Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 103-104 (29.12.1922)
- Date
- 1922-12-29
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr.!03/10# JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 677 Die Jugendarbeit der Jüdischen Turnerschaft (Zum Tu in mar ln CVmiilt* am 81. XII.) Hie nachfolgenden Betrachtungen, die nicht als amtliche Veröffentlichung des M.akkaLiiAVcltvc rbant'ca nimischcn sind, Julien (!ein Zwecke dienen, die jüdische Odfcntliclilait über die nationale Ttirn- und Sportbewegung zu informieren. Die Vorgänge im Hiati-WcilS scheinen ja nur. doch zur öffentliehen Diskussion 711 führen; denn der Werdegang der kom• mentien Cieneration kann dein Volke nicht gleichgültig sein, in diesem Augenblick halte Ich es für erforderlich, unsere itishffige und Kiinftige Arbeit an der Jugend weiteren Kreisen vor Augen zu führen. Die ״liidisrhc Turncrsclmft“ (seit 1021 ״Makkabi.Welt- Mrkiml") i.-t eine der ültesicn Organisationen, in denen die 1:סti0i1.de Jugend sieh ziisamnrcniand. Einige Vereine hej;.11nlen schon vor dem ersten Zionistenkongrefi und sahen in llascicr Programm die Formulierung ihrer unbewußten .1rhnsucht und unklaren Hoffnungen. Zurzeit sind die Ver- 1 ine verbreitet von Westeuropa (westlichste Länder: Frank• reich, Belgien) Ins Afrika und Asien (östlichste Länder: Paiastinn, Persien, Sibirien). In Osteuropa und im Orient waren die Makknbi Pioniere der nationalen Bewegung, die ,111 ihrer Verbreitung und Organisierung hervorragenden Anteil nahmen. Sie sind dort bis auf den Iicutigen lag, wie auch it! den clcnlsclum Provinz! I.idteu, mit" den Zionistischen Ortsgruppen rng verknüpft. In Osteuropa befinden sie sich mit den jiniicihen Schulen in engster Wechselwirkung. Mit Ausnahme von Deutschland umfassen?!> nicht nur Vereine für Leibes- Übungen, sondern auch Wanderur.d Scoutvereine, Jugendklubs, ausgedehnte Kulturschtioncn, Landwirtschaftsgnmpcn, Musik- und Scb.uluirkel. ln Deutschland geriet die Turnbewegung in den Jahren 190) bis 1913 in ein etwas starres, rein auf das Physische gerichtetes Stadium. Das war eine 101־g« der nahen Berührung mit der deutschen Turnerschaft. Oie interterritoriale Tagung in Karlsbad 1921־ zeigte aber, da!! gerade die Ueberwimlung dieses Zustandes in Deutschja ad 'eine recht gründliche ist. Die deutschen Delegierten hatten die Führung und trugen wesentlich dazu bei, Tn das Tiirnerschaftsprogrnnun praktische Mitarbeit am Aufbau von Lrcz-Isratl Und Kulturarbeit durch jüdische Erziehung der Jugend auf/unchmen. ‘ Die praktische Palästüiaarbeit, die die Organisation als solche leistet, kann nur auf ihrem Fachgebiet liegen: Körperliehe Erziehung des Volkes. Das heitit, Ausrüstung der Scli'.ilei» mit erforderlichen Geräten, Fach- und Lchroibliotluken, Lehrerausbildung und finanzielle Unterstützung zur Anstellung von Lehrern, Schaffung von Spielplätzen. Di< Aufbauarbeit, die das einzelne Mitglied leistet, kann von der Bewegung nur beeinflußt und kontrolliert, aber nicht als Lebensaufgabe des einzelnen definitiv festgelegt werden. Auch wir hatten tmd haben unsere Chaluzim. Die Erzichungsaunosphärc Kt für uns eine wesentlich andere. Im Vordergrimde stellt nicht die Bcrufseinstellung für Erez-Isracl i tout priv. Die letzte Entscheidung liegt nicht bei der Organisation, sondern beim einzelnen, der durch innere Einstellung vorbereitet wird, seinen Weg nach Erez-Israel selbst zu suchen und zu finden. Wir können nur bciatcu und erziehen, nicht bestimmen oder gar aufzwingen. Uri die ■eil Erwägungen fand die Jüdische Turnerschaft auch ihre richtige Einstellung zur Jugend, Sie ist eine Erzieltu 11;:',gcim-insclialt. Daher hat sie mich zwei Menschenklassen: Erzieher und Zöglinge. Wie wir diese Aufgabe anffassen, zeigt sich am besten aus unserer Stellung zum Begriff Erziehung. Diese ist — ganz allgemein definiert (P.iulsen) — Umwandlung des natürlichen rrieblcbcns nun Kulttmvillcn, Uebertragung der Kultur einer älteren Generation auf eine nachfolgende'Generation und Entwicklung der Fähigkeilen der letzteren, übernommene Kultur vcitcr/ubildcn. Da wir nun überhaupt keine kontinuierliche, lebendige jüdische Kultur Laben, am allerwenigsten im Galuth, 80 gilt es also, die einzelnen Kultiiriragmciite auf unsere Jugend zu übertragen. So lassen wir verstander-gemäße und gduhlsbetonte Inhalte jüdischen Wissens und jüdischer Ethik als Rciziiiomcntc in aas Bewußtsein unserer Jugend treten von der naivsten Bonn (indisches Lied und Spiel) bis zur entwickrfisten (systematische Behandlung jüdischer Probleme, Sprachunterricht). Die Zahl unserer hebräisch Lernenden ist keine geringe. Zur Erziehung gehört ferner die Begrüfssnanne: Gehorsant — Autorität. Gehorsam ist keine blinde Disziplin, sondern eine seelische Einstellung des 2״gii11gs__zum Er- 7iel1ungsprozcß. Z. B. Bereitwilligkeit, einem Führer auf Irgendeinem Gebiet zu folgen, natürliches Anglciclien des eigenen psycho-physischen Rhythmus an den von Führer tm<l Sache. Diener Prozeß spielt sich bei Jugendlichen zum Teil unbewußt, zum Teil bewußt ab. Er kann erzeugt oder unterbrochen werden. Dem gegenüber steht die Autoiität. Sie ist keine ungehemmte Befehlsgcwnlt, Sondern Einstellung und Angleichung des Führers, seine Bereitwillig* keit und Fälligkeit und vor allem seine Selbstzucht. Das Ilauptgcbict eines derartigen auf sicherer piid.igorischer Grundlage nufgcbautcii Erzichungssystems ist die willciLsschulc. Auf den klaren Willen des Menschen, nicht «ui seine Stimmungen kommt es an. Jedes ernste Wollen und Streben steht unter ständiger Kontrolle klarer Vorstelhi!!״;;reihen, Erziehung, die auf diesen Vorgang bedacht kt, kt sicher und kontinuierlich, Turnen und Sport sind hierbei Mittel zum Zweck. Sic *m:l natürliche Uemmgr,Stoffe der Willens schule. Der Wille L; herrscht den Körper, dirigiert Kraft, Geschicklichkeit und Btliarrlichkeit, zur rechten Zeit und Im rechten Maß zu wirken. Diese Erziehung ist die strengere und gebundenere, dafür *her sicherste. Die auf GefühUmomente eingestellte Erziehung kt unsicher, sprunghaft und wechselnd, wie die Affekte selbst (himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt) oder *tarr und Unwirklich (Suggcstivwlrkungcn). Soweit die theoretischen Grundlagen. Nun noch «Ine praktische Frage: Was geschieht mit den Menschen, die 'vir erzogen haben? Ein Teil bleibt bei Uns als fTilirer, lh,1111 te, Förderer, ein Teil arbeitet in den zionistischen Ortsgruppen, ein Teil gellt verloren. Die letzteren sind unsere Mißerfolge, die auch beim besten Erziehuugssystcin nicht tushleihen. Die ersteren beiden sind unsere Erfolge. Oeradc die in den Ortsgruppen beweisen den Wert unserer Arbeit für das Volk. Dort sind sic nicht Makknbim, sondern Zionisten. Ihre Zugehörigkeit zur Makk,1!»Bewegung tritt nicht mehr als Typ hervor, wie beim BImi-Wctß oder K. J. V, Sic sind für da» Volk erzogen und mit Ihm verbunden. H, Kuhn. Af# naro» n״tw Zlonl.tl.et» Vara)tUgno<r, D«rHa 0 19, Q Talaphoni ׳/,»nti-n« &1U/IA pMtaeheekkoatio Ko. UÖOO h.film SW 7,' K»»«a1»»«rw!ühtng dar Ü, Z, V. -■■■..^.nr —.r, ״r 1״ ...... Sonnabend, den SO.!».»♦mW •bend• 8 üb* ZI0»l.1t1ch-b01I.U1tl«,11a r.itet ״Z«7m II»»", 1^0naf4*tr*l* U C.f. ״'/mm Amt-retiebV ClUHerl««. Var.ammlsag Wen 8. Fifal 1u»nn 1 ״Iler Kamt( am die J9dl««l• Aal«■•«!•* Nach dem Vortrag O'K*nl>nti0nef1eg«a ״•Zoll Haiet», Im Ifult«, TTeUlEerteIet.tr. n nof״r. 11t.n1 «erd» drl«»»raff nnrt JWdolf R.eieel Di«n»&, «len M, Jauner ״״,_״״״ iCIoetitUfher Jtm«1>d»»r»U *-/״ Iin Itelm, flnfllfigeUt.tr, 61 I Irrr Dr. Kar■: ״lt*r»l» TnfeMrlnt“ *lUtwoch, den B. Januar ' »bauda « Ülu (trappe Oet, In den Union»Me», Oretfewatder StraO« SMy Dorr Dt. Fritn 115*011• tat* 1 HDI0 •N»J»e r.lwlcMaaf l» der •laaUtlMbia daraadktwagaa•**, DLentteft, d.n S Ja-awr 4b.nJ.WtTk» «mpp» C1n״i״u.»l<arf, In, Set,Iller• aal, Blamarakttrala UO Halt Kabarett, Tombola, IMtwO-imr« aaaikafbar KenaUar. Karten »um l*re(«a rou M. IC».- »rbMulob In (!»» B. S. V,, Baydali**, f K «•«»- ״<• <>h 11 .,!dl nn!;. K na1.be eh«tr.M,U(ml11tan(Unng Kadern,nahtmann.tr 8 Xiittwoali, 11״״ lö. Januar - *'’abenÄi'STTbr «rap >e Out» tu den UnloeaWen, QretfaarelA.r Rtrala siil Herr Pr. Iloiliui ,,sie» uad lied.ita»■ der «lonlitUehpa OrraaliatlO■", l)1mn«r*1״g. dou lt. Jnnuur »bendeTTUhr •’-opp« flnrd, Irn Vorvr»ltun»-«((el)8ude der Xüd. dnmelud», Boeenet«, £4 iierr Dr. Uloohi ״Kotireadljkatl a. Methoden iloattb Propeitada'', Aidtioker Srtialrer*!., In der A"»l» de* LyaennM Brolfaaraldaf 8fer, ״Dte /erderai.g dar Jtdl.ehea 8cl1«l»‘ HeiaranUn dla Berraui B.bb, Ur Lbirentbal, Dr. frtta LBaaaatala, Dr.Patl Hleba.Ua, Mitgliederversammlung des Versandes Jüdischer Ingcniettr« am 3. Januar!923. abends 8 Uhr, 19a SltrunjJsaaalo des Zcntrnlbttroa, SSchilach* Str. t T*il8 •° rdattngi 1. Vortrags Dlplom-Iag. M«x Hdeker, Jtrusalem, Ober Die Fortschritle der TccEnik in Palästina. 2. Bericht de* VonUndea, 3. Neuwahlco. Hebrllsche Spracltechule io Berlin IX. Semester. 1. Stundenplan. Scbullokale: Jm Zentrum: Hochsclnil« für die Wissenschaft des Judentums, Artlllerlestr. 141; Jüdische Gemeinde, Oranienburger Str. 29; Büro des Misrachl, Monbijoupiatz 1. Irr Westen: KMlgyrnnnsinm, Schillcrstr. 26; Zion im ise 11 es Büro, Sächsische Str. 8 (Palttstinaamt). Stufe 1. (I. Semester): a) (Klasse für Erwachsene): Montag bis Freitag, 9^/י—8*/י Ultr morgens, Jüdische Clemciiule; Lehrer: Iierr Arje Dörfler. — Das Wichtigste der Formenlehre und ent• sprechenden Ucbuugsstoff. b) (öctiiilerlilnssc): Montag, 6—8, und Mittwoch, V-ß bis 1/:8 Uhr abends, Jüdische Gemeinde; Lclircr: Herr Richard Walzer. — Unterrichtsstoff wie In 1 a. c) (Scliülcrklasse): Montag und Donnerstag, 7—8, und Sonnalieud, 6—8 Uhr abends, Realgymnasium; Lehrer: 'Herr 1 lans Kauf ui a n n. — Unterrichtsstoff wie oben, d) (bdiülcrktnsse): Montag und Mittwoch. •/s6—1/»8 Uhr abends, Pai.'istinaamt; Lehrer: Herr Elans Levy. — Unterrkhtssloff wie oben. e) (Klasse für .Schülerinnen): Dienstag! */«5~־J/47, und Donnerstag, 5—7 Uhr abends, Jüdische Gemeinde: Lehrerin: Fräulein Kätc Iloidhclnt. >— Unterrichtsstoff wie oben. Stufe II. (2. Semester): Montag und Mittwoch, >/26—:1/28, und Sonnabend, 6—7 Uhr abends, Hochschule; Lclircr: Iierr Kurt Cohn. — Fortsetzung der Formenlehre; Orinttn• Krupnik, Märchen; Bibel: Breschith. Stufe III. (3. Semester): Montag, 1/»7 —'/»fi, Dienstag, 6—8, xwid Donnerstag, 6 -1/:8 Uhr abends, Misrachl; Lehrer: 1 lerr Moses 0 0 1dm a n n. — Wiederliolimg der Gram• matik; Prakim rischonim, 2. Teil; I)il»tl: Schmoth. Stufe IV. (4. Semester): Montag bis Freitag, 8—9 Uhr morgens, Ilochschutcj Lehrer: Herr Moses Ooldmann. — Mendcic MfKlier Sfarim (Schwilim), demnächst Sclialom Alccbein, Werke; Bibel: Auswahl aus Jirinia. Stufe V. (5. Semester): Montag, 1/,8—9, Mittwoch, 8—10,/י, und Donnerstag, 1/»8—9 Uhr abends, JOülsche Ocmclntlej Lehrer: tlerr Arje Dörfler. — Lewinski, Masia l'Ercz. Jisrael; Bibel: Auswahl aus Jesebaja. Stufe VI. (6. Semester): Moiilag, 6—7, Dienstag, 6—8, und Donnerstag, 1/,6—7 Uhr atieud«, Iloclisehulej Lehren Berggrün. — Schalom Alechem, Werke; Bibel: Auawähl aus Jirrnla; Ucbcroct/uiigen aus Grimm, Märchen, Stufe VII. (7. Semester): Montag, 7—9, Mittwoch, »/3T —Q, und Donnerst«g, 7—9 Uhr abends, Hochschule; Lehrer! Berggrün. — Acltad IItarn, Werkt; Neuere Dichtung (lliaiik, Tachernlcliowski); Prskim riachonim, I. Teil; Bibel: Auswahl aus Jlnnia, demnächst Ijjow; Midrasd»• Literatur: Awoth d׳ Rabbi Nathaaj UMberaetrungoa m Meine. 2. In der A 1tf5ngerJetaa*e für ErwachiMie (Stufe I a) können noch Teilnehmer Aufnahme finden. Gefordert wird! Kenntnis der ersten vierzig Lektionen In! Rath; Grammatik: Deklination des regeln!hlligen Substantivs, Konjugation des Kal der Sehlem im, Lamcd-Aleph, Lamcd-Iltä und Äjim-Waw im Perfekt und Präsens. 3. Wir bcnöllger, eine Anzahl Exemplare von Mendel« Macher Sfarim, Werke, und ersuchen Freund« der Hebräischen Sjiraclisclr.ile, die im Besitze genannter Bücher sind, sie uns entweder leihweise zur Verlegung •teilen oder schcnicn zu wollen. 4. Sprechzeit bis auf weiteres: Dienstag, 6 Uhr abends, In der Hochschule für die Wissenschaft des Judentum«, Artllleric&tr. 14, 1 Treppe, /.immer 4. Schriftlichen Anfragen Ist Rückporto bcizitfiigcn. N. Berggrün, Orunewald, Hoben zol lern da mm 62 Telephon: PfalzbUTg (6693). Der Vertreter der Berliner Gemeinde im Verwaltungarat der Ica In der Frage der Entsendung eines Vertreters der jüdlsehen Oemelmle In den Verwalfungsrat der Ica infolge des Ablebens des früheren Vertreters, Kommerzienrat Dr. N e 11 er, bestand allgemeine Uebcreinatlnunung darüber, daß nur ein Mitglied der Verwaltung von der jüdischen Gemeinde Berlin entsendet werden könnte, da ein Außenstehender nicht in gleicher Welse, wie ein Mitglied der Verwaltung zur Verantwortung gezogen werden könnte. Von zionistischer Seite wurde u. a. die Forderung erhoben, daß von den drei aus Deutschland zu delegierenden Mitgliedern des Verwaltung*, rate« (Berlin, Frankfurt a. M, und Hilfsverein der Deutschen Juden) einer Zionist sein »ollte, der damit zugleich die Berliner Oerneinde vertreten müßte. Diese Forderung stieß jedoch auf großen Widerstand, und schließlich spitzte sich di« Sache so zu, daß eine Zelt die Gefahr bestand, riafl st« extremer Liberaler seitens der Berliner Oerneinde gewihtt werden würde. Die* wurde durch den Einspruch unserer Freunde verhindert Man einigte sich auf eine» Kompromißkandidaten in der Person de* derzeitigen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde, Herrn Geheimrat Dr. Stern, der, wie bekannt, zu den Fragen der Ica keine bestimmte Stellung cJnnunmt, jedoch durch seine wohlwollende Haltung gegenüber allen Richtungen die Gewähr zu bieten scheint, da* er nicht In einem uns entgegengesetzten Sisine sein Amt ausüben wird. Die Wahl des Herrn Oeheimrat Stern ist auf fünf Jahre erfolgt Plenarsitzung des Ilßpocl - HazaTr Am 29. und 36. Dezember findet eine WenarsRnmg׳ des Zentralen Waad des deutschen HapoeLHazafr statt Alte Chawerim des Hapocl-Hazair, die anläßlich der K.J. V.cra Tagung und der Z. K. - Sitzung in Berlin sind, werden eingo. laden, •ich an dieser Tagung zu beteiGgen. Beginn Freitag, den 2910 ״ Uhr präzise b den Räumen des Zlaa, Jugend« Vereins, HeiUgegeiststr. 52 (Stadtbabnhof Börte). Vertrag Arthur Holitscher. Der von der ״Ewer״-Buch- Handlung cemeinsam mit der Jüdischen Volkshochschule veranstaltcte Vortrag von Arthur Holitscher, der bereit* für den 5. oNvember vorgesehen war, findet nunmehr am Sonntag, den 7. Januar 1923, Ilpj Uhr vorm., in den Räumen der ״EweF'-Budthandlung, statt. Hörerkarten 150 M. Die bereit» gelösten Karten behalten Ihre OültlgkdL Spreebsaal (Ohne Verantwortung der Redaktion.) Feststellung Die Unterzeichner der in Nr.97 veröffentlichten Erklärung über den Blau-Weiß stellen fest: Der Blau-Weiß hat mit keinem Wort auf Ihre, in voller Verantwortung für Ihre Tragweite erhobenen Angriffe geantwortet. Er Dt auf das Gebiet der persönlichen Verunglimpfung eines der Untcr/eiduscr ausgewicltcn. Di* Bemerkungen über die iterson Gerhard Scholema haben nicht das Geringste mit der Beantwortung der Frage zu tun, welche die Unteraeiclmer als Zionisten aufgeworfen haben: Ist der jetzige Blau-Weil) ein Verbrechen an der Jugend oder nicht? Die äußerste Dringlichkeit dieser Frage, die von den Unterzeichnern bejaht wird, ist durch eine erdrückende Fülle von Beweisen jeder Zeit zu erhärten. Der Blau-Weiß ,weicht einer Erörterung dieser Beweise seit je und auch jetzt wieder aus. Seit jeher Ist es die Taktile des Blau-Weiß, alle«, was Ihn kompromittiere« könnte — und das ist sehr viel — der Erörterung und Kritik möglichst zu entziehen, indem er es darstellt, als aus einer ״besonderen einmaligen Lage“ heraus geboren. Die Handlungen des Blau-Weiß sind von vki zu grausamer Eindeutigkeit, als daß angesichts solcher Tat« sachcn den politischen Ausflüchten noch irgend eia Wert beigtmessen werden könnte. Die Unterzeichner stellen fest, daß die Entgegnung alle Ihre Verwürfe nur bestätigt An unsere Inserenten! Wir sind hierdurch genffiiöi, mii Rücksicht auf die enorm« Verteuerung der Herstellung)- und Bcirlcbsüosicn unserer Zeitung, unseren Inscreicniarif zu erhöhen. Der Xciknprci» für die adrfgespalfcnc NonparcUIeicÜc beträgt von jetzt ah 60.— Mk. Verlag Jüdische Rundschau. tterlln W 13, SäcftaUdi• Itr. t. Wochenknlendert Sonnabend, 30. Dezember, 11. Tebetli 5683. Wajigasch, Nacht 4,51. iVochcnkalciulcrt Sonnabend, 61 Januar 1923, 18. Tcbcth 5683, Waj'chl, Nacht 4,5a Schluß des redaktionellen Teils. Palästina •GrhiiMs (Kercn-Halsssoti) L ü. j Bankkonto: Darm Städter n. Natlonslbank, Berlin, Scliakslplats 1-i. ן Po»t«cl1eckkonto: Berlin Nr. 104661, Jlir» VoilubuiiK aub»n t»«!!aunt Na«1»U(J Cirrle |.(ץי Hugo 01 Och Im Il»»»1n)10r IW3 X bt*n1-Trl»r v_ c f~-—=-^-~ד-ד--^==^= Jakob ttrd llonny Reldi ״ ״ .«ob, roueliiwan*»« »«14>n dla QaburtIhre• ivtüin 80ha*» an J Bcrl• Kotier / Max Llndner ott . ״ V6rloV)to WO» Aaath»TtttT, 54 Bohöno>>«Tjf,ßkf, D MBnahan Obmitr, sd 89. paiamhsr 1083 1. r»b»th *6׳a A'berl Popper Tilta Popper gell׳ Porti{ V # f m »1111 Hambarg, Paaambar I&'/'J V_;_> Ankauf Verknut nanas» FiCaol Parsertspificha *!,sitoniriiciiOB Karat, p»lla«*tr. 0, Anrnli Kartar»« PI04. TU di 1»חזן Im AnfanfT1<1״t crrlcht *rfabran« für dt* Juditclie üriiadvliiil* d*s Jüd, öchulverotiis fgepatchl. Bawnrbuiigi'n mit Za11״al*»*n n. r^bnadanf an Betty Lindau, AsctißMrger straßo 23. «nsara veraWlelian Ab<mn*nt#a nad ArtkÄngar tinmrar Partei, bei elntrctendeu Boäarfnaiez• (nsorentoR m horöckslchtlgoii. 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