Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIV (1929)
- Issue
- Heft 100 (20.12.1929)
- Date
- 1929-12-20
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 100, 20. XII 1929 JOED1SCHE RUNDSCHAU Seite 683 Sturm, der mit Bromberger, Bab, Löhachen, Salzmann I und II besotzt war, waren die Spieler Bab und Löbachen die Torschützen. Bei der augenblicklichen Form dürfte die Mannschaft kaum noch Punkte abgeben. Die I, Fußball-Mannschaft fertigte in einem Gesellschaftsspiel die Spielvereinigung 09 sicher mit 6: 1 ab. Das Spiel, da• zwecks Ausprobierung neuer Kräfte gedacht war, verfehl ts insofern •einen Zweck, als der vorgesehene Tormann nicht rar Stelle war und Schüftan, der für den Mittelstürmer-Posten vorgesehen ist, »ich noch nicht richtig einfinden konnte. Sehr gut war wiederum die Lüuferreihe, und auch im Sturm klappte es diesmal besser als an den Vorsonntagen. Die nächsten Spiele müssen unbedingt gewonnen werden, soll die Meisterschaft in diesem Jahr nicht verloren gehen. Weihnachten kämpft die 1. Fußball-Mannschaft in Hamburg gegen Bar Kochba Hamburg um die Meisterschaft des Deutschen Kreises im Makkabi- Welt-Verband. — Die Jugendabteilung unternimmt eine Treffahrt mit den Berliner Bar Kochbanem, die sie nach der Bärensteinbaude, Saalberg i. Rsgb., führt. — Am Sonntag, dem a3. Dezember, finden die Waidlaufmeisterschaften des Bar Kochba statt. S. C. Hakoah Berlin E. V. veranstaltet einen Gesellschaftsoall in den Oesaraträumen des Alkazar, Behrenstr. 53/54. Beginn 9 Uhr. Einlaßkarten zum Preise von 4 M. inkl, Steuer bei Bote & Bock, A. Wertheim, im Ballbüro Norden 8018 und in der Geschäftetelle Königstadt 5221. Arbeitsnachweis. Wir machen erneut auf die Jüdische Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung, sowie auf den Jüdischen Arbeitsnachweis aufmerksam. Es ist zu empfehlen, sich wegen Berufsberatung und Beschaffung einer Lehrstelle zu Ostern 1930 jetzt schon an uns zu wenden und das letzte Schulzeugnis, sowie etwaige Bastei- oder Näharbeiten und dergleichen mitzubringen. Ferner machen wir auf die Aenderung unserer Sprechstunden aufmerksam, die von jetzt ab stattfinden: Für Mädchen: Montags und Donnerstags von 10—1 Uhr vorm.; für Knaben: Dienstags und Freitags von 10—1 Uhr vorm. Für Bewohner des Westens Berlins und derwestlichenVororteablS. er. jedenDonnerstag nachm, zwischen 3 und 6 Uhr in dem Synagogengebäude Fasanenstraße. — Gesucht werden handwerkiiehe Lehrstellen zu Ostern 1930. — Arbeitsgemeinschaft der jüdischen Arbeitsnachweise, Abteilung Berufsberatung, Berlin N 24, Auguststr. 17; Tel.: Norden 7085/7087 und 9130. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 20. Dezember, abends: in allen Synagogen und Alterversorgungsanstalten: 4 Uhr. Neue Synagoge und Syn. Lindenstraße: Ansprache des Rabbiners. Predigten: Syn. Lützowstraße: Dr. Salomonski: Syn. Fasanenstraße: Dr. Galliner; Syn. Levelzowstraße: Dr. Lewkowitz; Syn. Friedenstempel: Dr. Prinz. Sonnabend, den 21. Dezember, morgens: Synagogen mit altem Jjitus und Alterversorgungsanstalten: 9 Uhr; Frühgottesdienst: Syn. R»kestraßo: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Frühgottesdienst (TdBer Syn. Friedenstempel): 7,30 Uhr; Hauptgottesdienst: סו Uhr. Schriftcrklärung: Syn. Münchener Straße: Dr. Arthur Levy; Syn. Grünewald: Dr. Emil Cohn. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Syn. Kottbusser Ufer: Dr. Bleichrode; 4,30 Uhr: Münchener Straße: Dr. Arthur Lew. Sabbat-Ausgang: 4,44 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen, abends: in allen Synagogen: 4 Uhr; morgens: in den Synagogen mit altem Ritus (außer Syn. Pestalozzistraße): 7 Uhr; in der Synagoge Pestalozzistraße und den Synagogen mit neuem Ritus: 7,30 Uhr. Donnerstag, den 26. Dezember (Erew Chanukkah), abends: 4־ Uhr. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Freimann; Syn. Kaiserstraße: Dr. Wilhelm Lewy; Syn. Rvkestraße: Dr. Freier; Syn. Pestalozzistraße: Dr. Emil Levy; Syn. Kottbusser Ufer: Dr. Bleichrode; Syn. Münrhener Straße: Dr. Arthur Levy; Syn. Grunewald: Dr. Emil Cohn; Neuo Synagoge: Dr. Weiße; Syn. Lindenstraße: Dr. Warschauer; Syn. Lützowstraße: Dr. Wiener; Syn. Fasanenstraße: Dr. Galliner; Syn. Levotzowstraßsi Dr, Bergmann; Syp. Frieienstempjl! Dr, Pri«r• Freitag, den 27. Dezember: Erew Sabbat Ghanukkah.׳ r*' Beginn in den Gemeindesynagogen: 4 Uhr. Sterbefall. In Hamburg verstarb nach kurzem Krankenlager, fern von seinen ln Danzig lebenden Angehörigen, am 7. Dezember 1929 im 36, Lebensjahre Dipl.-Ing. Ernst Lerm e r. Der Verstorbene war ein überaus begeisterter und eifriger Zionist, dessen Hinscheiden ein wirklicher Verlust für unsere Sache ist. BERLINER KALEHDER Conna&tnb, ben 28. 5)ejem&er, abenbg 8 Uljr im §tim, Wiefeer ®!tage 1. Öfjanulfafjfeter, 3ionijlif<ber 3uqenbbunb 2iorb«1, ®efdjSftSfteBe: •fjeinj Snalänber, ®erlin 31 54, Sdjönljaufet SWee 186. 3eben ®ortntag SJalblauf für €fjaraeritn unb Öfjaroerotfj. Treffpunft: fBaIjnfjof ®mnenmib, pünftlid) 0/410 Uljr frülj. 3eben ®ienStng, püttfl« lief; 8 Uljt: ©timabenb, Wiefeet ®traf!« 1, Sehen Wionlag unb!Donnerstag ftebräifd), in bet ®prad)fd)ule ber Süötfdjen ®emeinbe, ©rojje tamburger ©lta&e 27, >/a9 Ufer. ®onntag pünlt* d> 8 Uljr nadjmitlagS, fKr&eitegeineinfdjafL im Safe Serner, ßothringer ©ir. 9. — ©onna&enb, ben 21. JDejetn&er, bei @ered)t, 5tm Sönlp6• graben 1/2, ©efelljrfjaffeabenb mit 5Tanj. SHtte ®hanierim »erben gebeten, fidj Liefen Stbenb freijufjaltett. ®ienStag, ben 81. ®ejember, abenbS 9 Uljr. Rampfmannfdjaft unb Hlännerfportabteilung 6es ISarRodjba: ©tjicefterbaU im Ölugcerbanbefjauö Sdiöneberger Ufer, (Me SMitmeÖ lg>of 17, nafje iPotSbamer SBrütfe. flarten Wl. 3.— erhältlich im Würo SRetnefefirafee 10. ffiute fiapeOe, gute Stimmung. BILUGE MITTELHEERREISEN 1930 FAHRPREIS VON RM240AN REISE I 22. REISE I 13. REISE I 4 REISE N 4. REISE V 2, REISE VL 22 MARZ- 6 APRIL APRIL30 ־APRIL MAI 26 ־. MAI juni -1a JUNI JULI - IQ. JULI juli - dAuausr KOSTENLOSE AUSKUNFT UNO DRUCKSACHEN DURCH DIE HAH BURG -SODAMERIK AN ISCHE DAMPFSCHIFFFAHftTS ׳GESELLSCHAFT HAMBURG Ö - HOLZ BRÜCKE 8 GeschSlUiehe Mitteilungen Unseren Lesern wird das Cafe Kutschern, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens empfohlen; sämtliche in- und ausländische Zeitungen. * Nach sonnigen Gestaden und heiligen Ländern. Während die Mamburg-Süd durch ihre modernen Motorschiffe in den letzten beiden Jahren je vier Mitlelmcerreisen ausführen ließ, die sich bester Beteiligung erfreuten, mußte sie sich infolgo der starken Nachfrage nunmehr entschließen, ihren Fahrplan im kommenden Jahre auf insgesamt sechs Mittolmeerreisen zu erweitern, die folgendermaßen beabsichtigt sind: l. Von Hamburg am 3s. Mir* über Lissabon, Cädiz (Sevilla), Mülaga (Granada), Ceula (Tetuin), Palma de Mallorca, Palermo, Neapel, am 8. April an Genua, — Mindostfahrprcis 34o RM. Von Genua am 13. April über Neapel, Tunis, Malta, Kons tantinopel, Phal6ron (Athen), Corfu, Cattaro, am 30, April in Venodig. — Mindestfahrpreis 380 RM. 3. Von Venedig am 4. Mai über Cattaro, Corfu, Beirut (Syrien), Haifa (Palästina), Port Said (Aegypten), Neapel, am 36. Mai an Genua. — Mindestfahrpreis :!80 RM. 4• Von Genua am 4• Juni über Palma de Mallorca, Tunis» Tripolis, Malta, Corfu, Cattaro, Ragusa, am 18. Juni an Venedig. Mindes!Fahrpreis 2 40 RM. 5. Von Venedig am 2. Juli über Corfu, PhaWron (Athen), Kons tantinopel, Malte, Tunis, Palermo, Neapel, am 1g. Juli an Genua. — .Mindestfahrpreis 380 RM. 6. Von Genua am 23. Juli über Barcelona, Palma de Mallorca, Ceuta, TctuAn, Malaga (Granada), C&diz (Sevilla), Lissabon, am 6. August in Hamburg. — Mindestfahrpreis 340 RM, Die zweite, dritte und fünfte Reise führt nach Asien und Nordafrika, so daß in der Zeit von drei Wochen der Tourist in drei Weltteilen gewesen ist. Keine Gegend der Welt bietet dem Reisenden derart bunte und stels wechselnde Eindrücke, wie die Uferländer des Mittelländischen Meeres. Nirgends auf diesem Planeten sind die historischen und religiösen Erinnerungsstätten so zahlreich und für die Geschichte der Menschheit bedeutsam, wie an den Gestaden des Mittelmeers. Hinzu kommt noch das bunte Volksleben in den Ankufhäfen und die subtropische Vegetation, die den Mittelmeerländem einen bcsonderen Reiz verleiht. Auskunft über vorstehende Fahrten und Prospekte sind erhältlich bei der Hamburg-Süd, Hamburg 8, und ihren Vertretungen. Jüdische Altkunst Das Interesse für jüdische Kul!geg־׳nslände ist in Sammlerkreisen stetig im Wachsen begriffen. Durch tätige Mitarbeit auch jedes Privaten können die antiken Werte jüdischem Kultus erhalten werden. Die Firma Ernst Freudenheim, jüdische Altkunst, Berlin W 63, Kurfürstenstraße gg, betreibt als einziges Spezialhaus den An- und Verkauf jüdischer Antiquitäten zum Zwecke der Krhaltung eines seltenen und für joden‘‘Judon wertvollen Gutes. (Siehe Inserat.) * Festgebäck. Ein Pfund Bienenhonig, 100 Gramm ״Palmin“*) und 120 Gramm Zucker werden erhitzt und als Gewürze das Abgeriebene einer Zitrone, ein Teelöffel Zimt, drei gestoßene Nelken und ein Päckchen Vanillezucker verwendet. Unter die abgekühlte Masse rührt man zwei ganze Eier, zwei Pfund Weizenmehl, zwölf Gramm Hirschhornsalz sowie zwölf Gramm Pottasche. Der Teig wird tüchtig geknetet und dann kleinfingerdick ausgerollt. Man sticht mit einem kleinen Weinglgse Scheibchen aus Und bückt sie auf gefetteten Blechen gar.“Man überzieht sie nach Belieben mit einer Schokoladen- oder Zuckerglasur. *) Palmin ist da» naturreine Kokosspeisefett von Dr. Schlinck. Mandelplätzchen geraten damit gleich vorzüglich, wie beispielsweise ein Honigblechkuchen oder einfacher Napfkuchen. Palmin ist hundertprozenliges Fett. Es ist daher außerordentlich ergiebig. Ein Rezeptbiichlein verabfolgen die Kolonialwaren- und Feinkostgeschäfte gern kostenlos. r \ Maria König sh öfer Dr. Leo Kohn Verlobte Fürth i.B. London j Ausländer (in> findet erstklassige Pension in gutem Hanse in Berlin; beste Referenzen. Offerten unter C. 4502 an die Jüd. Rundschau, Berlin W15, Meinekestr. 10. 1--NEU ERÖFFNET!- כ׳8ר a»t#r Aufsicht dar AdaS Jlsresl כשל Fremdenpentlon MIHae- und Abendtisch Rafael Simon LOwy aus Bad Kudowa Bspt in, Orantcnburger Strafie 66 T« I a f o a Berolina El, 36 09. Aaariebt•« von Hochzeiten «ad Festliehkalten in aad außer den Hause. 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