Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXIII (1928)
- Issue
- Heft 10 (3.2.1928)
- Date
- 1928-02-03
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Einzelnummer OJO Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15, Meinekestrafie 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldxnaric, vierteljährlich 5,25 Goldmark■ Au*׳ aBdubonneiMat* werde» in dar Wlhnuf der •iimfair» Linder brrechnet Nummer 10 | Berlin, 3.11.1928 Anzeigen -Verwaltung Jüdische Rundschau G.m.b.H.,Berlin W15, Meinekestr. 10 Telephon 1 Amt Bismarck 7165—70. Aml|wpf1i118 g Mp1.lt NonpnreUI#^}9 030 G/M,StribagAW^1tQ«15 G--H- Ajtzeig*a8d3If1Bs Di *ם•t *g uad Fraitag oaebmittag« 4 Uhr- Telephon! Bismarck 7165-70. Postscheckkonto! Berlin Kr, 17392 Für Oesterrefchs Past8parka8*enamt Wien, Koato Nr. 156030 Für Taehecbotlowakei: Poattparkateenami Pr«g, Knnto Nr,59410. Für Polen; PostspatiuuuMnami. Warschau, Konto Nr. \9b7G&. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. י״ב שבט. תרס״ח | xxxiii. Jahrg, Der Xlowtniwu■ erstrebt *Ur da» JOdliche Volk die «chaHung «ln«> atteetiiet» rechlllcH aetlcherteit Helmstatta In Palästina. ״Baseler Programm.** Vor den Wahlen in Polen Druck gegen den Ifinderheiten-BIoek? Die Ita veröffentlicht eine Reihe von Informationen, aus denen hervorgeht, daß die polnische Regierung gegen den Wahlblock der nationalen Minderheiten einen scharfen Druck ausübt. Die Repressionen wirken sich besonders gegen die dem Minderheitenblock angeschlossenen jüdischen Kreise aus. Folgende Tatsachen geben einen Begriff davon: In einer ganzen Reihe Städte wurden die Besitzer von ICfnolokalitäten seitens der Kreischefs aufgefordert, ihre Lokale in keinerii Falle für Wahlversammlungen des Minderheitenblocks herzugeben, da ihnen andernfalls die Konzessionen entzogen werden würden. Dabei wurde ihnen anbefohlen, über diesen Bescheid nichts verlauten zu lassen. In Warschau hätte am Sonnabend, den 23. Januar, eine große Wahlversammlung des Minderheitenblocks im Theater ״Nowosci“, einem der größten Säle Warschaus, stattfinden sollen. Als Redner waren J. Grünbäum, Hartglas u. a. m. angekündigt. Im letzten Augenblick aber besetzte Polizei die Eingänge und ließ niemand in den Saal. Auf eine Intervention bei der zuständigen Behörde wurde der Bescheid gegeben, es hätten sich Risse im Gebäude gezeigt und es bestehe Einsturzgefahr. Ungeachtet dessen wurde am Abend darauf in dem gleichen Saale eine Theatervorstellung gegeben, ohne daß die Behörde eingeschritten wäre.. Das Wahlkomitee des Minderheitenblocks hat für den gahzen Monat Februar den Saal des Theaters ״Seal a“ zur Abhaltung von Wahlversammlüirgen je dreimal in der Woche gemietet. Dieser Tage versündigten die Eigentümer der ״Scala“ das Wahlkomitee, daß sie sich zu ihrem Bedauern genötigt sehen, von dem Vertrag zurückzutreten, da der Boden des Saales zu schwach sei, um große Massen tragen zu können. Dabei finden in diesem Saale allabendlich massenhaft besuchte fheat^rdarbietungen statt. Sämtliche Parteien waren darum bemüht, ihren Wahllisten die gleichen Nummern zu sichern, die sie schon bei den verflossenen Wahlen gehabt haben Als bei der Haupt- Wahlkommission bereits 15 Wahlvorschläge eingereicht worden waren, überreichte der Minderheitenblock seinen Wahl vorschlag, um nur ja die seinen Wählern geläufige Nummer 16 zu erhalten. Da wurde plötzlich die Sitzung unterbrochen. Bei der Wiederaufnahme wurde erklärt, daß inzwischen zwei neue Listen eingereicht worden sind, und daß die Minderheitenliste die Nummer 18 tragen wird. Die Tageszeitung ״Hajnt“, das Organ des jüdischen Kreises des Minderheitenblocks, ist zweimal hintereinander konfisziert worden; der Redaktion wurde nicht einmal mitgeteilt, auf Grund welcher Artikel oder Mitteilungen die Beschlagnahme erfolgt sei. 3|c Die Wiener ״Neue Freie Presse“ bringt ein Interview mit Dr. Osias Thon (Krakau). Dr. Thon sagte, die Juden Polens bringen der Regierung Pilsudskis Anerkennung und Sympathie entgegen, schon weil diese Regierung den Antisemitismus als alleinseligmachendes Regierungsprinzip aufgegeben hat Allerdings hat auch die Pilsudski-Regierung nur einen Teil der die Judenschaft Polens hemmenden Einrichtungen besä 1 jt und gewisse tive jüdische Postulate namentlich auf dem Gebiete der Kulturautonomie bisher unerfüllt gelassen, wennleich mit der Anerkennung des hebräischen Schulwesens ereits begonnen worden ist und die Hoffnung besteht, daß die Regierung den inneren Aufbau der jüdischen Gemeinden unterstützen wird. Sobald die Wahlen vorüber sein werden, wird sich die Judenschaft Polens zu einer Zusammenarbeit mit der Regierung bereit zeigen, vorausesetet, daß die Regierung sich auf den Boden der Demorat!״ und des Parlamentarismus stellen wird. Wenn heute die Juden Galiziens und diejenigen Kongreßpo>ens bei den Wahlen nicht Zusammengehen, so ist dies einerseits in der Verschiedenheit der Bevölkerungs- Zusammensetzung, andererseits darin begründet, daß die Juden Kongreßpolens genötigt sind, sich gegen eine unglückliche Wahlgeometrie zu wehren und deshalb mit den Minderheiten Zusammengehen. Im übrigen aber sind alle Juden Polens gute Patrioten. Arne!f gegen fapeft* iip ״Bankett d«L Kanadischen Zionisten. Montreal, 30^ Januar. (J.T. A.) Amer.y, 4er Minister für die Kolonien und Dominions des britischen Reiches, der gegenwärtig in Kanada weilt, war am 29. Januar Gast der kanadischea Zionisten, die ihm zu Ehren im Mount Royal Hotel zu Montreal ein Bankett veranstalteten. Minister Amery hielt an die anwesenden etwa 203 prominenten kanadischen Zionisten eine Ansprache, in der er ausführte, nichts könnte einen ungünstigeren Eindruck machen, als wenn die Juden gerade angesichts der jetzt in Palästina herrschenden vorübergehenden Depression aufhören würden, das Palästina- Werk moralisch und finanziell zu unterstützen. Im Verlauf seiner Rede kam Amery auch auf den letzten antizionistischen Artikel des Londoner ״Daily Expreß“ zu sprechen und sagte, die Auslassungen dieses Blattes können nicht als der ernste Versuch einer Kritik aufgefaßt werden, sie beruhen entweder auf bösem Willen oder auf Unw i s s e n h e i t. Der Gast gab seiner freudigen Ueberraschung darüber Ausdruck, daß er in jeder Stadt Kanadas ein so starkes jüdisches Interesse an der britischen Politik in Palästina feststellen konnte, und versicherte, die britische Politik in Palästina gebe keinen Grund zur Unzufriedenheit. Palästina sei ein kleines Land mit beschränkten Hilfsquellen, wo die Dinge nicht an einem Tage reifen können, besonders wenn auf die Interessen der verschiedenen Bevölkerungsteile Rücksicht genommen werden muß. Amery gab einen Ueberblick über die Fortschritte, die in Palästina unter der britischen Administration erzielt worden sind, und schilderte, wie die Araber zum Beginn der jüdischen Aufbau-Arbeit von der Furcht beherrscht gewesen seien, sie würden in die Sklaverei der Juden geraten. Dem früheren Oberkonimissar S1r Herbert Samuel und dem jetzigen Oberkommissar Lord Plumer sei es gelungen, die arabischen Empfindlichkeiten taktvoll zu schonen und die auch schon in die Außenwelt gedrungene Meinung, als würde Großbritannien den Arabern in Palästina Unrecht tun, zu zerstreuen. Allmählich hat nun die arabische Bevölkerung begriffen, daß das nach Palästina strömende jüdische Kapital auch dem Fortschritt der Araber zugute komme. Es bestehen aber noch Schwierigkeiten hinsichtlich der Einführung einer modernen Gesetzgebung, die sowohl den Interessen der Juden wie jenen der Araber gemäß wäre. Auch das Gesetz über die Konstitution der jüdischen religiösen Gemeinden in Palästina befand sich zwei Jahre lang in dem Stadium der Erwägung, weil man darauf bedacht war, Irrtümer und Fehler zu vermeiden. Gleich schwer war die Einwanderungsfrage zu behandeln, die nun im Einvernehmen mit den zionistischen Führern geordnet worden sei. Die gegenwärtig in Palästina herrschende Krise, schloß Amery, ist nur vorübergehend; es bestehen günstige Aussichten für die Industrie in Palästina. Tel-Awiw entwickelt sich zum großen Industriezentrum, Haifa wird der erste große Hafen dts Mittelmeeres sein. Die jüdischen Kolonien in Palästina sind beispielgebend in der Entwicklung moderner Landwirtschaft. Die jüdische Universität in Jerusalem zeigt den Beginn einer bedeutsamen geistigen und intellektuellen Entwicklung an. ־ Der iatipäniÄfhe Artikel das London» ״Daily Expreß״, auf den Mr. Amery anspielt, erschien als Leitartikel mit sensationeller Aufmachung auf der ersten Seite der Ausgabe, vom 281 Januar. Die Zeitung befaßt sich darin mit der Lage in Palästina auf Grund des letzten, am 28. Dezember in Jerusalem erschienenen Berichtes der Palästina« Verwaltung. Nach zehn Jahren mühseliger Arbeit, schreibt das Blatt, hat sich die zwischen Großbritannien und dem Zionismus übereilt geschlossene Alliance als ein Versager herausgestellt; unfähig, etwas anderes zu erzeugen, als Stagnation in Handel und Finanzen, ausgedehnte Arbeitslosigkeit, sinkende Einkünfte und inneren Zwist. Die Einwanderung hat praktisch aufgehört. Eine inoffizielle Palestine Survey Commission, der Sir Alfred Mond an gehört, hat sich nach Palästina begeben, um zu sehen, ob die Situation überhaupt noch gerettet werden könne, aber der offizielle Berieht der Administration bietet keinerlei Aussichten hierfür. ״Daily Expreß“ äußert sich skeptisch über das Tote-Meer- Projekt und bezeichnet als die einschneidendste Tatsache das angebliche Versagen aller zionistischen Finanzquellen. Der Geldstrom aus den Vereinigten Staaten sei versiegt, wenn nicht sofort Hilfe komme, werde ein großer Teil der palästinensischen Juden am Verhungern sein. Die auf die jüngste Palästina-Anleihe gesetzten Hoffnungen haben enttäuscht, der Bau des Hafens von Haifa sei fn die Ferne gerückt. Interessant ist, daß dieser pluippe und gehässige Angriff zu seinem Ausgangspunkt den Regierungsbericht nimmt, der alles andere als pessimistisch klingt. Das Blatt scheint die Verpflichtung zu fühlen, iedes halbe Jahr seine antizionistische Sensation zu haben. In Deutschland hat die ״Frankfurter Zeitung“, die sonst wohl kaum die Politik des ״Daily Expreß“ (z. B. in deutschen Angelegenheiten) billigt, über diesen Artikel berichtet. ' Konferenz für Knltnr- und Erholungswesen in Palästina Wie bereits gemeldet, fand kürzlich in T e I - A w i w die erste palästinensische Konferenz fürKur-undErholungswesen statt, an der gegen 153 Aerzte teilnahmen. Es wurde eine Reihe interessanter Referate gehalten. So sprach Dr. Rosenstein über die gute’klimatische Wirkung Palästinas bei verschiedenen Kranken, Dr. Hillel Jaffe referierte über die Heilwirkung der Luft des Karmel, Dr. Ben-Ranan sprach über das Thema ״Wodurch eignet sich Tel-Awiw für einen Weltkurort“, Dr. Rokach referierte über die Wirkung der Orangen- und Traubenkuren, Dr. Litwak über die Einwirkung des palästinensischen Klimas auf Nervenkranke, Dr. Stein über die Pläne der Entwicklung Tel-Awiws zum Kurort usw. Eine Reihe dieser Referate soll in verschiedenen Sprachen übersetzt Und unter den jüdischen Aerzten der ganzen Welt verbreitet werden. Laut der allgemeinen Ansicht aller Teilnehmer der Besprechung ist Palästina ab Land von Sonne und Meer für ein hochentwickeltes Kur-, Bade- und Vergnügun״s!eben sehr geeignet., (Ziko.) Die Jugendbeilage der ,Jüdiadten Rundschau״: ,Jungzionistische Blätter" erscheint Höchsten Freitag »un ersten Male. Orgamsationsrcform Von Dr. Alfred Landsber'g (Wiesbaden). Es ist zu begrüßen, daß Dr. Julius Becker in einer der letzten Nummern der ״Jüdischen Rundschau“ wiederum zur Frage einer gründlichen Reform unserer Organisation das Wort nimmt In der Organisations-Kommission des letzten Kongresses hatte er einen ausführlich begründeten Antrag gestellt, der im wesentlichen dasselbe enthielt,wie sein Artikel. Wer es miterlebt hat, eine wie geringe Resonanz dieser Antrag fand, über den man zur Tages- Ordnung überging, der mag es doppelt dankbar arierkennen, daß Dr. Becker in seinen Forderungen nicht nachläßt und nunmehr die zionistische Oeffentlichkeit außerhalb des Kongresses zwingt, zu der Frage einer notwendigen radikalen Reform unserer Organisation und vor allem des Kongresses Stellung zu nehmen. I. _ : '* Die Kritik Beckers ist berechtigt und in vielem zu ergänzen. Der Kongreß hat nach dem Krieg immer mehr seine eigentliche Aufgabe, derentwegen er geschaffen wurde, verleugnet: nämlich Zentrale der Bewegung zu ״rin, Tribüne der zionistischen öffentlichen Meinung in allen prinzipiellen Fragen und weithin sichtbare Repräsentenz des Zionismus gegenüber der jüdischen und nichtjüdischen Oeffentlichkeit — richtunggebend, für die gesamte zionistische Arbeit in den folgenden.Jahren, mahnend und werbend gegenüber der Außenwelt., . , Notgedrungen, weil ein anderes Organ hierfür fehlte, übernahm er die Funktion einer obersten Instanz in allen Fragen der Palästina-Kolonisation und wurde ,so' eine parlamentsähnliche .Einrichtung, ohne die Hauptvoräüs- Setzungen eines normalen Parlaments: Organische Eingliederung in das ipolitische und ökonomische Leben des Gemeinwesens, cl.as nt leiten ist, und eine den Bedürfnissen einer halbwegs sachgemäßen Beratung angepaßte•' Zjötdauet der'Tagung, SctÄUrdet» seine '■*dr FaÄ, und las, oft vom Zufall ab: er endete durch teiÄlpfjUÄd'irtj' müdung; oft wurde, wenn er nicht wii in Wien einfach'־ äuseinanderlief, notdürftig eine Lösung ztisammengeziinmert Wer die internen Kongreßvorgänge kennt, weiß, daß es vielfach eine ganz andere Losung prinzipieller^ Fragen gegeben hätte, wenn der Kongreß zwei־ Tage früher hätte enden müssen, wenn nicht der Sabbat die Beratungen unterbrochen hätte, wenn ihm noch einige weitere Tage geblieben wären, usw. Der letzte Kongreß unterschied sich zwar von den früheren insofern, als eine Gruppe sich die Aufgabe setzte, eine Spezialfrage als im Augenblick wichtigste in bestimmtem Sinne zur Entscheidung zu bringen. Wenn man aber bedenkt, daß diese Aufgabe nichts anderes enthielt als eine Sanierung der Kasse der Organisation angesichts unerträglicher Defizite, eine von allen Vernünftigen außerhalb des Kongreßbetriebes als notwendig anerkannte Forderung, dann muß man schon das ganze Chaos eines Kongresses kennen, um zu begreifen, daß diese Forderung 14 Tage lang innerhalb der Parteien und Gruppen und innerhalb der Kommissionen hin und her gezerrt wurde, bis es schließlich gelang, sie halbwegs durchzusetzen. Wieviel kostbare Zeit, wieviel wertvolle Energie für eine Selbstverständlichkeit vertan! Dazu kommt, wie Becker mit Recht betont, daß.der Kongreß an den Kinderkrankheiten aller jungen Pariamente leidet Zusammen mit einer immer stärkeren Gruppen- und Parteienbildung wurde auf ihm der Fraktionszwang heimisch, der stets zur Verfälschung der Wirk־• liehen Meinung und zur Demoralisierung führen muß. Der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Paul Levi hat vor einiger Zeit die Auswirkung des Fraktionszwanges im deutschen Parlament gebrandmarkt und gefordert, daß er vom Parlamentsgesetz beseitigt werde. Weit verheerender aber als in einem normalen Parlament muß er sich auf unseren Kongressen auswirken, auf denen sich die Delegierten häufig nach zwei Jahren zum ersten Male wieder in ihrer Fraktion zusammenfinden. Die ersten Tage vergehen, bis sich die weniger Eingeweihten notdürftig orientiert haben, die Führer aber pflegen ihre fertige Meinung mitzubringen und in der Fraktion durchzudrücken. AHe kennen diesen Zustand, aber wer Abhilfe fordert, weil er sieht, daß auf diese Weise der Kongreß sich selbst immer mehr jeder wirklichen Autorität be- .raubt, der gerät in den Verdacht des mangelnden Verständnisses für Demokratie..., II. Eine Kongreßreform, die Abhilfe schaffen will, muß sich die Aufgabe setzen, den Kongreß von den Pariamentsfunktionen möglichst zu entlasten und seine Eigenschalt als Tribüne der Bewegung wiederherzustellen.