Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 80-81 (12.10.1928)
- Date
- 1928-10-12
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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JUNGZIONISTISCHE BLATTER MONATLICHE BEILAGE DER JÜDISCHEN RUNDSCHAU / FÜR DIE REDAKTION VERANTWORTLICH: DR. MORITZ SPITZER 19 2 8 GESCHÄFTSSTELLE: BERLIN W IS. MEINEKESTRASSE 10 / PREISE FÜR DEN SONDERBEZUG: RM. 1,80 IM JAHR RM. 1,- IM HALBJAHR N R. 7 ״Unsere dritte Generation“ Von M cir Rosenberg- Berlin Diese Zeilen seien ein Beitrag zu einer Diskussion. Sie erheben nicht den Anspruch auf Anerkennung, auch nicht in den Kreisen, die sich als die wesentlichsten Träger der dritten Generation fühlen. Diese Zeilen seien ein erster Versuch, die Existenz “der dritten Generation von einem anderen Gesichtspnnht (ohne zu einem anderen Resultat zu gelangen) ah dem Gustav Krojankers zu betrachten. Auch auf Vollständigkeil der Skizzicrung sei kein Anspruch erhoben. Insbesondere muß bedauert werden, daß in diesem engen Rahmen nicht auf die veränderte seelische Haltung der gesamten Jugend zur Realität der Umwelt eingegangen werden konnte. Auf die Unterscheidung zwischen ,,morgen und übermorgen“ mußte verzichtet werden, weil sie unserer Meinung nach wohl in die Betrachtung eines Politikers, aber nicht in das Weltbild einer Jugend gehört. Eine Weltanschauung mit Sicherheitsventil kann nie genug Kraft zur Tat in sich sammeln. In der ,.Jüdischen Rundschau“ veröffentlichte Gustav Krojanker einen Artikel ״Unsere dritte Generation“ (Nr. 68 der ״J. II.“). Ein Artikel, diktiert vom Bewußtsein der höchsten Verantwortung für die Zukunft der zionistischen Bewegung, voll ehrlichen Bemühens, sich in die Psyche dieser dritten Generation einzufrthlcn. Obwohl wir Krojanker nicht in allen Stücken beistimmen können, sei ausdrücklich betont, daß ein jeder, dem an einer Auseinander- Setzung und geistigen Klärung der Situation der dritten Generation gelegen ist, sich mit diesem Artikel wird ernsthaft befassen müssen. Nun zur Sache selbst. Der Kernpunkt dieses Aufsatzes ist die Konstatierung des Mangels einer persönlichen Erringung des Zionismus durch jeden einzelnen Chawer der dritten Generation. Weil diese Generation nicht mehr die Sprache der nichtzionistischcn jüdischen Umwelt verstehen kann und ihr darum eine Auseinandersetzung mit dieser Umwelt nicht mehr möglich und darum auch nicht mehr erforderlich erscheint, glaubt Krojanker, Beziehungslosigkcit zu den ,.geistigen and gemütlichen Kräften“ des jüdischen Lebens fcslstcllcn zu dürfen. Daraus ergibt sich natürlich, die 'Frage'. Wie kommt es, daß diese Menschen Zionisten sind? Und sic sind doch Zionisten! Sie sind Zionisten mit der ganzen Kraft ihres Wollens und ihres Wesens; sie sind Zionisten, die bereit sind, Ernst zu machen, bereit, ihr ganzes Leben nach den Erfordernissen der zionistischen Idee einzurichten und in den Dienst ihrer Realisierung zu stellen. \\ roil dieser Bereitschaft die Tat gefolgt ist, findet in ihnen heule die zionistische Idee in der Galuth lebendigsten und. weil es sich um eine zahlenmäßig große Bewegung handelt, auch den stärksten Ausdruck. Die dritte Generation ist die Generation der Chaluziuth. Sie kann zionistisch sein, ohne die Sprache der nichtzionistischen jüdischen Umwelt sprechen zu können. Sie ist zionistisch nicht etwa, weil die Gedanken und Erkenntnisse, die frühere Generationen sich erst erarbeiten mußten, der dritten bereits formuliert vorliegen, sondern sie ist zionistisch, weil sie vor sich bereits das Werk einer jüdischen Arbeiterschaft sieht, an das sie anknüpfen kann und als dessen Forlsclzerin sie bestimmt zu sein glaubt. Diese Generation ist eine Generation der Tat. Ich will nicht sagen, daß sie es nicht nötig hätte, objektiv gesehen nicht nötig hätte, sich auseinanderzusetzen mit ihrer eigenartigen Existenz in der Galuth. Aber ihr Bedürfnis tendiert nach einer anderen Richtung. Sie ist keine geistig sehr hewegliche Generation. Nicht der Geist spielt ihr eine Rolle, sondern das Werk. Und wir müssen anerkennen, daß so lange Menschen existiert haben, solange Menschen geistig gerungen haben und so lange Menschen an einem Werke bauen, niemals beide Aufgaben: die geistige Durchdringung des Problems und die Realisierung, denselben Menschen zu erfüllen gegeben waren. •Die geistigen Reflexionen dürfen wohl im praktischen Sinn keineswegs als aufbaufördernd für das Werk angesehen werden. Allerdings dürfen sie in keiner Bewegung fehlen; sie müssen vorhergegangen sein, ihnen muß aber eine Bewegung der Tat folgen, die es nicht mehr nötig hat — subjektiv gesehen es nicht mehr nötig hat, nicht mehr das Bedürfnis spürt —, mit ihrem eigenen Verstand noch einmal all die Ueberlegungcn und Probleme von neuem aufzurollen. Wir dürfen froh sein, daß eine junge Generation, eben weil sie nicht mehr erste Generation ist, in sich Gedankengut aufgenommen hat, das ihr als Selbst- Verständlichkeit gilt. Leicht zu verstehen ist es, wenn Menschen der vorangegangenen ■ Generation ein Horror über diese Ungeistigkeit ankommt. .,Weh Dir, daß Da ein Enkel bist“, dieses Goethe- Wort wird in ihrem Herzen Widerhall finden. Der jungen, der dritten Generation wird der Gedanke an dieses Goethe- Wort überhaupt nicht kommen, eben weil sie mit Selbst- Verständlichkeit ihr Denken und Handeln beginnt. Damit sei nicht die Bedeutung der Bedenken Krojankers unterschätzt. Es sollte nur gezeigt werden, wie diese Ent- Wicklung gekommen ist, und daß sie notwendig so kommen :mißte. Man mag zu dieser ״dritten Generation" stehen wie man will, man mag ihre Situation bedauern oder hejähen, dazugehörig oder außenstehend, es gilt sie zu he- Zu dieser Nummer Der Sommer ist zu Ende und mit ihm die Zeit der Lager, Bundestage, der Ernte audi hier — im Menschlichen. Nun sammelt man sich allenthalben wieder zu neuem Beginn 11ml Aufschwung. Den Neubeginn begleitet diesmal, anders als in den vergangenen Jahren, das Gefühl, daß es bei uns vorwärts gehl. Das Vakuum, das der Blau Weiß in jeder Hinsicht, hinterlassen hatte, auch in menschlicher und in kJcelieber, beginnt sich zu füllen; vielleicht sind wir nicht mehr weit von dem Zeitpunkt entfernt, wo es wirklich zulänglich ausgefüllt und drüber hinaus neuer Baum gewonnen sein wird. Die Empfindung, daß es vorwärts geht, daß eine neue Atmosphäre vor allem des Vorwärts wollens da ist, bestätigt sich in einer Reihe erfreulicher Anzeichen. Die beiden Abende mit Schwabe in Berlin, hei denen sich zahlreiche junge Menschen der verschiedenen Gruppierungen zu gemeinsamem Fragen zusammen!anden, das Treffen der Hamburger Bünde mit seiner Aussprache und vieles da und dort gehört hierher. Die Berichte aus den verschiedenen Bünden selbst vor allem, welche dieser Nummer unserer Blätter den Charakter einer Ucberschau vor dem Beginn neuer Arbeit geben, deuten in die gleiche Richtung. Der Aussprache, die sich nun anbahnen muß, wollen wir nicht vorgreifen, ihr aber immer offen bleiben. Die Selhsklarstellungen dieser Nummer sind nicht weniger als Beiträge zu dieser Aussprache zu werten, als die Antwort auf den wichtigen Aufsatz Krojankers und die Bclrachtungen über unsere Erziehungsprobleme. Die Fragen hören auf, ins Leere gestellt zu werden, dem Leben davonzulaufen. Das Tempo der lebendigen Entwicklung bei uns ist schneller geworden (da« zeigen gerade die Berichte) und die Fragen kommen aus dem Leben heraus. So sind alle Voraussetzungen gegeben, daß jetzt wieder eine Zeit produktiver lieberlegungen an bricht. Vielleicht ist gerade diese anspruchslose Nummer geeignet, diesen Ueberlegungcn eine breitere Basis zu gehen und sie zu fördern. Mit einem Worte muß hier wenigstens erwähnt werden, daß die Berliner Schule der jüdischen Jugend in den nächsten Wochen in die Wirklichkeit tritt. Es gab in dieser -Nummer keinen Raum mehr zur ausführlichen Beschatt!- gung mit dieser wichtigen Gründung und den Fragen, die sie entstehen läßt. In der nächsten Nummer, die sehr bald erscheinen soll, wird das nachgeholl werden. M. S. greifen und sie in ihrem Werden zu erkennen. Man muß sich hüten, Wünsche und Forderungen, die durch die eigene geistige Entwicklung bedingt und erklärt sind, an einen Menschenkreis völlig anderer Struktur zu stellen. Nun noch ein Wort zur Frage des Sozialismus. Krojanker führt aus, daß der Zionismus sozusagen die Substanz unseres Denkens sein müßte und der Sozialismus ihre Form, ein bestimmtes Gepräge. An diesem Punkt mag man deutlich erkennen, wo sich die Geister scheiden. Die vorige Generalion hatte die Muße, sich in objektiv geistigen Betrachtungen zu ergehen. Diese Generation (das mag ihr Mangel sein, ist aber durch ihre Aufgabe bedingt), diese Generation achtet nur darauf, wie sich die Ideen in ihrem Lehen miteinander vereinen. Sie ist subjektiv beschränkt, aber sie hat ein Recht cs zu sein, weil sie die Trägerin des praktischen Aufbaus ist und ihr Loben das Leben des jüdischen Volkes auf dem Boden Palästinas sein wird, während der vorigen Generation diese Lehensbestimmung nicht wegweisend war. Die ״dritte Generation“ sieht sich eingereiht in die Reiher! der Arbeiterschaft; sie ist von Europa her geistig erfüllt mit den Ideen des Sozialismus und sie sieht es als ihr eigenes Erfordernis an, für sich als arbeitende Jugend die Forderung des Sozialismus zu erheben, um sich im Existenzkampf in der Auseinandersetzung zwischen Arbeltgebertum und Arbeilnehmertum zu erhalten. Dazu kommt dann erst die Erkenntnis, daß eine wahre Verwirklichung des Sozialismus nur dem arbeitenden Menschen gegeben ist, weil nur er keinen Anteil hat an dem Profit aus dem Unrecht des Kapitalismus. Sollte man der Darstellung der Beziehung des Zionismus zum Sozialismus durch Krojanker eine andere entgegenhalten, so läßt sich sagen, daß für die Menschen der dritten Generalion Sozialismus und Zionismus als geistige Gegebenheiten auf zwei verschiedenen Ebenen liegen, durch die allein das Individuum hindurchreicht. Und wenn die dritte Generation mit ihrer sozialistischen Gesinnung nach Palästina geht, so ändert auch die kollektive Uebereinstimmung in dieser Frage nichts daran, daß die Kombination dieser beiden Ideenrichlungen eine persönliche Aufgabe jedes Einzelnen ist. Ein Ein wand muß sich hieraus ergeben: Inwiefern sorgt diese Generation für die Fortsetzung der zionistischen Bewegung in der Galuth? Und hier müssen wir gestehen, daß wir keine Antwort, zu geben wissen; aber dieses Schweigen ist unumgängliche Konsequenz des Umstandes, daß die dritte Generation eine Generation der Tat ist. Die zionistische Tat kann nur Kibbusch Ilaarcz durch Kibbusch Haawodah sein; alles andere ist Stückwerk. Di® dritte Generation stellt mit aller Kraft die Forderung an ihre Menschen und verlangt von ihnen die Umsetzung ihrer Idee in die Tat. Wenn sie ihre Menschen alle erfaßt, dann trägt sie sie alle nach Erez Israel. Wenn sie aber versagt, dann versagt sie durch ihre Unterlegenheit unter die mehr attraktiven Kräfte der Galuth. Ihrem ganzen Denken liegt dieses Unterliegen fern und infolge ihrer restlosen Bejahung Erez Jisraels verneint sie restlos die Galuth. Sie kann nicht in zwiefachem und einander entgegengesetztem Sinne wirken. Wenn ein Mangel bei ihr zu konstatieren ist, liegt er also nicht in ihrem Weltbilde, sondern in ihrer mcnschliehen Schwäche; dagegen ist sie nicht gefeit. Zionistische Erziehung? Von Hans C a p e ll- Düren Aus der letzten Nummer der ,,Jungzionistischen Blätter“ wird wieder einmal die komplizierte Situation der westjüdisch-zionistischen Jugend offenbar. Daß es eine besondere Lage gerade dieser Jugend gibt, wird heute wohl nicht mehr bestritten. Die einhundertjährige Geschichte der Ernanzipation des deutschen Judentums hat einen Typ geprägt, der von der naiven Verbundenheit mit allem Jüdischen entfernt ist, dem zumal, soweit es sieh um den Intellektuellen handelt, das latente jüdische Gefühl fehlt, das nur ausgesprochen zu werden braucht, um sich in ein starkes jüdisches Bewußtsein zu verwandeln. Aus der Stärke dieses Assimilotionsprozesses folgt aber m, E. noch nicht, daß ״es keine Möglichkeit gibt, eine zionistische Jugend zu schaffen, welche die Fähigkeit hat, einen Nachwuchs zu erziehen“. (Zum Problem jüdischer Erziehung in Nr. 4*) der ״Jungz. Bl.“) Logisch zu Ende gedacht, bedeutet das den Tod der Bewegung. Die Jugend seihst erklärt ihre eigene Unfähigkeit zu umfassender Erziehungsarbeit, die Menschen schaffen soll, die das weiter tragen, was man seihst als beglückende Erkenntnis aufgenominen hatte. Der Zerfall des Blau-Weiß hat eine merkwürdige Folge gezeitigt. Aus seinem individuellen Schicksal hat man die allgemeine Unmöglichkeit einer deutsch-zionistischen Jugendbewegung gefolgert, anstatt die objektiven Ursachen seines Zusammenbruchs zu untersuchen, die Konsequenzen dieser Untersuchung;,aufzuweisen und. mit Tatkraft an dln.'neüe Arbeit heranzugehen. Diese negative Haltung hat nicht nur die führende Generation des Niedergangs ergriffen, sondern auch weiter darüber hinaus Schule gemacht. Wenn man noch bei jenen psychologisch einen solchen Zusammenbruch des ideologischen Systems verstehen kann, so fehlt der direkte Anlaß für andere. Es muß einmal deutlich ausgesprochen werden, daß diese scheinbare ideologische M endüng, obwohl sie vielfach pädagogisch motiviert wird, sich antipolitisch, ״gesani(jüdisch“, gebärdet, ihre tiefste Wurzel in der Tatsache des Scheiterns der westjüdischen Alijah und des dadurch verlorengegnngenen Glaubens an die Möglichkeit einer solchen westjüdischen Alijah überhaupt hat. Die Krise in Palästina hat auch hier die scheinbare Bestätigung gebracht. Man war nicht gewohnt, in großen Zeiträumen zu denken, der Zusammenstoß mit der Wirklichkeit des Landes war so überwältigend, daß man seinen Folgen bereits absoluten Charakter beimaß, anstatt auch hier wieder die Erfahrungen im Sinne einer Verbesserung der bisherigen Arbeitsmethoden zu verwenden. Man glaubt die Verantwortung nicht mehr übernehmen zu können, Menschen zur Chaluziuth zu führen, weil man keine ioo 0/0ige Garantie für das Gelingen ihrer Alijah sieht. Identifiziert inan dann auch noch Zionismus mit Chaluziuth. so ergibt sich daraus, daß er aufhört, eine Bewegung zu sein. Er ist nur mehr noch eine Sache derjenigen, die ein Glücksfall nach Erez-Israel führt. Demgegenüber kann natürlich nicht lediglich geantwortet werden, daß diese Identifikation falsch sei. Denn auch für uns junge Zionisten ist der Zionismus nur insoweit eine Realität, als Menschen aus unserem (westjüdischen) Lebenskreis den Weg nach Erez-Israel finden. Besteht diese Möglichkeit nicht für uns, dann muß sie für unsere Kinder bestehen. Erst wenn man diese Möglichkeit verneint, dann kann es keine zionistische Jugendbewegung in Deutschland geben. Die bloße Parole der Judaisierung ist nur ein — sogar auch noch schlechter — Ausweg, ein Sich-vor-der-Verantwortungdrücken. Es gibt Möglichkeiten einer zionistischen Jugendbewegung. Wir müssen uns nur von einigen liebgewonnenen Yorslellungen frei machen. Voraussetzung ist natürlich eine idcologische Klärung und vor allem aber eine Präzisierung des Begriffs ״Chaluz“. Im Ilahmen eines Artikels muß man sich auf Andeutungen beschränken. Palästina wird von dem gesamten jüdischen Volk gebaut. Nicht der ist dabei der qualifizierteste Mitarbeiter, der einer bestimmten Gesinnung huldigt, sondern derjenige, der aus Zionismus sein Schicksal mit dem neuen Judentum verbindet. Unerläßlich ist das, was man Chaluzgesinnung nennen möchte, jene unbedingte Ergebenheit des von seiner Sache besessenen, der, sei es im Lande, sei es in der Galuth, aus innerstem Zwang heraus dort seinen Platz ausfüllt, wo er gebraucht wird. Erez-Israel ist die höchste Stufe in der Stufenleiter zionistischer Tätigkeit. Die Aufgabe des Bundes *) Die! Auguslnummcr der ,.Jung/. Bl." war in einem großen Teil der Auflage irrtümlich als Nr. 4 bezeichnet. Das Zitat is! dieser Nummer entnommen. Sie trägt richtig die Doppelzahl 5/6. A. d. R.