Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 86 (31.10.1930)
- Date
- 1930-10-31
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 86, 31. X. 1030 jüioiscü tünoie«» Seile m MAteiADI WCLTVß^QQAND Makkabi ״ Weltverbands ״ Konferenz In Berlin Am 25. und 26. Oktober trat in Berlin eine Konferenz des Makkabi-Weltverbandes zusammen, an welcher Delegierte fol- Deutschland, erreich, Polen, beschloß einstimmig, als Antwort anf die letzten Ereignisse, die ztoatakche Arbeit ihrer Organisationen in allen Ländern zu vervielfachen und die größten Anstrengungen zu machen, um eine Einheit*- front der nationaljUdischen Jugend der ganzen Wett zu schaffen und mit vermehrter Kraft für die Aufgaben, die 4b neue Situation an die Jugend •teilt, zu rüsten. Zunächst wurde beschlossen, unter den Mitgliedern des Weltverbandes die Verpflichtung zur. Zahlung des Schekel• *bmifUhren• Es wurde ferner beschlossen, alle Vorbereitungen zur Makkablah 1932 in Palästina fortzusetzen. Eine hierfür eingesetzte Kommission arbeitete das Programm der turnerischen und sportlichen Wettkämpfe aus, das von der Konferenz angenommen wurste• Die vom Präsidium eingesetzte Makkablah-Rommisskm wurde beauftragt, in den von der Konferenz festgesetzten RichtHnten die organisatorischen Vorbereitungen weiterzulQhren. Es wurde beschlossen, an dem Termin Peßach 1932 festzufealten. Die Arbeitspläne der Landesorganisatlomi des Weltwertandes wurden durchberaten tntd alle Maßnahmen getroffen, schnellstens eine erhöhte Werbe- und Propagaadaatigkeit unter der indischen Jugend aller Länder für die Makkibl-Idec durchzufOhren. Dem Präsidium des Weltverbandes in Berta wurde eine Zentrale in London für die englisch sprechenden Länder angegliedert. Am Sonntag abend wurde die Konferenz nach einer SchlttSanapraehe des Präsidenten Dr. Hermann Lclcwer mit dem Gesang der Hatikwab feierlich beendet. Am Sonnabend Abend fand ein Empfang durch die Zionistische Verein!- Sfiir Deutschland statt, auf der der Makkabiflim aufgewurde, Sonntag Mittag ein Presseempfang, Im An sandte folgende Telegramm• abt -An die Zionistische Exekutive, London: Me Konferenz des Makkabi-Weltverbandes in Berlin, die von Delegierten von zehn europäischen Ländern besucht Ist, drückt im Namen von Zehntausenden von Mitgliedern tarn! unerschütterlichen Be- Schluß aus, alle Anstrengungen für die Verwirklichung des Jüdischen Nationalhehns bi Palästina zu verstärken, ungeachtet aller Rückschläge.“ ״An den Waad Leumf, Jerusalem: Die Konferenz des Makkabi-Weltverbandes in Berlin erklärt Euch durch Delegierte von zehn europäischen Landesorganisationen, weiche Zehntausende von Mitgliedern repräsentieren, geschlossen hinter dem Jischuw zu stehen. Durch Verstärkung unserer Arbeit werden wir alle Rückschläge überwinden.“ Aufruf zur Makkablah? Der Makkabi-Weltverband ruft auf zur Teilnahme an der Makkablah, ImFrühiahr 1932 soll zum ersten Male diejüdische Jugend der ganzen Welt in Erez-Israel litt treffen und miteinander in friedlichem Wettkampf um die Siegerehrea Sport-!!eher Meisterschaften ringen, Turnen und Sport sind uns stete nur Mittel zur Erziehung der Jagend. Wir verbinden damit stete einen tieferen Sinn. Meisterschaften des Jüdischen Volkes, das bedeutet auch ein Argument für die Urwüchsigkeit und Normalität Jüdischen Volkstums. Die Makkablah wird die Znsammengehörigkeit des Jüdischen Volkes in der ganzen Wett und ihre Verbundenheit mit Erez-Israel erweisen. Aus dem jugendlichen Spiel wird eine kraftvolle Demonstration für den Aufbau Erez-Israels werden aber auch für die Lebenskraft der einzelnen Teile des Jüdischen Volkes in der Golah. Der Makkabi-Weltverband kann aus eigener Kraft diese große Aufgabe nicht bewältigen. Er ruft aut zur Mitwirkung durch Spenden für den neugegründeten Makkabiah-Fonds. Das Präsidium des Makkabi-Weltverbandes. Dr. Leiewer. Ausschreibung: Für die Makkablah werden folgende Wettbewerbe ausgeschrieben: 1. Werbeplakat Das Plakat soll eine Schwarzweiß• Zeichnung sein, die sich für alle Reproduktionsarten eignet und auf allen Drucksachen usw. aufgedruckt werden kann. Sie soll keine Textworte enthalten, sondern diese sollen je nach Bedarf unten oder oben zugesetzt werden können. 2. Festabzeiehen. Das Festabzeichen soH aas Metall, Emaille oder dergleichen gearbeitet werden. Es soll eventuell in zwei Größen vorgesehen werden. Einmal in Größe einer Vereinsnadel, die schon bei Anmeldung übergeben wird, während das Abzeichen für die Fahrt selbst ein größeres deutlich erkennbares Festabzeichen sein soll. 3. Diplome. An die Sieger der sportlichen und turoerisehen Wettbewerbe sotten Diplome ausgegeben werden; Das Vervielfältigungsverfahren wird freigesfclit. Am Fuß des Diploms soll folgender Text stehen: מגביה תרצ״א Üeber die Prämiierung entscheidet ein Preisgericht, das vom Präsidium des Makkabi- Weltverbandes gewählt wird. Der Plan der Makkablah: Zeiteinteilung: Die Festsetzung des Zeitpunktes mußte möglichst die Peßach-Fefertage vermeiden. Einmal wegen der Schwierigkeit der Verpflegung, dann wegen der Ueberfüllung des Landes mit Reisenden und der damit verbundenen Verteuerung. Es ist daher in Aussicht genommen, daß bald nach Schluß des Peßachfestes (28. 4, 32) abgefahren wird und in den ersten Tagen des Mai die Baschiffung erfolgt. Ke ganze Dauer der Reise wird etwa 24—25 Tage betragen. Zwei Tage Anfahrt zürn Hafen, am 3. Tag: Einschiffung, 3.-6. Tag: Seefahrt, am 7.-9. Tm der Reise: Konkurrenzen und Sportfest, 10.—17. Tag: Berichtigung des Landes, 18. Tag: Schtußfest, 19.—25. Tag: Heimfahrt. Der genaue Zeitpunkt liegt noch nicht fest. Seereise: Als Abfahrtshafen ist zunächst Triest vorgesehen. Bei ausreichender Beteiligung für den Osten auch eine billige Reiseroute über Konstanza oder Varna. Eine dritte Gruppe kommt aus Amerika. Ke Reise nach Triest t mögltel Beleg« der. besseren Kabine« gegen Aufpreis erreicht werden. Verpflegung «itneH (warm« Esse«) wild «gehen, eiafach aber anwÄhorf. Am Bord wird für öaterinitmtg, Gymnastik, Kur«, Verträgt Information gei«# «da. Dkc Route geht (finkt sadi famu Aegypten inrf tat berührt. Bedenk« weg« SedmUKbrit sind tmbegrändef, da das Mittelmeer um diese Jahreszeit sehr rnhig ist. Anf enthalt I* Lande: Gleich m Anfang nach der Seereise, die eine Irtidwf ist, finden die sportlichen Wettkämpfe *fett. Die« dürfen höchstens zwei Tage dauern. Am dritten Tag Ist da* große Turn- und Sportfest An all diesen Tag« Ist genügend Gelegenheit, Tel-Awiw und die nächste Umgebung kea*1eazHler«eo. Unterkunft entweder Prfvatauarier oder Masaeniager In Schulen anf Stroh. Decke■ mitbring«. Während des Aufenthaltes Im Lande muß tat einfachen G«Mlier gerechnet werden, da für die 0מ®* Zahl keine Betten ■tm Verfügt»* steh«. Für einzelne Gruppen kann gegen eatepredteade Mefukoste■ Untertan!* in Hateis Nxvt werden. Vom Mate» Tm an werden die Teilnehmer 1« größeren Gruppen auf verschieden« Weg« und in w*titfede«*er Reihenfolge das Land besichtig«. Ke Reis« «folg« per Balm, per Autobus^ mr teSw&e m Faß, wofcel das Gepäck gefahren stad. Für die Berichtigung ist in Aussicht jgenom- »: Me Wein- und Orzagenban-Ktikmicn «® Jaffa, Rischoe Je Zion, Rechcboth, Petach Ttkwah, Jerusalem» Onivmifät, Jordan, Totes Meer, Emek Israel, Aia Charod, Nahalai, igania, Tibadaa, Nazareth, Haifa, Karmel, Cfeederah. Am Sabbat ist Rittetag, der möglichst an einem interessanten Ort verbracht wird, und an dem besondere Veranstaltungen vorgesehen sind. T ellnafcmeai noch. Es werden Meisterschaften verlieh«. Ke Teilnahme am Aufmarsch und an den Freiübungen ist Pflicht. Für äße Teilnehmer ist das Einüben von Ordnung«- Übung« nach hebräischem Kommando obligatorisch. Gelegenheit hierzu wird von aßen Vereinen gegeben werden. Ausrüstnngr Jeder Kreis sc® möglichst in einheifficher Kleidung komm«. Größeres Gepäck Ist wegen Transportkosten und ZoIIschwierigkeiten zu vermeiden. Auf der Landreise sind nur Handkoner oder Rudcsack tatzunehmen, den Jeder selbst tragen kann. Deck«, Eßgeschirr einheitlich. Organisierung der Groppen: Die Tettnehmer werden ln Oruppen eingeteitt, die gleiche Interesse» haben. Auf örtliche Zusammengehörigkeit soll daher weniger Gewicht gelegt werden als auf die technische. Mädchen werden in besondere Gruppen eingeteflt, Ehepaare ebenfalls zusammen- Deutscher Kreis Bar Kochha-Hakanli Berlin. Handball. Eine schwer•׳ Niederlage mußte sich unsere I. Mannschaft von Helios gefallen lassen. Zu bedauerlichen Vorkommnissen gab ein unfähiger Schiedsrichter In unserem Juniorenspiel gegen Reata Anlaß. Vier, B. K.er «ulten verletzt ausscheiden; unter diesen Um- >ad« ist die knappe Niederlage verzeihlich. Ke Ehre des Tages rettete in Brandenburg die II. Mannschaft durch einen *Iran« Erfolg über den dortigen V.L L Ergebnisse: B, K. 1 gegen S. C. Helios 2:12 (1:4); B. K. II - V. 11.*Brandenburg 6:5 (3:2); B. K. III — Jüterbog »:6; B.K. Junioren - Rcalia 4:5; B. K. Damen II — Leiser 0:0, Ges.-Sp.; B.K. Knaben gegen Sportfreunde »W 3:7 (2:2), Gm-Sp. Der Jüdische Turn- und Sportverein Bar Kocht» Danzig veranstaltet am 2. November sein diesjähriges Werbeschauturn« in der großen Sporthalle, «aduntttags 4 Uhr. Das Pro- שססך umfaßt gymnastische Uebungen der Damen und Herren, Jeinmg« am Reck, Barren, Pferd und Tisch, sowie Vorfahrung« mit de« Rhönrad. Eine Oypkana- und eine Rund- Staffel und ein Ballspiel werden, durch Spiele unserer Kleinsten unterbrochen, das Programm vervollständigen. Wir laden alle Freunde der jüdischen Turnand Sportbewegung berzlichst eia. Abends 8 Uhr findet im selben Saale ein Gesellschaftsabend statt. Bar Kochba Frankfurt a. M. Der letzte Sonntag war für den B. K. F. ein großer Erfolg, denn außer einem Unentschieden konnten sie ale Spiele zu ihren Gunsten entscheiden. Im F u ßball konnte die i. Mannschaft d« Vereins in Ottenbach gegen . die dortige ״Doktor-Elf“ der Offenbacher Kickers mit 4:1 Toren gewinn«. Die II. Elf des B. K. eiegte in einem hart durcbgefüfcrten Kampf gegen Speier II mit 7:1 (1:1). Der Kamp! war äußerst spannend, aber nicht immer fair. Der B. K. ewann durch groß« Kampfeifer. Bis zur Pause war der fampf noch ziemlich «asgeglkh«, aber im weiter« Spielverlauf kam B. K. stark auf und in kurz« Abständen fielen dann die Tore. — Im Handball gewannen die Jugendlichen des B.K.F. mit 4:0 (2:0) Tor«. Bis zur Halbzeit lagen die Blau-Weißen mit 2:0 Toren in Führung. Ke neugegründete I. HandbaUelf gewann gegen Tiefe mit 14:2 (9:1) Toren. g< K; Folge zu leisten ist. In jeder (Jruppe sein, der hebräisch versteht. Ke Einzelgrupp« bleib« während der ganz« Reise zusammen und werden za Zügen nach Ländern organisiert Geistige Vorbereitung: Das Erlernen der hebrüischen Sprache ist die wichtigste Reisevorbereituag. Jeder wird das Kippelte von Erlebnis*« tathrfng«, wenn er Hebräisch versteht. Es muß jeder bemüht sein, soviel als möglieh zu lernen. Desgleichen ist Pa&stinakunde und Geschichte eine wichtige Vorbereitung. Eine wichtige Vorbedingung für die Reise ist Wahrung von Ksziplin und Anspruchslosigkeit bezüglich Komfort. Teilnahme an Jngradlagera und Wanderungen daher angebracht. Kosten: Die Kost« der Reise können heute noch nicht endgültig festgesetet werden. Sie werden ab Berta gerechnet etwa 350 M. betrag«. Dabei sind alle notwendigen Ausgab« inbegriffen. Nicht gerechnet and Ausrüstung und Nebätensraben. Für diese (Getränke, Unterhaltungen, Porto, Andenken, Photo usw.) ist ein Betrag je nach persönlichen Ansprüchen einzusetzen. Für verspätete Anmeldung, soweit sie überhaupt angenommen wird, wird ein Zuschlag von 10 •fa erhoben. Die Reisekosten sind außerordentlich niedrig. Eine derartige Reise wird sonst für Einzelreisende selbst bei einfachsten Ansprüchen.das Doppelte kosten und bei dem üblichen Komfort das Vierfache. Es ist also hier eine Gelegenheit gegeben, für sehr geringes Geld diese große und interessante Reise zu machen. Finanzierung! Jede Kreisleitung hat bei einer sicher« Bank eine zentrale Reisesparkasse anzulegen. & wird ein Sparkonto für jeden Einzelnen angelegt. Monatlich werden auf dieses Konto möglichst 20 M. (I engL Pf. St) eingezahlt. In 18-19 Monaten sind dann 360-380 M. (18—19 Pf. St.) und die Zinsen, d. 11. die Reisekosten zuzüglich Nebenaus* gaben verfügbar. Wer die Summe von 20 M. (1 Pf. St.) jeden Monat nicht erübrigen kann, zahlt einen entsprechend geringeren Betrag, sagen wir 15 M. (15 sh). Er hat dann in 19 Monaten mit Zinsen etwa 300 M. (15 Pf. St.). Den Rest muß er dann vor der Fahrt mobil machen, Zahlungstermine: Es sind einzuzahien: Anmeklegebühr: 20 RM. bis 31. Dezember 1930; I. Rate: 100 RM, bis 1. Mai 1931; 1L Rate: KW RM. bis 31. Dezember 1931; Restbetrag: 31. März 1932. Diese Fristen sind genau innezuhalten. Anmeldung: Für die Anmeldung sind sofort Anmeldeformulare vom Büro des Makkabi-Weltverbandes, W 15, Meinckestr. 10, anzufordern. Dampfers vorgesehen. Das Chartern ein« Schiffes hat zur Voraussetzung, daß Mitte 1931 die erste Hüfte der Fahrtkosten eingezahlt wird, da die Route der Schiffe ein Jahr vorher festgelegt wird. Daraus folgt die Notwendigkeit der Einzahlung einer Rate von 100 M. (£ 5ג—) am 1. Mai 1931. Die Reise von Triest soll für einfache Ansprüche erfolg«, etwa wie III. Klasse auf den Dampferlinien; d. 41. jeder .hat ein bezogenes Bett, einfache Verpflegung, Sanuneikabinen. Ansprüche aut größeren Komfort können voraussichtlich durch überleg«. schönes Spiel zu sehen. Me Spannung des Spieles ubertrug steh auf die vielen Zuschauer, die begeistert dem fair« Kampf fdlgtea. Bis zur Pause stand das Treffe« schon 9:1 zpgunst« des B.K. Bis zum Schluß könnt« die Blau-Weißen noch weitere 5 Tore erzielen, — Bar Kocht» Jugend — Fußballsportverein 4:1 (3:1). — Me neu gegründete Herrenmannschaft des 1MmH11«11MHMnn11n11nutH1HMmmmH1nnu1MM1n zu Beginn des Wintersemesters •ntpfehien wir allen hebrllseheii Sprachschulen und Kursen dl• ElnffUirung des glänzend bewehrten, von hebräischen Wissenschaftlern und Pädagogen aufs Beste begutachteten Lehrbuchs von DAVID JOSEF BORNSTEIN Einführung in cl9s Hebräisch der Gegenwart ■feneMmrt MM. 7,56, ln Ganzleinen gab, RM. , zuzüglich RM.0,50 far Porto und Verpackung. Ans lang WS. 0,70. ׳ Lieferung erfolgt gegen Vorauszahlung oder per Maetuiahma. Verlag an• Alleinvertrieb: JÜDISCHE RUNDSCHAU G. M. B. H, Berlin W iS, »emekestreße 10. Postscheck-Konto: 173 9*. mUllll1m1ll:m1HIIIIIIIIIIII!MIIIIIIIIIIUI:IU;IIIIIHI;llll;l|HI'lim1!.;IIIHIIIIil:IIIHItl!lilllUlllillllllHllllll(lllllliillH)IIHIIlUlllHl mittags traten die Bar Kochbaaerina« zu Ihrem Verbandsspiel gegen Eintracht B an und gewann« nach fairem und schön« Spiel mit nicht weniger als 4:0 (1:0) Toren, trotz Fehlens der Torhüter» L. Gans. Somit führ« die B. K. Damen, ungeschlagen, ohne Punktverhist die Tabelle weiter und kann man jetzt schon sagen, daß sie sich weiter gut behaupten können Und so die Meisterschaft ihrer Gruppe gewinnen. — Tisch-Tennis. Die Tischtennis-Abteilung des B. K. eröffnete die Saison mit einem Spiel gegen die spielstarke Mannschalt des Offenbacher Tischtennis-Club. Sie gewann dieses Match überlegen mit 20:3 Punkt«. Mit diesem Sieg setzt die Mannschaft ihren Siegeszag des vorig« Jahres fort und ist somit einer der spietetirksten Mannschaften Frankfurts. S. H. Bar Koch!» Hamburg. Die Bar, Kochba hatte letzten Sonntag ein« Otanztag! Fast sämtliche Speie in '#«■,HflÖtfp., und־ H«1dl»ll-AftWto1:‘׳konffltei< '■ «ewöWit« wterdta. Nur schade; daß immer noch die große jüdische Masse dem Sport 80 wenig Interesse entgegenbringt; man würde bei besserem Besuch der allgemein jüdischen Bewegung mehr dienen. Folgende Mannschaft« kämpft« für ihre blau-weißen Farben: Hockey-Abteilung. Bar Kochba I. Herren gegen 1.Kiekr Hockey-Club I. Herren 6:1 (1:1). Ein glänzender Erfolg der jungen Bar Kochba-Mannschaft gegen die beste Kieler Mannschaft Bis Halbzeit war das spiel vollständig ausgeglich«, während nach Halbzeit der B. K.-Sturm nicht mehr zu halt« war und fünf Tore nach wunderbarem Kombination*- spiel erzielen konnte. Das gute Spiel des Kieler Torwarts verhütete bei den Kiekm eine noch höhere Niederlage. Ke B. K.־ Mannschaft spielte ausgeglichen gut. Bar Kochba II. Herren;regen 1, Kefer H. CI. IL Herren 4:1 (3:0). Ein verdienter sieg der II. Mannschaft, dessen Spielstlrke sich bedeut«d gehoben hat. Bar Kochba III. Herren gegen Harvestehude IV.Herren 3:2 (2:2). Bar Kochba FV. Herr« gegen Harbarger T. BdL 11. Herren 0:6. Bar Kochba I. Damen gegen Harvestehudl Ib. Damen 1:2 (0:1). Ueberrascbend gut Welten steh die Damen gegen erste Hamburger Damenmannschaft. Das Resultat hätte eigentlich umgekehrt lauten müssen, denn die B. K.-Damen waren bedeutend besser als der Oegner. Ke vielen Torschüsse wurden glänzend von der Harvestenuder Torwäch* terin abgewehrt »Bar Kochba II. Damen gegen Harburger T.- n, H.-CL I. Damen 3:0 (0:0). Ke II. Damen wird von Spiel zu Spiel besser, und konnte die I. Harburger Damen-Mannschaft sicher schlagen. Besonders der Kampfgeist ist lobenswert. Bar Kochba 11(. Damen gegen H.S, V. III. Damen 0:2 (0:1). Me junge Anfänger-Maipschatt versteht sich gut, and naben sich die neuen Kräfte schon ganz nett eingespielt. Bar KoChba I. Jugend gegen Rahlstedt I. Jugend 3:3. Bar Kochba I. Knaben gegen Harvestehude II. Jugend 1:8 (1:2). Me Jüngsten machten ihr erstes Spiel und müssen sich erst einspiekn. — Handball- Abteilung. Bar Kochba I. Herren gegen Harvestehude I. Herren 7:0 (2:0). Ke junge Anfängermannschaft konnte ihr« Gegner hoch schlagen und die ersten beiden Punkte buchen. Ke Mannschaft diktierte von Anfang bis Schluß dem Gegner das Spiel, und hätte bei besserem Wurf unbedingt noch hoher gewonnen. Ke Mannschaft ist sehr schnell und versteht sich gut. Besonders der Eifer ist lobenswert. Bar Kochba I. Jugend gegen S. V. Harburg I. Jugend 5:0. Bar Kochba M. Jugend gegen Hbg. Lehrer-Tv. IL Jugend 5:0. Bar Kochba I. Schüler gegen Hansa-Altrahlstedt I. Schüler 3:2. Bar Kochba II. Knaben gegen S. V. Harburg II. Knaben 3:2.: Sämtliche Spiele konnten in der Handball-Abteilung gewonnen werden; ein punktreicher Sonntag fite den rührigen Verein. v.Q. Arbeitsnachweis. Für eine Krankenschwester (Gynäkologische und Kinderstation), die auch schon einige Zeit in Palästina tätig war und über gute Zeugnisse verfügt, wird entsprechender Posten gesucht. — Meldungen an den Jüdisehen Arbeitsnachweis, Berlin N 24, Auguststr. 17, Telephon: D 2, Weidendamm 5936. GeseMUffiche Milteüangen Unseren Lesern wird das Cafi Kutschen, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens empfohlen: sämtliche in- und ansländische Zeitungen. Wir machen unsere Leser auf das Orient-Reisebüro, 6. m. b. 11., Berlin NW 7, Unter den Linden 47, Tel. Zentrum 7815 u. 1355, aufmerksam.