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Jüdische Rundschau · 1922-01-10 · Heft 3 (10.1.1922) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 3 (10.1.1922)
Date
1922-01-10
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 3 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 17 Baume >. cmt, (cs Zwi »t W01|.!(des. h: Aul. U v. d!Rolf D.inzm O 11 g וין mi sen.;10, M. flin, N, pldbeig 1 Georg teer K>. Cieis t i n c; Blumenfeld in Rumänien I |jt,rr Kurt Blumen fcid war fünf Wochen lang 1 C|״j (Klausenburg) und Czcrnowitz. Auf der Durch-!","י blieb er einige Tage in Bukarest und Warschau. 1' Cluj nahm er vom 5. bis 8. Dezember an der transinlvanjschcn Landeskonferenz teil, in Czcrnowitz an der haileskonferenz der Bukowina vom 17. bis W, Dezember. 11.j a> gelang es Herrn Hlmncntcld in Cluj und Czerno- ו« die bisher abseits stehenden Führer der nicht-!(,iiistisclicn Gruppen für ein allgemeines Keren Hajessod-!(otnitce zu gewinnen. Herr Blutnenfeld hat sich durcha befriedigt über die Ergebnisse seiner Reise ge- SuBcrt. Sämtliche Laudesorganisationen, die Herr ßlurocnfckl besucht hat, haben um eine baldige Wiederhohmg des Besuches gebeten. Herr Blumcufeld wird voraussichtlich in der Zeit vom 11. Februar bis 14. März 'jje Reise wiederholen. A!1 anderer Stelle bringen wir einen Spezialhericht 111^1■ die achte Bukowinaer zionistische Landeskonferenz. ' Moses )Clor: t i g e r: י e m c r!penden fclsohn, liligkeit Jes. d. Berger: fberger; Dow Z 4 B״ ,Kislew Salz-!e 1101־»;;, jacoby irtmann lählung ’Masur, ' Hochs. A.: trgcssl. Oppenl'u b e n Bnover, 1 r k u s danken!' f. d hc 200 iierad/, I 50 * 'crlobg.!Bäume H. Dr. Dipl.• iLcvy, fda u. Bäume II rg: *Katto• 16 B■׳ f Levy• fd. N. ין n. 9. Mann I. arg l f 1 B. jeugeb. *g. A L Dr. trtstäg [Gross 50 * an 0. )0 d. N. Bäume N. v. Jnig- Nobef- Lcnvy ¥ 5682 1 a. d. i ^Je' -einzig , Max 00 * Kinder jtentag )ach: Igerin, י Julie Irtstag truppe r o 1 p: lerson Walter 25 * kond. d. N. lizwah I 4 B" 159^ Preisausschreiben für eine Volksschule in Tiberias IX-r Verband Jüdischer Ingenieure, Berlin, erhält von ,jcr Palestinc Zionist Executive folgendes! Preü'isschrcibcu zur Veröffentlichung übersandt: Der Waad Hachinuch, Jerusalem, cr'äßt hierdurdi einen Skizzenwettbewerb zur Erlangung von Vorentwürfen für eine Volksschule in Tiberias auf Grund folgender Unterlagen: £ 1. Für den Bau steht der im Lagcplan mit A, B, D, E, F bczcichnete Platz zur Verfügung. § 2׳. Dem Entwurf ist folgender Raumbedarf zugründe zu legen, der im wesentlichen einzuhalten ist: zirka 50 qm ״ 40 ״ ״ 30 ״ ״ 35 ״ ךיל/ ’ Bttr•! Betlinsr'Zloßlstlsoi» V#r*SnIg׳t1ng, IJcrflaOli, 0»y4*l*l*. I Telephon: Uentrasn K12/15 * -Foätcolisalikoato No, 11008 ßarlln NW T, Knrucnvorwaltaujs[ dfir D, Z, V, HalitKlafh• I.c«nhall• dm SaKarileseniBSi im B. 2,?, Dr&'0n«>• «traSa 82 (Hof), — Onöffnet Montag, Mlttwooh und Don• neratag von 5—H Uhr. — Part all« liehrr.hjchcn ppitiin^on und Zlon«t«h»fta de* Wolt Uogon an«, — Anf1'tan{!־־‘olJ« t'ä*botirütnoh• Angoloffanhalton. — Uabrlllroh« IiohrorvarmlUhinz. — TrafJptmki »Hur Fround« der hebr&Uohon ßpraoha. Eintritt f »•L בית־הויעד העברי בברלין ביום ד׳, י״א טבח,<». ליאנואח בשעה 8 בערב תהיה באולם Guttmann-Sa&t, Zahn&r*tohau», Bülowgtr, 101 («m NoUondorfplat«) אספה עברית. סדר היום: א> חנכת־הביח של "ביודהוער העברי". ב> הרצאה של טר דוד טי ר נבו ר ג. ע״ד "הביטה העברית במוסקבה". Mlttwooh, don 11. Janoar oband» 8 Uhr <irepi>u Ott, in don Unionatllon (SltanngtuoBl pt) GrolfawaMer Btr, 233 Vortrag von Utero EaoUtn1M1wt.lt äionomanm 1,0•( Olijtd» »ad du Thottor“ Orapp« Nordwatt, ln der Konditor•! 1,00h«a (Praaaa), Altonaor Straß« 81 fl. Stock) »bonrlt 854 Ohr DlaUaiaioaiabead mit aatebllcttoidom g«1»tltU«b•• BoDtmntnttl• Einloltando« Katarat Frau Zamory aj I Sdiulratun für 50 Sdiüler b) 4 Sduilräume für je 40 Schüler zu je c) 4 Schulräumc für je 30 Schüler zu je (I) t Zimmer für Lehrer von . . . t) 1 Zimmer für den Direktor von. ״ lb ״ () 1 Zimmer für Schulutensilien von ... ״ 25 ״ g) 2 Zimmer für den Hausmeister von .., ״ 30 ״ h) 1 disponibler Raum von. ״ 50 ״ i) 1 Aula für 300 Personen, gleichzeitig als Turnhalle auszubilden, . ״ 200 ״ j) 1 Zimmer für eine Schwester mit Hausapotheke ... ,, 20 ״ k) 1 Bade- und Duscneramn für zirka 30 Schüler, evfL im Kellergeschoß, l) die erforderlichen Korridore, Treppen und Aborte. Die lichte Raumhöhe in den Klassenräumen ist mit mindestens 4,50 m anzunehmen. Der Schulbau soll zweigeschossig aufgeführt werden. Ein drittes Ge9choß ist nicht gestattet. Bei der Formgebung des Aeußcren kt auf die beschränkten Geldmittel Rücksicht zu nehmen. § 3. An Zeichnungen werden verlangt: a) Lage plan 1 : 500; b) die Grundrisse sämtlicher Geschosse 1 : 200; c) die Hauptansidn 1 : 100; d) alle übrigen Ansichten 1 : 200; e) Längen- und Querschnitte 1 : 200; f) ein Schaubild des Aeußcren; hierbei ist für die der Bildebene zunächst liegende Gebäudeecke der Maßstab 1 : 100 zu wählen. Die Grundrisse, Ansichten und Schnitte sind in Strichmanicr ohne Anwendung von Farben auszufüliren. Geschnittenc Teile können mit Farben .ngeiegt werden. Gerahmte Zeichnungen wenden nur ohne Verglasung zugelassen. § 4. Beizufügen ist ein Erläuterungsbericht, der über besondere Einrichtungen des Entwurfes und über die Art äcr beabsichtigten Ausführung Aufschluß gibt. Außerdem ist eine überprüfungsfähige Berechnung des umbauten Raumes einzurcichen. § 5. Der Entwurf ist unter einem Motto einzureichen, ,mbei auf jedem eingereichten Stück das Motto anzugeben ist. § 6. Den! Entwurf beizufügen ist ein besonderes Mottokuvert» das auf der Außenseite das Motto trägt ״״d in dem der Name des Verfassers cirigcschlossen ist § 7. Ein Inhaltsverzeichnis mit Angab־׳ sämtlicher i ®gereichten Stücke ist beizufügen, j § 8. Die Entwürfe sind bis zum 28. Februar 1022 an Machlckath Hachinuch einzurcichen. Bei mit der /0st eingesandten Entwürfen ist das Datum des Post- %angsstemj>els maßgebend. Sie sind in festem Um- , chlag — nicht geknickt — einzuliefern, der als Aufj®Mft die Worte: ״Machlckath Hachinuch, Jerusalem, s Monistische Exekutive, Kankurrenzentwurf Tiberias״, soj das Kennwort tragen muß. Der Name des Verfassers ■ °ärf i!: keinem Teile der Eingabe, außer der Einlage des ן "ottokuverts, enthalten sein. j § 9. Die ausgesetzte Preissumme beträgt 80 ägypt. 1 Hund, Es ist vorgesehen, folgende Preise zu verteilen: °jncn fersten Preis von 50 ägypt. Pfd., einen zweiten Donm.ratng, da» 12. J«nnna »band« 8>/, Uhr flrappa Hüll, im Oaf4 Noglor, am MorlUpltt«, I. 8laok Vortrag voa Uomj Dr. Arthur Sorraaafaldi ״WMdlaa!:•■ dH ■lonlitiiafaaa Idee" UI1r»chl-Z0(5«ndg»mf ia«el1»fl, Im Holm, Dragoner Str. 22 ebonda (*,A Uhr Siegtrled'Kppanatoin: ״Saofcr llaegedot voa BltllL**. Sonnabend, doa 14. Jannar »bonil» fM Uh» llipoijI-IIaTiit, in dor I’allUtlna-I.nub״, FriodrfohatraBe Uld Vortrag von Chowor Dr. Snfimann! ״Die Iikga der daden in ItnaiDnd und die ilonlitltab• Avtalt," Kinttttt für Nichtebaweiim Mk, 1.-- Ball de« Ruder«ar«iae I.St. ״Ivrle" im K. I. V., In dnn Gaaomtrtnman do» BrUdorvoieinehauan». KorinrntcnitreSa 116. Tollnnbmo nnr für gnladano Uni.to, Tombola «agonttan de* JüdUcbon Nationaiionde. Ml«r»fhl-4»sendsfmel»«eh»ll, Im Helm, Drason«rStr.2?, abend» 8 Uhr Dr. Liobormann: .,naapreehuag eungewäPltar Eepttal »11• dem Teieeh* Mlttwooh, don 18. Jannar aboad« 8 Uh» firappa 0>t, in den Untonnlilon, Grolfawalder StraSo 229 InformetloBi'Dlakeielontebead. Anaspreaba Vor an«•lg« : Ornppo Süd Bade Jr.nnar DltorarUohor Abend: ״Ernst «ad Homo» la Jldlacbar Blobtoag‘*. Antchlksaond gosolliga« BoUammonieln mit Tan» nnd kfinetlazl- oben Voitrdgen. Naboroa wird noob bekannt gogaben, BabrSiacbar Kiadargartea West, Hobenetantenaia. 4% bei Kodak Montag—Freitag von 10—1 Uhr. Moidonrten an Fi an Dr. Itsaenbarg, Angaburgar StraSo 12 (Otelanb 1K34) oder an d8e Knltardaiornat dar B. Z. V״ SoydolalraS• 8 (Zentr. I3H/16). Bebr. SpIalaeekaiUtsg Roed-Veat. Anmeldanstn ■ind in richten an Fron Zamory, Dosalngat». 7 oder an do» Enltnrdeienat dH B. Z. V., lloydoktiaSa B. Hebrllaeber Spialaaehatttag SU, Jeden Mittwoch nr.ohra. B—8 bei Borg, Lnlaonntor 11. — Anmoldnng nnd AuakUnita bol. Frl. I,noio Tn ob, Tompolhof, Droibandetr. 46 (Sfldring 821) oder im Kulintdosemat dH B• Z. V., SoydelatraSe 8 (Zentrum. 8614/16) An unsere Abonnenten! Wir bitten nochmals alle Abonnenten, die für da» laufende Quartal nur 18 M. cingeschickt haben, sofort den Tc iic rungszuschlag von 3 M. auf unser Postscheckkonto Berlin 17392 zu überweisen. Es ist uns t>ci den hohen Portosätzen unmöglich, eine direkte Zahlungsaufforderung zu versenden, wir sind daher zu dieser öffentlichen Aufforderung gezwungen. Verlag jüdische Rundschau, Berlin W 15, Sächsische Straße 8. Jüdischer Literaten-Verein Der Vorstand des neugegründeten jüdischen pro• fessionellcn Schriftsteller-Vereins sendet uns folgenden Brief: Sehr geehrte Redaktion! Mit Bezug auf die in Ihrem gesch. Blatte Nr. 102/3 erschienene Notiz betreffs des neugegründeten professionellen jüdischen Schriftsteller- und Journalistcn-Vereins in Berlin konstatieren wir hiermit, daß unser Verein keinerlei Sondertendenzen hat, sondern rein professionelle Zwecke verfolgt und keine prinzipiellen Unterschiede zwischen Jiddisch und Hebräisch in seinen Aufgaben und Bestrebungen kennt. Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese informative Feststellung in Ihrem gesch. Blatte gefl veröffentlichen würden. Mit vorzüglicher Hochachtung Der Vorstand d. jikJ.-professionellcn Schriftsteller-Vereins. 1. A. : Vors. Dr. Eliaschcff (Baal Machschawoth). Schriftf. J. Lin. Indem wir der vorstehenden Zuschrift gern Raum geben, möchten wir nicht verfehlen, unsererseits darauf hinzuweisen, daß der in Nr. 102/103 von uns als Zuschritt von hebraistischer Seite veröffentlichte Artikel keineswegs eine Stellungnahme der Redaktion, die zu der Gründungsversammlung gar nicht eingeladen und daher darüber zu berichten gar nicht in der Lage war, gegen den neuen Verein bedeuten sollte — ungeachtet der Anschauungen auf den prinzipiellen Gebieten der Sprachenfrage, die ja der Verein, obiger Mitteilung gemäß, aus seiner Tätigkeit ausschalteL i •ייי)! Preis von 30 ägypt. Pfd. Das Preisgericht ist jetloch *!!Kur•3״ 1 r n 0: * BtsiiaV 1 w•« ou 1 *V» LAttJ a « Ua^VIIMU Ui JWIOVU 1*rechtigt, die ausgesetzte Preissumme auch abweichend S den vorstehenden Bestimmungen zu verteilen. Der *aad Hachinuch ist berechtigt, weitere Entwürfe zum reue von je 20 £ anzuLaufcn. Nach der Entscheidung es Preisgerichtes .werden die Entwürfe öffentlich aus• Restclli; Die Entscheidung des Preisgerichtes sowie Ter- 1 ״!* Ort der Ausstellung werden in den Tages- Uifem *,1^annt gegeben. Alle preisgekrönten oder an- ««auften Entwürfe gehen in den Besitz des Waad Hachi- UIK^ können von ihm verwendet werden, soweit der 0111 ,*«ז Schule in Tiberias in Betracht kommt Die nicht Wir machen hlcrdnrch darauf aufmerksam, daß wir eine vierseitige Goiidormimmor d. ״Jidlsction Rundschau" hcrstcllen Issaen, die unter anderem die Rede voa Professor Welzraana in der öffentlichen Ver8mnmlang am 31. Dezember, Mlttcüangen Qber den AnfcnthaH von Dr. Wclzmana ln Berlin asw.t sowie eine Karte des jüdischen Palästina enthält Wir bieten den Ortsgruppen den Sonderdruck, der. sich vorzüglich für Propagandazweclie eignet, bei Abnahme von 100 Exemplaren für 30 Pfenaig pro Exemplar ood Portcersatz an. Da die Höhe der Auf« läge von den eingehenden Bestellungen abbängt, so bitten wir am unverzügliche Aufgabe derselben. Zionistische Vereinigung für Deutschland Sächsische Straße 8. prämiierten Entwürfe stehen beim Waad Hachinuch zur Abholung bereit Nicht abgcholtc Entwürfe werden nach Ablauf von 4 Wochen nach Schluß der Ausstellung nach Eröffnung des Mottokuverts an die Verfasser zurückgesandt. § 10. Der Waad Hachinuch irt grundsätzlich geneigt, mit dem Verfasser des preisgekrönten Entwurfs über die weitere Bearbeitung der Pläne in Verhandlungen zu treten, ohne jedoch in dieser Hinsicht eine bindende Vcrpflich• tung zu übernehmen. § 11. Das Amt als Preisrichter werden übernehmen: 1. Schularzt Dr. Boruchow, Z Bezalel Jaffe, Vor■ sitzender der Baukommission der Machlckath Hachinuch, 3. Dipl.-lng, Max Hecker, Leiter der Vorarbeiten für das Technikum, 4. Dipl-Ing. Architekt Richard Kauf mann, Architekt der P. L D. C5 ״, Dr, Luric, Leiter der Maclückath Hachinuch, 6. Ein von der Agudah Technith zu erneu ncinier Fachmann. im Falle der Verhinderung eines der Mitglieder des Preisgerichts behält sich die ausschreibende Behörde d«s Recht vor, Stellvertreter zu ernennen. Die Zionistische Exekutive. Vorsitzender: gcz. NL Ussischkin. Jerusalem, 21. Dezember 1021. Die Unterlagen zur Bearbeitung des Entwurfs sind erhältlich beim Vorsitzenden des Verbandes jüdischer Ingenieure, Dipl.-lng, J. Haber-Schaim, Berlin W; Nachod■ straße 4. Umgruppierung der jüdischen Jagend Am Sonntag, den 18. Dezember 1021, fand ia München im großen Sitzungssaal der Gemeinde eine vom Verband der jüdischen jugendvereine Deutschlands veranstaltete interne Zusammenkunft de! jüdischen lugend vereine in Bayern statt. Vertreten waren die Vereine München, Nürnberg, Erlangen, Regensburg, Suhl, Gerolznofcn, Neu- U1 m. Auch der Württembergiscbe Landesverband hatte einen Vertreter entsandt. Von der Verbandsleitung nahmen an der Aussprache teil der Verbandsvorsitzende Dr. Alfred Apfel-Berlin und die neue Geschäftsführerin stud phil. Grete Kovdes. Im Mittelpunkt der Beratungen stand eia großzügiger Plan der Vcrbandsleitung über die Umgruppierung des Verbandc9 der jüdischen Jugendvereine Deutschlands, der eine Dreiteilung der jüdischen Jugendbewegung in jung-jüdische Wanderbunde bzw. Junggruppen, Jugendvercine und einen Rat ehemaliger Führer vorsieht. Die Verhandlungen waren von dem Grundgedanken beherrscht, daß der heutigen Jugend die bi»• nerige Vercinsform unerträglich geworden ist. Dr. Apfel teilte mit, daß diesbezügliche Pläne zunächst von einer Sirirung des Gesamt Vorstandes, die am 29. Januar in Hannover stattfindet, zu einem Entwurf verdichtet weiden sollen. Beachtenswert war der Hin• weis, daß bei dem Neuaufbau der Jugendorganisation auch eure Fühlungnahme mit der Biau-Weiß- und ״KamcTaden“-Gruppe gedacht wurde. Allgemein, so u. a. von Rabbiner Dr. B a e r w a 1 d, wurde der Ansicht Ausdruck verliehen, diß sämtliche Jugendbewegungen, so auch die jüdische, zurzeit gewissermaßen auf einen toten Punkt angelangt sind. Das Ergebnis der Beratungen wurde in einer öffentliehen Kundgebung, die am nächstfolgenden Tage im Museumssaal zu München stattfand, von Dr. Apfel zusammengefaßt, der bei dieser Gelegenheit viel be• achtete Mitteilungen über den derzeitigen Stand der Keren Hajessod-Aktion in Deutschland machte Nach diesen Mitteilungen ltat es den Anschein, als ob nach schwierigen Vorverhandlungen nunmehr eine einheitlidte Plattform gemeinsame Arbeit aber deutschen Juden beim Auf! tu Palästinas gefunden worden ist. Grete Koväc«. Zionistischer Grtrppenvcrband Hiederschiesfea Z Gr uppen ver band stag ia Waldenburg, am 29. 1. 1022. Beginn vormittags 12 Uhr: 1. Geschäfts- und Kassenbericht. Referent Dr. MarCus; 2. Der Stand der K. H.-Bewegung. Referent Dr. Schachtel; 3. Leihbibliothek und Rednerschute. Referent Dr. Hamburger; Nachmittags 4 Uhr: 4. Bericht über die außerordentliche Landeskonferem und die Zentralkomiteesitzung. Rechtsanwalt Jaoobsohn: 5. Die Möglichkeit da־ Kleinarbeit ln י mittleren Städten. Dr. Deutsdimann; 6. Diskussion, Resolutionen, evtL Anträge. 7. Entlastung der Vorstandschaft und Wahlen.

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