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Jüdische Rundschau · 1930-04-25 · Heft 31-32 (25.4.1930) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXV (1930)
Issue
Heft 31-32 (25.4.1930)
Date
1930-04-25
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr. 31/32, 25 IV. 1030 JÜEDISCHE RUNDSCHAU Seite 227; ullcnbaum 8,60, V. Kogan 8,29, Bloch 8,10, Dr. A. Nacht A. M. Joseph 6,05, J. Auerbach, J. Eidenbautn, 8. Grüntild je 6,—, Dr. A. Arnswalder 5,50, J. Heller 5,48, Lew« 53 (־, W. David 5,26, Neustädter 5,16, Dr. Neumann 5,10, Heinz Brodck, Importgesellschaft Palästina, Fr. Dr. leschnitzer, R.-A. q, Mannheim, Dr. Rummdshurg, M. Schapira je 5,-*-, 92 B.;mt. 5,—, zus. 961,36. Annen-Witten: 5 B. 8,85. Breslau: I!10,83. Chemnitz: Dr. Fleiß, Baikind je 5,--, 43 B. unt. 5,-- 69,30 ,־־. Cottbus: 17 B. =58,54 ־־. Duisburg: Bernhard Kohn (>,17. Düren: 5B. 13,-. Elberfeld: E. Singer 7,-. Erfurt: Melitta Köhler 5,50. Gießen: Frau Rosenzweig 6,77, Dr. Furth 3_ div. B. unt. 5,— 40,48. Gleiwitz: Dr. Ologauer, Outtmann je 5,—, 2 B. unt. 5,— 2,90 «־־. Gollnow: Is. Flatow 6,80. Greiz: Leo Cohn 5,20. Haigerloch: 5,40. Halle: Zion. Ortsr ruppe 9,-, B. Biletzki 5,-, 2 B. unt. 5,- 4,50 ־=־. Hamburg: I. Grüner 5,40, Dr. M. Zadlk 5,25, Max Warisch 5,-, 17 B. unt. V - — 43,93. Hanau: Frl. H. Nußbaum, A. Stern je 10,—, Roseilberg 7,35, Dr. Koref, Dr. O. Schwabe, Dr. K. Stern je 5,—, 9 B. unt. 5,— 18,47 ־=־. Heilbronn: d. Martin Scheuer: Dr. Würzburger 15,40, Max Stern 7,—, 2 B. unt. 5,—■ => 6,—; eich. Kurt Scheuer: S. Rosenberg 7,30, Dr. M. Scheuer 6,35, S B. unt. 5,— 9,91 ־=־; dch. Max Mandellaub: 1 B. 4,76 5=־, insges. 70 B. — 120,—. Ilmenau: 2 B. 5 ־=־־,—. Kolberg: Frau Rosa Marcus 8,50. Krefeld: H. Buchbinder 32,78, Wilczek 12,—, Gähn 7,—, Paßmann, Hessenthaler je 6,—, Goldschmidt, Guttmann je 5,-, 20 B. unt. 5,— 44,10 ־=־. Leipzig: 92,83. Magdeburg: Dr. Hannach 5,38, S B. unt. 5,— =16,69 ־. Merzhausen: leerg. dch. Leo Spier i. Merzhausen u. Willingshausen 13,50. München-Gladbach: Gabriel Sporn 20,50, Frau Dr. Eichelberg, L. Grünstein je 10,—, Dr. S. Locb 9,—, Max Reinemann 6,50, Gustav Jonas, Walter Fröhlich, D. Schnock, Liscl Haas je 5,—, II B. unt. 5,— 30,20 <=־. Nürnberg: Fürth: Nathan Frankfurter 13,—, Dreichlingcr 8,20, Hermann Braude 5,35, 13 B. mit. 5,— 37,68. Oeynhausen: Dr. Appel 12,—. Pforzheim: Frau Fischraann 7,—, 7 B. unt. 5,— 9,75 ־=־. Schloppe: Dr. Isidor Spitzer 17,20. Tilsit: Teilzahlung d. Leerg. 50,-. Trier: Möbelhaus Simon 14—, Metzger Jakobs 10,—. Würzburg: 1 B. =-- 2,07. Freie Stadt Danzig: ausgew. in. D. Gld.: L Rate: dch. Leo Braun 32 B. — 90,05; dch. Isa Diamantstein 12 B. — 63,93; dch. Eman. Sagalowitsch 12 B. — 5S,—; dch. Adele Margulies 9 B. —- 49,66; dch. Otto Rosenbaum 13 B. — 44,74; dch. Paula Katz 17 B. =40,86 ־־; dch. Georg Pape 10 B. 40,55; dch. Franz Rosenbaum 9 B. — 31,81; dch. Jascha Krinski 12 B. — 29,15; dch. Frcdi Chason 6 B. — 26,87; dch. Herta Katz 8 B. — 18,55; dch. Kurt Abrähamsolm 6 B. 17,96 ־־־; dch. Rosa Wach 11 B. — 14,53; dcii. Daniel Sambursky 4 B. 11,69; dch. _Lea Loschinsk! 4 B. =3,67 ־. Zoppot: Nachleerung 13 B. —25,85. Die Quellen von Tiberias. Unter dem Vorsitz von Professor Dr. Julius Citron fand Im Kaiserin-Friedrich-Haus für ärztliche Fortbildung ein Vortrag des bekannten Bäder-Forschers Sanitätsrat Dr. Lach mann aus Bad Landeck über die Quellen in Tiberias vor Acrzten und geladenen Gästen statt. Herr Dr. Lachmann erörterte die wissenschaftliche und wirtschaftliche Seite der Frage, wies auf die außerordentliche Heilkraft der Quellen hin unter Bezugnahme auf ähnliche eure►- päische, insbesondere deutsche heilkräftige Bäder,_ sprach über die Möglichkeit von Nebenindustrien, die sich bei einem V'ersaml errichten ließen, über die Frage der Errichtung eines Gradierwerkes, über Inhalationseinrichtungen und über die in Verbindung mit den Tibcrias-Bädera zu errichtenden anderen Anstalten, wie Liegehallen für Rheumatiker, Kaltbadeanstalten am See in Verbindung mit hydrotherapeutischen Einrichtungen usw. An den Vertrag schloß sich «ne lebhafte;Dfstass&B* an der sich u. a. die Herren Sanitätsrat Simons ohn, Sanitätsrat Caspary, Dr. Tugendreich und Dr. Theilhaber beteiligten. Der Badearzt aus Heluan in Aegypten Dr. Weiß wies auf Grund seiner Praxis darauf hin, daß Hunderte von Palästinensern alljährlich nach Heluan gehen. Könnte man diese Knrbedürftigen durch Ausbau der Tiberias- Quellen in Palästina halten, so wäre das für das Land auch volkswirtschaftlich von Bedeutung. Dr. Max Hirsch führte aus, daß, abgesehen von den zu erwartenden ausländischen, insbesondere amerikanischen, Kurgästen, auch schon im Hinblick auf die Bewohner des Landes selbst der Ausbau der Quellen eine außerordentlich wünschenswerte, vom ärztlichen Standunpt durchaus zu begrüßende Maßnahme darstelle. R.-A. Dr. Klee verbreitete sich über die wirtschaftlichen und rechtliehen Bedingungen, unter denen ein Ausbau möglich sei, insbesondere über die Frage der Konzession und der rechtlichen Gestaltung evtl, in Europa und Amerika zu begründender Ge- Seilschaften für den Ausbau der Quellen. Es wurde dann einstimmig die folgende Resolution angenommen: ״Die heute in Berlin versammelten Aerzte erachten, nach Anhörung des Vortrages von Dr .Lachmann-Landeck über die medizinische Bedeutung der Thermen von Tiberias, den sofortigen Ausbau dieser Quellen für eine unaufschiebbare Aufgabe. Die ganz besonderen Eigenschaften der Thermen von Tiberias: ihr bedeutender Kalk-, Salz, und Schwefelgehalt und ihre natürliche hohe Temperatur machen sie zu einem höchst wirksamen Heilfaktor für zahlreiche Krankheiten, und zwar weit über den Bereich ihrer bisherigen Anwendung hinaus. Durch einen zeitgemäßen Ausbau der Quellen und der mit ihnen verbundenen Anlagen würde nicht nur für die Bewohner Palästinas ein neuer Heilfaktor von größter Bedeutung nutzbar gemacht werden, sondern es würden zugleich durch den mit Sicherheit zu erwartenden starken Zustrom von Kurgästen aus allen Ländern der Erde neue und sehr aussichtsreiche Wege für einen wirtschaftlichen Aufstieg des ganzen Landes erschlossen werden.“ Arbeitsnachweis. Wir machen erneut auf die jüdische Berutsberatung und Lehrstellenvermittlung aufmerksam. Unsere Sprechstunden: Für Mädchen: Montags und Donnerstags von 10—1 Uhr vorm.; für Knaben: Dienstags und Freitags von 10 -1 Uhr vorm. Für die Bewohner des Westens Berlins und der westlichen Vororte: Knaben und Mädchen: Donnerstags von 3 -6 Uhr nachmittags im Synagogengebäude Fasanenstr. T). Es ist zweckmäßig, beim Besuch unserer Berufsberatungssteife etwaige Handfertigkeitsarbeiten sowie die letzten Schulzeugnisse mitzubringen. — Wir suchen noch handwerkliehe Lehrstellen. — Motorradfahrer mit eigenem Rad und Beiwagen sucht Stellung für Lieferungen. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Abtlg. Berufsberatung, Berlin N 24, Auguststr. 17; Tel.; Weidendamm 5936. I ■I r——^■1, NX/ELTV \<כנ2י m Besuch in Berlin. Zu Ostern kamen nach Berlin zwei Ver• treter das׳ Makkabi Antwerpen, aowie der Organisator des Feste* von Mährisch-Ostrau, Tb. Bleyer aus Mähriseh-Ostrau, um mit dem Präsidium eingehend über die technischen Vorbereitungen der Tagung in Antwerpen zu sprechen. Argentinien. Erst jetzt hat das Präsidium einen ausführlichen Bericht des großen Turnfestes erhalten, das der Makkabi Buenos Aires am 2a. Februar veranstaltete. An diesem Fest beteiligte »ich die ganze Judenheit der Stadt und der Erfolg war in der jüdischen Oeffentlichkeit außerordentlich groß. Die Presse brachte große Berichte über dies« Fest und die Makfcabibewegung. Der Präsident der Fußball - Liga für Argentinien, Dr. Bemardo Sierra, Nicht- Jude, gleichzeitig Vertreter der Regierung für Angelegenheiten des Sportes, wohnte dem Fest bei und war von den Leistungen des Makkabi so befriedigt, daß er bei der Argentinischen Regierung durchgeselzl hat, daß der ״Makkabi“ unentgeltlich einen eigenen Fußballplatz bekommt. Amerika. Am 26. März fand in New York eine Konferenz statt, an der außer den Delegierten des Makkabi in New York Vcrtreter der Jewisb Education Association und das Jowish Welfare Boards teilnabmen. Es wurden die Vorboreitungsarbeiten zur Gründüng eines amerikanischen Makkabivorbandes erledigt. Am 8. April fand in New York eine vorbereitende Konferenz zur Gründung eines amerikanischen Makkubikreises statt. Vertreten waren außer den Bevollmächtigten des Makkabi-lVoltverbandes folgende Organisationen: Zionistische Organisation, Nationalfonds. Young Youdea, Avukah Jewish Education Association, Maccabee Brooklyn, Hakoah Brooklyn, Jüdische Fußball-Liga. Es wurden verschiedono Komitees gegründet, die die Vorboreitungsarbeiten zur Gründung de» Makkabiverbandes übernommen haben. In c«. vier Wochen wird ein» Konferenz einberufen werden, zu der die Delegierten aller in Frage kommenden Verein״ Ungeladen worden. Auf dieser Konferenz werfen die kon- Stituiwenden Beschlüsse gefaßt und der Makkabiverband Amerika gegründet werden. Syrien. Auf seiner Rei*o nach Palästina besucht» Dr. Rosenfeld dio Mekkabiverein» in Beirut und Damaskus. In beiden Orten wurde» dem Vertreter des WcUVerbandspräsidiums ein begeisterter Empfang bereitet. In zwei großen Versammlungen berichtete Dr. Rosenfeld über dio Arbeiten des Weltverbandes und di« Vorboreitungen zur ״MaUtabiah״. Am 7. April setzte Dr. Rosenfeld sein» Hcfso nach Haifa fort. Polen. Die Warschauer Zeitungen ״Ifajnt", ״Najer FolksMatt", ״Moment", ״Unzer Express", ״Radjo" und ״Nass Przeglad“ bringen ausführliche Artikel über dio Ergebnisse der Warschauer Makkabitagung und die Makkabibewrgung, aus denen zu ersehen ist, daß die jüdische Oeffentlichkeit sich aufs stärkste für die jüdische Sport- Bewegung im Makkabi Interessiert. Dio polnische Kreisleitung hat die Tage des Lag B'oraer (16. bi» jS. Mai) zu Festtagen des jüdischen Sports proklamiert und sämtliche Vereine beauftragt, an diesen Tagen Sportveranstaltungen für dio Masse zu Volkspreisen zu arrangieren. Tschechoslowakei. Teplitz. Am 8. und 9. Juni feiert der Makkabi Töplitz «ein :(־!jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlaß findet eia Sportfest statt, an dem sich dio Makkabi verein« aus Aussig, Brüx, Kotnotau, Pilsen, Prag, Pardubitz beteiligen. Auch aus Dresden, Leipzig und Chemnitz sind .Teilnehmer gemeldet. Prag. Der Jüdisch» Sportklub ״Hagibor* Trag veranstalte!» vor über 3000 Zuschauern ein großes internationales Schwimmfest. Als Gast wirkte der berühmte Meisterschwimmer Dr. Stephan Barany (Ungarn! mit, der natürlich den Mittelpunkt der Veranstaltung bildete und beide Freistilstrecken in glänzender Zeit gewann. Von den jüdischen Schwimmern glänzte Getreuer (,.Hagibor* Prag), der nur wenig später ais Barany ans Ziel kam. Baisse und Freund, heida vom ״Hagibor“ erregten Aufseher» durch ihre brillanten Sprünge. Alles in allem ein großer Erfolg des ״Hagibor". Deutscher Kreis Sommerlager des Deutschen Makkablkreises auf dem Pri- Wall bei Travemünde. Die Vorberritungsarbeiten für das vom 25. bis 31. August, staltfindende Sommerlager auf dem Priwall bei Travemünde, dio der Bar Kochba Hamburg übernommen hat, sind in vollem Gange. Während des Sommerlagers wird ein Jugendfiihrerkursus »bgebalfen werden, auf dem auch Referate über Palästniakundo sowie hebräische' Kommando, gebracht werden. Es haben sich bereits einige namhaft» Referenten für diesen Kursus zur Verfügung gestellt. Alle Vereine und Turnbrüder und Tum- Schwestern werden nochmals gebeten, umgehend ihre Meldungen an den. Bar Kochba Hamburg, Heinrich-Bar!!1str. 23, abzugeben, damit inan heute schon dio ungefähre Teilnehmerzahl übersehen kann. Wie bereits mitgeteilt, ist für koschere Verpflegung gesorgt. Dio froßn neue Jugendherberge auf dem Priwall ist zu diesem weck vom Hamburger Bar Kocbba belegt worden. Verpflegung und Unterkunft pro Tag 1,50 M. pro Person. Bar Kochba -Ha Jcoah Berlin. Staffellauf ,.Rund um den F r i o d r i c h s h a 1 n“. Am Sonntag, dem 27. April, startet der Bar Kocbba-Ilakoah beim Staffellauf ״Rund um den Friedrichslisin". Wir Meten nvt der stärksten, uns zur Verfügung stehenden Anzahl von Wettkämpfern an. Es werden 5 Männermannschaften, 2 Jugendmannschaften. :! Damen- und Knabenmannschaften an den Start gehen, so daß wir insgesamt mit 150 Läufern und Läuferinnen beteiligt sein werden. Dio 1. Männermannschaft hat gute Aussichten, in diesem Jahro den Sieg zu erringen, nachdem wir in den Vorjahren stets wenig vom Glück begünstigt waren. Die Damen- und Knabenmannscbaft wird hoffentlich ihren vorjährigen Sieg niederholen können. Beginn des Laufes: 15 Uhr. Saison- Eröffnung im Bar Kochba-Kakoah. Am vergangenen Karfreitag führten die Leichtathleten ihr Eröffnung»•- Sportfest bei leider denkbar ungünstigem!Vetter durch. Dio etwa 80 erschienenen Sportler und Sportlerinnen verdienen für ihr Antreten voüo Anerkennung. Eino große Anzahl von Wettkämpfern präsentiert!» sich bereits in bester Verfassung. Fußballspiel Ifakoab -Meteor. Am kommenden Sonntag, dem 37. April, spielt unsere j. Fußballmannschaft gegen den Meister der Nordfcrcis-Eiga, den früheren Oberliga-Verein Meteor. Das wichtige Verhandsspiel findet, um 4 Uhr auf dem Bar Kochba-Hnloah-Sportplatz, Greifswalder Str. 68/70, statt. Vorher kämpft die spielstark» 1, Juniorenmannschaft des Hakoah gegen dio Junioren von Meteor. Di« Fußballj unioren schlagen Wacker <־/!. Unserer Juniorenmannschaft gelang es, am Ostermontag im Gesellschaftsspie! den Meister der Norokrcis-Junioren, Wacker 04, nach hart durchgeführtem Kampf mit 3: 1 Toren tu schlagen. Ein gutes Zeichen für unseren Fußball-Nachwuchs! Bar Kochba Danzig. Ping-Pong-Abteilung. Am Montag, dem r>. ds. Mts., fand im Kaffee Conietzko ein Wettspiel zwischen den Tischlennisabteilungen des Danziger Hockeyklubs und Bar Kochba statt. Jeder Klub steifte fünf Spieler zum Kampf, Trotzdem man eine Uebcrlegenheit der unseligen allgemein erwartete, war der Sieg von 23:3 Punkten und 70: 11 Sätzen eine angenehme Enttäuschung. Lediglich der Spitzenspieler de» D, II. C. konnte die Punkte und Sätze für seinen Verein buchen. Bar Kochba wurde vertreten durch: A. Kronenberg, M, Bäka- Imski, M. Kurzer, B. Epstein, B, Tykotzki. Bar Kochba Hamburg. Hockey-Abteilung. Bar Kochba 1. Herren — Viotoria 1. Herren 2:0. Trotz Feldüberlegenheit gelang es den Gegner nur knapp zu schlagen, da der Sturm es nicht verstand dio vielen Torchancen auszunutzen. Gefallen konnte nur der Torwart und der 1, Verteidiger. Bar Kochba 1. Damen — Altona «y3 t. Damen 4:1 (0:1). Die Damen batten schwer za kämpfen, um dieses günstige» Resultat bcrauszuholeu. Besonders nach Halbzeit waren di« Damen nicht wieder;!!!erkennen und zeigten ein überragendes Spiel. Bar Kochba 3. Damen — Victoria 3. Damen 3:0; Bar Kochba 2. Herren — Rahlstedt 2. Herren 3:3 (2 :oll): •Bar Kochba 3. Herren —. Victoria 1. Junioren 1:3; Bar Kochba 1, Jugend — Rahlstedt 1. Jugend 2:2; Bar Kochba 2. Jugend — U. K. G. 3. Jugend 5: 4• Norddeutscher Makkabibezirk. Am Ostermontag trafen »ich der J. T. V. Kiel, Bar Kociib.a Hamburg und Bar Kochba Lübeck in Lübeck, Jeder Verein stellte ein» Jugendmannschaft und Kiel außerdem eine kombiniert(» Herrenmannschaft. Das erste Spiet sah die Lübecker und Kieler Jugondmannschaften als Gegner, Gleich nach dem Anpfiff entwickelte sich ein schönes Spiel. Während *ich dio Lübecker Mannschaft in allen Punkten als fest und sicher erwies, so hapert» cs bei den Kielern in der Verteidigung und dam Torwart. Mit •>: I für Lübeck ging cs in dio Halbzeit. F11 der zweiten Hälft« kamen die Kieler mehr auf, konnten aber kein» Erfolg« mehr vorbuchen. Das Endergebnis 7: * für Lübeck, wirf den Kielern nicht ganz gerecht, aber trotzdem war den Lübeckern der Sieg nicht m nehmen. Danach Irafmr sich die 3ugendraannsehafteo Himburg» und'di* Herren Kiels. Dieses war wohl der intere*s*ntesta Kampf de» Tag«*. Dauernd wogte der Kampf bin und her, und dia Kieler können wirklith von Glück sagen, daß cs ihnen gelang in der letzten Minute den wichtigen ausschlaggebenden Torvorspnmg zu gewinnen. REt 6:5 für KW endet» dieses Treffen. Beide Mannschaften hinterileßen einen hervorragenden Eindruck. Ais letztes Spiel atieg «ach einer Paus* dar Kampf *wischen der Jugend Lübeck und den Herren Kiels. Hier hatten dia Kieler das Spiel fast dauernd in der Hand, aber der flink» Lübecker Sturm wurde durch gut» Durchbrüeh» oft gefährlich. Warna di• Lübecker Verteidigung etwas sicherer gewesen wäre, hätte das Ergebnis viel-!eicht doch noch etwas anders ausgesehen. So siegte® dia überlegenen Kieler Herren mit 8: 5. Das Publikum folgte den Spielen mit Begeisterung* dar Tag zeigte, daß der Handhallsport in den jüdischen Vereinen des Norddeutschen Bezirksverbandes auf der Höhe ist und ein wichtiger Faktor des gesamten Spielbetriebes ist. Anschließend fand eine Bozirksvorstandssitzung unter Leitung von Tbr. Salinger, Hamburg statt. Ein gemütliches Beisammensein vereinigte noch einmal alle Gäste. I. Fryder. Die ״jüdische AttersUlf« Groß-Berlin E. V.•*, Charlottenbürg 2, Kantstr. 160 versendet soeben ihren Tätigkeit«־ bericht für die abgelaufenen zwölf Monate. Wir entnehmen daraus über den Wirkungskreis dieser WoMfahrtsinstitution folgendes: Die ,,Altershilfe“ betreut Männer und Frauen von über 60 Jahren, die ehemals den gehobenen Gesellschaftsschichten angehörten und durch Kriegs- und Nachkriegsfolgen in Not geraten sind. Die ״Altershilie“ bearbeitete in der Zeit vom 1. April 1929 bis 31. März 1930 401 Fälle. In den Sprechstunden der ״Altershilfe“ wurden 900 Personen empfangen. In den Wohnungen wurden 980 Personen im wesentlichen durch ehrenamtliche Helferinnen besucht. Im letzten Halbjahr wurden durch die ״Altershilfe“ erwirkt: 68mal Beihilfen anderer Hilfsstellen, 4mal Zuschüsse von Verwandten. Aus eigenen Mitteln leistete die ״Altershilfe“ Hilfe in: 780 Fällen Barunterstützungen, 180 Fällen Lebensmittelunterstützungen, 28 Fällen ärztliche Beratung und Bewilligung von Medtkamenten, 32 Fällen unentgeltliche Aufgabe von Inseraten, 49 Fällen Ausgabe von Kleidungs- und Möbelstücken. Der Tätigkeitsbericht ist eingelcitet von einem kurzen soziologischen Aufsatz über die kritische Wirtschaftslage des deutschen Judentums aus der Feder Dr. Felix A. Tnetl* habers. An der Spitze des Berichts ist als beherzigenswerter Appell der handschriftliche Widmungsspruch Albert Einsteins an die ״Altershilfe“ wiedergegeben: ,,Am Schicksal der Alten erkennt man die Kultur der Jungen“. Die Gesellschaft für jüdische Familienforschung versendet soeben das neueste, 21. Heft ihrer Zeitschrift, in dem diesmal sehr viele nicht-deutsche Juden mit interessanten Beiträgen zu Worte kommen. (Geschäftsstelle Dr. A. Czellitzer, Gesellschaft für jüdische Familienforschung, Berlin W 9, Potsdamer Str. 5.) JUdische Gemeinde• Freitag, den 23. April, abends: Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungaanatalten: 7,30 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: 7 Uhr. In den Synagogen mit Or|׳ol: Ansprache des Rabbiners. Sonnabend, den 26. April, morgens (Neumondwmhe): Alte Synagoge: 8,30 Uhr; übrig» Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstaltcn: g Uhr. Frühgottesdienst: Syn. Rvkestraß»: 7 Uhr; Synagogen mit, neuem Ritus: Frühgottesdienst (außer Syn. Friedenslempel): 7,30 Uhr; Uauptgoüesdiensl: 10 Uhr; Syn. Friedenslempel: 9,30 Uhr. Predigt: Syn. Rvkestraße: Rabbiner Nobel. Schrifterklärung: Syn. Münchener Straße: Dr. Arthur Lcvy; Syn. Grunewald : Dr. Colin. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Alto Synagoge: Rabbiner Nobel; Syn. Kaiserstraße: Dr. Wilhelm Levy; Syn. Pcstalozzistraßc!: Dr. E. Levy• Syn. Kottbusser Ufer: Dr. Bleichrode; 5,30 Uhr: Svn. Münchener Straße: Dr. Arthur Levy. Sabbat-Ausgang: 8,08 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 7,30 Uhr; morgens: Alto Svnagoge: Syn. KaiVi-straßo, Rykcstraße und Kottbusser Ufer: 6,30 Uhr; S)ü. Münchener Straße, Postalozzistraßo und Grunewald ,und Synagogen mit neuer» Ritus: ך Uhr. Am Sonnabend, dem 30. April, findet in der Synagoge Friedenstempel Mädcheneinsegnuni statt. Frühling in HervamKendeV«ransultaBSM1 in Kurhaus uadin 4m baidea Sustethealara /Gelt,Tmsi» und and*»Sportart» Bavprrutt als Wohnen TSchiarpenaioux« Holelverreichnmc (8000 Belten) durch das Städtische Verkehrsamt und die Reisebüros. Weltberühmte Kochsalzthermen 65,7* C Beste Heilerfolge bei Gicht und Rheuma Nerven - Krankheiten, Stoßwechselleiden, Erkrankung der Atmungs- und Verdauungsorgane — Wiesbadener Kurdiät 5. bis ii. Mai: Richard Strauß-Woche 8. bis fl. Mai: Internationales Tennis-Turnier Vr. bis 30. Mai: Großes Internationales fö. Automobil-Turnier Unttcrkunfi auch für bescheidenste Ansprüche Brunnen־ und PastiUen-Veriand

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