Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 70 (5.9.1930)
- Date
- 1930-09-05
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. TO, 5. IX. 1930 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 465 Frankfurt a. M.), der 11,7 Sekunden benötigte. Dieser Sieg Henningeri und Goldbergs ist besonders bedeutsam, da sie die von alten •vorausgesagten Favoriten aus dem Rannen geworfen hatten. Auch die 3 x 200-m-Staffel fiel in 1: 13,7 Minuten an den Bar Kochba Frankfurt a. M. Bei der Hertl-Gedenkalaffol für Jugend konnten wir mit Köln kombiniert den 3. Platz belogen. Glänzend schnitt wieder Greta Ganz ab, die nicht weniger als drei erste Plätze erringen konnte. Sie belegte im 100-m-Lauf für Damen in 13,7 Sek. als auch im Weitsprung mit 4,85 m den 1. Platz, Mit 10,35 m im Kugelstoßen bot sie eine Leistung, die nicht unterschätzt werden darf. Sie ist unbestritten die beste Sportlerin des deutschen Makkabi- Kreises, Und so können wir sagen, daß alles in allem der Frankfurter Bar Kochba wieder bewiesen hat, welchen sportlichen Aufschwung er in der letzten Zeit genommen hatte. — Am Sonntag, dem 31. August, fand eine interne Mitglieder-Versammlung statt, in der Ernst Hamburger in humoristischer Weise vom Tumtag und Sportfest des Hamburger Bar Kochba berichtete und besonders wirksam die Eindrücke der Stadt Hamburg schilderte. Die Versammlung beschloß, am 20. September eine große Veranstaltung anläßlich des Turntags abzuhalten. - S. II. Die Tagung des Deutschen Makkabi ln Hamburg! Gleichzeitig mit dem Sportfest veranstaltet» der Deutsche Kreis im Makkabi-Welt-Verband am Montag, dem 25. August, seine diesjährige Tagung. Die Verhandlungen verliefen dieses Mal im Plenum reibungslos, da die wichtigsten Fragen bereits in den einzelnen Kommissionen gut vorbereitet wurdon. So wurde ©ine Permanenzkommission.eingesetzt, die sich mit allen politischen ynd organisatorischen Fragen beschäftigte. Bei der Frage der Politisierung der Makkabi- Bewegung trat die Auffassung zutage, daß durch eine endgültige Beschlußfassung der Entwicklung vorgegriffen würde. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß die Tagung die Bemühungen des Makkabi-Welt-Verbandes, zu einer Zusammenarbeit mit dem Hapoel zu gelangen, begrüßt. Der Vorsitzende der Kreisleitung, Leo Kaminski, hielt ein ausführlicbea Referat über die in den letzten zwei Jahren geleistete Arbeit im Makkabi. Die Diskussion führten dann Dr. Marz-Hamburg und Dr. Lelewer-Berlin weiter und sprachen insbesondere über die Möglichkeiten der Expansion einerseits und der Intensivier rung andererseits. Der Turntag bestätigte die Aufnahme von drei neuen Vereinen: Duisburg, Gleiwitz und Gelsenkirchen (einen Tag nach dem Turntag stellte auch der Bar Kochba Hindenburg Antrag auf Aufnahme in den Makkabi). Ueber Erzielungsfragen unterblieben prinzipielle Diskussion(» diesmal und man beauftragte die neun Leitung, eine Jugendführertagung des Deutschen Kreises einzuberufen. Die Fondskommission wiederholte teilweise die in Breslau 1928 gefaßten Beschlösse, besonders wurde die Form der Mitarbeit für den Keren Kajemeth ausführlich erörtert. Ebenso übernahmen die Vereine die Verpflichtung zur Finanzierung des Ozar Hamakkabi, der in der Hauptsache die Durchführung der Makkabiah 1932 garantieren soll. Um die Frage der Makkabiah den Kongreßteilnehmern näherzubringen, gaben Nathan Kaminski und Hans Friedenthal in Form eines Zwiegespräches alle wesentlichen notwendigen Informationen. Um die Makkabiah vorzubereiten, soll bereite im nächsten Jahr der nächste Makkabi-Tag stattfindem — Eine sehr fruchtbare Arbeit leistete die Finanzkommission. Sie bestätigte die Form des Organisationsbeitrages, die die letzte ObmlnnerWgung in Berlin gewählt hatte, in dom sie die Zahlung des jährlichen Makkabibeitrages an den Erwerb der einheitlichen Makkam-Mitgliedskarte knüpfte. Am Nachmittag erlitt die Tagung eine angenehm« Unterbrechung durch die Aufführung des bisher nur in Berlin gezeigte» Makkabäorfilms, der auch hier wiederum großen Beifall hatte. In die neue Kreisleitung wurden gewählt! L®0 Kaminski, Nathan Kaminaki, Julius Hirsch, Dr. A. Rosenfeld, Artur Rosenberg, Sigi Herrmann, James Bendersky, Oskar Kur* und Fritz Mautner. . Sommerlager desDeutscfien Makka&f lh PriwalU ־ Der Ham» burger Baj? Kochba hatte es übernommen, das Sommerlager des Deutschen Makkabi in Priwall bei Travemünde zu organisieren. Der Kreisleitung gelang cs, zur Leitung de« Lagers Chawer Iluterer aus Essen zu gewinnen. Die Beschickung des Lagers allein war schon ein großer Erfolg. 72 Mädchen und Julgens aus Antwerpen, Köln, Duisburg, Oberhauaen, Remscheid, Frankfurt, Mannheim, Leipzig, Hamburg, Lübeck, Berlin, Breslau, Beuthen kamen dort auf eine Woche zusammen und lernten sich in diesen Tagen gut kennen. Huterer verstand es, nicht nur di« sportlichen Teile des Lagers in die Hand zu nehmen, sondern verband diesen mit einigen kurzen Sichoth, in denen bei all« jüdisches Interesse geweckt wurde. Die nachmittägliche Beschäftigungsstunde enthielt eine wertvolle Vorbereitung für die Makkabiah, in dem in kurzer Zeit bei den GymnaslikÜbungen die hebräisch« Bbmmandosprache eingeführt wurde. Die fünf vorhandenen Bürstenabzüge, die von dem jieuerschienerien Makkabi-Liederbuch Vorlagen, trugen viel zum Gelingen des Lagers bei. Diese Treffahrt war ©in derartiger enter Versuch innerhalb des Makkabi und löste den starken Wunsch zu einer Wiederholung im nächsten Jahre aus. Alle trennten sich sehr schwer voneinander, hatten jedoch das Bewußtsein, ein Erlebnis in ihre Vereine tragen zu können. F. M. Herzl-Wettkümpfe des Bar Kochba-Hakoah, Berlin. Die am Sonntag abend auf dem Sportplatz Westend durchgeführten Wettkämpfe des Bar Kochba-Hakoah unterschieden sich sehr merklich von den üblichen Leichtathletik-Sportfesten. & handelte sich hier nicht um einen auf Meisterleistungen zu geschnittenen Schaukampf, H|Q1 IMED um CNIi» 13Snnta 111 EU IMLEHUEll ®omilag, ben 7. September, oormtttagS 10 Uljt Üeuttoer&mbcDtrkmb »$<$081 £«a«lr״. ®«ginn bet ßanbeSfonferenj im ®etf)*2lm, ®Ijarloüen• bürg, ®tolmanftr. 88. SEaaeSorbming: ®or» mittags:!Referate Georg San bauet: T)ie politifdje Sage in bet jioniftifdjen ®eroegung unb bie ®ohtif be$ §ap08l ßaja'it in ®eutfeb• lanb; Sliefet fl a p l a n! fne pollttfdje Sage, ®iftfuffion. — 9Ia<f)mttiag•:!Referate •lefer Slfdjer, 3dütb; ßtienne Safd), OrgantfationS« (tagen. ®iSIuffion, Sefcfjlüffe, ®allen. — S)ie Sormittagäfifcung tft offenilid). SDlontaa, ben 8 September 1930, oben58 81/2 W)*• Wrbeitflgcmeinftbaft für 3i״nWf<tt Meaipotitil, SReftaurant ®fd&ortFiau®, laueniienPx. 18 tdde SRanfeflr.), föetfatnmlung bet Sfrbeite• gemeinfdjaft. £|ema: ®etidjt übet ble ®ifeungen bed Slfiion8*®omit68 unb be8 Slbmittiftra• tiue Sommitiee, fRefetenten: Dr, 3JJ. B i l e 8 I i, Dr. Georg Sanbauer. ffteunbe bet®tbeibS* gemeinfdjaft aI8 ©dfle rotHfammen. Öotteebienf» ber Serftncr 3ioniftif^en »ercinigung tmb be« 2RI0r«Gi an ben ßofjen geiertagen in ben!Räumen bet S.S.f.SD., STReinelefttafee 10. «arten i. ®?!. 5.-, 10.-, 15.- itn ®uro bet S. 3. ®., ÜReinefeftt, 10 (2el. SiSm, 7166). sondern um einen interessanten Versuch, die Durchschnittskräfte der Männerabteilung mit denen der Jugend in einem olympischen Zehnltampf zu messen. Ein Schritt weiter auf dem Wege zur Breitensrbeit im Bar Kochba-Hakoah. Nachdem zuerst die Jugend in fast allen Konkurrenzen sehr überlegen abschnitt, machten die Männer später ihre Punktverluste wieder gut. So konnte die Jugend schließlieh die Männermannschaften, trotz der verhältnismäßig beträchtlichen Vorgaben, nur knapp schlagen. Nach einer Minute des Gedenkens an Theodor Herzl wurde die schon jetzt bekannte Theodor Herzl- Staffel gelaufen, an der sich von den eingeladenen Jugendbünden nur zwei Mannschaften beteiligten. Bei Einbruch der Dunkelheit begann dann die Feierstunde, die durch einen aus 40 Mädchen bestehenden Bewegungschor eindruckhvoll eingeleitet wurde. Nach einem Prolog, dessen Text der Rede Nahum Sokolows beim 16. Kongreß entnommen wurde, begann die Unterhaltung Hcrzl-Baron Hirsch, die von dem Bar Kochba-Hakoah dramatisiert wurde. Die Form einer solchen dramatisierten Aufführung schien ihren Eindruck auf die Zuhörer nicht verfehlt zu haben. Der Besuch der Veranstaltung von über 700 Personen, unter denen sich auch Makkabim aus Palästino, Beuthen, Breslau, Frankfurt a. M. und Leipzig befanden, veihalfen der Veranstaltung zu einem großen Erfolg. Erfreulich ist, daß ein zionistischer Jugendbund vollzählig erschienen irt. Eine Veransfaltung, an die man noch lange denken wird. Mittwoch, den 10. 9.: 18—21 Uhr Uebungsbetrieb in Friedrichshagen. — Donnerstag, den 11. 9.4)20 ז Wir hoehoffiaell! Betpiecbung der Wintorarbeit bei Heß, Brückenallee 11. — Sonntag, den 14. 9.: 9 Uhr bootsfertig Friedrichshagen. — Mittwoch, den 17. 9.: 18—21 Uhr Uebungsbetrieb in Friedrichshagen. — Sonntag, den 21. 9.: 9 Uhr bootsfertig Friedrichshagen. — Mittwoch, den 24. 9.! 2. Tag Rosch haichanah 16.80 Uhr Zusammensein in Konditorei Lochau, AUonaer Straße. — Sonntag, den 28. 9.: 9 Uhr bootsfertig Friedrichshagen. — Jeden Dienstag 20 Uhr Schwimmen im Stadtbad Gartenstr. 6, n u r nach vorheriger tolepbon. Anmeldung bei Hellmuth Lewy. Bar Kochba, Köln, bei den deutschen Makkabl-Meister- Schäften ln Hamburg. Die meisten Bar Kochba-Veroino Deutsch-, lands hatten zu den Meisterschaften de» Makkabi starke Vertretungen entsandt. Auch der Bar Kocht» Köln nahm seit mehreren Jahren zum erstenmal wieder an den Makkabi-Meisterschaften teil. Leider waren einige der besten Leichtathleten durch Krankheit und Urlaubs- Schwierigkeiten an der Teilnahme verhindert, so daß die Kölner Mannschaft stark geschwächt war. Trotzdem war es dem Bar Kochba Köln möglich, einige recht achtbare Erfolge zu erzielen. Das Ereignis des Tages war der 800-m-Lauf, bei dem sich die Gegner aus Antwerpen Windau, Bar Kochba Köln und Bergmann, Bar Kochba Berlin, wieder gegenüberstanden. Windau ging nach 400 m, an 2, Stelle liegend, an die Spitze und hielt das mörderische Tempo der ersten 400 m (Zeit: 56 Sek.) bei. Trotz aller Anstrengung Bergmanns gelang es ihm nicht, an dem führenden Windau vorbeizukommen, der in der hervorragenden Zeit von 2:0,1 Min. siegle. Bergmann benötigte 2: 1,2 Min. Attermann, Bar Kochba Köln, konnte im Kugelstoßen für, Jugend mit 11,85 m wiederum zeigen, daß er zurzeit im Deutschen Makkabi-Kras keinen Gegner hat. Dünner und Csasznik, beide Bar Kochba Berlin, waren mit 11,30 und 11,27 m weit zurück. Attermann errang auch hei den Männer-Meisterschaften im Diskuswurf den zweiten und beim Kugelstoßen den dritten Platz. In der Olympischen Staffel gab es einen scharfen Kampf zwischen Bar Kochtj| Leipzig und Bar Kochba Köln, den die Kölner Bar Kochba vor Bar Kochba Leipzig und Bar Kochba Berlin für sich buchen konnte. Damit war die 3. Meisterschaft an Köln gefallen. Auch in der Schwedenstaffel schien es, als ob Bar Kochba Köln den Sieg davontragen würde. Erst in den letzten Metern gelang es Bar Kochba Berlin, um Brustbreite nach vorn zu kommen, während J3ar Kochba Leipzig weit zurück war. Bei den 100-m-Frauen-Meister- Schäften wurden überraschenderweise die Hamburger und Berliner Damen geschlagen, da Gm!, Bar Kochba Frankfurt, und Münzer, Bar Kochba Köln, die beiden ersten Plätze belegen konnten. Erst an dritter Stelle kam Löwenstein, Bar Kochba Berlin, ein. Bei den Jugendlichen 1914 und jünger konnten sich Gassner II und Scbawinsky, beide Bar Kochba Köln, im 100-m-Lauf bis zur Entscheidüng durchringen: jedoch reichte es nicht zu einem Platz. In der 4 X 100-m-Staffel belegten wir hinter Bar Kochba Hamburg in 48,8 Sek. den zweiten Platz. Geschlliliclie MUteUnngen Unseren Lesern wird das Caf6 Kulschera, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens «mpfohlen! sämtliche in- und ausländische Zeitungen. * Fußballabteilung. Der 31. August war der Start für die Verhandsspiele der Saison 1930/31. Die 1. Mannschaft mußte gleich nach. außerhalb zum Sport-Club Staaken. Es war von vornherein klar, daß Staaken auf eigenem Gelände einen sehr schweren Gegner abgeben wird. Und so war es auch. Wenn der Gegner in teeb* nischer und taktischer Beziehung den Unsrigen um eine, Klasse «derlegen war, so machte er diese .Mängel durch kolossalen Eifer und sehr hartes Spiel wieder wett. Erleichtert wurde ihm das Erzielen von Erfolgen auch durch unseren Torwächter Schau!, welcher Wohl noch nie in solch einer schlechten Form war wie gerade an diesem ersten Spielsonntag. Gleich in den ersten Minuten erhalten wir einen Elfmeter zugesprochon, welcher jedoch nicht verwandelt wird, und gelingl Staaken durch einen schweren Fehler Schauls das erste Tor. Der Ausgleich wird durch einen scharfen Schuß von Ililkowitz erzielt, jedoch kommt der Gegner wiederum durch einen Fehler Schauls zum Führungstor. Wir spielen dann vollkommen überlegen, was sich auch durch drei sehr schöne Tore von Hilkowitz und Kestenbäum auswirkt. Nach Halbzeit sind wir, trotzdem wir gegen Sonne und Wind zu spielen haben, weiter überlegen, doch kann der Sturm keine Tore erzielen. Im Gegenteil, der Gegner kann eine Minute vor Schluß wieder auf einen Fehler Schauls das ausgleichende Tor erzielen und endet das Spiel somit 3 : 3. Recht erfolgreich waren unsere unteren Mannschaften, sowie auch die Jugendabteilungen, wie folgende Resultate beweisen : 4. Mannschaft — Norden-NW.4:2; 5. Mannschaft — Norden-NW. 2:1; 2. Junioren - Hertha-BSC. 6! 4; 1. Jugend—■Meteor 1:2; 1. Schüler — Favorit 4:1; 2. Schüler — Wacker 04 5 : 1; 3. Schüler — Hertha-BSC. 6! 2. Am Sonntag, dem 7. September, sind sämtliche 14 Mannschaften im Spielbetrieb tätig. Da* Spiel der 1. Senioren gegen den 1. FC. Neukölln findet um 16 Uhr in Neukölln, Kaiscr-Friedrich-Slraße, am Her/bcrgplatz, statt. H. R. jüdischer Ruderklub ״Iwrla“. Programm für Monat September 1930. Sonntag, den 7. 9.: 9 Uhr bootsferlig Friedrichahagen» i-j Die Firma Import-Gesellschaft Palästina m.b.H. (früher Berlin, Kurstraße), hat ihren Sitz in bedeutend erweiterte Räume nach Wilmersdorf, Privatste, a. d. Bahn 19 (Ringbahnhof Hohenzollerndamm), verlegt. In den mit allen modernen Einrichtungen versehenen großartigen Kellereien werden die für den Vertrieb in Mittel-Europa bestimmten Edelweine aus Riscbon-lo-Zion und Sichren Jakob eingelagert und gepflegt. Dank einer graßzÄfrijren inte#• siven Einführungsarbeit werden jetzt die Palästina-Weine von allen guten Weinkennern, also Juden und Christen, gern gekauft, während sie früher lediglich als Kiddusch- oder Peßachweine verwendet wurden. Dia Import-Gesellschaft Palästina hat sich ferner zum Ziele gesetzt, auch andere Palästinaprodukte in Deutschland einzuführen. Der letzte Siegesrng der Jaffa-Orangen in Deutschland ist nicht ohne ihre Mitwirkung erfolgt. Jetzt sollen Fruchtsäfte, Honig und andere Naturprodukte aus Palästina eingeführt werden, * Die heiligen Feste nahen. Welches jüdische Kinderherz schlägt nicht höher, wenn es an fl ר״ denkt, den Tag, an welchem es den *Eltern und Angehörigen V ל ״ zurufen soll. Zwar sind die Zeiten vorüber, wo in subtilster Schönschrift auf rosenumkränztem Bogen der Himmel auf Erden herabgewünscht wurde. Dem Verständnis- und Ideenkreis dos jüdischen Kindes sind die Wunschbogen angepaßt, welche die bekannte Kunstgewerttestubc Freudenthal, Breslau, in diesem Jahre neu herausbringt. תקעו steht am Kopfe des Bogens, die Worte, die das Kind aus der Schule und der Synagoge kennt. Der 3 ״ ת ist_ ein würdiger alter ש״צ, nicht im Smoking und Zylinder, sondern in den Sterbekleidern, zu innerer Einkehr gemahnend. Es wäre dem neuen Bogen die weiteste Verbreitung zu wünschen, wie such seinen Vorgängern, 1 die sich durch ihre bunten Farben in der Gunst unserer jüngsten * Wunsch-Schreiber behaupten worden. M. * Kinderheim Michendorf b. Berlin Sport * Spiel Orthop. Tarnen. Indivtdneller Unterricht and Erstehung Berliner Sprachst.: Dienstag u. Freitag 5*/s—7, Karfflritendamm 109/170 Ir. Tel.: Oliva 3248 r Toni Ehrlich Dr. Mosche Newiasky Verlobte Basel Kaunas Basel! 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GorotiecKi כשי BeMin-charlonenoupg, JoschinaMir stritt a! Berlin, Unter den Linden, Gros• Passage. Gedeck: Wittags ab 12 Uhr bis 12 Uhr abends. Die berühmte jüdische Köche THEAf ER AM NOUENkOlfPl ATS Ah 10. September kurzes Gastspiel des hebräischen Künstlertheaters 10. September 11. 12. 13. 14. 15. f 18. September ״ .19 * .20 Prem! ere ״Was Ihr wollt“ von Shakespeare. Regie: Micha») Tschechow. Bühnenbild: W. Maiftttia. Musik:: Ernst Toch. Premiere ״Urlel Acosta“ nach GutzkOW. Bearbeitet von M. Liwschitz. Regte: Alexej Granowski. Bühneogestaltung: Robert Falk. Musik: Karl Rathaus. Der Vorverkauf Hat begonnen. Karten an du Kasten de■ Theater•, bei BoU& Bock und b« Wertiwim.