Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 23 (21.3.1922)
- Date
- 1922-03-21
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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I S-V•1 ויי •יי׳ i.ii fP׳f!T, z. , H ,1 ni. h, I'riwJ. *1 6 li., * Räume U dessen wcissen. weiser,׳ 1! Hirsch Cali an: ״ Neffen *diiiann, V. Adolf Ernst U, lillgX) 3 ז i s c r i d. Bar-!tsdiken- Sil a. (1 »־׳ol ff. d. Jahrlogau: Orirajfcsf r_ten d. | 1 p ■!. i b. 1 au graf, *< i : a m. : Blumen; HW * ■Leipzig,!' Pritsch, f ,nn, W.: . Be 1111.' 50, W. Frau z, [ i. 1 B., stein: Felsen- . Goldi, Curt einberg, »in er- Dubiner a• d. I Wilh. me 150 anetzkiin-Paula sioliuaigsohn Louis loh an 11 a fd wig hem, d. Nr. 23 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 147 ln Keren Komm ilje anl.; {er anl. 1 {wuzah me 450 Ima Da- Kon- >. Q. u. * M.- . Erich ® 4 B., 1; R.-A. Hmann zeigenm Lfm- 86.— *! -.״116“ I 40,05. t 20.10. : ■i)r. Seoliolo» r 60-, Bei»* )1 35-, iagmuna o ()oha a 32.25. » 22.00. drichtCT ln 31.60, lör.ihcim 1r 20,— ».60, S. i 60.10, L Krank . Jacob ) 66.13,!r 00.61, Hugo bormann Id 22-, Minden Kr»« Kliitrot *otschter 0. Lilli rl t 1 » ״*■ B 23.80, |, jkinT! Fr»« i Jlicl'»־ r 60.-, ,B 20.05 Joseph ibfold Kr»» v-, I.•»» II r 8 oh K.-A. 1• Km» w 36.40, . Schwor!«): P/• in. 1׳• )11 32-, ko bn« ,JJücliso« I438S | S03.71 »t sieb «-.390״ Deutschland Von der Keren Hajcssod •Arbeit in Deutschland Hannover bildete sich ein Ortskomitee des Hajcssod unter dem Vorsitz des Herrn! ,,״,״erzienrat Berliner, des Vorsitzenden der Jii- Shc'n Gemeinde. ‘ In Essen ist der Vorsitzende der Jüdischen Oetinde, Sam-Rat Dr. M e n d e I, dem bereits vor längerer '1.. konstituierten Keren Hajcssod-Koinitee beigclrcten, sich inzwischen auch Dr. Georg Hirsehland, Mitinhaber des bekrönten Bankhauses Hirschland, an- ■•schlossen hat. --- ln Elberfeld-Bar men fand j‘w Leitung von Herrn San.-Rat Dr. Oliendorf, Vorsitzenden des Vorstandes der Synagogen,רסן r,finde Barmen, eine interne Besprechung statt, in der ilffi Rechtsanwalt Felix Rosenbiiith referierte. Im Insrhluß daran vmrde ein Keren Hajessod-Komitec koniiiiriert. In Hagen sprachen die Herren Rabbiner Dr. Hahn (Essen) vom nichtzionistischen Standpunkt aus,!adHerr Rechtsanwalt Felix Roseublüthin einer von der Ortsgruppe des ״Centralvereins deutscher Staatskggei jüdischen Glaubens“ und dem Jüdischen Jugend- «!«in gemeinsam e inberufenen Versammlung, die von jjem Vorsitzenden der Centralvereins-Ortsgruppe, Dr. David, geleitet wurde, über das Thema ״Die Juden als Schöpfer einer neuen Wirtschaft in Palästina“. I!n AnkW an die Referate und nach einer kurzen Distesion wurde auf einstimmigen Beschluß der Verainmltmg ein Keren Hajcssod-Koinitee gewählt, das!Ich der Durchführung der Keren Hajessod-Aktion in Hagen widmen wird. In L e i p z i g sprachen die Herren Rabbiner Dr. Wiener (Stettin) und Rechtsanwalt Felix Rosen- Hüth in einer vom neutralen Keren Hajessod-Komitec (berufenen und von Herrn Rabbiner Dr. Felix Goldcann geleiteten Versammlung über das Thema ״Der Aufbau Palästinas und die deutschen Juden“. Auf eine Einladung des Präsidiums des Keren Hajssod (Jüdisches Palästinawerk, E. V.) hat sich Herr Rabbiner Dr. Sonderling (Hamburg) für eine längere Tournee irn Interesse des Keren Hajcssod zur Verfügung ׳«teilt, die am 26. März beginnen wird. Herr Dr. Sonderling wird die Orte Magdeburg, Dessau!, Halle, Dresden, Plauen und Leipzig berühren und wird seine Tournee nach Beendigung des Peßach-Festes jn anderen Gegenden Deutschlands fortsetzen. Am 2. April findet in Köln eine große Kundgebung ihr den Keren Hajcssod statt, zu der sämtlicheGeneinden des Rheinlandes sowie Westfalens, ferner die Logen sowie andere jüdische Orpnisationen eingeladen werden. Die Tagung wird vorn Vorsitzenden des Präsidiums des Keren Hajes90d, Herrn Oscar Wa ss erin a nn, geleitet werden. Als Vertreter des Präsidiums nehmen ferner die Herren Rabbiner Dr. Saeck, Dr. Alfred Apfel und Rechtsanwalt Felix Roscnblüth an der Tagung teil. Für die Konlerenz macht sich in Westdeutschland schon jetzt ein starkes Interesse bemerkbar, es ist zu erwarten, daß * außerordentlich zahlreich besucht sein wird. — Eine 1,1 gleiche Tagung ist für den 30. April in Nürnberg vorgesehen. Auch an dieser Konferenz wird der Vorsitzende tfs Präsidiums des Keren Hajcssod, Oscar Wasser- «ann, voraussichtlich teilnehmen. ln Danzig ist der Aufruf des Keren Hajcssod von Rabbiner Dr. Kaelter, von dem Vorsitzenden des üfflicindevorstandes, Justizrat Fabian, Und dem Vorstanden der Repräscntantenversammlung, Geh. Justizrat ׳later, unterzeichnet worden. Jan j>vl liier t 442| BarUnar Sleotstbaiw» Varelaljung, Cisll» OI3, faydalata.l TaUpbont ZantniM E.Ttl/1» Poaualuaaklu«•*• B«. tat* B-rHn HW 7, K»aanar*rwa,l*aag 4«f ft. 8. V, Laaaballa «0• B>Unrde1erB*t1 de! B. t T, Dragon•( ctr»l• 22 (Hof). — »I u&ttg, Ulttvoo» ond Don- 4 פסי—tO Ufcj — Kart »11# b»l,rMich»n Eattnnrnn and Monatahalt• dar Walt li»,-.-» tu». - Auskunft•־:»»• fBr b«61!M*eha Angelogenhsltaia. - Tt^r.pnnkt »11»! Ktaünda dar habrUaehan «pracha Blslritl frei. Mittwoch, Jod 2S Uftre »bond» 8 ühr «rapp* O.t, tn den ünloniltlcn, Hre(f>w«U«r Btr. 9a, Bdwnch d«r V«rAn»t<ong d%* S^nag0ff<vnT0rf'ln• »וו dw Herr lUhb. Dr. BmU Dovy äb״r ,KoaasirillT•■ Jiidenten" iproobea wird, ronn״r«t!>1r. den Ul Mttr» (bend• ühr e1»1«pe Kord, ln der jud!»eh»n nemelnde, Bownitr. U-4, Zimmer 83 VorttandatlttBB( '/*9 Ühr Ornppcnebendi llespteehuag aber die weitere Grippeairbeit .ביודהועד העברי בברלין מערץ באולמו הקבוע u. עורן ביום החמישי Oattmunn-iSail, Z»hn&r*t«hau•, Bülowitr. 104 (»m NoU1n!11rfpt»t») J_-הרצאה עבו ובוחים_ l'innMf^, 28 MAr■ »bvnd• Ö ühr Oreppe Chirlotlenbirg, fm unteren P»»l de• Deutiehin Opimhiu»• Bo*tenr»nt«, Blsc1arel.ltr.84.U7 Olilllichartatheid alt Vortrlrea »d Tibi Klnttitt tnkl. Steuir M. 640 Mittwoch, cion 23. Mhrs »bind• 8 Uhr Urappe Ost, i* den Uctmiaälcn, GrclfaweMer Btr. 823 G Kate abend Vortrng ron Horrn Dr IT an tk et ״PalSitlaa all Toraasseliang JUd Eatnlrllaag“ ZarDeekang der Unkaaten wild ein Elntrl'tegeld »on M.U— erhoben. Bebrtteeker Sladargaitea Waat, Bvhanalenfanat• 42, bei Eedek Montag-Freitag von 10-1 Uhr. Meldungen an Zrnn Dr. Bolen* barg, Angaborger Btrnia 17 (Btelnnl. 10684) oder »n du Kulturdcaatnat der B. E. V, Bapdeletrele 8 IZeatr. ü.114/15). in vvisscnsdiaftlichcn Kreisen durch seine Forschungen auf dem Gebiete der römischen und griechischen ueschichte bereits einen Namen erworben hat, tritt sein neues Amt am 15. April d. J. an. Wie wir erfahren, wird er im Rahmen seiner Vorlesungen über die Geschichte des alten Orients auch über die ״Anfänge des Volkes Israel“ lesen. Generalkonsul Eugen Landau Dieser Tage feierte Generalkonsul Eugen Lanseinen siebzigsten Geburtstag und war aus 5)KWn Anlaß Gegenstand herzlicher Ovationen. Die jagesblätter haben in spaltenlangen Artikeln die Ver- ״lc1>ste Landaus, der als Erbe des von seinem Vater 'gmnditcn Bankhauses 'Jakob Landau nicht nur das «k seines Vaters fortsetzte, sondern auch dank seinen Persönlichen Qualitäten sich besondere Verdienste um die «Wicklung der Stadt Berlin sowie zahlreicher gesell- |״taft|ichcr und philanthropischer Institutionen erworben ,f Die Stadtgemeinde Berlin ließ durch den Ober- Jägermeister Böß einen Glückwunsch überreichen. Eugen au, der in zahlreichen humanitären jüdischen ver- '1»n tätig ist, ist bekanntlich Vizepräsident des deutschen scT'j Ha)essod• l״ seinem Hause haben die entg '•neidenden Beratungen vor der Schaffung des neutralen f^n Hajessod-Kamitces stattgefunden, und auch Dr. 1 tf!1Zmann war anläßlich seines vorigen Besuches Gast im f p.U^e.Mn<k׳us> 'vVO eine erlesene Gesellschaft jüdischer!״«eiten die Mitteilungen des Zionistenführers 'such Wm*”'S 11"1*3י' Unter der großen Schar von Be- I ^'e Jubilar persönlich Glückwünsche überi Lkb.r ^31,^61י sich auch die Herren Dr. Hantke und f 5ןז( Wir wollen nicht verfehlen, auch unsereri ",eite 1 die herzlichsten Wünsche für sein * «Je?iebe״ und für die Fortsetzung seines verdienst- 01 י w״Rcns auszusprechen. Professor Tlubler fH1!?r Uesinnungsgenosse, Dr. Eugen Täübler, Juden ä״״rc״.e't£r des Gesamtarchivs der deutschen des |.^ld.U|reRt°r der Akademie für die Wissenschaft lieh«, "ל1,“1״ bat einen Ruf als außerordentbaiverd!״» L® •£ s so r der alten Geschichte an die at*t Zürich erhalten. Prof. Täubler, der sich Rabblncrsemlnar Berlin Am 26. und 27. Februar er. tagte in Berlin das Kuratorium des Rabbiner-Seminars zu Berlin. Der Sitzung oblag die schwere Pflicht, erstmalig nach dem Tode des bisherigen Rektors des Seminars, des Herrn Professor Hoffinann, die Entscheidung über die weitere Gestaltung des Lehrkörpers zu fällen. Das Kuratorium kam einstimmig zu dem Beschluß, das Rektorat während des Trauerjahrcs um den verewigten Rektor noch nicht neu zu besetzen, aber während dessen Umschau zu halten, um den Traditionen des Instituts getreu, einen Mann von überragender Bedeutung auf diesen Platz stellen zu können, die Verantwortung für eine solche Entscheidung war jedoch zu groß, als daß diese eine, wenn auch ausgedehnte Besprechung allein genügen könnte. Im übrigen wurde beschlossen, den Lehrkörper durch Berufung des Herrn Dr. Moses Auerbach, zurzeit Dozent am Lehrerseminar in Cöln, zu verstärken. Herr Dr. Auerbach ist Schüler des Seminars und als solcher sowohl seiner Gesamtpersönlichkeit nach, a!9 auch besonders infolge seines jüdischen Wissens und seiner allgemeinwissenschaftlichen Veranlagung dem Dozctiten-Kollcgium und Kuratorium des Seminars bestens bekannt, rlinsichtlich weiterer Verstärkung des Lehrkörpers wurden vorbereitende Schritte getan, über deren Ergebnis jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt zu berichten sein wird. Mit Befriedigung wurde festgestellt, daß der Besuch der Anstalt zurzeit ein guter ist, und aaß die Studien mit regstem Eifer betrieben werden. Die Beratung des zweiten Tages wurde durch die Besprechung der Finanzlage ausgcfüllt Wie alle Anstalten, leidet auch das Seminar unter «len Folgen der Geldentwertung schwer. Es muß gehofft werden, daß die in der Beratung in Aussicht genommenen Mittel es ermöglichen, audi in dieser schweren Zeit die Aufgaben des Seminars voll zu erfüllen. Neu in das Kuratorium gewählt wurden die Herren Rabbiner Dr. Wreschner, der dem Kuratorium schon früher angehört hatte und nur während seiner vorübergehenden Lehrtätigkeit an dem Seminar in Berlin ausgeschieden war, ferner Herr Rabbiner Dr. Moses Hoffmann, Breslau. Beihilfe für Pensionäre und Kleinrentner Vom Hilfsausschuß des Lehrerverbandes wird uns geschrieben: Durch Reichsgesetz ist den Empfängern von Ruhegehalt oder Hinterbliebenenrenten sowie notleidenden Kleinrentnern eine Beihilfe aus Reichs- und Staatsmitteln in Aussicht gestellt Es sollen Unterstützungen erhalten: 1. Pensionäre der Reichs-Invaliden- Versicherung nach dem Gesetz vom 7. Dezember 1921 auf Antrag. Die Unterstützung ist so zu bemessen, daß das Ocsamtjalirescinkonimcn acs Empfängers einer Invalidenrente oder Altersrente den Betrag von 3000 M., sowie das Gesamteinkommen des Empfängers einer Witwen- oder Witwerrente den Betrag von 251)0 M. erreicht. Bei der Berechnung des Ocsamtjahrescinkommens bleibt das Arbeitseinkommen der Rentenempfänger bis zum Jahresbetrage von 2000 M. außer Ansatz. Der Antrag ist bei der Ortsbehörde zu stellen. Wird der Antrag vor dem 1. April 1922 cingcrcicht, so kann er rückwirkend vom I, Oktober 1921 ab berücksichtigt werden. Die Beihilfe wird nur deutschen Staatsangchörigcn gewährt Gegen die Festsetzung der Unter• Stützung ist Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde zu׳ lässig. 2. Pensionäre der Reichs-Angestellten- Versicherung nach dem Gesetz vom 23. JuU 1921. Die Beihilfe wira rückwirkend vom 1. Januar 1921 ge׳ währt und beträgt für Empfänger von Ruhegeld monathell 70 M., für Empfänger von, Witwen- oder Witwer• Um Verzögerungen zu vermelden, bitten wir alle unsere Mitarbeiter, Bei• träge aller Art, die für die ,Jüdische Rund• ecliau“ bestimmt sind, nicht an einzelne Personen, sondern an die ״Redaktion“ zu adressieren. Unverlangten Manuskripten ist, wenn Rücksendung beansprucht wird, Rückporto beizufügen. renten monatlich 55 M., und für Empfänger einer Waisen- ־ rente monatlich 30 M. Rentenempfänger, die sowohl aus der Invalidenver- Sicherung wie aus der Augcstelltcn-Vcrsicherung Renten beziehen, erhalten die Beihilfe erst vom 1. Oktober 1921 ab. 3. Sonstige notleidenden Kleinrentner im Falle der Bedürftigkeit, sofern sie im Inlande wohnende Deutsche sind, die selbst oder deren Ehegatten durch Arbeit ihren Lebensunterhalt erworben haben, sieh vor dem 1. Januar 1921 für das Alter oder die Erwerbs- Unfähigkeit ein Vermögen (oder eine Rente) mit einem Jahreseinkommen von wenigstens 600 M. sichergestellt haben, und jetzt wegen Alters oder Erwerbsunmöglichkeit im wesentlichen auf dieses, Jahreseinkommen angewiesen sind. Bedürftigkeit des Kleinrentners ist dann anzunehmen, wenn das Gesamtjahreseinkommen geringer als 3000 M. ist. Auch dieser Antrag ist bei der Ortsbehöixle zu stellen. Aus diesen zur Unterstützung notleidender Kleinrentner bercitgesteliten Reichs- und Staatsmittel können auch alle diejenigen Pensionäre unseren jüdischen Pe n sion s-H i I f ska s!5 e Unter- Stützungen erhalten, welche nicht Renten aus der Invaliden - oder Angesteiltenver- Sicherung beziehen. Nähere Auskunft in der Angelegenheit erteilt der Vorsitzende des Verbands-Hiifsausschusscs, Waisenhausdirektor Perjtz-Königsberg. Anfragen ist Rückporto beizulegen. Ausländische Studierende. Alle Studierenden, die Ausländergebühren zahlen, mögen sich nur schriftlich an meine Adresse (Bln.-Urunewald, Kunostraße 58) wenden: I. Soweit sie von ihrem Studium in Deutschland keinen Valuta- Vorteil haben (hauptsächlich diejenigen, die schon längere Zeit hier ansässig sind, ohne die deutsche Staatsangehörigkeit erworben zu haben). 2. Soweit ihre Eltern oder Verwandten, von denen sie während der Studienzeit erhalten werden, in Deutschland Steuern zahlen. Gez. Max Schindler. Hebräische Sprachschule in Berlin Ende April werden neue Anfängerklassen für Schüler und Erwachsene eröffnet (nur Lesen un<i Schreiben vorausgesetzt). Näheres wird noch bekannt gegeben. Schriftliche und mündliche Anmeldungen weracn bereits entgegengenommen. Sprechstunden bis auf weiteres: Dienstag 8',4׳ Uhr, abends in der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Artilleriestr. 14, I, Zimmer 4 und Mittwoch 6 Uhr abends in der Kaufmännischen Privatsclmle, Stuttgarter Platz 13, 1 (am Bahnhof Charlottcnburg). Schriftlichen Anfragen »st Ruckporto bezufiigen. N. Berggrün, NW 87, Solinger Straße 8, III. Ku!turdcz«rnat der B. Z. V. Es wird beabsichtigt, im Norden Berlins einen hebrfiischen Kindergarten fünfmal wöchentlich vormittags zu eröffnen, der bei schönem Wetter im Freien stattfinden soll. Reflektanten werden gebeten, sich an Frau Grunbaum, Invalidenstraße 142 (Norden 1288) oder an das Kulturdczcrnat der B. Z.V., Seydelsrtraoe 3 (Zentrum 3614/15), zu wenden. Die Synagogenvereinigung Pcstalozzlstr. veranstalfct am Sonntag, den 26. März, in den Logensälen, Berliner Straße, Ecke Kirchhofstraße, ihren PurimbalL Beginn 6 .Uhr. Außer den Vorträgen sei noch die Damenspende erwähnt. Karten zum Preise von 10 M. exkt Steuer sind erhältlich bei Herrn Kastellan Bär, Synagoge Pestalozzistraßc, Herrn Georg Caspcr, GerviniusstraSe 12a und an der Abendkasse. Israelitischer Fortbildungsverein ״Monteflore“ (Vereinsheim: Oranienburger Straße 69, II). Sonntag, den 26, März d. J., pünktlich 4V3 Uhr: Generalversammlung. Warnung Verläßlichen Mitteilungen zufolge erscheinen in letzter Zeit in verschiedenen Orten und besonders in den jüdischen Gemeinden der Slowakei Personen mit gefälschten Empfehlungsbriefen des Palästinaamtes Wien, die zumeist die gefälschte Unterschrift des Herrn Oberrabbincr Dr. C h a j e s aufweisen. Das Palästinaamt in Wien warnt aut diesem Wege alle Institutionen und Privatpersonen vor den Ueberbrnigern saldier Briefe und macht darauf aufmerksam, daß es derartige Schreiben überhaupt nicht aus folgt Es wird ersucht, die bezeichneten Falsifikate vorkommcndcnfalls cinzuziehen und dieselben unter Angabe zweckdienlicher Daten an das Palästinaamt, Wien I., Bauernmarkt 24. einzusenden. Wochenkalender: Sonnabend, 25. März, 25. Adar 5682, Wajakhcl, P'kudc, Sabbath liachodesch, Neumond- Verkündigung (Nissan), Nacht 7,7; Donnerstag, 30. März, I. Nissan, Rosch chodcsdi, Neumondtag. Schluß des redaktionellen Teils. . Dia Uabart ihr•« Sobnaa Jonah aaigao an Barlln-SlagUta. l'aulsonatr. 10. Dr. SleSfrUd Wollt »6 Frau Helan«, gaa. 1,10a. dan 11. Hin 1933 - 11. Adar 64S3 ' J