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Jüdische Rundschau · 1927-11-04 · Heft 88 (4.11.1927) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXII (1927)
Issue
Heft 88 (4.11.1927)
Date
1927-11-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 022 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 88, 4. XI. 1927 nurig an ein System eine derartige Neuorientierung des Denkens zu vollziehen. Denn gar zu leicht sind die verschiedenen Gruppen des Jischuw geneigt, es als feind* selige Handlung gegen sich seihst zu deuten, wenn ihre Wünsche nicht erfüllt werden können. Man schließt daraus nicht auf Unvermögen, sondern auf mangelnden Willen, Wcizmann hat daher nicht nur in seinen Reden versichert, daß die Exekutive die Bedeutung der schöpferischen Faktoren des jischuw, vor allem der chaluzischen Arbeit, voll zu würdigen weiß und dieses kostbarste Out unserer nationalen Wiedergeburt pflegen und erhalfen will, er hat auch durch seine tätige Anteilnahme an den Sorgen und Problemen jeder einzelnen Siedlung dieses Interesse bekundet. Aber er erklärte auch, daß er keine Versprechungen machen kann, die man von ihm erwartete. Den Wunsch, die von der Exekutive getroffenen Maßnahmen rückgängig m machen, konnte er nicht erfüllen, weil auch er sich dem eisernen Gesetz der Ziffern beugen muß. Er bemühte sich, seine Hörer zu überzeugen, daß die Krise und was mit ihr zusammenhängt nur von vorübergehendem Charakter ist, daß man der Schwierigkeiten Herr werden wird und daß leidenschaftliche Uebertreibungen der Sache nur schaden. Er versuchte, etwas von seinem Optimismus, von seinem Glauben an die nationale Idee in die Herzen derer zu pflanzen, die an der vordersten Front mit den akuten Schwierigkeiten zu ringen haben. Wer über die täglichen Ereignisse hinaussieht, der erkennt, daß wir vorwärts gekommen sind, und ständig vorwärts kommen. Unser Cilaube an die Durchsetzung des Zionismus muß uns das schwere Los ertragen lassen, das gerade unserer Generation beschieden ist. ♦ Das neue System, das die Exekutive einzurichten hat, kann natürlich nicht in einem Tage zurechtgezimmert werden. Es bedarf der gründlichen Prüfung der gesamten Sachlage, aller wirtschaftlichen und administrativen Probleme, sowie der Aufstellung eines Planes für die Reformen der nächsten zwei Jahre und für die weitere Arbeit Unter dem Drucke der momentanen Geldschwierigkeiten ist die Exekutive vielleicht zu weit gegangen, wenn sie plötzlich die Arbeitslosen- Unterstützung in Tel-Awiw erheblich herabzusetzen unternahm. Man kann sich nicht über eine so gewichtige bestehende Tatsache wie das Arbeitslosenheer in Tel- Awiw, das nun einmal an die Unterstützungen gewöhnt wurde, hinwegsetzen. Ernste Konflikte in Tel-Awiw würden sicherlich auch unsere politische Stellung beeinträchtigen, ganz abgesehen von moralischen und praktischöi Gesichtspunkten. Es ist daher sehr zu begrüßen, daß die Exekutive den Kontakt mit den Vertretern der Arbeiterschaft hergestellt hat und mit ihnen in eine Beratung des Arbeitslosenproblems eingetreten ist. Wir täuschen uns nicht über die Schwierigkeiten, die einer Lösung des Problems im Wege stehen, aber wir glauben, daß die Exekutive einschneidende Aenderungen auf diesem Gebiete nur sehr allmählich, mit größter Vorsicht und mit größter Schonung aller politischen und menschliehen Faktoren vornehmen kann. Es wird dabei darauf ankommen, die Mittel des Budgets möglichst produktiv zu verwenden und voll auszunützen. Gerade von dieser Exekutive erwartet man Maßnahmen zur allmählichen Konsolidierung der Siedlungen, und hierbei kann vielleicht auch ein Teil der Arbeitslosenfrage gelöst werden. Daneben wird die Exekutive gewissen Fragen, die bisher vernachlässigt wurden, ihr Augenmerk zuwenden müssen, z. B. der Organisierung des Absatzes der palästinensischen Produkte, die eine Voraussetzung rentabler Kolonisation bildet. Wir hoffen, daß im Verlauf der praktischen Arbeit die Exekutive den Kontakt mit den einzelnen Kreisen des Jischuw, der ja nicht unbedingt nur in einer Vertretung innerhalb der Exekutive ln der Landesvorstands-Sitzung Antrag dp. LandsDerg-uilesbaden: ״Der Landesvorstand weist erneut und im Hinblick auf die gegenwärtige Situation in Palästina mit besonderem Nachdruck auf die Notwendigkeit intensivster K. H. ־ Arbeit innerhalb des deutschen Zionismus hin. In der Überzeugung, daß die Stoßkraft zionistischer Propaganda von dem aufrichtigen und ehrlichen Willen aller Zionisten zu letzter Opferbereitschaft für Palästina abhängig ist, beauftragt der Landesvorstand den Geschäftsführenden Ausschuß in engstem Kontakt mit der Obersten Vertrauenskommission unausgesetzt über die Erfüllung der Maaßerverpflichtung zu wachen und alle Maßnahmen zu treffen, um die Durchführung des Maaßerprinzips sicher zu stellen.“ Der Antrag wurde einstimmig angenommen! selbst bestehen muß, wird hersteilen können. Wenn schon die maßgebenden Herren der Leitung auf einer ״flügellosen" Exekutive bestanden haben, haben sie doch zweifellos eine klare Vorstellung, daß die ״Flügel" nicht eine quantite negligeable darstellen. Freilich wird die Leitung nur dann arbeiten können, wenn Sie nicht in täglichen Geldsorgen erstickt. In den nächsten Tagen wird sich die Exekutive vollzählig in Jerusalem versammeln und die zionistische Bewegung muß dafür sorgen, daß in dem Moment, wo sie ihre Tätigkeit aufnimmt, ihr Mittel zur Verfügung stehen. Wenn sie gesicherte Arbeitsmöglichkeit hat, wird sie auch durch ihre sachliche Leistung den Jischuw überzeugen können, daß sie nicht als Feindin ins Land gekommen ist. * Auf seiner Rückreise aus Palästina ist Dr. Weizmann in Aegypten mit Sir John Campbell zusammengetroffen, der sich nach Palästina begibt, um ein Gutachten über die Möglichkeiten unserer Kolonisation auszuarbeiten. Campbell war zuletzt der vom Völkerbund ernannte Kommissar für die Kolonisation der aus der Türkei vertriebenen griechischen Flucht- Das Recht auf Unsterblichkeit (Zum Erscheinen des ״Jüdischen Lexikons“.) Von Sch. Gorelik. Die fachmännische und wissenschaftliche Würdigung des freudigen und bedeutsamen literarischen Ereignisses — des Erscheinens des ersten Bandes des ״Jüdischen Lexikons“ im Jüdischen Verlag, Berlin — Berufeneren überlassend, möchte ich nur einigen Stimmungen und Betrachtungen, die das Blättern in diesem Pantheon der Unsterblichkeit in mir hervorgerufen hat, Ausdruck geben. Ich muß gleich bekennen, daß ich niemals gleichgültig eine Enzyklopädie ansehen konnte. Immer fühlte ich mich dabei ergriffen, Gefühle der Dankbarkeit bemächtigten sich meiner beim Betreten dieser Riesenhalle, wo jeder der mit Literatur, Kunst, Wissenschaft irgendwie verbunden war, seinen größeren oder kleineren Platz gefunden hat. Meine warme Beziehung zu literarischen Denkmälern dieser Art rührt eigentlich von einer Episode her, die mir die besondere Bedeutung jeder Enzyklopädie klarmachte und an die ich mich stets nicht ohne gewisse Ergriffenheit erinnere. Es war beim Erscheinen des ersten jüdischen Literarischen Lexikons in einem Warschauer Verlag. Als die zwei stattlichen Bände in der Redaktion der führenden jüdischen Zeitung von damals ankamen, da stürzte sich einer der Mitarbeiter, sonst durch sein Taktgefühl und seine Bescheidenheit bekannt, auf sie, fing hastig zu blättern an, bis er endlich die gesuchte Stelle, bis er seinen Namen fand, und nun ließ er die Augen auf dieser Stelle ruhen, er weidete seinen Blick an den drei Seiten, die ihm gewidmet waren, und merkwürdig ungeniert ließ er die Freude merken, die ihm diese kleine Satisfaktion, dieser Ersatz für Unsterblichkeit verursachte. Erst am Abend desselben Tages gab er mir die Erklärung für sein sonderbares Verhalten, indem er nachdenklich, langsam folgendes ausführte: ״Beim Nachschlagen in einer Enzyklopädie, wo man einiges aus dem Leben eines Großen erfahren will, geschieht es gar oft, daß aus der gewaltigen Zahl der Geringeren, denen man wegen der Armut ihrer Leistungen nur einige Zeilen widmete, sich Ihnen einer aüldrängt, gleichsam um Ihre Aufmerksamkeit bittet und Sie zwingt, das eigentliche Ziel Ihres Forschens zu vergessen und bei ihm, dem Geringeren, dem wenig Bedeutenderen zu verweilen. Sie wollen z. B. etwas aus dem Wirken und Leben eines Großen in Israel, des Abrabanel, erfahren, aber ein kleiner Rabbiner aus dem Unterelsaß, der nur ein dünnes Heft Responsen aufweisen kann, hält Sie auf, und merkwürdig, Sie verweilen hier länger als es die paar Zeilen, die ihm die Enzyklopädie gewidmet hat, erforderten. Der kleine Rabbiner aus dem Elsaß nimmt Sie völlig in Anspruch, Sie vergessen seinetwegen den Abrabanel, den Rambam, Sie lassen ihre Phantasie ein wenig arbeiten und eine kleine jüdische Gemeinde steht vor Ihnen, betreut von diesem unansehnlichen, der weiten jüdischen Welt wenig bekannten Rabbiner, der zu der Kategorie jener Unglücklichen gehörte, die vieles wollen, vieles auch können aber weder das eine noch das andere zu organisieren, irgendwie systematisch zu regeln imstande sind, so daß am Ende etwas Solides, Monumentales herauskommen könnte. Es kam nichts heraus. Es blieben Fragmente, Blitze des Geistes, scharfsinnige Einfälle, alles Andeutungen, daß eine tiefe Seele in diesem unscheinbaren Manne wohnte, Von dem aber Israel ן nichts außer diesem Responsenheft weiß. Und je mehr Sie sich; in das Schicksal dieses erfolglosen Menschen hineindenken, | desto mehr fühlen Sie, daß ihm in irgendwelcher Weise Ge-; rechtigkeit gegeben werden muß, und wenn es auch in der Form der paar Zeilen in der Enzyklopädie geschieht. Sie fühlen aber auch, daß diese Art der Unsterblichkeit durch ihre betonte I Aufmerksamkeit bekräftigt werden muß.... Eine Enzyklopädie i hat nur eine Aufgabe: kleine Renten des Gedenkens an erfolglose aber würdige Diener des Geistes auszuzahlen.“ Ich dachte damals über diese eigenartige Auffassung viel nach und mußte zu dem Schluß kommen, daß sie viel Wahres enthält. Schopenhauer zum Beispiel dürfte keine Aufnahme in einer Enzyklopädie finden, das ewige Gedenken der Menschheit ist ihm ohnehin gesichert, dafür aber gehört Tschechows Dramenheld dorthin, der Onkel Wanja, der auf der Bühne herumrennt, über sein verpfuschtes Leben jammert und laut ausruft: aus mir konnte eia Schopenhauer, ein Dostojewski Nr. linge. Schon seit längerer Zeit hat sich die Zionistische Organisation um die Mitarbeit dieses hervorragenden Fachmannes bemüht. Sir John Campbell bringt der j jüdischen Siedlungsfrage großes Interesse entgegen, da er, wie er einmal sagte, gerade zum jüdischen Volk das Zutrauen hat, daß es die Vorbedingung erfolgreicher | Kolonisation erfüllt, nämlich streng zu scheiden vermag zwischen der Sphäre gefühlsmäßiger Neigungen und sachlicher ökonomischer Arbeit. Es wird für die zionistische Bewegung von großem Interesse sein, die Anschauungen dieses Mannes kennenzulernen, obwohl wir uns keiner Täuschung darüber hingeben, daß sehr | erhebliche Unterschiede zwischen der griechischen und der jüdischen Kolonisation bestehen. Bekanntlich wurde auf dem Kongreß die griechische Kolonisation gegen unsere zionistische ausgespielt und schon damals hat Weizmann diese Uebertreibungen auf ihr richtiges Maß | zurückg'cführt und gleichzeitig erklärt, daß die Exekutive sich um die Mitarbeit der bei der griechischen Siedlung leitend tätig gewesenen Persönlichkeiten seit längerer | Zeit bemüht. Wie schwierig zu beurteilen die definitiven Erfolge bei jedem kolonisatorischen Unternehmen sind, erhellt aus einer Zuschrift, die ein hervorragender griechischer Wirtschaftsjournalist aus Athen vor einigen Wochen an die ״Vossische Zeitung" gerichtet hat, und I die überaus interessant ist für alle, die sich mit den zionistischen Kolonisationsproblemen beschäftigen. Dieser Kritiker des Völkerbundswerkes in Griechenland wendet sich gegen die übertriebenen Darstellungen Dr. Weisls, der bekanntlich nach seinem Besuch in Griechenland auch einen Vergleich mit der zionistischen Siedlungsarbeit gezogen hat. Er weist nach, daß das griechische Ansiedlungswerk, das große Opfer an Menschenleben gekostet hat, zum Teile nur als provisorisch betrachtet werden kann, zu einem Teile sogar heute schon unhaltbar zu sein scheint. Jedenfalls könne die Billigkeit nicht der einzige Gesichtspunkt zur Beurteilung einer Kolonisation sein. Wir können hier selbstverständlich kein Urteil über die griechische Ansiedlung fällen, die immer noch eine beispiellose Leistung bleibt, selbst wenn sich erweisen sollte, daß auch sie mit Schwierigkeiten und Rückschlägen zu kämpfen hat und nicht hundertprozentig gelungen ist Jede Siedlungsarbeit ist ein Problem für sich, mit besonderer Eigenart Dies wird zweifellos auch Sir John Campbell zu würdigen wissen. Er wird sein Gutachten zusammen mit den Experten der amerikanischen Agency-Kommission erstatten, die zum größten Teil ihre Arbeiten bereits beendet haben und nach Arnerika zurückgekehrt sind. Utes Gutachten soll bekanntlieh dem engeren Komitee überreicht werden, dessen deutsches Mitglied, Direktor Oskar Wassermann, zu unserer Freude jetzt in Palästina Gelegenheit hat, die Arbeit zu sehen, für die er sich seit Jahren so enthusiastisch einsetzt. Wir hoffen, daß der von der Kommission ausgearb^jtete Gesamtplan, eine jigHe Epoche gp>ß; 2ägl&€r PäBsflöa-KÖlöhisatiön eirileitm wird. Nel Neuorg bcschlo der net langt. £ 740( klar, d: Schulet kutive Kündig Exekut in den negatn notwet auf w Der F Schule Psllsdoa-Arbeiler and Sowfet-Rnßland Mit Rücksicht auf die Abordnung des kommunistischen Arbeiterklubs ״Ichud“ zu den Jubiläumsfeicm in Sowjet-Rußland veröffentlicht das Exekutiv- Komitee der jüdischen Arbeiterorganisation eine Erklärung, worin sie jede Beteiligung der jüdischen Arbeiter- Schaft an den Feierlichkeiten in Rußland ablehnt, solange die Genossen in Rußland wegen ihrer zionistischen und sozialistisehen Gesinnung verfolgt und in Gefängnisse gesperrt werden. Unabhängig von der historischen Bewertung des Ereignisses der russischen Oktober-Revolution, erklärt die Histadruth, daß jeder Versuch jüdischer Arbeiterkreise, eine Delegation nach Moskau zu organisieren, als Verfälschung der Anschauungen der jüdischen Arbeiterschaft Palästinas betrachtet werden muß. neue gearbc und s: dürfen U Miß S heute Dr. L stände niert. Sukko Gerüc Schlie wußte E selbst gern ist v< sein Schul! Kolle! in de zionis Verzc gewo stund Teile Stück wie i I eiere: höhu zu d Jahr! 1300 schic den hat £ 7( setze groß den fran; aufz chris kleir wer! Schi erhe erre zahl des nacl Ver dar! die Sch das werden. Ich sage, Onkel Wanja gehört in eine Enzyklopädie, es wäre eine Grausamkeit, wenn man ihm nicht einige warme Zeilen zuteil werden ließe, denn er war zwar Gutsverwalter und folglich mußte normalerweise sein Ehrgeiz sich auf diesem Gebiete äußern, aber daß seine verborgene Sehnsucht Schopcnhauer, Dostojewski war, zeigt, daß er ein besonderer Mensch war, ein nicht gewöhnlicher Mensch; denn auf Millionen, die, sagen wir, Generaldirektoren werden möchten, werden sich höchstens ein paar finden, die das Schicksal Dostojewskis und die Misanthropie Schopenhauers teilen wollen. Der Auffassung, daß eine Enzyklopädie, ein Lexikon, letzten Endes eine humanitäre Anstalt ist, wo Schiffbrüchigen winzige Unsterblichkeitsprämien ausgeteilt werden, hat wohl keiner •in der Weise beigepflichtet, wie der brave, unermüdliche, verdienstvolle Bibliograph Salman Reis in, dessen zweiter Band ״Lexikon der Jüdischen Schriftsteller“ ebenfalls jetzt erschienen ist. ,Man hat kaum eine Vorstellung, mit welcher Leidenschaft Reisln seine Aufgabe verfolgt hat, alle, die zum jüdischen gedruckten Wort in irgendwelcher Beziehung standen, in seiner bescheidenen Halle der Unsterblichkeit zu versammeln. Mag der oder jener Schriftsteller und Journalist noch so arm an Leistungen sein, gleichviel Reisin rief ihn, forderte ihn auf, sich zu melden, und von seinem Werdegang, seinen Arbeiten, mögen sie auch noch so gering sein, Ausführliches zu berichten. Er verschickte Einladungen in alle Enden der Welt, er veröffentlichte Aufrufe und ermahnte die Säumigen, endlich doch ihre Pflicht zu tun, d^jnlt der Nachwelt ihre paar Aufsätze, die in einigen Zetfeciwifiea veröffentlicht wurden, nicht verloren gingen. ׳ An Viele״ die sich um das jüdische Schrifttum ein Leben lang bemüht .haben, wenn auch Großes zu leisten ihnen versagt blieb, wandte er sich mit flehenden Worten und wies auf die Folgen hin, die durch eine derartige Gleichgültigkeit gegenüber der Unsterblichkeit entstehen können. Reisin hatte seine Agenten, seine Vertrauensmänner in allen Teilen der Welt, die die literarischen Cafes, die Redaktionen jüdischer Zeitungen besuchte# und die Nachlässigen, die Eingeschlafenen aufrütteilen. Es kam manchmal au h zu Drohungen. Es blieb ihm nichts anderes übrig als zu vt• :künden: Da ihr nichts für euch zu Un! Zu alte Aul V01 sch sin! die des die ste! Ba! mit mu At! dal ein ne! pa! nu ei£ de ״J de gr ist nii Sc Bi br be kc g< :4־ k<

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