Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 99 (13.12.1921)
- Date
- 1921-12-13
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. e9 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seife 711 >urg Kli Tagung des Gruppenverbandes für Hessen und liessen-Nas'-au Am 27. November 1021 .taste in Wiesbaden 111m ersten Male nach einjähriger Pause der Uiuppc'1 verband für Hessen mul. llesscn-Nassan.. 1.7er ' af wohnte der erste Vorsitzende der Zionistischen Vc ־ ״״״״״״, für Deutschland, Herr Rechtsanwalt 11 hx ״ o*s e ob! ii i h , in Berlin 1k־i, swwie der Sekretär dei Zionistischen Vereinigung, Herr Otto Lehmann aus (״in'im Zionismus aiiseii... ״..״ .... - . crsdiiciiencn Zuhörerschaft viel Anregung. Hie Dis- /,uoian, in der Herr!)r. Gold stein vom Vorstand der Oris!;;uppe des Zcntralvcrcins sprach, gab dem Redner Gelegenheit, im Schlußwort auf eine Reihe von Anfragen über/eugend zu antworten. Wir konnten nach dem ׳Vorira!׳ liureli Rücksprache mit einer Reibe von Ni. .' " '- '■״־* »tc Rose ur.se.v. .... die Gegner gerade von der überzeugt. Hie OruppeaveTbandstagiing selbst war von Veriretern der Ortsgruppe Wiesbaden, Frankfurt a. M a i n , M a in'/,!)ärmst a d t, 1111 ־ d a , G i c ü c n ■ Wetzlar, Cassel, sowie dem Vertrauensmann aus Sterbfritz besucht. Eine Reihe von Ortsgruppen batten mehrere Vertreter entsandt. An der Tagung nahmen als Gäste teil: Herr Stadt- und IkzirksrabWincr Or. I. a/arus, der den Gruppenverbaud namens der Gäste begrüßte und die Bedeutung der Palästina?rage für die gesamte Judenheit hervorhob, Herr Max Hell als Vertreter der israelitischen Kultiisgcnieiiide, Herr Leoixdd Ackermann als Vertreterder altisraeütisehcn Kultusgemeinde, Herr Justizrat M a r x h e i in e r als Vertreter der Nassau-Loge, Herr Or. Golds t ein für die Ortsgruppe des Zentralvereins, Herr G« I d s e 11 in i d t für die Agudas Jisroel, Herr Haas für den jüdischen Jugendverein, Herr Oberkantor Nu II ha um für den Verein der Lehrer iin ehemaligen Herzogtum Nassau imd Herr T i e f e 11b r u n n c r für den Talmud-Thora- Verein. Hie Tagung wurde eingeleitet durch ein großzügig angeleg tes politisches Referat des 1 terrn Rechtsamvalt Rosenblüth. Er gab einen Ueberbiiek über den derzeitigen Stand der zionistischen Politik, insbeeondere über unsere Beziehungen zur Mandatarniacht und zu den Arabern. Er erörterte sodann die innere Lage im Zionismus, insbesondere den Stand der Keren Majessod-Aktion und verwies voller Zuversicht auf die_ amerikanische Reise unserer Führer, die einen guten Erfolg der Kampagne in Amerika verbürge, die aber nicht allein und vielleicht nicht einmal in’erster Linie dein Keren fl.ijessod diene, sondern notwendig geworden sei, weil auf der Abrüstungskonferenz in Washington höchst wahrscheinlich auch Mandatsfragen zur Erörterung kommen. Die Darlegungen des Referenten, die ihren Ausgang nahmen von der Kritik Martin Bubcrs an der zionistischen Gegenwartspolitik •״ ״ersetzten Nummer des ״Juden", wurden von allen 1 c.'lnehmern dankbar mitgenommen und waren gecünet, d:c Zuversicht unserer Freunde zu stärken. Dem Referat des Herr» Rosenblüth folgte der Bericht des bisherigen Vorsitzenden des Gruppenverbandes, Herrn Jakob Wo! ff in Frankfurt a. M., über cie 1 atigkeit des üruppeiiverbandes im vergangenen Jahr und seine Aufgaben in der Zukunft. . der Mittagspause, in der ein gemeinschaftheiles Mittagessen eingenommen wurde, fand die Ausspräche statt. Ls wurde an der bisherigen Leitung des Griippenvcrb,•indes scharfe Kritik geübt, andererseiis aber auch hervorgehoben, daß die Ortsgruppen cem Gnippenverband bisher das nötige Interesse nicht entgegengebradit und infolgedessen die Arbeit erschwert hauen. Ls herrschte. Einstimmigkeit darüber, daß eine ersprießliche Arbeit im üruppenverband so lan^e nicht geleistet werden kann, bis nicht endlich der schon «cit langem verlangte Sekretär angestellt ist, der me Geschäfte des Gruppenvcrbnndes hauptamtlich leitet. Herr Rechtsanwalt Rosenblüth erklärte namens der Zioiiisti• schen Vereinigung für Deutschland, daß diese das Ver• Innjrcn des üruppcnverbamles nach einem Sekretär als durchaus berechtigt anerkenne und versprach weitgehende Unterstützungen bei der Suche nach einem geeigneten Herrn. Es wurde einstimmig beschlossen, Sutrctar alsbald anzustellcn timi einer im rt!ich«tun Frühjahr an/ubcramnomJcn Gruppenvcrbandstapng über den Erfolg der Bemühungen in der Sckretärsirage Berieht zu erstatten. Es wurde weiter beschlossen, in jeder Ortsgruppe ein Ressort zu sdiaffcn, das die alleinige Aufgabe hat, die Verbindung zwischen Ortsgruppe und Gnippenverband aufrecht zu erhalten. Schheßhdi wurde in einer Resolution naciidrücküchst auf die Beschlüsse des Kongresses, die!ich auf die Maasservcrpflidiiung beziehen, hingewiesen. Nachdem der bisherigen Leitung des Gruppenver- «,indes Entastung erteilt war, wurde einstimmig bcschlossen, als den künftigen Sitz Wiesbaden zu bestimmen. Zum ersten Vorsitzenden des Oruppcnvcrbancts wurde _ Rechtsanwalt Dr. Landsberg, Wies- ,'״> gewählt, zu weiteren Mitgliedern des Gruppenver >ajK svwstandes Herr Bertram Stern und Herr >rüz Herz, beide in Wiesbaden. Berliner Kalender U&roi BorUn*r ,/,umUtUobo VArtinlgang, ftorlln 0 )9, 80yde!«tr. 8 t#l«pbon! S&R״trun1 UOU/lft P״RUoh«okk<mto Na. 12000 B‘*rHn NW 7, K»M<*n Verwaltung dor li, f, V. H#hr1|i1־ht (•artuUI* d!>« ICulturd«*»«*raftfc• d«tr B, Z. Dragon*f־־ •traia 22 (Hut), — OofttToot M untig, Mittwoch 004 Don* n a r t a jj vo« h - 10 Uhr. — K*»t *II© hobrul״abon ZoUantfoo uad M onatah«(’t« dar Walt ti«K©a aua — &uafc\mjh»*1u 1• fCur h»hrBUoha ,\11K0U-Kenhnit*t11. — II «tl>rfti״eh « MhrofvormltUunK. — Trofl'jmakt all«r Frouud«' d<»r habruinchao 8|»racl»o. Rio tritt trat MittwoeH, don 11 I)e׳־*aibtr akaadn 8 Uhr Brap)»• 0«t, io daa Unio&*11׳«n( Or©5f*w«|d«r Btr, 922 (Wwtßor Saal) BK1t«1baR<l V0tt«־a« v'ii Hrtrri* T)r. k. hartb: .,IM« Traäl!!**, daa Kondamaal d«•» PtMiRtlna-AuniBM •. K׳t׳t1itt •tu* lUH'Uuntr <l<*r UiitittR’iH* li Mir. drtii i*., D.womhttr abend■ 8 Uhr Qtappe höilwaitllck« Torort*, Im Ti4»®tanraat ״riohfnauUorö"* PiUUuaaa! H<%nfUuy»tr*80 6t (ia-.gtm*unmer) U11 -11 «•d *י r t>* f a n nt 1 נס ut g* ligiiordD«»:׳! a ס!!* flarrn Bugdaoowsky, liüar •l'alBatino’RrftgOa*• Gruppe Nttid, «W Konditor״! \V b ■r. KnRori«*^*3 ©״& Aaitpraelit Cboi Ino*!־« Grup1»oaaf kalt. Ut1racl1l-40gend((#m#1a״chaft, im Pragoner- »ttratnu k‘2, ab1«n«t« b^׳j Uttr• Bi«ffrled Rp^onatciu: Itlalaek, s*»ferf Uagadot, Capto CliariQUeabarg. Wulf* (J«>nny*n Koodiioral M0זיאמ־'>יתזתז‘. B9 (ki. Ztn.m«'- סין) »ue.tHR Ultr k'raae• u*׳d IMakua^luaaabead. Kiuloitfii'lt־■ lii furat iiorr Dr. Hab Und PauI Sach«. Sonnabend, 1׳> o II. Ifictuimf abvud« 9 Uhr ai.TRChl Jj1g> ndmntrinifb»fl, l)m6cnn«»ra*r Ml. Vortrag von Dr. Uuhriol Kno.jor; UUrsCkikewcgaog.?,lonlitiicbor dagfiadreret« Herün, im BankottRnal doa ״Rboinyold'*, i׳wt.-ula:u-r Srr 3, abo&de 7 Uhr Ball Karton Kam PrrDo von 1*2/0 Mlc inkl. Stoaor im Bdro der BZ.7״ bojdalmr. 3» bol band, P»t\kow, Hrs-nU' r*'r. 4i (!,*ukow ÖlbO) uud an der AH. &dkaitao• Hapoe -ljaiaTr. Pelksstinaia 1b©, abonl« *114 Ubr. Aua»praoh« über nie .< ■ hr.^konterega, VVabt der Ooleglortan Mittwoch, don 21 i»07m1.b«f Gruppe Uit. Dor nru|1jHM111׳)and fällt we^on der A&woaochaib von llorru Prüf Dr. Wunem.nn aua. JdiUwortl». d©n <8 D׳xs*mbar H Ukr Clrajij,® Nord ns•■(, iru K>a*anrant RraaUo, BrQokanaitoo Chaoakkah-SptaUbend (iii^htKQaaoden, Vorträgo» Hpiol uni Tan») _ ilfiwt■« w\ Ikoujmont _ Donnortif«2, d»m 29 D>«a«mh«r aben<U 8 Uhr Urappo Nord, im GroSoa Saul de• RoRtaaraoU Havcrinnd, N'ouo Fr»s*drt«n.Atr H־> CBanokk »h•Feier ^a ,trade, Anr.öndon der Chamikkaiiiichto, während dar Kaff0o*a|«l Yonräati hervarra«e1tdur jsbtiaehar KüuatUr. AiiacbUeUoud Halb Kic ritt inkl Steuer 7,— Mk, SonrtNff, d 1 ת J%rmnr n»״*hmltta»c• ytb Uhr K!udet>Cha»akkak«Fe»t, Im Gattmatm-Saa), Iiüluwatr. lui, Kah«<rn■ wltd uoob bekannt R0:«b«o. Hfhral#cbar Kladtrifftrtei fVetfe, Hoa-ta• taut^intr 42, bei Zalek Mouta<—Frsdt•^ v!#n lu l Uhr Molduoff>n an FfaQUr. Bomo• barg, Aa«rRbur^er StraÖo 17 (Statai.L liVU) oder an du« Kaitnr״ d«««raat d*־r ß 7* V.. HoyiUWtraie ö (Zoatr• U׳UAfl5>. Hehr. Kpt«l«*•׳tuaitt»jf Pf<*rd-W«sU Antn-ddutr^ar. •lad sq riohtaa an Fraa Zarnory,!/««*«tn׳•tr. ל odar «n 'da» K.a.lturdoaernat dur Ü. Z. V., SoydoUtraCa 'S. DeUralcrher Kplel«(veha1lttaa Hid» Bfgtna nlckito Woche, Datum wird bekannt £«&•*•«», »•*! B >rg, LutR^n Utor 11, Ao«kanlt und ▲iKnetiiuiitcen F i. Tack, Tompalhol, Dreibund4tr. 8) oder an da4 Kultnrdwr.eniAt dor K 7*. V . -«vd1*־«r־״Ak י HHMHRb Der Verlauf der Tagung bewies ihre Notwendigheit. Sie hat das Band zwischen den einzelnen Ortsgruppen wieder enger geknüpft und sie hat allen Teilnehmern .reichliche Anregung gegeben. Der Erfolg der Tagung ist im wesentlichen der Anwesenheit des Herrn Rechtsanwalt Rosenblüth und des Herrn Lehmann zuzuschreiben. ״Der Jude", eine Monatsschrift. Herausgegeben von Dr. Martin B u b e r. Heft 2 des Vf. Jahrganges ist soeben erschienen und hat folgenden Inhalt: Werner Senator: Sozialpolitik für die Ostjuden in Deutschland: Max Esch ci b a cli c r: Die Zünftigen und die Draufieiistchenden; David Koigen: Im Wirbel der Geschichte: II. Der Zusammenbruch, III. Verborgene Mächte; Rudolf Valson ek: Die Tendenzen der jüdischen Wirtschaftsgeschichte; Samuel Rappaport: Aus dem religiösen Leben der Ostjuden; Oskar Eppstein: Das Neue; Friedrich T h i e - bergen Heidentum, Christentum. Umschau: Z. Diesendruck: Zur Psychologie cies Karlsbader Kongrosses; Berta Lask: Frauenfrage; Hans Ko im: Die Juden in Bulgarien; Hans Koltn: Geschichte. — Jüdischer Verlag 0. nt. b. H., Berlin NW 7. Dorotheen• stralie 35. ____________ Die Keren Hsjessod-Aktlon in Süd Amerika Rio de Janeiro, 1. Dez. (J.C. B.) Dr. S. Wilensky, welcher für den Keren Hajcssod Sud-Amerika bereist, wird überall mit Enthusiasmus empfangen. Samtliehe Parteien der Aschkenasim und Scphardim unterstützen seine Aktion. Beträchtliche Summen sind bereite gesammelt worden. Seine Aktion hat besonders in den Nordstaaten Süd-Amerikas schöne Früchte getragen. Fünf Millionen Joden Warschau, 9. Dez. (T el.-Komp.) Nach der letzten Volkszählung betragt die Zahl der Juden Ln ,Polen rund fünf Millionen. Die Zionistensteuer Wir weisen hierdurch nochmals darauf hin, daß wir die Zionistenstcucr für 1921 von aßen denjenigen Gesinnungsgenossen, die unseren direkten Zahlungsaafforderungen bis zum 15. Dezember d. Js nicht nachkommen, oder uns keinen Grund für die Nichtzahlung aogebeo durch Nachnahme erbeben werden. Zionistische Vereinigung für Deutschland Bankkonto: Nationatbank für Deutschland, Depositenkasse Kurfürsten dämm 211. Postscheckkonto: Berlin 809t. Vom fernen Osten Von der jüdischen Gemeindeverwaltung m Charbin ist eine Konteren/ einberufen worden, .an der Vertreter von 25 jüdischen politischen, kulturellen und Wohlfahrlsorganisationcn Charbins teilgcnommen haben. Nachdem in der Versammlung die Briefe und Materialien des Exckutiv-Komitccs der jüdischen WeUhilfskonferenz verlesen wurden, beschloß die Konferenz ein Hiifs- Komitee iür die Pogromwaisenkinder zu gründen.. Im Komitee sind verschiedene Elemente der jüdischen Ocffentlichkeit vertreten, von den Orthodoxen bis zur extremen Linken. ... Das Komitee in Charbin hat eine öeklsammlung vorgenommen und in einem Aufruf alle jüdischen Ge- » meinden im fernen Osten aufgeiordert, ähnliche Komitees in ihren Gemeinden zu gründen. Laut den letzthin eingetroffenen Nachrichten hat sich in Schanghai ebenfalls ein Hilfskomitee gebildet. (Bert. Büro der Wcltliiifskonferenz.) OrgnniNotionskomitef der Z’0r!is1cn 8tts dem Osten Am Sonntag den 4. Dezember, hat sich das ״Organisa tionskomitce der Zionisten aus dem Osten" konstituiert, welches sich zur Aufgabe gemacht hat. die aus dem Osten kommenden Zionisten, soweit sie nicht im Merkas der russisch-ukrainischen Zionisten zusammengefafit sind, in dieser Sondergruppe innerhalb der Berliner Zionistischen Vereinigung zu organisicrcn und der zionistischen Arbeit zu/uiuhren. Als Vorsitzender wurde Herr Direktor Benzion Fett, bisheriges .Mitglied des ostgaliziselten Zentralrales, als zweiter Vorsitzender Herr Ascher Strom, als Schriftführet Herr Mosche!! Kaniuk gewählt Zuschriften sind mit dem Vermerk ״Organisationskomitee der Zionisten aus dem Osten“ an die Berliner Zionistische Vereinigung, Scydcistr. 3, zu richten. ZcntralbDro für jüdische Auswanderung*- angelegenhciten. (Hilfsverein der Deutschen Juden.) Mexiko. Nach einem Rundschreiben der mexikanischen Regierung an ihre Konsulate und Vertreter im Auslande vom 18. Mat d. Js. wird — solange der Arbeitsmangel in fast allen Ländern der Welt anhält, dessen Wirkungen auch in Mexiko empfunden werden — durch Verfügung des Präsidenten der Republik die Ein- Wanderung aller derjenigen Ausländer verboten, die mit mexikanischen Arbeitern in Wettbewerb treten könnten. Demzufolge soll allen chnvandernden Arbeitern, insbesondere den sogenannten Braceros (Tagelöhnern) und im allgemeinen allen denjenigen Elementen, die nicht nachweisen können, daß sie genügend Mittel zum Lebensunterhalt haben, entweder in barem Oelde, in Hab und Gut oder durch einen Vertrag, der ihnen den Lebensunterhalt sicher stellt, daß Paßvisum verweigert werden. Ausgenommen von der vorstehenden Einwandcrungsbesehriinktmg sind Einwanderer, welche von dem Landwirtschaftsmimsteritim die Erlaubnis erhalten haben, sich als Ansiedler in Mexiko niederzulassen, Canada. Die Arbeitslosigkeit in Cartada ist so groß, daß sicn Betätigungsmöglichkeiten für Arbeits- Kräfte kaum bieten. Auf dem kürzlich in Winnipeg abgehaltencn Kongreß der canadischen Gewerkschatten wurde die Zahl der Arbeitslosen auf 175 033, eine für canadische Verhältnisse äußerst hohe Zahl, geschätzt. Eine weitere nicht unerhebliche Verschlechterung der Arbeitslage im Winter wird allgemein befürchtet. Am schlimmsten sollen die Verhältnisse gegenwärtig in den Städten Montreal, Toronto, Hamilton und Vancotiver liegen. Hapoül-HazaTr, Prag. Es wird ersucht, sämtliche Postsendungen, insbesondere rekommandierte Briefe, Geldsendungen, Pakete bis auf Widerruf nicht mehr direkt an den Hapocl-Haza'tr, sondern an das ״Pa* las ti na-Amt (für H a p o ü I - H a z a i r), Prag II, Ruzovä 24" zu adressieren. Alle ostjüdischen Studenten, deren immatrikulationsgesuche abgelchnt worden sind, werden nochmals ersucht, sich in der Sprechstunde des Vertreters der Jüdischen Gruppe, Herrn Schindler, zu melden. Mcldungen finden nur noch bis zum 20. Dezember Berücksichtigung. (Sprechstunde: Mittwoch, 8/411—12 Uhr, Sonnabend, a/411—Val2 Uhr, Universität, Zimmer 71.)