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Jüdische Rundschau · 1923-08-22 · Heft 73-74 (22.8.1923) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 73-74 (22.8.1923)
Date
1923-08-22
Page
– (sequence 6)
Language
German
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3. Waad Lcuml. ׳ In Erltonn«i1!s, dass dlo Entwicklung des JMIsclien ,Jischuw tu Ercz Israel zum Jüdlsclien Natlonallicltn auch durch das Rocht dos .lischuw bedingt Ist, seine Ituicren AngolcKcnhelfen nach seinen Bedürfnissen regeln zu können. In Erkenntnis, dass eine der Voraussetzungen eines selbständigen nationalen Lebens In Ercz Israel die Ane.-kennimg des Wnad Lcuml n!s Juristische Person ist und dass den Gemeinden zur llctrledlgiing Ihrer Geistigen iitirl 111,1(0rlellen Bedürfnisse das Recht gegeben wird, obligatorische Steuern aiiszuschrelhen, bcauitragt der XIII. Zionistenkoitgross die Exekutive, von der Mandrtarmaclit und der palästinensischen Regierung dlo rascheste Erfüllung der Forderungen des organisierten jüdischen Jischuw zu verlangetu 4. Ostjordanland. Der Kongress gibt In Erkenntnis, dass Ost- und West- Palästina eine auf historischen, geographischen und wlrt- Rchaltlichcn Banden beruhende Einheit Ist, seiner hrwartung Ausdruck, dass dlo Gestaltung der Geschicke Trans- Jordaniens Im Einklang mit den legitimen Forderungen des jüdischen Volkes erfolgt. 5. Politisches Ressort in Ämeriha. Der Kongress!ordert Im Einklang mit den dlesbezüg- Jlchen Erklärungen des Präsidenten Wcizmnnn die Exckutlve auf. dein Gedanken der Errichtung eines politischen Ressorts In Amerika näher zu treten, 6. Gegen Persekwtion des Zionismus. Der XIII. Zionlstenkongrcss konstatiert mit Bedauern, dass In manchen Ländern die zionistischen Organisationen und Ihre Tätigkeit behindert werden. Der Kongress beaultragt die Exekutive, die nötigen Schritte zu unternehmen, um die gesetzliche Möglichkeit zu schallen, damit diese Arbeiten wieder aufgenommen werden können. 7. Dank an Hmerika. Der XHl. Zlonlstcnkongress begriisst mit grosser Genugtuuug den unter Billigung und Zustimmung des Piäsldeuten der Vereinigten Staaten von Amerika einstimmig gefassten Beschluss des Senates und des Repräsentanten- Hauses der Vereinigten Staaten von Amerika, die Errich- Jung einer Jüdisch-nationalen Heimstätte ln Palästina zu belürworten. Der XIII. Zlonlstcnkongress spricht dem amerikanischen Volke und seiner Regierung lür diesen Akt hochherziger und selbstloser Gesinnung seinen Innigsten Dank aus. Konzeption, auf welcher Jena 'Anträge basieren, die. Methode der Kompromisse und des politischen Mlnlinallsmus steht Im Gegensatz zu den Prinzipien, welche Jenem Anträge zugrunde liegen, den wir bei der politischen Kommission clngcbracht haben und dessen Sinn Ist: Ein mächtiger Protest gegen die Politik der Mandatarmacht und eine politische Direktive an die Leitung, steh mit Kraft und methodisch für die Erfüllung unserer Forderung einzuselzcn. Da unser Antrag als Minorltätsantrng dem Plenum des Kongresses 111c 11t vorgclcgt wurde und da trotz, unserer Zu- Stimmung zu den konkreten Forderungen unsere Abstimmung für sie den Charakter eines Sichzufrledcngcbcns mit de! Methode der Majorität aimähmc, erklärt die zlonlstlsch-sozlalistiscl'.e Fraktion ״Dror“, dass sic sieh der Abstimmung über die politischen Anträge enthält. Roseublatt (Amerika) beantragt folgende Resolution, die ohne Debatte angenommen wird. 5 Gegen den Hntisemltismus. Der XIII. Zlonlstcnkongress lenkt dlo Aufmerksamkeit der ölfentllehen Meinung auf das Anwachsen der dem jüdischcu Volk Ichultlchon Bewegung. Dlcso Bewegung sucht durch Verbreitung von Verleumdungen die Volksmassc zu antijiidlselien Exzessen nulzurelzcn und strebt letztes Endes danacli. die ,Juden Ihrer politischen, wlrtschaltllclicn und kulturellen Rcchto ln den osteuropäischen Ländern zu berauben. Der Kongress weist auch auf die Verfolgung der Juden In Persien hin, die, eine wchrloso Gruppe unschuldiger Menschen, gesetzlicher Beschränkung und Benachteiligung unterliegen. Der Kongress erklärt Insbesondere, dass dlo Elnlilhrung des Numerus clausus für Lehror und Schüler nicht nur ein Angriff auf dlo Freiheit der Lehre und Wissenschaft, sonder« auch ein Versuch Ist, dlo den Juden durch die Friedensverträgo zugeslchortou gleichen Rechte zunichte zu machen. Der Kongress verlangt, dass dlcso )udcnfclndllcho Polltlk In entschiedener Wclso bekämpft werdo, nicht nur durch «len Völkerbund und allo zivilisierten Völker, da 810 eine dem Ideal der Wiederherstellung von Friede(! und Wohlwollen zwischen allen Völkern entgesengestetzto Politik darstollt. ׳ Wahlen• Ausserdem verliest der Referent folgende Resolutioneu der politischen Kommission, welche nicht dem Kongress zur Abstimmung vorgelegt, sondern der neuen Exekutive übergeben werden: ‘ :'י'־,*׳ ' Material für die Exekutive. 1. Die Exekutive betraut eines oder mehrere ihrer Mitgllcdcr mit der Leitung der politischen Arbeit, die Verantwortung für diese Arbeit trägt jedoch die Exekutive in ihrer Gesamtheit. Dieses Prinzip der Kcmeinsamcn Vcmnlwortung muss den Charakter der ganzen Arbeit bestimmen. In Abwesenheit der l.citcr des poli tischen Ressorts ernennt die Exekutive am ihrer Mitte Stellvertreter. j 2 י, Es wird ein besonderes Dezernat für politische Propngamla geschaffen werden, mit dessen Leitung eines der Mitglieder der Exekutive verantwortlich betraut ist. Ing. Robert Stricker erhalt das Wort zur Erstattung der Vorschläge des Permanenzausschusses für die Waltlen. Die Fraktion der zionistischenDcmokrati0 verlässt den Saal. Stricker macht folgende Wahlvorschläge, die gegen die Stimmen der Fraktion ״Dror“ cn bloc angenommen werden. Exekutive, W e i z nt a n n. S 0 k o 1 0 w. S010welt$chi k. C 0 w e 11. L i p s k y. Kuppln, Kisch, Van Vriesland. Pick.* ״״״ S p r i n z a k. 3. In den grösseren Zentren der Wcltpolitik und Insbesondere in den Nachbarländern Palästinas sollen spezielle politische Vertretungen geschaffen werden. 4. In Anerkennung dessen, dass die Judenheit der Palästina benachbarten Länder einen besonders wichtigen politischen Faktor darstellen, wird der Exekutive anheimgestellt, Ihre besondere Aufmerksamkeit der nationalen Propaganda zwischen diesen Juden zu widmen. Dazu liegen noch detaillierte Vorschläge vor, die die Errichtung besonderer Jüdischer Schulen in diesen Ländern bezwecken. Dieses Material wird der Exekutive übergeben. 5. Dem Aktionskomitee wird empfohlen, aus seiner Mitte einen besonderen Ausschuss für politische Angelegenheiten zu wählen, Dieser Ausschuss ist von der Exekutive ständig auf dem laufenden zu haben. Er soll in bestimmten Zeitnbsclinitten Zusammenkommen, aber kann in ausscrordcntliehen Fällen von der Exekutive clnbcrufcn werden. Auf Beschluss des Ausschusses kann das Präsidium des Aktlonskomitees eine ausserordentliche Tagung des Aktionskornitccs hcrbclfülircn. Ing. S. Kaplaiisky verliest folgende Erklärung der Poalc-Zion-Fraktion zu Resolution I der politischen Kommission: In der Bestätigung des Palästina-Mandats erblicken wir die Tatsache, dass das Streben des landlosen jüdischen Volkes und der Drang unserer wandernden, arbeitsuchenden Massen nach nationaler und sozialer Erneuerung in Palästina ein Internationales Regime und internationalen Schutz für die jüdische Kolonisation und iüdischnationale Heimstätte im Lando rechtfertigen. Die wichtigste Garantie für die gerechte Ausübung des britischen Mandates sehen wir nicht in den Kräften, die gegenwärtig die Politik des Völkerbundes bestimmen, sondern in der wachsenden Macht der englischen Arbeiterdemokraiie und in ihrer Solidarität mit der jüdischen Arbeiterschaft in ihrem Kampie für das Recht.auf Arbeit und Freiheit in Erez Israel. Die Errichtung der jüdischnatlonalcn Heimstätte In Palästina kann und wird ein mächtiger Faktor in dem Wiedererwachen des Orients werden. Die Gleichheit der Interessen der jüdischen und arabischen arbeitenden Massen ist die Bürg- Schaft für eine dauernde Verständigung zwischen dem iüdisehen und arabischen Volke in Palästina, die ihr Zusammenleben in der gemeinsamen Heimat aufbauen werden auf der Selbstverwaltung in Inneren nationalen Angelegenheiten, auf der nationalen Gleichberechtigung im Rahmen der politischen Integrität Palästinas, und auf der internationalen Solidarität der Arbeitenden und Ausgebeuteten aller Völker. Das Zusammenwirken der jüdischen und arabischen Arbeiter und Bauern durch ihre gewerkschaftlichen,׳ genossenschaftllchen und politischen Organisationen, ihr gemeinsamer Kampf gegen chauvinistische Verhetzung, ist der Weg zu einem direkten Ausgleich zwischen Juden und Arabern 2m Lande. Die Sammlung aller Kräfte der jüdischen Arbeiterschaft um die jüdische proletarische Vorhut in Palästina und ihr ständiges Wachstum wird die aktive Hilfe und Solidarität der internationalen Arbeiterschaft sichern. Lokszyn verliest folgende Erklärung der Fraktion Dror: Den politischen Anträgen, die von der politischen Kornimssion dem Kongress vorgclcgt wurden, stimmt die ganze zionistische Beweguug und auch wir zu. Aber die politische Finanz- und Wirtschaftsrat. Dr. H a 1 p e r n Na id itsch F c i w e 1 Roscnblatt. Kaplansky. Barth. Schocken. ) ) mit Sitz und Stimme ln der Exekutive. Feist. Arlosoroff. Zlatopolsky. Hktlonskomitce Landsmannschaften: Uauptllste. 1. A. Bernhardt. 2. Kurt Blumcnfcld. 3. Prof. Chajes. 4. Daxvid Florentin. 5. A. ,Freeman. 6. Abraham Goldberg. 7. Reverend R. GoldbJoom. 8. Dr. Jchoschuah Göttlich. 9. Dr. Artur Hantke. 10. Dr. Viktor Jakobsolm. 11. Schmarjahu Lcwln. 12. Leon Lewitc. 13. Nehemia de Llenie. 14. Leo Motzkln. 15. Dr. Leon Reich. 16. Robert Stricker. 17. Dr. Osias Thon. 1. Hermann Kohnheltn. 2. Jakob Fischmann. 3. Moris Rottenberg. Ersatzdclcglerte. 1. Michael Alcinikoff, 2. Salonion Cohen. 3. Dr. Alexander Goldsteld. 4. Josef Heitmann. 5. Dr. Mathias Hlndes. 6. Senator Moses Körner. 7. Alberto Romano. 8. Dr. Alexander Licht 9. Dr. Siegfried Moses. ID. Joachim Nclgcl. 11. Felix RosenbKith. 12. Louis Robisohn. 13. Dr. H. Rosmarin. 14. Dr. Josef Rufeisen. 15. Ing. Naftali Landau. 16. Dr. Chaiin Wclssbure, 17. Dr. T. Weisseiberger. 1. Isac Harris. 2. Prof. Kaplan. 3. Emanuci Ncumann. Amerika Palästina: 1. M. Ussischkin. 2. Ein Mitglied des Waad Lcuml. 1. Ellescr Kaplan. 2. Dr. CJ1. Arlosoroff. 3. Nahum Twerski. 4. Dr. A. Kazepclson. 5. Abraham Lewinsolin. Hltachdufh: 1. Leo Garfunkel. 2. Dr. Robert Weltsch. 3. Dr. Schwarz. 4. Dr. Hell mann. 5. Israel Skwirsky. 1. Meier Berlin. 2. Abg. Farbstein. 3. Rabb. Fischniann. 4. Hermann Struck. 5. Lewra Epstein. 6. Senator Oberrabb. stein. 7. Abg. Rabb. Brod. 8. Samu׳T Landau. Mfsrachl: 1. Lazarus Barth. 2. E. Ncufcld. 3. Abg. Dr. Fcderbusch. 4. Abg. Dr. Nurok. 5. Abg. Dr. Hausner. Rubin- 6. Dr. S. Rappaport. 7. Ab. Meyer. 8. Samuel Suchowlczky. Zionistische Demokratie: 1. Abg. Grünbaum. 1. Dr. Nahum Goldmann. 2. Abg. Dr. KlumcL ■ 2. Dr. Emil Margulics. Uauptllste, Foalo Zion: ErsahdcUglfttt, 1. S. Rubaschowr, 1. Berl Locker, Zclro Zion: i 1. Mereminsky.! '**t״ L Grünfeld. * 2. Brudny. 2. Schweiger. KonpfrcOgcriclit. Vorsitzender: Rechtsanwalt Dr. GronemaniL. Michael ^Alcinikoff- Scldcmann. 1 Dr. Meier Ebner. Dr. Dcsldor Frlcdmann. Apolinary Hartglas. Mitglieder: , Berl Locker. ' Max Schulmann.' . Dr. Chalm Tartafcöwer. Dr. Michael Ringel, J Ehrengericht. Vorsitzender: Rechtsanwalt Dr. Gronemaun. Mitglieder: , Dr. Klumel. K ״ Berl Kazcnelsohn. Lazarus Barth. Dr. Rottenstreieh. Dr. Martin Buber. Dr. S. Daiches,y Kongreßanwalt. 1 Dr. Aron Barth. ״'״**׳י ' J Revisoren. M. Shlre. r . Simon Marks. . Stellvertreter: Paul Goodmann. ' Dr. Brodezky. Schliesslich stellt der Refcrcut den Antrag, ein« durch die Erweiterung des Finanz- und Wirtschaftsrate״ bedingte Statutenänderung betreffend die Mitgliederzahl dieser Körperschaft zu genehmigen, die angenom« men wird. Brudny erklärt namens der Fraktionen Poale Zion und Zeire Zion, dass diese sich an der Wahl nicht be« teiligt haben. Ing. Stricker beantragt: Der Sitz der Exekutive Ist London und Jerusalem. (Angenommen.) ־•; Präsident Sokolow verliest folgende Erklärung: Immer noch werden von Gegnern, aber auch von aufrlch• tlgcn Freunden Ktagcit über öffentliche Verletzung des Kcligionsgesetzes in Ercz Israel erhoben. Ich betone aufs bestimmteste, dass der diesbezügliche Beschluss des XII. Kongresses unbedingt erfüllt werden muss, um jedem jüdischen Bruder, auch dem strengst religiösen, die Möglichkeit zu freier und freudiger Mitarbeit an unserem grossen Aufbauwerke sicherzusteilen. Sodann ergreift Sokolow das Wort zu folgender Ansprache: Es war ein schwerer und langer Kongress, aber ich denke, er war nicht schlecht. Seine Beschlüsse sind gute, und die Kämpfe, die hier geführt worden sind, wurden mit Ernst und Gründlichkeit auf allen Seiten geführt. Wer den Eindruck hat, dass wir uneinig sind und dass unsere geteilten Meinungen von den anderen ausgebeutet werden könnten, ist im Irrtum. Die Teilung der Meinungen beweist nicht, dass wir keine Einheit sind: wir sind eine, und den Gegnern werden wir immer als geeinte Front gegenüberstehen. Sie werden sich überzeugen, dass diese Meinungsverschiedenheiten nichts anderes bedeuten, als eine Entwicklung des Zionismus nach allen Seiten hin. Wohl waren die Meinungen verschieden über manche Punkte, aber in den Grundfragen gehen wir von hier auseinander, noch enger verbunden und vereint als früher. Genau so wie früher ist es unser unerschütterlicher Wunsch und Wille, Erez Israel wirk־׳ lieh zu Ercz Israel zu machen. Wir stellen England mit jenem Ernst, jener Achtung, mit jenem Stolz, jenem Selbstbewusstsein, mit jener Würde gegenüber, die einem Volke geziemt. Hier hat es auf keiner Seite, weder rechts noch links, an dem Respekt gefehlt, den wir dem englischen Volke und allen anderen Völkern, die die Balfour-Dcklaration unterschrieben haben, schuldig sind; wenn wir durch die Kraft unserer Ueberzeugung, durch Aufklärung und Argumente die Mandatarregierung zu einem tieferen Verständnis bewegen wollen, so ist die einzige Waffe die Waffe des Geistes, die wir benützen wollen und können. In dieser Beziehung sind wir uns ganz einig. Wir sind uns einig darin, dass wir in Erez Israel ein nationales, ein hebräisch-nationales Judentum, verbunden mit den grossen Traditionen .des Judentums, der jüdischen Vergangenheit, aufbaticn wollen. Wir sind uns alle einig in der Frage der Heranziehung der nichtjüdischen Elemente, und cs waren mir Ucbcrircibungen, die uns getrennt haben. Wir gehen von hier in die grosse zionistische und jüdische Ocffentlichkcit mit der Losung einer Vereinigung der Juden, die nun viel besser und klarer verstanden ist, als das Problem, wie cs i!1 der Polemik der Zeitungen und dem Parteikampf der verschiedenen Gruppen zutage trat. Hier haben wir uns ausgesprochen, und wenn auch in manchen Punkten eine schärfere Tonart in der Ausspräche zu hören war, so bedeutet das nicht, dass wir nicht alle dasselbe wollen. Wir sagen offen und ehrlich, dass wir das Judentum für uns gewinnen wollen und dass wir cs ganz jüdisch empfangen, brüderlich etnpfangen wollen. Dies ist uns allen klar, und deshalb sind die einigenden Momente viel zahlreicher, wichtiger und tiefer als die kleinen, geringeren, die uns trennen. Auf beiden Seiten sind wir uns näher getreten, rechts und links, und wenn man einander näher tritt, dann ist es unvermeidlich, dass man an die RcihungsfUichen gelangt. Der Ernst, mit dein die Rechte die Tradition verteidigt hat, der Emst, mit dem die Linke die Ansprüche des arbeitenden jüdischen Volkes, des palästinensischen Pioniers, vertreten und verfochten hat — das ist derselbe Ernst und 1asselbc Interesse, und deshalb sage ich: dies war kein schlechter Kongress. Die Zionistische Organisation, be* sorgt um ihre‘weitere Existenz, um Ihre Integrität und - die Reinheit ihrer Prinzipien, hat hier einen ywteidi-

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