Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 74 (16.9.1921)
- Date
- 1921-09-16
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Darstellungen in Wort und Bild weisen dem Kinde den Rhythmus der Lebendigkeit seines eigenen Körpers auf. Für den Text ist ein durchaus leichter bibliicher, niemals puristischer Stil gewählt. In den bildlichen Darstellungen ist zur Erleichterung der kindlichen Auffassung auf die Kunst der Völker zurück* gegriffen worden, bei denen die Anfänge primitiven aber echten Kunstsehens wahrzunehmen sind. — Auch Erwachsene, welche die hebräische Sprache erlernen wollen, können dasselbe mit Hilfe des hebr.-deutsch-engl. Glossars benutzen. — Die Ausstattung des Buches ist in jeder Hinsicht ästhetisch gehalten. 3anBe> ß luiiiuiiiiiimmmtmuiiimiiHiuiiiiiiiimiiuiiiiiiiitiiiiiitimiiiiitniiitmiimiinininiuniiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiuiiiiiiiimuiiiiiiiiituiiiiiiiiiiiiimiiMitiiimiiiiiimmiiiciiiimusuimummmaiituauiiuiuimiiimumiuumuiu . Is vor mehr denn zwei Jahren die grauenvollen Ereignisse im Osten, Morde, Plünderungen und Verwüstungen, tausende ostjüdischer Flüchtlinge über die deutsche Grenze trieben, die unterkunftslos, arbeitslos, müde und hungernd bei uns auftauchten, da haben die jüdischen Organisationen Deutschlands unter tatkräftiger Hilfe der amerikanischen Glaubensgenossen zur sofortigen und produktiven Hilfeleistung das geschaffen. Der zielbewußten und planmäßigen Tätigkeit dieser Spitzijnorganisation aller jüdischen Organisationen Deutschlands ist es gelungen, den Flüchtlingen Hilfe zu bringen. Vor allem wurden Unterkunftsstätten in den verschiedensten Städten Deutschlands bereitgestellt. Die bedeutendste ist das Flüchtlingsheim in der Wiesenstraße, in dem im Laufe eines Jahres über 80000 durchwandernde Flüchtlinge unter hygienisch einwandfreien Bedingungen untergebracht, verpflegt, bekleidet und ärztlich behandelt wurden. Durch die Einstellung der amerikanischen Hilfsgelder ist die Fortdauer auch dieser Institution bedroht Schwerstes Elend würde heraufbeschworen werden, wenn die Flüchtlingsheime ihre Pforten schließen und wir unsere Tätigkeit einstellen müßten. Das deutsche Judentum, das den Verfolgten und Bedrängten in aller Welt noch stets geholfen hat, wird auch hier im eigenen Lande seine Hilfe nicht versagen. Wir wissen, daß es alle seine Kräfte aufbieten wird, um dieses wichtige jüdische Hilfswerk weiterhin zu erhalten. Wir wenden uns daher heute an alle Kreise der jüdischen Oeffentlichkeit in Deutschfand mit der dringenden Bitte, an den nahenden hohen Jomtowim auch der Bedrängten und Verfolgten, der Heimlosen und Schutzbedürftigen, der Witwen und Waisen aus dem Osten zu gedenken. gez. Eugen Caspary gez. Dr.Berthold Haase gw. Dr. Siegfried Moses gez. Dr. Paul Nathan (Jüdische Gemeinde, Berlin) (Centratverein deutscher Staatsbürger (Zionistische Vereinigung (Hilfsvercin der deutschen Juden.) (OroBIoge f.DeutschlandU.O.B.B.) )Mischen Glaubens,) für Deutschland.) Spenden sind zu richten an das Arbeiterfürsorg6&(nt der jüdischen Organisationen Deutschlands, Berlin, Angnststrafie 17. Postscheckkontot Berlin NW 7, Nr. 86 415 Bankkonto: *Commerz- und Privatbank, Depositenkasse F. Der Beiträg der beiliegenden Zahlkarte sichert die Aufnahme eines Flüchtlings auf die Dauer eines Monats. /.ru>««arUlat>wBtdtkttui Bok«*W»l»«h,B.xUaW. JOdUoh. Jia»d«016na.ta.b.H.vn«Htt־W 16. Vsrxntworüloh JfrtUSaiterbab Aua.*Vww, 1 üili.011» Uwklukiu S.u».UU.,U»1iU WIS, SfahsiMh• Su-I 3111C