Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 7 (24.1.1922)
- Date
- 1922-01-24
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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1׳ Ulbt- ־ aj י Ir:—» £j tt Alex ו d; ׳( t 53 l. t40׳c5 »be ik Kali r Ol- [ Manila ,*Call buc h; Nuiiiu Meyer Kl (W 1 1 a, S B 1 ul!*• M, Zimels, l Kurt isch u. I. Juia ,Levria Weis► •e ISO irstcln, N. K J. V.er irtstag Nobel A. H 1 550, Leonli. ז b., len a tt I, . And. «• A 3131m ortk► mppe Max lerger cL N. hied»- oesi;e *rang a a Jetron Sochtscl: Bau leiclt- L A I tnx a b., itten־ I« a 3 B.. |ascf ithan iS wehe t-Su• ibro- ,ran- Nr. T JÜEDISCHC RUNDSCHAU Seite 45 >10 Graß von den Pogrotnwaiien aas Argentinien Das Berliner Büro d«f jüdlidiea Welthilfsexckuti.ve schreibt uns: Das Milglied des Zentralrates der jüdischen Welthillsoreanisation, Herr W, Latzky, hat vom Leiter (jer aus Ukrainer Wjiseokindem bestehenden und nach \fgentinien beförderten Emigrantenschar folgende» •ichreiben erhalten: Nach der gestrigen Sitzung, es war etwa die zwanijwte seit unserer Ankunft mit den Ukrainer Pogrom. «Ise» vor fünf ,Wochen, habe Ich endlich Gelegenheit, ihnen, sehr verehrter Herr, zu beriditen, daß die Kinder nunmehr entweder in einer Garten- oder Agrikulturtoloilie oder in zwe; Waisenheimen zu handwerklicher und •!!gemeiner tichuhmg untergebracht werden. Der Plan, die Kinder zu adoptieren, war kurz vor unserem Eintreffen verworfen worden. ich bitte Sie, sehr geehrter Herr, im Namen der Kinder, die mit mir oft der frohen gastfreundlichen Stunden in Berlin gedenken, allen Damen und Herren, die sich um die kleine Emigrantenschar so gütig benähten, ganz herzlich zu danken und unsere Grüße m entbieten. Genehmigen Sie usw. Ernst Czuczka. Buenos AIre8, den 29. Dezember 1921. Es wird ßr die an Jüdischer KinJerhilfe interessierten Kreise «ס» Wichtigkeit sein zu erfahren, daß die Adoption»- nethode, die Aufnahme in jüdische Familien in Argentinien, als eine unzweckmäßige Einrichtung für die Ukrainer Waisenkinder nicht in Anwendung ge« krach» worden ist Jüdisches Helmkehrerclcnd Ko w n 0, 12 Januar. (J. C. B.) Der jüdische Nationalrit in Litauen erhielt eine telegraphische Mitteilung von der russisch-lettischen Grenze, daß 5030 jüdische Heimkehrer aus Rußland in der lettischen Grenz« itadt Scbesch angekommen sind, die, von Hunger s n d T y p h u » heimgesucht, ein schreckliches Bild bieten. Die lettische Regierung verhindert deren Weiterreise «ach Utauen. Der jüdische Nationalrat organisierte eine prompte Hilfsaktion zur Deckung der Transportspesen und behuls Versorgung der Unglücklichen mit Kleidern und Lebensmitteln. Da eine Reihe weiterer Heimkehrergruppen aus Rußland avisiert sind, die sich in einer ebenso mutlosen Lage befinden, werden die Mittel der litauischen Judenheit keineswegs ausreichen, um den Leuten auch 1ur die erste Hilfe angedeihen lassen zu können. E» erweist sich die Notwendigkeit, schon heute an die Mit- Mfe der Judenheit anderer Länder zu appellieren. Böro! Berits•* Vertlalgmag, 8»dta O U, » Telapbeai Cantrnsi (314/11 PccimbeokkooSo Ne. 1388* Btrlln KW 7. dar B S, V. "t ״J"' 11 .... . ״“ —“־**—־™ — ——- ■ •Srilirh« l>11altatla 4«1 IliUaede*«**••• dar *. % Draionar- •trat• ■n (Hui). — (isiiffa#( U9dI>|, U I tt woa b and Do•׳ ״•«In, »uu 6— I» übr. —?*at alia bahrllioban ZaltaBRön an» Unnatohalta dar Walt Hagon ana. — Aiuki onftaitalla f#r habrtlaoba Xngalagaabaltaa. — Tr«1Tjmnk* allar Fraunda dar habrSiaakaa Byraeba. ICInlrltl frei. MlUwanb, daa SS. Jeoaar abnada » Chr Uruia« Ot», tu» 8ite«»(a»ne1 dar Vatan>t)a (pt), Orelf»a»e'd»r tr B׳i Vertrag v«a ■arra K I a b a I d 0• b ai ״Ziala aad Aaffiba■ daa Baehaokalnaitaa la Pallatlaa" Saanar-tai. d-n ti. Jaaaar abaada 8*,'a Dkl Mlaracbl-Jaraadnoiartaaeban, {na Keim, Drazacaratr. 8t. Siegfried Kppeseteisi ״»•ar«r Haagadal ree ■U1U" r•»» Raid, |! dar Konditere! Wabar, Kaaeaalr. 18, abaada > Uhr 11*1•• a. Dlakaaalaaaabaad. Kielelteaclea Jtafarati Barr br. labti, 0ra*!>a «Id, ia daa lamncntlim, Taltower Streite, abaada BV, Uhr Lltererlaebar dbaadi ״Kraal aad ■aaet la jsaleebtr •lebtaag*• AaackUoaaaad geaeUigoa Balaaunonaola lall Xaaa and khaatlarlaakan Va׳«r»«an. Baanaband, daa 83. Januar abaada ■ Ohr 011«חן•??* »Idaralllaka Varart•, iaa Raala daa BaMamraata ״Hataanaullara". Frladaaaa, Uaallaryatr. ti Caiaalaaaaaar Taritaraab-aa. Harr Bakbluer Dr. Wlatar agrlnhl »b-r da• Tktmai , tcbala aad Mae•". Ana. hllaland Dlabaaalua. Ka wird driagaad saa Talluakaaa aarh an diaaar Varauatalaatag gahalaia. I laraSI-Saiatr, laa Hai*. Unlaaatrala Itl Vertrag roa Sri ah Iraaan , Zar Laadaakaada FalEatlaaa" Blararhl-Jafnadtaarlaankart, lim Holm, Dr*g<m«r«tr. tl Babbiaar Ui. i-iabaraaama: ״N-aaradbaag aaaganibUar Ktfllal;aaa daa T»aa«b“ לכבודו של המנוח• ד״ר פינסקר ז״ל, דוחה־־בית־הועדזאת אמפתו למוצאי־שבת נ״ח טבח (r״>1». j«a #תהי ב• בערב באולמו התמידי. Oottaaaa-Baal, Zahatratahaaa, BOlawatr. 10t (an NoUaadarfglata) מדר היום! הרצאתו של ד״ר טורצינר על דטשא "טשה" חברים ואורחים מתבקשים לבוא. Bomalar, dan VS. Januar abaada Uhr Mlaraaht.Jaraadfaaalaaakan, In Hain, Dracanaratr. ti Bdaaaad ]■arjri ״Vailragatzklai Ibar daa JliUeba Sabat* Siaitaiar. daa 81. Jaaaar abaada I Ukr VaitiaUnaraanaaiaag dar B. Z, V״ la dar Jtdlaahaa Uanalada, Bo.aaairala S/i T agaaardnma gi 1. Xlakhag*. 9. Barlakt dar Oaljadaakomml«a|n» (Dr. Slatnar'). t. Bariabt dar Matlaaalfoadikommta.laa (Dr. Batiwara). t Bakrathr. t. Rlldaag vo» awal aauan Katar׳ grappaa dar JB. Z V. S. Varaahiadaaaa — Dia GUaaag lat ihr alla Httglladar dar B. %■ ▼. 8Saotl>ak. Dcutsd)Und Aus den Gemeinden Keine Karcnzfritt!3 das Geiaelndewahlrecbl io Preußen Aus Duisburg wird uns geschrieben: Mit dem Erlaß des Ministers des Innern vom 13. Oktober 1919 (I b 1491 II), nach welchem § 41 des Ges. vom 23. Juli 1847 al» Voraussetzung für das Wahlrecht *eder die Tatsache der Veranlagung zu Gemeindeibgaben noch eine bestimmte Aufenthaltsdauer aufgestellt tut, wollen sich manche liberale Gemeindevertretungen tamer noch nicht zufrieden geben. Es stört sie auch «icht, daß die Vereinigung für das liberale Judentum •ul Ihrer Tagung in Berlin kürzlich sich der reaktionären Karenzpolitik widersetzt und beschlossen hat, daß jeden- Mit eine längere Wartefrist als ein Jahr abzulehncn sd Der Regierungspräsident in Düsseldorf hat jedoch «8 9. Januar 1922 (1 Ca 11 476) die jüdische Ge* neiade Duisburg angewiesen, ihre Wählerliste gemäß dem Ministerialerlaß zu vervollständigen. Oie deutschen Poale-Zion dem Wcltvcrbsud beigetretea ln Berlin fand am 15. und 16. d. M. die Reichskoaferenz der jüdischen Arbeiterpartei Poale-Zion Deutschlands statt, die seit der bei der Wiener Welt- Konferenz erfolgten Spaltung der Poale-Zion sidi neu- »äi erklärt und weder dem rechten noch dem linken ״cltverband angcschlossen hatte. Die Konferenz war aus f*nz Deutschland stark besucht, besonders aus dem *'**deutschen Industriegebiet Das Hauptbüro des rechten Wcltvcrbandes war vertreten durch R u b a - *'how. Der Hauptgegenstand der Beratung war die ״*ge des Anschlusses an den Wcltverband. bs wurde nach langer Debatte schließlich eine Resolution •״genommen, die den Anschluß an den rechten Weltverband ausspricht, dabei aber ausdrücklich die Ver- ,,wortung ft*r Handlungen einzelner Landesorgani- *stionen ablehnt und auch die Frage der Teilnahme Zionistenkongreß für den deutschen Landesverband offen laßt Eine ausführliche Erörterung *nden die Fragen der Palästinaarbeit und des Abtrans- Portes Bcr zahlreichen ausgcbildcten Arbeiter, die au» ttnichland nach Palästina emigrieren wollen. Kartell jüdischer Verbindungen ״ihÄc Wr,״Donnerstag, den 26. d. M., angesetzte Ver■ tUltung fallt wegen der PLnskcr-Feier tus. *treße 150 statt. Mit ZkxnisteisgraB Qas Prätidium des K. J. V. Paul Hirsch. Mittwoch, 4011 1. Februar aboiid« 8 Vhr Crap)»« 0«t, im SUfanfaitol 40r Uniontaie, Groifowftldor Str, K1 •girioht der Yoralttoado der Z10»i'tia«b•■ für })•«Ufbtand, H-rr R-» bu»»w»it FoHx Rnormbitttk tihor 4m Tk«m«t 8״«r A«fh&» der ftUoUIUthia WיUtrc»ftUotUft<, Drtt11«r1t1|, d•• 2• Ftbru«r »b»nd■ 8 Ukr fiiiUibdti der Or1)f• Kord, 11 dor RnU d•• SojiklenryatiftRiom•, W#inm»U!er«tr U. Yorfcror ▼o» Herr יי Robk ür. Kuli L e׳»t!,Tk^odor Htrsl «ad •0U0 Bodeala•( flr dal rei!ffl*1• 41lwU*,f Koonteg. daa 12. Fobmar »band• Ärhuftr'aUa dar Ftebirrttliiil <1a 8. T*Y ״Bar Katbka", iaa Saal Paatich•• Oparnkaa■ Eastaaraat, RUmarohatr. 84/H7, ▼arkaadae mit Freiarerteilaac and sai^Utc*1* Baitamnianaala. RebrlUcaar ktadarfarto* I70al, Kiäkaaetaaiaaetx1. W, kol Radak UoqU|**Freitag vom i8—־l Uhr. aa Fraa w, Raaitt* karg, ▲agabarirar Btrafio 17 (CtalnpL lu^i) ado# an da« Kaitaf• deaeroab dar B. £. YH Bajrdai«i7ra8a 8 (Ratktr• Adli/18). Qakr, ^letuehalttag Kord«Waat• AcaoUfOfjiR ■Ind Ktt riahbaa an Fraa Üiaorv. htcdvztte. 1 •dor aa daa Ealtuidaamat dar B. %, V., roydclebraÜo & ■tbr^lerker SflcIaafbmlUfif 8S4« Jadoa Mltlwoeh »aohnu 8 bei Berg, LnUcnnfor tt. —* Anmetdnng and Aaekftolt• bat. KrL Laeia Taak, Tamfalkol Droibnndotr, 45 <Öftdriog 621) oder (m Knltnrdoeorniih dor H S. »., «erdeletra•• H (Z«nlrt118 WI4HI) An unsere Leser! jWir haben vor kurzem in einem Rundschrei• ben mitgeteilt, daß wir uns dazu entschlossen haben, den Anzeigenteil jetzt in eigene Verwaltung zu übernehmen. Wir haben darum ge״ beten, uns bei unseren Bemühungen um die Hebung desinseratenteiieszu unterstützen und richten nunmehr diese Bitte an alle Leser unseres Blattes. Diese Unterstützung kann auf mehr« fache Weise erfolgen. 1. Durch die Aufgabe von Firmen aller Branchen usw., die als Inserenten für unser Blatt in Frage kommen und durch Angabe von gceigneten Wegen, um an diese Firmen, die ihre Aufträge oft nur durch bestimmte Personen vergeben, heranzukommen. 2. Durch die Intercssierung von wirklich tüchtigen, renommierten Inseraten-Acquisiteuren, denen wir bei der Zuweisung von größeren Aufträgen entsprechende Provisionen vergüten würden. Bei dem ständig wachsenden Leserkreise der ״Jüdischen Rundschau" und ihrer starken Verbreitung im Auslande bietet eine Insertion in unserem Blatte den Inserenten die größten Vorteile, die noch dadurch gesteigert werden, daß unsere Leser bei ihrer starken Verbundenheit mit unserem Blatte auch dem Inseratenteil die größte Aufmerksamkeit zuwenden. Wir bitten unsere Leser, von dieser Tatsache bei ihren Bemühungen, uns bei der Ausgestaltung des Inseratenteiles _behitflich zu, sein, auszugehen und auch zu berücksichtigen, daß wir durch eine solche Ausgestaltung in die Lage versetzt werden würde«, die Abonnementsgebühren niedriger zu halten, als dies die sprunghaft fortschreitende Teuerung sonst notwendig macht, Verlag ״Jüdische Rundschau“, Berlin W. 15, Sächsische Str. & ׳ Zweiter DUkussionsabend der russischen Zionistea Der zweite Diskussionsthend der russiadh-ukrainldcttek Zionisten fand am Sonnabend, den 2I. Januar, in des Räumen des Zcntrolbüros, Sächsische Str. 8, statt und war der Auseinandersetzung zwischen den verschieden» zionistischen Anschauungen über die Methode 0 der Kolonisation gewidmet. Dr. J. A. Trivui vertrat in seinem Referat den Standpunkt der PrivitinL tiative und die Unzweckmäßigkeit der bisher angewandte» , Kolonisattonsmcthodcn in Palästina, insbesondere die Bevorzugung der Arbcitcrelemente und der unverheiratete» Chaluzim. Referent hält die kleinbürgerlich« Masse dtt nklisdien Städtdicn Osteuropa» für den wertvollste• Faktor des kolonisatorischen Auftiau* Palästina». Die Kolonisationspolitik der Zicxiislischen Organl»aton müsat bestehen in der Förderung der Individuellen Wirtschaft und nidit im Kollektivismus, der dem Lande bi» jetzt nichts gegeben hätte. Der radikale Standpunkt de* Retereuten rief eine lebhafte Debatte hervor, an der «ich die Herren Dr. Adler, Rosenstein, Dr. Susmann, Dr. Jacobson, Mcriraski und der •oebe» aus Palästina cingctroftene Supraski beteiligten. Die Opponenten vertraten den Standpunkt, daß nur ein baumonisdies Zusammenarbeiten von Kapital und Arbeit de» Aufbau Palästinas fördern könne. Die nächste Z». cammcnkunft wiixl dem Vorträge des Herrn Supraski (Jaffa) über die ״Ockonomisdien Aussichten Palästina»“ gewidmet sein. Näheres wird noch bekanntgegebe». (Auskunft: Stcinplate 4785.) Wciljjrappe der Mlsrachl-Ju^endgemelnichift Sonnabend, den 7. Januar 1922 fand abend* ha Tiergartenhof die konstituierend« Versammlung einer Westgruppe der Misradii-Jujendgemeinschatt Benin »tati ln «einen einleitenden \X׳ortcn wie» Dr. K»oller •ul die Notwendigkeit einet soldieii Zwciggruppe hin, die sowohl eine räumliche!und zahlenmäßige Erweiterung der M. J.G. B. darstelle, al» auch zur Erschließung bi► her unerfaßter, vor allem west jüdischer Kreise der traditionci! gesinnten Jugend beitragen 8011. In einem kurzen Referat behandelte hierauf Beruh. Btmbtrger einige grundsätzliche Frage■ der misrachistitchen Bowegung. Er erörterte insbesondere die organische Bo• Ziehungen, die zwischen dein Gedanken einer nationale■ Erneuerung und einer in Lebendigkeit wirkenden TradL tion bestehen, betonte jedoch, daS die sogenannte jlL dische Renaissance sich nicht lediglich •ul literarischem Gebiete abspiele, sondern den Kampf de* jüdische» Volkes um die elementarsten Fähigkeiten z» Staate», bildung und produktiver Arbeit bedeute; daher erstrecke* sidi die Verpflichtungen, die die misrachistische Jugend gegenüber ihren Anschauungen empfinde und die sie Ere► Israel sdiuklrg sei, auch auf praktische Leistungen aitf allen Oebieten des zionistiscfien und misrachistische* Lebens. Die Aussprache galt der Aufstellung eise» ausgedehnten Arbeitsplanes, wonach außer einer Reihe vxm Vorträgen, die im einzelnen noch bekanntgegebe■ werden, verschiedene regelmäßige Kursen Tnach, Talmud und andere Fädier unter Leitung bewährter Dozent« stattfinden werden. Außerdem wurden ■odi die Frage» der äußeren Organisation besprochen, ein Arbeitlau► schuß aus den Herren Weyi und David und Frt. Herbster gebildet. jüdisches Arbeitsamt Das jüdische Arbeitsamt Übernimmt vorübergehende Arbeiten für die bei ihm gemeldeten Flüchtlinge in: Adressenschreiben, Drucksacncntalzen und -expedieren, Botengänge, Büroarbeiten, Teppichklopfen und sonstige» Gelegenheitsarbeiten. Bestellungen erbittet das Jüdische Arbeitsamt einen Tag vorher unter Aaruf: Norden 2133. Jüdische Kultur-Liga, Berlin, Li *len- Straße 132, I. Montag, den 30. Jamnr 1922, 9 Uhr abends, findet im großen Blüthncr-Saal, Lützowstt 7(v eine literarisch-künstlerische Veranstaltung statt Ea nehmen Anteil die bekannten Schriftsteller und Artisten: Alomis (lüd. Künstler- Theacir), Bergeisohn David, Blumcnthad (Jüd. Künstler-Theater), David Einhor*, Gr.madi (Lessing-Theater), Großbart (Jüd. Künstler- Theater), Kulbak und Leib Kwitkc. — Karten sind z* haben bei: Wertheim, Bote & Bode, Arbeiter-Kl*b, Kultur-Liga, Linienstr. 132,1, von 4—7 Uhr. Die Ortsgruppen Braunschwelg. Vor kurzem sprach hier in etaer gut besuchten Versammlung Herr Rudolf Samuel, üött'mgcn. — ln einer Versammlung der Ortsgruppe, am 29. Dezember, wurden als erster Vorsitzender Herr K. Spindel, Braunschweig, Bohlweg 63, als zweiter Vorsitzender Herr N. Heißer und als Nationalfond*- kommissar Herr Korn gewählt Brcslaa. Am Sonntag, den 9. Januar, sprach Herr Curt Bluinenfcld, Berlin, hier ln öffentlicher Ver- Sammlung über das Thema: ״Die Juden als Schöpfer einer neuen Wirtschaft in Palästina.“ Der Redner legte in fesselnder Auseinandersetzung die besondere wirtsdiaftliche Situation der Juden dar und zeigte, wie die Frage des Aufbaus des Landes die Frage der Er- Ziehung neuer Menschen sei. Seine Worte hinterließeo bei der Versammlung eine 11 starken Eindruck, ln der Zeit seiner Anwesenheit in Brc61au widmete sich Herr Blumenfcld insbesondere der Arbeit für den Kere» Hajessod. Am Dienstag, den 10. d. sprach er 1• einem kleinen Kreise Won Gesinnungsgenossen über die Erfüllung dieser unserer wichtigsten Pflicht: Die Ar► ׳ wesenden gelobten sämtlich ihre Maasserpflicht zu eifüllen und verpfliditeten sich, einen neugebildeten A11»• schuß gegenüber über die Erfüllung ihrer Pflicht Rcdia► sdiaft abzulegen und sich dem Ausschuß •uf Ladung zu stellen. Auch über Fragen der Jugendbewegung , sprach Herr Curt Blumenfeld in einem kleine» Kreise von Mitgliedern jüdischer Jugendorganisationen in Breslau und trug auf diese Weise zur Klärung der Frage der Jugendarbeit bei, Mit Zionistengruß I. A.: Dr. Walter Deutsch!■•!«. , , , :