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Jüdische Rundschau · 1921-08-02 · Heft 61 (2.8.1921) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 61 (2.8.1921)
Date
1921-08-02
Page
– (sequence 9)
Language
German
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(9 <1, * u. Iw. »ge Hrr >r. |en erätz er- -־» m. ek is• I:: * lis Js er a tn </. t i 0 Nr. 61 JUEDISCHE RUNDSCHAU Wahlaufruf der Unabhängigen Zionisten*) bnabhängie Zionisten! Wir rüsten uns rum XU. Kongreß. Die Wahlen zum Kongresse müssen beweisen, dal» die Zionistische Organisation ihre Geschlossenheit und Stoßkraft nicht cingebiißt hat. ln diesem Sinne haben wir uns entschlossen, mit anderen zionistischen Gruppen eine gemeinsame Wahlliste aufztistellen. Wir stellen im Sinne des Baseler Programms auf dem Boden der geschlossenen Einheit der Zionistischen Weltorganisation, die müglidist alle Kräfte des gesamten jüdischen Volkes zur materiellen und kulturellen Auibauarbeit in Palästina anregen und organisieicn soll. Wir sind gegen eine weitere Spaltung und i־raktionienmg der Zionistischen Organisation. Wir sind für friedliche Zusammenarbeit aller Gruppen und Richtungen im Zionismus. Wir halten 1ms von extremen Bestrebungen unabhängig und wollen das Einigende in unserer grollen Einheitsbewegung des Judentums hcrvorlu’ben und stärken. Wir sind gegen das Trennende und für das Verbindende. Wer mit uns wirken will, stimmt für die Liste 2. Sammy Uronciuanu. Heinrich Loevve. Offizielle Tageszeitung des Zionistenkongresscs Das Büro des XII. Zlonistcnkongrcsscs gibt während des Kongresses eine i< o 11 g r e ß z c i t u n g heraus, die täglich, also insgesamt 8—10 mal, erscheinen wird. Jede Nummer enthält einen ausführlichen Bericht über die Verhandlungen des vorhergehenden Tages. Den weitesten Kreisen der Jtulcnhcic ist damit die Gelegenheit gegeben, mit größter Beschleunigung einen offiziellen, ausführlichen Bericht über die Verhandlungen des Kongresses zu erhalten. Der Abonnementspreis für die gesamte Ausgabe beträgt bei direkter Zusendung unter Streifband 23 Kr. Bestellungen sind an das Büro des XII. Zionistcnkongrosses, Karlsbad, Sämtzenhaus, zu richten. Büro des XII. Zioniste 11 kongresses. Berger. Roscnblüth. Berliner Kalender Büro 1 BorUnei Zloniatiaoh« 'Verolulfn״)*, Borltn 0 1», B0ydolitr»t. B Totophon! Zontrnm B8M/15 Po»t»ohookkonto So.1TOO0 Borltn NW 7, Kooienvorwnttunt!lor B. Z. V. Die Wahlen zum KonjrPSM. Mitt wooli, don 8. Auguot naobmitt«K• 4 bi• 6 Uhr Wohl Im Ultra de* B.Z. V., Soydototr. a Nicht ab^eholtc Briefe Alle in diesem Verzeichnis genannten Adressaten werden ersucht, sich im Arbeiterfürsorgeamt, Auguststr. 17, 1. (Zimmer 7) täglieit zwischen zwei und drei Uhr nachmittags zu melden, wo man ihnen die für sie bestimmten Briefe gegen Legitinntionsvorzcigung aushnndigen wird. Allen im Auslande oder in der Provinz sich befindenden Adressaten werden die für sie bestimmten Briefe (gegen Einsendung von Rückporto und Angabe der genauen Adresse) nachgcschickt. AHe anderen jüdischen Zeitungen werden gebeten, dieses Bricfe-Verzeiclinis ebenfalls abzudrucken. Heinrich; Honiggei!»; Chil Herschniann; Horonz.uk; .Joset Jeremias; jelea; 1/bicki; Herrm. joskowicz; Max Joffe; Sewcsa Jarnit/ka; Kopul; Kaplan; Rubin Kaminsky; Josef Kr.!t.enberg; Leon Kormann; Cliaim Kibel; Moses Kadiscwitz; Jakob Kmiotck; A. Kornbrod; Sch. W. Kaufmann; Feiwei Kotlar; Moses Kluzkcustein; Josef Karp; Kantarowicz; Kulimann; Maria Krvnkowska; L. Klajnmiue; Scltima Kotcr; Max Kraicz; Max Katz; Kotek; ,Kamien; Daniel Kohl; Jacob ■Kossoi; Karlsherg; A. M. Kaminski; Calka Katz; Josef Kirschrot; Moses Litter; Cliaim Lunianski; J. Leliler; '.a11׳ ,Leningcr; J. London; Berek Lastenberg; Lipschyc; Leiser Lebenherg; Rosalia Lam; Cliaim Lci'fcl; ßlima Lipschiitz; Leibisch Ledermann; H. Leiserowicz; Josef Matzner; S. Moschkowicz; Moritz Moschczinski; Aron Manike; Isaak Michalowski; Moses Mandelbiat; David Mosscssohn; Isaak Majek; A. Mit’.er, Frau Monin; Aron Manike; Mednik; Pejsach Me'.nik; Ester ■Mi/narska; K. Miodotvnik; Josef Markus; H. Mlklischanski; J. Meller; Massier; S. Melle!׳; E. Madkowitz; A. (Muschel; Leiser Minski; Manes; Nache N'cumann; Jakob Nozyk; Izel Nuddmann; Beile Olek; Schlojme Oks; Opoczynski; Gitla Opel; Schabsc Perl; Salomorr Popowska; Jcnta Pinkwasscr; Siinche Plotska; A. Panicz; Sara Preull; Majer Perla; Pcnpinski; Simon Pentclka; Simon Precliner; M. Polangin; Rotapfel; isracl Rosenblum; Abraham Ryba; P. Rottenberg; Rosa Rocliowski; Aron Rosenthal; Roscnbialt; Beer Rastenberg; Josef Riff; Leiser Rosemield; Cliaim Roback; S. Rubin; Moritz Roseublum; C. Silberdukaten; A. S. Seitowit/.; Dzisa Szroska; Leiser Sperling; Wolf Spiegler; Abi'ah. Skowronck; Moritz Sega!; Itzko Smolnik; Leibi Suraski; Chaiin Sc res; Ahr. Solnik; L. Sokolski; Josef Singler; D. Sniul; Mechcl Scheiucr; L. M. Schwarz; Rcfael Schwarz; Ester Schkarlat; Jacob Scliaffer; Ber Schkngcl; Chi; Schte- 1'■ocr; Isaak Schnell; Schaje Schulz; Sclilama Schinizer; Baruch Stodzina; A. Stern; Abr. Steinmann; jakob Straßmeistcr; Jizcl'.ok Stieglitz; Arnold Steiner; Henry Spluwacz; N. Trojater; Ch. Tcllcrinann; Tobrasch; L. D. Thornfcid; Kopel Ungcr; Bruder Weingarten; Waldmann; S. Witteisohn; S. J. Wapniarz; Frl. Weißberg; Jacob Wistrak; N. Wassermann; S. Wechselmann; David Wcißcnfeld; M. Weintraub; Josef Wiatrak; Ch. Zylbcrg; S. Zorajcwski; M. Zegrze; J. Zwcigel; Vom Arbeiterfürsargeamt Wir haben bereits vor einiger Zeit mitgeteilt, dab sich die großen jüdischen Organisationen, die im Arbeiterfürsorgeamt der jüdischen, Organisationen Deutschlands zusammengeschlossen sind, entschlossen haben, •bentU 8 Uhr Vc1'N111t1tu)«111(f 41er <jirup5»e Om( und Nord In den U11lAati-gifcltaf GrHf}w*hl«»r 8tr. 223. ««Der Karlsbader Konsrois.14 itütlnors Herr Ü.-A. UonenblUth md l>r. HoUfiinclier, A BfifiiHfsnund IM1ka«»l0tt und Abccr.be der Stlmmiettel. Don&orfct&g, doa •i. Auguitfc 10 Uhr vorm bi« B Ubr imohm. und 7 Hi* h Uhr a׳>ond• lin /.ioalitUt'lien /entrulbtlro, NttohHUchn ‘^tr. f< (Archiv) i Tr. 1* roitfvg, (Hm u. Au(;u1׳fc bi« Uhr, BUro dos ,,Blujuu llaarrz*** Buyreuthor Str. 83, Uhr, hoi Norm San-llat. Dr. I!««er(fieln, Kni«©rail*o 114- Sounuboml, dun U. Anßimfc Logo Afcutlnd Achim, 1 jcrmauDj.tr. 29. »bendtf 9 Uhr Sonntag, don 7. Augu»t 10 hi» i Uhr ixuttfapre Im MlHrachi*nUro, Monlijoup’at/. 1. *) Der vorliegende Aufruf »st erst nach Erscheinen der letzten Nummer bei uns eingetroffen und erscheint daher verspätet. Die Aufrufe der anderen Gruppen sind bereits in der vorigen Nummer veröffentlicht Bei irrtümlicher Einsendus der Xilminzeiici verreister Orhgruppcnmiiglieder an die Ortsgruppen orbitteu wir «ofortIgo VVoitersmiiluiig ohne Öffnung <10* •SümmzottelumschlftgH an die Hauplwahlkommisslon der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Berlin WIS, Sächsische!Straße 8. tatkräftig an die Sammlung der 11.)!wendigen Geldmittel hcranzugehci», um eine Weiterführung des produktiven Hilfswerkes des Arbeiteriürsorgeamtcs zu ermö;;- liehen. Die Arbeit ist inzwischen ei!geleitet worden lind hat bis jetzt schon sehr schöive Erfolge erzielt. So ist z. B. bei einer Tagung der (in Bochumer Zcntrulanncnvcrband zusninmengcschlosscncn Gemeinden nach dem Vortrag des Sekretärs des Arbeiterinsorgeamtes, Herrn Alfred Berger, Berlin, beschlossen worden, in diesen Gemeinden eine Privatsammlung zu veranstalten, um die Bochumer Stelle zu finanzieren. Besonders tätig sind liier Herr Kommerzienrat Schüler, Herr Rabbiner David und Herr Liebenfeld aus Bochum, die mit aller Energie für das Zustandekommen der Sammlung gesorgt haben. Zu einer Sitzung der Repräsentanten Versammlung in Köln waren ebenfalls Herr Sekretär Berger aus Berlin und Herr Samson aus Köln geladen. Nach Anhürung des Berichtes der beiden Herren wurde vom Vorsitzenden und der Repräsentanz der jüdischen Gemcinde in Köln einstimmig beschlossen, die Arbeitcrfürsorgcstollc ia Köln mit einem Betrage von monatlich -1900 M. zu unterstützen. Zu einer am 10, Juli in Eisenach stattgefundenen Sitzung der Konfcrcnzgemcinschaft der Großgemeiiulen Deutschlands war auf Veranlassung des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Berlin die Frage des Arbeiterfürsorgeamtes und seiner Unterstützung durch die Gemeinden auf die Tagesordnung gesetzt worden. Die Sekretäre des Arbeiterfürsorgeamtes, Dr. Senator und Alfred Berger, waren zu dieser Sitzung geladen, um sachliche Auskunft zu geben. Die Konferenzgcmcinschaft stimmte dem Antrag der Jüdischen Gemeinde Berlin zu, der dahin geht, die Gemeinden Deutschlands zur tatkräftigen Unterstützung des Arbeiterfürsorgeaintes aufzufordern. Die Vertreter sämtlicher anwesender Großgemeiuden bekundeten ihre Bereitwilligkeit, das Werk des Arbeiterfürsorgeamtes zu .fördern und bcschlossen, den von der Jüdischen Gemeinde zu erlassenden dementsprechenden Aufruf mit aller Energie zu unterstützen. Seite 439 Vorlage eingcrcicht, und dabei unterstellt, daß er allein befugt wäre, die Satzungen der Kommission fostzusetze!!, und die Repräsentanten-Versammlung nur ihre Abgeordneten in die Kommission zu entsenden habe. Demgegenüber vertrat mit Dr. Oscar Cohn die Mehrheit der Versammlung den Standpunkt, daß auch sie über die Vorlage beschließen müßie. Herr Dr. Cohn brachte eine Reihe sehr wesentlicher Abänderungsvorschläge, besonders hinsichtlich der Stellung des Angeschuldigten, der Walt! eines Verteidigers, der paritätischen Zusammen- Setzung der Kommission vor. Die Versammlung verwies die Angelegenheit zur nochmaligen Beratung an einen Ausschuß. Abermals gelangte die Subvention an die Hochschule für Wissenschaft des Jude nt ums und an das Kabhincrseminar zur Verhandlung. Die ausgedehnte Debatte über diese Frage brachte die alten Gegensätzlichkeiten zwischen Liberalen und Konservativen, l>zw. Orthodoxen zum Austrag. Von liberaler Seite wurde die Vorlage über das Rabbinerseminar bekämpft, weil man das Seminar dem Geiste und auch der Verwaltung nach mit der Adas-Jisroel-Gemcinde als Austrittsgemeinde identifizierte. Das Scminar!iahe — so wurde erklärt — sich trotz tmzwcifelhafter wissenschaftlicher Leistungen als Stätte der Intoleranz erwiesen. Demgegenüber wurde von der Gegenseite die Notwendigkeit paritätischer Behandlung mit eindrucksvollen Argumenten unterstrichen. Schließlieh wurde die Subventionierung des Rabbinerseminars mit 10 gegen 2 Stimmen und einigen Stimmenthaltungen beschlossen. Dieser Beschluß kann, wenn auch!.icht für den Augenblick, so doch in einiger Zukunft eine große Bedeutung gewinnen; denn er ist möglicherweise der erste Schritt auf dem Wege einer allmähliche» Annäherung zwischen der Hauptgemeinde und der Adas-Jisroel-Gcmeinde. Auch die Subvention für die Hochschule für Wissenschaft des Judentums wurde gegen eine Stimme bewilligt. Eine in der Gemeindeverwaltung seit langem 1 rörterte Frage bildete die Ablösung der Kasualgebühren, d. h. der Einrichtung, daß der Rabbiner lür jede einzelne Funktion von dem Publikum ״ach Vereinbarimg besoldet wird. Daß dieser alte Brauch zu verschiedenen UuzuträgUchkciteu geführt hat, und der Steilung der Rabbiner unwürdig war, liegt auf der Hand. Die Rabbiner haben siel! zum '!'eil gegen ein;• Neuregelung und Aufgabe ihrer ״wohl erworbene» Rechte“ gesträubt. Schließlich kam nach jahrelangen Verhandlungen ein Kompromiß zustande, das die bisherigen Zustände immerhin bessern wird. Die Gemeinde wird von einem noch fcstzuset/enden Teuuiii ab Gebüiiren erheben, von denen ein bestimmter Teil den j Rabbinern überlassen wird, ein Teil in die Gemeinde- 1 kasse fließt. Der auf die Rabbiner entfallende Anteil 1 wird nach der Zahl der vor! ihnen ausgeübten Kasualien verteilt mit der Maßgabe, daß jedem Rabbiner ein Mindestanteil von 10 000 M. jährlich garantiert wird. Ueber . die Einzelheiten der Regelung wird noch nähere Be- | Stimmung getroffen werden. Die Versammlung stimmt | der Vorlage einmütig zu. — Alsdann vertagte sich die 1 Versammlung über die Ferien. Literatur des Hapoel-Hazair. Folgende Zeitschriften sind eingelangt: ״Unser Ruf“ (Wien, jiddisch), Nr. 1, Nr. 2, pro Nummer 1,50 Mark; ״Hapoel-Hazair“, Nr. 33/31, 6 M. (neues Doppellieft vom 7. Juli); ״Bschaah Su“, Nr. 2 und 3, pro Nummer 4 M. (nur noch wenige Exemplare); ״Erd und Arbeit“, Kowi», Nr. 2 2 M.; ״Das frek׳ Wort“, Lemberg, 1 M.; ״Hamozah“ von Brenner (a. d. Volksbücherci) 5 M.; ״Maabaroth“, Nr. 4/5, 20 M.; ״Arbeit“, Nr. 1/2, 5 M. (Abonnement 8 M.). — Sämtlich zu beziehen! durch das Sekretariat des Hapoel-Hazair, Berlin N 24, Auguststr. 17. Aus der Berliner Jüdischen Gemeinde Sitzung der Repräsentanten-Versammlung vom 7. Juli 1921. — Beamtenfragen. — Subventionen. — Ablösung der Kasuaigebühren. Eingangs der sehr schwach besuchten Versammlung, die sieh schon in Ferienstimmung befand, kündigte Herr Dr. Oscar Cohn die noch immer unerfüllte Forderung der unverheirateten Beamten auf Gewährung der Teuerungszuiage an. Eine eingehendere Verhandlung erschien bei der schwachen Besetzung nicht zweckmäßig. — Eine für die Stellung der Beamtenschaft nicht unwesentliche Frage bildete die Einsetzung einer Diszipünar-Kommission. Der Vorstand hatte eine ״Zur frage der jüdische« Legion“ Ueber dieses Thema spricht am Sonnabend, den <). August im Saal der AguJas Achim, Gormannstr. 29 (nahe Bahnhof Börse) Max Strauß in einer vom!!׳(apoül-l iazair einberufeiien Versammlung, ln Anbctraclit der Aktualität des Gegenstandes werden alie zionistischen Kreise eingeladen. Eintritt für Nichtchawcriin 1 M. Hamburger Zionistische Vereinigung. Auswärtige Zionisten, die auf der Durchreise zum Karlsbader Kongreß über Hamburg kommen, werden freund!, gebeten, sich auf dem Büro der Hamburger Zionistischen Vereinigung, Hartung- Straße 9/11, Tel.: Eibe 727, oder bei dem Vorsitzenden der H. Z. V., Dr. Perez Zadik, Oderfelder Str. 7 zu melden. Persönliches. Wie wir nachträglich erfahren haben, haben Herr und Frau Jusfizrat Dr. BoJenheimer, Köln, das Fest ihrer silbernen Hochzeit begangen. Die Ortsgruppe Köln hat aus dieser Veranlassung beschlossen, einen ״Max und Rosa Bodcnheimcr-Gartcn“ zu stiften, wofür bereits zirka 50 Bäume ausgewiesen sind. Die Ortsgruppen Hagen. Die Zionistische Ortsgruppe veranstaltete am 2b. Juli eine Herzl-Feier. Herr Dr. Grüneberg■ Elberfeld hielt den Fcstvortrag. Seine begeisterten Worte über Herz! und unsere Pflichten gegenüber Palästina in dieser Stunde des Aufbaues drangen in die Herzen und fanden reichen Beifall. Mit einer einzigen Ausnahme war die Versammlung nur von Ostjuden besucht. Die Honoratioren der jüdischen Gemeinde spielten in der nächsten Nähe — Kegel. Zoppot. Die erste Bäderpropaganda des J. N. F. Zoppot, wurde durch ein Referat des Herrn Dr. Georg Wöllstein, Berlin, eröffnet. Der Vortrag fand bei dem Publikum allseitigen Beifall und ergab' eine daran angeschlossene Sammlung den Betrag von zirka 4000 M. Obgleich Herr Dr. Wöllstein sich nur einige Tage in Zoppot attfhalten konnte, ist es doch gelungen, durch seine unermüdliche und anerkennenswerte Tätigkeit, die sich hauptsächlich auf private Besuche und persönliche Rücksprache erstreckte, für den J. N. F. über 14 000 M zu erhalten. Dieser Betrag stellt nicht nur für die hiesige Zionistische Ortsgruppe, sondern speziell für den Nationalfonds einen Erfolg dar, hat es sich doch auch hier gezeigt, daß immer weitere Kreise dem National- Fonds sympathisch gegenüberstehen. Wochenkalender. Soniaabemi, 6. August, 2. Ab 5681 Maroth, Massät, Nacht 8,41. ' Schluß des redaktionellen Teils.

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