Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 12 (13.2.1931)
- Date
- 1931-02-13
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite: 82 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 12, 13.1t 1931 Die Jfldische Gemeinde Berlin gibt bekannt: Wir beab* sichtigen, jüdischen Frauen und Männern, deren hebräische Kenntnisse gering sind und die dadurch verhindert sind, an den Feiertagen am Gottesdienst mit Verständnis teilzunehmen, in besonderen Kursen Gelegenheit zu geben, ihre Kenntnisse zu erweitern. Es sind im vorigen Jahre bereits zwei Kurse eingerichtet worden — einer im Westen und einer im Zentrum —, die mit Erfolg besucht wurden. Mit diesen Kursen wird in diesem Jahre einige Jochen vor PeSach begonnen. Um diese Kurse einem größeren Kreise zugänglieh zu machen, weisen wir hierdurch auf diese Einrichtung hin und bitten, Meldungen umgehend schriftlich, mit Anfabe für welchen Kursus (Westen oder Zentrum) an unser chulbüro, Oranienburger Straße 25, III, einzureichen. Jüdische Gemeinde. Freitag, den IS. Februar 1931, abends: n allen Synagogen mit. Alterveraorgungsanstalten: 5,30 Uhr. Svnagoge Prmrregentenstr.: II. Gottesdienst 7,15 Uhr; Predigt: Dr. Wiener. Predigten: Synagoge Lüttowslr.: Dr. Weisse; Synagoge Friedenstrmpel: Dr. Prinz. In den übrigen Synagogen mit Orgel: Ansprache des Rabbiners. In der Synagoge Kaiserstr. findet im Anschluß an den Hauptgotlesdienat Jugendgottesdienst statt. Sonnabend, den 14. Februar 1931, morgens (Neumondweihe): In den Synagogen mit altem Ritus und Altervwsorgungsanstalten: 9 Uhr; Frühgotteedionste: Synagogen Rykestr. und Kottbusser Ufer, Abawas Reim: 7 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst (außer Synagoge Friedenstempel) 7,30 Uhr, Hauptgottesdienst 10 IJhr; Synagoge Friedenstempel: 9,30 Ihr. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freimann; Synagoge Kaiserstr.: Eh־. W.Lewy; Synagoge Rykestr.: Rabbiner Nobel; Synagoge Pestalorsistr.: Dr. Koretz; Synagoge Kottbusser Ufer, Aha was Reim: Dr. Bleichrode; Synagoge Münchener Str.: Dr. A. Levy; Synagoge Grunewald: Dr. Cohn: Neue Synagoge: Dr. Salomonski; Synagoge Lindenstr.: Dr. Weyl; Synagoge Fasanerutr.: Dr. Bergmann. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Synagoge Kottbusser Ufer, Ahawas Reim: Dr. Bleichrode; Synagoge Münchener Str.: Dr. A. Levy. Sabbat-Ausgang: 6 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 6,80 Uhr morgens: in den Synagoge« mit altem Ritus: 7 Uhr, in den Synagogen mit neuem Ritus: 7,30 Uhr. Geschäftliche Mitteilungen Unseren Lesern wird das Cafd Kutschers, Charlottenburg, Bismarcksfraße 109, am Schillertheater, bestens empfohlen: sämtliche In- und ausländische Zeitungen. Wir machen unsere Leser auf das Orient-Relsebfiro, G. m. b. IE, Berlin NW 7, Unter den Linden 47, Tel. Zentrum 7815 u. 1355, aufmerksam. Montessori-Kinderhaus. Im Zentrum Berlins, in der Wallner- Theater-Straße 34, besteht seit Anfang dieses Jahres ein Kindergarten nach der Montessori-Methode. Das Kinderhaus nimmt Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren auf und ist werktäglich von 9 bis 1 Uhr geöffnet. Sprechstunden der Leiterin (Frau Fr. Baran) von 1 bis 11/j Uhr. Fernsprecher: E 4, Alexander 7872 (Simon). ... Der Tod des Herrn Eugen Caspary hat uns in tiefe Trauer versetzt. Seit der Gründung der Haupt- »teile für jüdische Wanderfürsorge hat er ihrem geschäftsführenden Vorstande angehört. Sein tiefes Verständnis für die Aufgaben der jüdischen Wanderfürsorge und »eine unermüdlich vorwärtstreibende Kraft haben unsere Arbeiten in hervorragendem Maße gefördert. Sein Andenken wird bei uns nie verlöschen. Hauptstelle für jüdische Wandertürsorge iiiiiHiiiiuiiiiimiiiimiMiiiiimmiiiiiiiiniiinii! Königin Esther- Pfefferkuchen 25 Pt Purim Ka rt e 10 Pf. 15 Pf. Schokoladen Packung 20 Pf 25 Pf. Seder•Gläschen für Kinder, 5tehauf־Form, farbig: graviert auf Bestellung Vornamen M. I•*— fif3nstgewert>est^c rreadent&a] B r 11 a a, Goethestrafi« 11 Eugen caspary betrauert die ZentralwohlfahrtsstaQe dar deutschen Juden den Mann, der 1917 an ihrer BagrSnduof und dann als Vorsitzender im ersten Jahrsehnt tn ihrer äußeren und inneren Gestaltung starken und entscheidenden Anteil hatte. Als einer der ersten bat er die *roßen Aufgaben, die diese schweren Jahre der judiadheo Wohlfahrtsarbeit stellten, klar erkannt, bat sich mit außerordentlicher Tatkraft und Hingabe aller •e'eer Kräfte in ihnen Dienst gestellt und ihrer Entwicklung neue Wege gewiesen. Mit derZentralwoblfabrtsstelle wird die gesamte Jüdische Wohlfahrtspflege Eugen Caspary! •Jleseit io Dankbarkeit gedenken. Berlin, den 10. Februar 1931 Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden 2« 37t« 37־ Zimmer- Neubauwohnungen Bayerische Strafte Bilm Oilvasr- und FMirtMillnar Platz Jacob Hirsch, Sächsische Straße «7. 1 Telefon: Oliva 4965 und 4966 siauranl M. Schlank uhter Aufsicht der Isr. Synagogrwt * Gemeinde ״Adaö-Jisroel“ su Berlin Berlin C 2, An der Spandauer Brücke 4—5 Eingang Dircksaastraße- Gegenüber Bahnhof Börse Fernsprecher! Amt WeideadUmm 8353. Ausrichten von Hochzeiten ntad FestHchVeitrn in und außer dem Hause 3שר Gänsezentrale כשר Wilhelm PapaiS3>au6n BERLIN, Rosenthaler Strafte 36 versendet per Nachnahme: fiflnseschmaiz 140 ia Dosen zu 5 und ß^Pfd. Zu der nn Moni«f. dm 1. Mir» l«St, 19 Uhr im Büro de« Jue*israts Max Chadztemer, Berlin, Tauent1ien.tr. 6 ataltfindesdeo Generalversammlung laden wir hierdurch ergebenst ein. Tagesord atiags 1. Bericht Ober die vergangenen Gesdhiftsjshr*. 2. Entlastung des Vorstände». .11T 3. Vorstandswafi 4 Satzungsänderung. 5• Verschiedenes. Bodenkulturverein, Elle* Vorsitzender ßesnnenKanihei iop aas looisciie Haus?תוצרת האר Paiastina-Produkte wie! 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Telefon: J 1, Bismarck 7165/70 IlfllriQIHian fja unverbindliche Preisausstellung für 1181 IdlfyBll Ol» Anzeigen in der jüd. Rundshsu. PISCATOR-BUHNE Wallner-Theater / Tel.: Alex. 4592-93 Letzte 4 Gastspiele der Wilnaer Truppe Freitag, den 13. Febr., 81/, Ulir: Zmn letzten Male ״Der Sflnger seiner Trauer‘1 von Ossip Dymow. Sonnabend, den 14. Februar, SU, (Ihr: Nur einmalige AnftBhrang ״Grüne Felder" Volksstüdc von Perei Hirnehbein. Sonntag, da IS. Februar, nachm, *1/s Uhr: ״Tewje, der milchige" Lastspiel von Scholem Aleehem. Sonntag, den 15. Februar, abends 81/, Wir: ״Schwer zu sein ein Jud" von Scholem Aleehem. Montag, den 16. Februar, 8 74 Uhr: Abschiedsvorstellung ״Dybuk" vou Sch. An-Skl Platzpreiae Mle. t •» bi» Mk. ־־*ס"» Vorverkauf an der Theaterkasse sowie in den Warenhäusern von Werthe'm, Tietz, K. d. W. und aller» ub icben Varvei kaufssteUcn ^pielpian der Berliner Theater vom 13. bis 16• Februar 1951 Jüdisches Kabarett Jager.tr. 18, an der Fnedncb.traS«. Telefon ־ A 6 Merlrur 65 99 UHong: M. tskssehansky, Ruth Kllnger Vom Ministerium dn Innern ן *10 KuamtnpMbOhiM anerkannt ' flaues großes Ladipragramm Mitwirkend«! Ida W. Zwilling, MorltnWeltz, | 1 Hilda Duiitxkafa, die Meiaterin eynageratar Gesänge. | 1 Maxim iaiuMMuky «ad Rath Klinge« j in neu inag.niertan Valk.l l.d.rn, ן! Bsfher und facob HuAkovItl in Owen Volk«.Durften. i j Am Fl8*«l 1 Theo Fachs. Prni». 1.—, 2.- 1md 3.— Mk : <lll||IS«(l|llM(SUIlta»l,«1mu>MIIII»lltl1a0t0SMIMU*lll«BlltSI|Mt»ttlllllMIMI1r Bad Homburg Kurpension scMnDach Telefon 2015 Motftl Viktoria« Uuiseostraße 91 Zentral« Lage, moderner Festaaal, bequem im Garten gelegen». Zeitgemäße Preise. Anmeld. so HDE) rechtseltig erbeten Telefoa 214. FL Wasser Zeatralheiz. Bleibe in Deutschland I Zum Wintersport nach Oberhof Hotel Blum Staalsoeer (Unter des Linde») 13. Febr. Dev fllttead• Ho!’ S «der 14. Febr. Cavaflerl« ras<!«aa• - 15. Febr. Der Rostakafaller 16. Febr. 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