Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXV (1930)
- Issue
- Heft 29 (11.4.1930)
- Date
- 1930-04-11
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 208 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 29. 11. IV. 1030 lin u. Frau Barenholz ges. anl. Verlobg. Barenholz-Krutjanskaja 14,— 2 =־ B. u. 2,—. Dir. L. Hofmann-Garten, Mainz: z. Genesung v. Dir. L. Hofmann u. als Gratul. 1. Barmizwah s. Sohnes Gideon: Gebr. Nieteckmann 2 B., R.-A. Haas, B. Mittelmann, Lazarus Friedmann je 1 B., zus. 5 B. Luise Schlesinger-Garten, Ratibor: Lothar Schlesinger, Anna Schlesinger je 5 B., Barmizwah-Sammlung H. U'eißkopf 7 B., zus. 17 B. Herd-Wald: Berlin: Jugendgruppe der FAP. anl. d. Verlobg. von Lilly de Jong m. Max Birnbaum 3 B. DER EINSTEIN ■WALD Ludwig Nachutn s. A.-Garten: Aenne Pomeranz grat. Regina Nachum u. Edgar Heinemann V* B. Chemnitz: Dr. Holzer dankt Dr. Peritz-Waldenburg f. Behandlung s. Vaters 2 B., Dr. Geis anl. d. Todes v. Herrn Max Holzer-Waldenburg 1 B., Dr. Malbin dankt Dr. Geis u. grat. z. Umzug 1 B. Dresden: Bautzen: Purim-Sp.: J. Blum 6,—, Jacobsohn, Laster je 5,—, 4 Sp. unt. 5,— — 7,50. Erfurt: Zion. Ortsgr. grat. Dr. Stern u. Frau Lotte, geb. Löwenthal z. Hochzeit 2 B. BÜCHSEN Zur Ersparnis der Druchpeten v'trden von nun an nur mehr die Büchsen - Ergebnisse von fünf Mark aufwärts eusqcwietcn. Berlin: Frl. E. Lebenheim 30,—, Frau Berger 15,—, Erich Schragenheim, Dr. H. Steinitz, Dr. Martin Sultan je 10,—, Dr. S. Freund 9,63, Käthe Philippson 8,50, Frau ü. Wunderlich 8,01, Dr. Orbach 8,—, G. Levy 7,60, Dr. H. Förder, Dr. E. Moses je 7,50, Avigdor 7,42, Frau Cohn 6,70, Alex Hirsch 6,54, Gcschw. Leibowitz 6,44, Dr. Bileski, Dr. A. Ephraim, Ruth Fabian, Dr. Hans Mühsam, S. Symann je 6,—, Frau Herrmann, Wizo-Büchse Gr.-Lichterfelde je 5,50, L. Reitmann 5,46, Eva Rosenkranz 5,40, Kurt Ruppin 5,20, Apfelbaum, Dr. A. Barth, Frau Dr. Casparv, Benno Einfeld, Dr. R. Hirsch, Dr. Josef Lachmann, Dr. M. Levy, Familie Pfeiffel, Dr. Max Rosenberg, Dr. Leo Scherek, Dr. A. Steinert, Dr. H. Unna, Zwass je 5,—, 132 B. unt. 5,—, zus. 630,26. Allenstein: ohne Spezifik. 50,—, Kowal u. Brenner 11,60. Arno Lewin 11,15, Bütow 11,—, Dr. Herbert Lewin 7,13, Daniel 7,—, R.-A. Jacob 6,87, R.-A. Wistinetzki 5,20, Max Krischanski, R. -Ä. Lesser, Herbert Rosenthal je 5,—, 16 B. unt. 5.— — 43,08. Beuthen: J. Koplowitz 7,15, H. Auerbach 5,68, J. Deckro 5,57, E. Weißmann, Hakoah-Heim je 5,—, 12 B. unt. 5,— 25,20. Buchau: Dr. Schlesinger 18,—, Peppi Dreifus, Siegfr. Einstein je 5,—. Dt. Eylau: Obrenz 24,—, Enoch 14,90, R.-A. Lewin 11,—, Dr. Lewin 5,—. Dortmund: Emil Kaufmann 5,—, div. B. unt. 5,— 38,15. Dresden: W. Jurmann-Pirna 36,05, Frau Jenny Zigelnik 10,10, Sachs-Meißen 6,20, Paul Levien 5,20, S. Berschtel, J. Eltermann, Adolf Laster-Bautzen, L. Maerzon, Frau Schloß je 5,—, 14 B. unt. 5,— 29,31. Bautzen: 4 B. unt. 5,— 7 ־=־,—. Großenhain: 1 B. 1,78. Meißen: 2 B. unt. 5,— 6,50 ־=־. Scbnitr: 2 B. =7,58 ־. Frankfurt/M.: Ettinghausen 15,30, Biener 12,50, O. Lax 8,95, B. Sytner 8,25, K. Kaufmann 8,—, B. Baumritter 7,—, M. Schimmel 7,20, J. Birnbaum 7,15, Löw Tachauer 6,56, Dr. F. Schwarzschild 6,55, Jac. Wolff 6,20, J. Haas 5,50, Ernst Frankel 5,40, Jac. Wodowski, Dr. A. Löwenthal, E. Gans, Jos. Wodowski, Jac. Dränger, A. Baumritter je 5,—, 160 B. unt. 5,— =264,76 ־. Görlitz: Hochfelder 10,—. Halle: 44,50 ohne Spezifik. Leipzig: 251,40 Lfegnftz: 1 B. 2^—. Nürnberg: Frau Dormitzer 6,—, Albert Heimann 5,20, Hugo Bacrmann, Dr. Strauß-Reich je 5,—, 3 B. unt. 5,— «= 7,82. Relchetnbach/V-: Max Klapisch 10,—, Gebr. Laßmann 5,—, 3 B. unt. 5,— 7,55. Schweinfurt: Klara Stein 12,40, 4 B. unt. 5,— 8,60 ־=־. Wiesbaden: dch. Frl. Schaffer: J.-R. Marxheimer 5,26, Dr. Harry 5,—, 8 B. unt. 5,— =» 19,77, dch. Lehrer Rosenberg: Frau Dr. Süß 18,—, Frau Kagan 6,15, 2 B. unt. 5,— 7,—, ach. Frau Goldbach: 5 B. unt. 5,— 7,16. ״Die Lebensversichernngs-Cfstllschaff PHÖNIX“ Direktion für das Deutsche Reich, Berlin, Friedrich-Ebert-Straße, weist auf die günstige Entwicklung des Geschäftsjahres 1929 hin. Der Neuzugang der Gesellschaft ergab neue Abschlüsse in Höhe von 354 Millionen Goldmark. Bemerkenswert ist die große Zahl der neuen Policen, die 132 000 Stßck beträgt. Davon entfallen auf das Deutsche Reichsgebiet 27 271 Policen über 75 Millionen Goldmark Versieherungssumme. Da die offizielle Bilanz 1929 noch nicht endgültig feststeht, beschränken wir uns vorerst auf die Bekanntgabe zuverlässiger Schätzungen, wonach der Versicherungsbestand des Phönix per Ende 1929 1,4 Milliarden Goldmark ergeben dürfte. Die Garantiemittel werden 160 Millionen Goldmark beiragen, während die Prämien und Zinseinnahmen auf 72 Millionen Goldmark geschätzt werden. EHes bedeutet eine Steigerung von über 20 0/0 an Neuzugang gegenüber dem Vorjahre. Auch die günstige Entwicklung der ersten Monate im laufenden Jahre läßt eine weitere Steigerung des Geschäftsganges erhoffen. MAiÄükQI WC LTV w BAND Eine Geschichte der Makkabibewegung. Das Präsidium des Weltverbandes hat eine Kommission eingesetzt, die demnächst eine ״Geschichte der Makkabibewegung“ als Broschüre herausgeben wird. Makkablfiim für Amerika. Eine Kopie des Makkabifilms wird in diesen Tagen zur Propaganda nach Amerika gesandt. Makkabi Polen. Am 23. März fand in Lodz die konstituierende Versammlung des Güterverbandes Lodz statt, an der für die War- Schauer Kreisleitung der Vorsitzende, Tb. Rusecki, teiliwhm. Außer den sechs Lodzer Vereinen waren Delegierte folgender Makkabivereine de« neuen Unterverbandes vertreten: Pabianice, Zgierz, Szadek, Zd. Wola, Ozorkow, Brzoziny, Blaszki, Lask, Tomaszow, Leezyca. Makkabi Dorpat. Am 28. März fand die Generalversammlung de* Makkabi Dorpat statt. Es wurden eine Reihe wichtiger Fragen besprochen und eine neue Leitung gewählt, an deren Spitze Tb. R. Schadaunsky steht. Deutscher Kreis Sommerlager vom 25. bis 31. Augusf auf dem Priwall. Wie bereits mitgeteilt, findet anschließend an den Tumtag des Deutschen Makkabikreises am 35. August in Hamburg ein ca. achttägiges Sommerlager auf dem Priwall bei Travemünde (Lübecker Bucht! statt. Es befindet sich dort eine herrliche Jugendherberge, die als cino der modernsten Jugendherbergen Deutsch'ands anrusehen ist, und der Bar Kochba Hamburg beabsichtigt, diese Jugendherberge für das Sommerlager 7u mieten. Es ist aus diesem Grande unbedingt erforderlich, daß alle Vereine schon heute vorläufige Meldungen für die Beteiligung am Lager an den Bar Kochba Hamburg abgeben. Die Kosten sind äußerst niedrig gehalten und betragen 1,50 Mk. pro Person und Tag mit koscherer Verpflegung. Während des Sommerlagers findet ein Jugendführerkursus statt, der sehr interessant und lehrreich zu werden verspricht. Es haben bereits einige Referenten die Uebernahme eines Kursus zugesagt. Wir erwarten also umgehende vorläufige Meldungen. Berlin Eröffnungssportfest des Bar Kochba-Hakoah. Am Karfreitag, dem 18. April, findet, wie in jedem Jahr das Eröffnungssportfest des Bar Kochbar-Hakoah statt. Die Wettkämpfe werden ab 10 Uhr vorm, auf dem Tiergartensportphiz abgewickelt. Es sind in allen Klassen harte Kämpfe zu erwarten. Fußballspiel Hakoah, Berlin — Hansa 07. 2: 2. Wir entnehmen der ״Fußballwoche“: Dieses Spiel, das anfangs ohne Leben ablicf, steigerte sich in der 2. Halbzeit zu einem gigantischen Kampf, aus welchem jede Partei als Sieger hätte hervorgehen können. Es ist aber in der Ordnung, wenn zum Schluß jede Partei einen Punkt behalten konnte. Hakoah war heute, nachdem sie in letzter Zeit nicht auf voller Höbe war, wieder sehr gut in Fahrt. Das sonstige hastige Spiel ist jetzt weit abgeklärter. Die Stürmer Sperber, Wachs und besonders Fuß liefen in der zweiten Hälfte zu hoher Form auf, während die Läufer durchweg gut kämpften. Ganz blendend aufgelegt waren die beiden Torsteher. Sämtliche vier Tore wurden durch hervorragende Leistungen erzielt. Eine Flanke von Langhof verwandelte Kind vor Halbzeit. Nach der Pause erhöht« Langhof die Führung. Durch lebhaften Anhang der Gäste angefeuert, erwacht Hakoah. Fuß, die Triebkraft der Blau-Weißen, plaziert einen Pfundschuß unhaltbar, und Wachs rettet, indem er in schnellem Lauf die Verteidiger hinter sich läßt und scharf einschießt, einen wertvollen Punkt. Bar Kochba-Hakoah Im Handball. Am Sonntag, dem 6. April, trugen unsere drei Ilandbnlhnannschaften einen Klubkampf gegen die drei Mannschaften des S. C. Schering-Kahlbaum aus. Den Reigen eröffnete unsere dritte Mannschaft, die sich bei ständiger Ueberlegenheit einen sicheren 3:0- Sieg erkämpfte. Die ganze Mannschaft arbeitete fleißig und aufopfernd. Schwerer hatte die zweite Mannschaft zu kämpfen, die gegen einen fast ebenbürtigen Gegner an trat und deren Verteidigung nicht das stabile Rückgrat bildete, das man hätte erwarten können. Hervorzuheben ist die Schußfreudigkeit des Sturmes, dem es gelang, beim Stand von 3 : 2 für den Gegner noch einen 5:3- Sieg zu erringen. Entgegen aller Erwartung bereitete unsere erste Mannschaft den anwesenden Bar Kochbanern eine angenehme Enttäuschung. Die Mannschaft spielte systemvoll und uneigennützig, so daß nach einer Halbzeit von 4 : o Toren ein Endresultat von 9 : 3 erzielt werden konnte. Hervorragend Pfeffer im Tor, alle anderen reihten sich organisch in das Ganze «in und trugen ihr Bestes zum siegreichen Ausgang des Klubkampfeg bei. Alle drei Spiele wurden fair durchgeführt und bildeten für die zahlreichen Zuschauer eine große Propaganda. Turnmeisterschaffen des Bar Kochba-Hakoah. Am 7. April fanden seit langen Jahren wieder unter recht reger Beteiligung inferne Meisterschaften an den Geräten statt. Eine solche Veranstaltung wird nun hoffentlich für die Zukunft eine ständige Einrichtung bleiben. Das Wichtigste, was diese Wettkämpfe zeigten, war die Ausgeglichenheit einer Reihe von gleichguten Turnern, die hart ura den 1. Platz kämpften. Die Entscheidungen in allen Wettbewerben waren äußerst knapp. In der Einzelmannschaft am Barren z. B. belegten gemeinsam Aufrecht und Kurt Glaser mit 68 Punkten den :.,Platz. Einen Doppelsieg feierte Steinbacb, der sich sowohl die Meisterschaft im Neunkampf sowie,die Einzelmeisterschaft am Reck sicherte. Den volkstümlichen Vierkampf gewann Zimracring vor Groß, der allerdings vom Pech reichlich verfolgt wurde. Alles in allem ein recht guter Auftakt unserer neubelebten Tumbewegung innerhalb des Bar Kochba-Hakoah, und es bleibt nur zu wünschen, daß wir auch auf diesem Gebiete der Leibesübungen weiter recht gute Fortschritte erzielen mögen. Meisterschaft im Neunkampf: 1. Steinbach (1!\3 Punkte'1, 2. Aufrecht (13ך Punkte). Einzelnleisterschaft am Barren: 1. Kurt Glaser und Aufrecht 1'68 Punkte), 2. Kluger (65 Punkte). Einzelmeisterschaft am Reck: 1. Steinbach (58 Punkte), 2. Aufrecht (57 Punkte), 3. Groß (54 Punkte). Meisterschaft im Vierkampf: 1. Zimmering (69 Punkte), 2. Groß (58 Punkte), 3. Brettler (46 Punkte), 4. Sak und Weid (3g Punkte}. Bar Kochba-Hakoah, Jungmsnnengruppe. Die erste Veranstaltung der Jungmannengrtippo der Männersportabteilung stand im Zeichen einer originellen Idee. Zusammen mit der Kammermusik- Vereinigung, die ihre durchaus ernstzunehmende Tätigkeit auch hier wieder unter Beweis stellte, gab sie einen Ausschnitt aus dem künstlerischen Leben des Vereins. Wir wußten gar nicht, was es für einen Haufen ״Dichter“ unter uns gibt. Die Jungmannen setzten sich als Vortragende mit heißem Bemühen für ihre dichtenden Kameraden ein und diese konnten sich kaum bessere, bestimmt jedoch keine eifrigeren Interpreten ihrer Erzeugnisse wünschen. Ako. Hakoah Beuthen. Am 27. März fand die diesjährige General- Versammlung der Ilokoah Beuthen statt, auf der ein neuer Vorstand gewählt wurde. Neue Anschrift: Kurt, Kaiser, Klukowitzer Str. 26. Bar Kochba Hamburg. Spielresultate : Bar Kochba 1. Herren—Lübecker Hockey-Club 1. 3 : 2 (1:3). — Bar Kochba 3. Herren—Sportkameraden 1. Herren 3 : 3 (o : 2). — Bar Kochba 3. Herren—Lübecker Hockey-Club 2. H. 2:6. — Bar Kochba 4■ Herren—Viktoria 3. Herren 1:4. — Bar Kochba 1. Jugend—Uhl. Klipper I. Knaben 11 : 1. — Bar Kochba 9, Damen—Lübecker Hockey-Club I. Damen 3 : 1 (o :0'. — Bar Kochba 3. Domen— St. Georg 3. Damen o : 6 (o : 3,1. — Bar Kochba 3, Jugend—Lübecker Hockey-Club J. Knaben 0:1 (0:0). Jüdische Gemeinde. Freitag, den 11. April, abends: in allen Synagogen und Altorvcrsorgungsanstalten 7 Uhr. In allen Synagogen mit Orgel: Ansprache des Rabbiners. Sonnabend, den 12. April, morgens: (Sabbat liagado!) Synagogen mit altem Ritus ^außer Synagoge Pestalozzistraße) 6.30 Uhr; Synagoge Pcstalozzistraße 7 l hr; Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst (außer Synagoge Friodenstempel): 7.30 Uhr; Haupt goltesdienst: 10 Uhr. Svnagoge Friedenstempel g.30 Uhr. Schriflorklärung. in allen Orgelsvnagogen. In den Synagogen mit allem Ritus: Mincba: 1 Uhr. Alte Synagoge: 12 Uhr:* Halachischcr Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Freimann. Sabbatausgang: 7.43 Uhr. Gottesdionstam Pessachfest. Sonnabend, den 12. April, abends: in allen Synagogen und Alterversorgungsanstalten.• 7.10 Uhr. Sonntag, den 13. und Montag, den :4■ April, vormittags: Alte Synagoge, Synagogen Pestalozzi- Straße und Kottbusser Ufer: 8.30 Uhr; alle arideren Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten: g Uhr; Frühgoüesdienst Synagoge Rykestraße: 7 Uhr. In den Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottcsdienst (außer Synagoge 1'riederistcmpel) 7.30 Uhr; Hauptgotlesdienst 10 Uhr; Synagoge Friedemtcmpel: 9.30 Uhr. Predigten; Sonntag, den :3. April; Alte Synagoge: Dr. Freimann; Synagoge Kaiscrslraße: Dr. Wilhelm Lcwy; Synagoge Rykestraße: Dr. Freier; Synagoge Pcstalozzistraße: Dr. Emil Levy; Synagoge Kottbusser Üfer: Dr, Bleichrode: Synagoge Münchener Str.: Dr. Arthur Levy; Synagoge Grunewald: Dr. Emil Cohn: Neue Synagoge: Dr. Warschauer; Synagoge Lindonstraßo: Dr. Weyl; Synagoge Lülzow- Straße: Dr. Freund; Synagoge Fasanenstraße; Dr.' Wiener; Synagoge Levetzowstraße: Dr. Prinz; Synagoge Friedcnslempel: Dr, Bergmann. Sonntag, den :3. April, abends: in allen Synagogen und Alterversorgungsanstalten: 7.15 Uhr, Predigten: Montag, den :4 April: Alte Synagoge; Dr. Freier; Synagoge Kaiscrslraße: Rabbiner Nobel; Synagoge Iiykcstraße: Dr. Wilhelm Lcwy; Synagoge Pestalozzistraße: Dr. Emil Levy; Synagoge Kottbusser Ufer': Dr. Bleichrode; Synagoge Münchener Str.; f)r. Arthur Levy; Synagoge Grunewald: Dr, Emil Cohn; Neue Synagoge; Dr. Weyl; Synagoge Lindonstraßo: Dr. Blunicntbal; Synagoge Lützowstraße: Dr. Wiener; Synagoge Fasanenstraße; Dr. Galliner; Synagoge Levetzow- Straße; Dr. Lewkowilz: Synagoge Friedcnslempel: Dr. Prinz. Festausgang: 744 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends; in allen Synagogen bis 17. April: 7.30 Uhr; morgens: Alte Synagoge, Syn. Kaiserstraße, Syn. Rykestraße und Syn. Kottbusser Ufer: 6.30 Uhr; Synagogen Münchener Straße, Pcstalozzistraße und Grünewald und Synagogen mit neuem Ritus; 7 Uhr. Verband Jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit. Ein regetmäßiger Verkauf palästinensischer Handarbeiten (Kinderklei-, der. Damenkleider und -blusen, Teegedecke, Buntstickereien, Spitzenarbeiten) findet an jedem Montag und Donnerstag von 3—6 Uhr in der Wohnung von Frau Rechtsanwalt Cohn, Potsdamer Str. 991 (zwischen Kurfürsten- und Biilowstraße) statt. Geschäftliche Mitlellangea Unseren Lesern wird das Cafe Kutschera, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens empfehlen; sämtliche in- und ausländische Zeitungen. * Wiesbaden. Das Hotel Kronprinz liegt im beliebtesten Kurviertel Wiesbadens, 3 *Minuten vom K.ochbfunnaa’ entfernt. Die Einrichtung sämtlicher Räume ist neu, behaglich und geschmackvoll; alle Zimmer haben fließendes kaltes und warmes Wasser, auf Wunsch werden die Zimmer auch mit Staatstelephon ausgestattet. Thermalbäder sind in jeder Etage im Hause zu haben. Das Haus, mit Zentralbeizung und Aufzug, ist der modernste und größte rituelle Betrieb am Platze und unterstellt der Aufsicht des Herrn Rabb. Dr. Ansbacher, Wiesbaden. Die Verpflegung ist, wie bekannt, erstklassig; den Wünschen der Gäste wird in jeder Hinsicht Rechnung getragen. * Hochalpenhotel - Kurhaus Stoos ob Brunnen am Vierwaldstätter See. Wenn man die schönsten Punkte in unserer Berg- und Alpenwelt nennt, dann darf man den Stoos ob Brunnen nicht vergessen. 1300 Meter ü. M. gelegen, auf einer wunderbaren Bergterrasse, die eine entziiekendo f entricht über See und Gebirge bietet, ist das Kurhaus Stoos so recht geeignet, sich zu erholen. Hier oben herrscht Ruhe; kein Lärm, keine Autos, kein Rennen und Jagen stört die erhabene Stille. Mit der Schönheit der Bergwelt und den klimatischen Vorzügen, die hier gegeben sind, verbindet sich im Kurhaus Stoos ein sehr angenehmer Aufenthalt. Das Haus bietet all« Vorzüge eines gut geführten, komfortablen Alpenhotels, die Vorpflegung ist vorzüglich, die Zimmer sind ausgezeichnet, mit zahlreichen Veranden und Balkoncn versehen, ein kleines Orchester ist vorhanden, eine eigeno Sennerei liefert köstliche Produkte, eigener Arzt ist irn Hause, ebenso Telephon und Post. (Näheres siehe Inserat.) Jedem Deutschen seine N'ordlandreise. Die Skandinavienreisen der Nonli.rhmi Gesellschaft, die sich allgemein wachsender Beliebtheit erfreuen■, werden durch eine neue Maßnahme der Nordischen Verkehrs G.m. b. H. noch weileren Kreisen als bisher zugänglich gemacht. Die Nordische Verkehrs G. m. b. 11. gibt von diesem Jahre an Reisesparkarlen und Sparmarken heraus, die es ermöglichen, bei monatlichem Sparen von 5.— bis 10.— RM. im Laufe eines Jahres einen Betrag anzusammeln, der eine achttägige Reise durch Skandinavien mit der Nordischen Verkehrs G. m. b. II. ermöglicht. Diese billigen und vortrefflichen Reisen führen von Lübeck über Kopenhagen — Stockholm—Bornholm nach Rügen bzw. über Göteborg—Stockholm—Wisbv nach Lübeck. Die Preise bewegen sich zwischen 190.— und 250.— RM. Die Reisen finden laufend während des ganzen Sommers in kleinen Gruppen unter ausgezeichneter deutscher Führung statt. Reisesparkarten, genauer Prospekt und alles Nähere durch die Nordische Verkehrs G. m. b. H., Lübeck 4. Haus der Nordischen Gesellschaft. 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