liehe Verhlltnisse große Ersparnisse nicht gestatten. Bereits für einen Monatibcitrsg von 2 M. wird ein erhebliches Sterbegeld wir Ver- Fügung gestellt, th» geglättet, Mittel für die ersten großen Ausgaben, die jeder Trauerfall in der Familie zu verursachen pflegt, bereit m stellen. Der Verein ist durch die besonders sozial wirkenden Einrichtungen (Doppelauszahlung bei Unfalltod, Kinderslerbegeld-Ver- Sicherung, Erhöhung des Sterbegeld« durch di» Dividende) in der Ls» weitestgehende Vorteils zu bieten. Anfragen von Interessanten sind zti richten an: Familienschulz, Gemeinnütziger Verein fflr Hinterblielienenfürsorge der Mitglieder jüdischer Gemeinden, Berlin W fl, Friedrich-Ebert-Str. 2/3, Tel. Kurfürst 8484. Haupt- oder neben» berufliche Mitarbeiter werden gesucht. Wir verweisen auf di® Anaoaoa in vorliegender AikmV. # Ist das Zimmer noch so klein, Blumen sollen drinnen sein! Zu den Kennzeichen des wirklich kultivierten Menschen zlhlt zweifelsobn« auch die Lieb« zu den Blumen. Auch das Wohnen in d«r düsteren Mietskaserne gewinnt einen Anflug von Gemütlichkeit, wenn die Kinder Floras ihr Dasein bekunden, £>ie Liebe zur Natur kann daher wohl nicht besser geweckt und angeregt werden alt dadurch, daß man sich selbst mit der Anzucht von Blumen befaßt und ihr Sein, Werden und Vergehen dauernd beobachtet. Nicht jeder ist in der glücklichen Lage, eine» Garten sein eigen zu nennen. Indeß verfügt jeder über ein Fensterbrett oder gar einen Balkon, Ampeln oder Vasen, wo man mit meinen weltberühmten Tiroler G e b i r es h I n g enelken und Ca los te g i a gen. Balkonröaenen einen reichen, dankbar blühenden Blumenflor mit bescheidenen Mitteln erzielen kann. Wer bis jetzt noch nichts zur Schmückung seine• Balkons oder seines Fenstersimses unternommen hat. dem empfehlen wir, w» dem heutigen Angebot im Anzeigenteil Gebrauch zu machen. * Die allmähliche Wiederkehr des Vertrauens zur deutschen Wirtschaft hat sich in den letzten Wochen gerade am Rentenmarkt in besonderem Maße ausgewirkt. Dabei zeigte ea sich, daß in den Werten, die aus politisch«! und psychologischen Gesichtspunkten während der Vertrauenskrise besonders gedrückt waren, ganz erhoblicho Kurschancen steck«. Zu diesen gehören vor allem auch die Kommunal-Obligationen, bei denen sich das Publikum im vergär*• sauen Jahr durch eine häufig überspitzt* und generalisierende Kritik gegenüber der kommunalen Finanzgebarung zu einer Haltung beeinflussen ließ, die deren innerem Wert schon länger nicht mehr gerecht wurde. Zu leicht hat man hier auch vergessen, daß z. B. hinter den Kommunal-Obligationen der privat« Hypothekenbanken dieselben umfassenden Garantien und dieselbe bewährte Kurspfleg• stehen wie hinter den Pfandbrief« dieser Institute. Diese Erkenntnis in Verbindung mit dem praktischen Erfolge der Konsolidieruna- Maßnahmen und denn energisch« Will« der gegenwärtigen Ragsarung zu einer endgültig« Ordnung der öffentlichen Finanzen beginnt sich heute allmählich dahin auszuwirken, daß diese Werts den ihn« am deutschen Kapitalmarkt gebührenden Platz wieder surtckgewin&an. QCujdutiuMcÄe, UND BLUMENSPENDEN Iftjt man ab dusch Nationalfcnds - Telegramm* send Batmv für Pal&sttna! Telegramme au I Mark Mallen Vertrauensleuten. Ein Baum kost•( 6 Mark, wir senden «in« Ekm&cHtfj^tüeunf an die aufgegstben* Adresse und drucken die Gratulation im Aatwiii ab. KEREN KAJEMETH LEJISRAEZ, BERLIN W 15. Mein־kestra6« 10. Tel «Ion; 11 Bimardk 7165■ Postscheck •Konto! Berlin 28247 . Am 7. April 1931 verschied unsere geliebte Mutter Frau Hulda Boehm 1m <3״.LebeBs|shre Berlin gab. Starnberg Arthur S. Boehm Ernst Boehm, Arzt ilndlih Bosenihal, Pianistin : frfiber Beil« | i Auebüdung: StaatL ikad. Hoebtthule für Musik. CbarlottMbg. f t StsetL Anerkennung. Untetricbi. (Tonika Do — ins Hause j j des SckS ers). Ksomtr - Musik. Begleitung. j Telefon: Alexander 7119 f •**יייי**י*י*'***יייי״י*יי«**||*****י«י*יי*י*י*י*ייי*«*י«*««ו*******י****יי**«יו*י*««ו*ו5» Restaurant M. Schlank uot*r Aufsicht cUr I*r. Synagogen - Genwtude ״Ad*ß io Berlin Berlin C 2, An der Spandauer Brücke 4—8 Eingang DirdcseastreSe- Gegenüber Bahnhof B5r7« Fernspredber: Amt Weidendamm 8351 Großer Preisabbau! Stammtsstn (4 GSnge) 1.50 Mk״ Ausrichten 700 Hochleiter» and Festlichkeiten io und außer dem Hause Sonntag früh entschlief aanft kurz vor Vollendung •eines 80. Lebensjahres unser geliebter, treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, der Kaufmann Max Klewansky Dies zeigen in tiefstem Schmerze an die trauernden Hinterbliebenen Königsberg I. Pr״ Altsnsteln, Hamburg, Lyck L Oatpr. lIlilillllllilllilllUllllllllllllMWIin Wir bitten unsere leset, bei Bestellungen unsere Inserenten zu bevorzugen und sich dabei auf die ,Jüdische Bundschau* zu berufen. V il!i!!|l|!illii!!1llli!li!!UI!ll!i!ll!!!ll1:!!lll!lil |1111!m11i1i111!11wu!111i1u1111i1i11 | Dampfwäscherei I i ״Nordstern“ 81 י i ... ...■״■■ * m I 1905-1930 1 BERLIN N 58 1 Dunckerstraße 68 _ §g Fer״ruti Amt D 4 (Humboldt) »37« g g Erstklassige Aqglfihrnng fed*r Art ■ans- |j §| und Leibwäsche sowie ganzer Ausstattungen, g Harm» Stärkwisdbe and Gardinen 3s g Abteilung U: 88 H ^äBwfische und TrfldrMiwXtphp finnfphi mui TradrMtpl«1the ■11>h RMilrhl TONS’ stets רן'ךןחף' DER BESTE 1 HjUr MelnekestraBe Acut-zimmsi•-lummiimi 1. &tag«, «eiten *cfeSa. mH *-Poe K4׳H»#o!׳t, für Arst* Zain# ttlty •ueb |UW1 f beaosderi fernfn**, per *©fort 02*r 8-iter |r*i1w«rt 9m Offert« unter E 40 *0 die Jüdische Rundschau, Bärin W!5, Ueiiuskmkr. 10 FS FAKVIUEXSCHVTZ GEMEINNÜTZIGER VEREIN bietet seinen Mitgliedern außerordentliche Verrünstirntiren C3P ISP €39 bei der Sicherstellung der Familie für einen Monatsbeitrag von Reichsmark 2.«-־» Gemeinden, Logen, Chewras, Synagogenvereine und sonstige jüdische Organisationen erhalten durch den Erwerb der Mitgliedschaft besondere Vergünstigungen Haupt- und nebenberufliche Vertrauensleute an allen Orten gesucht. ITA H/ITT Il?MCr1IIIT7 Ja mmk» J1VJL JL JLf JL Jm# JLwl £1 JL m₪M Gemeinnütziger Verein für HinterbUebeneniürsorge der Mitglieder jüdischer Gemeinden e. V. Berlin W 9, Friedrich-Ebert-Straße 2—3 Telephon: B 1 Kurfürst 8464 ,