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Jüdische Rundschau · 1921-06-07 · Heft 45 (7.6.1921) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 45 (7.6.1921)
Date
1921-06-07
Page
– (sequence 7)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 325 ö, Wo W.M s w itit» w n:H.\ n Ck 2!s!».ד־ז י־ ״» »-IC, »do G.'so. -*'1‘‘IHry UCUl-cb. '5. 14,•A י,.".'1 " . r i o t.1» Kütimun, t K 0’ 11 it* 1.( itobin: Ui B. 111 17, 8, ky >r. 1״n *10, 11)-11’ JuG rt. Ifo. -• ,Olt II 0 11 || y «11 5,— la K ',n PP״r. 1 ltl. . X»p. fo'5, 1,,.. BH II [1J y 1116! W1'r::<sf T 11 0 o * t a. 7. 4). 17, ti 6 — f K‘;1־,! *0 115 5 ז;ר.M), Ku-ch* ׳׳ ז n i ״ wstr.ina . S.ni. ■ *U0, h 0 r n . 30.Ml, f דר.— 0h״r. 10 85 ]30 .*;0, V « r b נ h» 111 יי l 10.- ottslAy? MJ.•״ V r.tu 18.3-0, L. K u t * ButU'rs 111 ־ n UUHVfb Iber. Adl.’r• L.ukoit Pa!if!i Ku.:oi 15.- > 5.25 k 1 b 0 r 10.00 I> P 0 1 j> ס o m »rowit a k׳n\ it?. P0U1 KV- —־,11 .70.55 811*1?» W a 1 - h 0 i 1a . 5.-- t ׳/. k i 100.— Sora. 13.85. \* ,״ , Oiv. O H H * I)f. e ־׳ n: .Max fctupt* 30.1)5, Grün. 25 — .08 * )or^cvr nr<na W.: , J־r. ßti.'h* ג <t r * E'ias 10.־־**t , B. ß. f.׳t n nti 80 .,£־ . 11.1• s. l>r. IßT5‘י• . hcn- Ul* f K. M. naarl 5.—, 1A t« r div, an): t:go .—.ן jho״ 1.—, Co. Cb. * dw. rsr: * P. «n« 755 Nr. 45 *n» »t- Tarnend jüdische Organisationen New Yoiks für den Keren Majessod Untcrmcycr erklärt sich als Zionist. Aus New York wird uns vom 1&. Mai berichtet; Liwa 1000 Männer mul Frauen, welche ungefähr die!׳!eiche Anzahl der jüdischen Orgainsationen der Städte New Yorks repräsentierten, ver• sammelten sich gestern /.it einer Konferenz unter dein Vorsitz von Jml,;e J ikob S. Strahl, dem Großmeister des Ordens ״Sons of Zion“. Die Konferenz war die Antwort der New Yorker Jmieiisrhaft auf den Autiui Dr. Wei/nianns zur Förderung der Keren Hajessou- Aktion. (Wir haben über die Konferenz bereit# in Nr. •II einen telegraphischen Bericht veröffentlicht. A, d. II) Mit größtem Interesse wurde eine Ansprache von Sa rn 11 e i U n te rmey e r nuigeiiommcn, we.ch.r sagte: ״Mau hat gesagt, daß ich ein iveubekehrter Zionist bin. Das ist nicht der Fall, ich bin seit Jahren Zionist. Unglücklicherweise batte ich bis jelzt nicht üelegcnbeit, mich praklisch in der zionistischen ltoütik zu betätigen." Mit Bezug auf den Uruch zwischen Wcizmann'und Mack sagte Untermever: ״Der Zionismus ist eine Weltbewegung, nidit eine lokale amerikanische Angelegenheit. Das Mandat für Palästina ist einer der wichtigsten Marksteine in der (ieschichte des jüdischen Volkes, es ist der W e 11 oigaiiisatiou gegeben worden, und die Weltorganisation trägt dafür die Verantwortung, die s;e nicht von sich abwälzen kann, und mit der Verantwortung kommt auch die Autorität. Mir die Verantwortung zu geben und meinen üe.rossen den Geldbeutel, kann nicht zum Ziele führen.“ Untcrmcycr appellierte an die Gegner Weizmanns, seine Autoritat anzuerkennen und die Einheit der Bewegung wieder hir/usteücn. Nach Unicrmctcrs Rede wurde mitgeteilt, dal'׳ er den Vorsitz in einem Board of Trustees über• la'li'ueu wird, welcher gegenwärtig für den Keren H.ijcsuxt in Amerika gebildet wird. V e i z m a 11 n wurde mit großen Ovationen empfingen. In seinem Referat sagte er mit Bezug auf die Vorgänge in Jaffa, daß jetzt der Zustand der Not )־,loklamiert werden midi. Er forderte, daß die Gegner der Weltorganisation bis zum nächsten Zkmistenkongreß die Feindseligkeit cinstcilen. Außer Weizmann sprachen 1: >c!1 l’ssischkin. Levin und Mossinsahn. Josef Baronließ machte einen lebhaften Appell für den Keren!lajessotl und hatte einen beispiellosen Erfolg. Auf der Stelle wurden 000 000 Dollar gezeichnet. Es wurde mitgeteilt, daß die Gesamtheit der Zeichnungen für den Keren Majessod nunmehr drei Millionen Dollars überschreiten. Die Konferenz, welche Vertreter aller Parteien de« New Yorker Judentums umfaßte und in der namens der orthodoxen Rabbiner Rabbi M. Margolics, namens der Arbeiterpartei Baruch Zuckermann, für den Misrachi Rabbi Meyer, Berlin, sprachen, faßte eine Anzahl von Jmigc Rosenblatt vorgcschl.י geilen Resolutionen, in denen die völlige Loyalität gegenüber der Zionistischen Welt- ״rg.uiisation und die Versicherung abgegeben wird, daß die jüdischen Organisationen von Groß-Ncw York die Keren Hajcssod-Aktion im Sinne der Londoner Beschlüsse mit allen Mitteln fördern werden. Weiter wurde besch’osscn, Keren Uajessod-Komitecs in allen Teilen der Stadt zu begründen, sowie bei jeder jüdischen Organisa.i. u eigene Büros hierfür einzurichten. Die Konfere;!/ protestiert schließlich gegen die Jaffaer Ereiguisse und gegen die Einwanderungssperre und fordert sofortige Oeffnung Palästinas für einen breiten Ein- Wanderungsstrom. ÖCUrtscbaTtücbe Dacbnchtcn lnteresscnnalime eines Berliner Exportkonzerns an Palästina. Die Orienthandelsfirma ״Standard Bau- und ln- Juxtriebedarf G. m, b. H.“ in Berlin, welche speziell Handelsbeziehungen mit Palästina und Nachbarländern unterhält und in jüngster Zeit verschiedene industrielle Ausrüstungen für Palästina beschafft, hat sich dem bekannten Berliner Exportkonzern Hecht, Pfeiffer & Co, angeschlossen. Der Anschluß bezweckt den Ausbau des bisherigen Geschäfts, die Möglichkeit der Vorbercitimg und Durchführung auch größerer wirtschaftlicher Unternehmungen, namentlich in Palästina und Nachbarländern. Die Inhaber der ״Standard“ sind zwei aus dem Orient stammende Zionisten, darunter ein Palästinenser. Die Geschäftslage in Palästina. Die wirtschaftliche Lage in Palästina erfuhr, wie die Palästina-Export- Firma Dr. N. Honig & Co., Berlin, initteilt, im April eine leichte Besserung gegenüber den Vormonaten. Die immer noch vorkommende Preisermäßigung vermochte nicht mehr große Erschütterungen hervorzurtifcn. Die Bauunteriiehmungen waren mit Aufträgen zur Erriditung von Wohnhäusern überhäuft; doch fehlt es dünn an ausreichendem Kapital, namentlich infolge des Fehlens von Baukredit und Hypothekenkredit, An der Errichtung eines Hypothekenbankwesens wird eifrig gearbeitet, ebenso an der Einführung eines geordneten Grundstücks- und Hypothekenrechts. Die Baumaterialien wurden größtenteils aus England und Belgien bezogen; Zement lieferte - Italien (Spalato) zu sehr günstigen Zahlungsbedingungen. Der Bezug aus Deutschland litt wiederum unter den zu starren Zahlungsbedingungen. Berliner Kalender ßftroi B»rlln«r Z.Kmlattank• V»r«tnl1r>11*, Bar 110 0 IW, Paydalair»!• B Talophom Zontrain IWtU/lB a PuataahaoUonto No. 1300*1 B»rHn HW1, K*aa*nvnrw*itung dar B Z. 7, Hebralaehe l,«a«hal|a #«a KaltaraaaaraaU iai B. Z. f. DragonaratraU* iS iHof). - Uaötlnat »gliob voo 4—10 Uhr. - Fmt alle habrüiaohau Zaltangao and Mouatabnit« <t»r Walt llegaa auf — Auabimltaatntl« für liobritiaahn Ang.^iagaobaftaa. — Habrflaoh• bahrarrarailulung. — Tralfpankt allar Kraaaila dar habrAlaokaa wpranhn. Kl n tritt fro 1. DuoDaratKii, d«n 9 J ,״i »b01.d• 8 Uhr Urapp« allilwaatHdii« Vorort«, in 1l״r Wobnnng von Horm Pr M oy ar, Ntoaiiu, Nolibnobargar N!r. DUkaailootatioudi «ttueh dam Dalr|la1tantf|.u flriippa Waat im Zalin&rctohotia (Guttmarinmul) Itulnwatr. 104, abonda 8^ Uhr Vortrag von Horm Davis Tiietucli: »Da» neue jUiUxelie TalÜHtinn‘‘ mit neuen Lielitblldern. Adtraana Vaitailaraagaat Aila Ultgllnd«r dor B. Z, V, wurdan gabatun, von jadar VorSodernug Ihrer Adroaao dom Bür« aofort Ulttollong •a rnoohon. Dionatng, don 11 Joni abrnda 8 l'hr OatJOdlaelio Oruppo ״h'adlroah“ dar 11. Z. V. In daa Uaaikorfaataftlan, Kaiaar ■Wilbi lm-Sir. 81. Oro••« oalJUitlaclia Varaanaalaag Thomoi ״Dia Labro roa JafTa.o Itoferobtoo dio Horro&i Dr. liantko, HoKlorungs׳ot Ilona Qoiltr, Joaof Pin, kUitwoch, den ]5. Juni obonda 8 Uhr UrappeOat, In den Unlun-S'lUen, OrrifiwatJerStr.SiStSitiungailinmer) Fortaotr.uiiK dor DUhaaaion flbar doiTbomo! ״Krrrurrunr Im Zlonlamua“. in Konioli linier Aaxproehe mit dom Heformton ilonn Urplurui garot Ilona Ooalar, Doncrratog, don 18. Juni obonda 8 Uhr Oiappa Charlotlrabarg, im Kuino-Itoatourant,WllmoradorferStr.lOU Vortrog Von Horrn Dr. pliil. Bugan Tkublori ״Hall und Uralourollm.“ kaltardeaornat dar B. Z. V. Brbt&licbft Btadargort«• Waat, (m Ortbojbdlachon TorninaHtnt F11. Zompolburg, Kiaonorhor btr, S (cohe Klolititr.). Von Honfaß bla Froitog 101 ״ Uhr. Babialartiar Kladriaplalaarhialttag Rordiraat bai Fron Friodllnder, B< lan-lrer Vier Öl. .Jeden Dienatop u Borxobond von hl-6Ubr. An aftimUebon KindorBltrtcn und SpiolnaKbmittogon kSnnan alob noch Kinder beteiligen. Dann kommt noch allerdings etwas weniger häufig der Skeptiker vor, der voriges Jahr noch jeden gefragt hat, wann er nun eigentlich nach Palästina gehe, und der dieses- Jahr l.ingst nicht mehr Zionist ist. Die rederitis perieuiosa äußert sich auch darin, daß cs kein Jugctulprogramm gibt, in dem nicht ״unhedingteste Hebraisierung“ gefordert wird, die sogenannte Radikalhcit der einzelnen Gruppen unterscheidet sich zum Teil darin, in welchem Umfange dies Hebraisic־• rnngsprogrnmm gefordert, wohlverstan.len aber nur auf dem Papiere gefordert wird, iclt vermisse noch hei Dr. Pick, der das natürlich auch fordert, das weite«: typische Merkmal, ״genaue Kenntnis unserer Geschichte“. Wenn man von dieser Forderung dann zur Wirklichkeit kommt und schüchtern sich die Frage erlaubt, wer von diesen ״unbedingten“ Hebraisten über die 15 ersten Lektionen int Rath hcraiMgekommcn Ist, erlebt man recht schlimme Enttäuschungen. Wenn man über den ״revolutionär-nationalen Charakter des Zionismus“ — ob der auch ohne die deutsche Revolution entdeckt worden wäre, scheint mir fraglich — endlos debattieren muß, dann bleibt für die Hebraisierung allerdings nicht viel Zeit mehr. Unsere Jugendbewegung ist — jetzt muß ich ihr etwas sehr schlimmes sagen — senil, verkalkt, sie!eklet an intellektueller Hypertrophie. Es gibt ulimikh bei den sogenannten Alten jung und jugendlich empfindende, und bei denen, die sich seihst rei Schekelzahler muß jeder Zionist j j werben, damit die Schekeisammlung gelingt. Als notwendig dürfte sich, wie früher, ein Ziel von 6 bis 8 Monaten gegen Akzept erweisen. Die Sanktionen traten in Palästina nicht in Kraft, und es wurden auch keine dahingehenden Vorbereitungen ein״eleitet. Auch in anderen Branchen außer dem Eaumarkt machte sich eine leichte Besserung fühlbar. Man erwartet eine Zunahme des Imports insbesondere von Maschinen, Landwirtschaftlichen Bedarfsartikeln, Werkzeugen und Ghemikalien, (Ziko.) weil sie die typische Seite dieser Jugendbewegung, das Nk'ht-Maß-halten-könncn in der eigenen Beurteilung deutlcli zeigen. Für einen Versuch, ״Menschen zu finden", ist keine öffentliche Versammlung da, wir wollen keine Bekenntnisse schöner Seelen in Volksversammlungen, wir brauchen stille, ernste Mitarbeiter und finden in dieser sich selbst so außerordentlich ernst und wichtig nehmenden Jugend noch nicht einmal genug zuverlässige Menschen, um die Nationaifonds-Bitchseii z.u leeren. Das ist keine Ariieit für überiutellektucii sich gebende junge Menseln״׳, aber eine für Palästina wichtigere Arbeit, als die schönsten Parteireden, Wanderungen und Arbeitsgemeinsch.iften. ich habe immer das Gefühl, als ob unsere Jugendbeu egmig mißbraucht werde, damit ein paar ehrgeizige, sogenannte Führer sich einen Piedestal für ihre nur dadurch vorhandene Größe erbauen können. Ich muH stets daran denken, wie mir auf dem letzten Berliner Delegiertentag ein paar wackere ״alte“ Zionisten, die noch Zionisten voll Opfermut und Hingäbe sein werden, wenn manche unserer redenden ״Jungen“ den Zionismus wieder ״überwunden“ haben werden, voll Bestürzung und Empörung ihre Eindrücke von einer Fraktionssitzung der Jugend mitgeteilt haben. Auf diesem Delegicrtentage hat es unsere sogenannte radikale Jugend fertig gebracht, ein Zerrbild eines parlamentarischen Getriebes, so zwischen deutschem und polnischem Reichstag, aus unserem Delegiertentag zu machen. Daß dies jetzt unterbleiben möge untf die Jugend zuriiekgeführt werde in die Grenzen, die zwischen ihren vielen und hochtönenden Worten und den nicht entsprechenden Taten liegen, das ist eine Aufgabe vernünftiger Führung. Mannheim. Dr. Otto Simon. Sprccbsaal (Ohne Verantwortung der Redaktion.) Arbeitsgemeinschaft oder Redegemeinschaft Ein bekannter soziaFstisdier Führer sagte mir vor knrz.em in bitterem Spotte, wir hätten die Revolution nicht gemacht, wenn wir die kommende Redesintflut geahnt hätten. Was er nur von unserer nationaljüdischen Jugendbewtgung gesagt hätte? Da ist jede kleine Gruppe schon eine Rednerschuile — pardotv, ich muß sagen — lebens-, arbeits- und ״cigenpersönliche“ Tatgemeinschaft. Die Jugend macht cs sich sehr leicht, sic verleiht sich selbst ihr Verdienst und suibjciktiven unc.rreichbaren Eigenwert. Die Einteilung ist sehr einfach, die Alten sind die ״gesinmmgsiüchtigen", die nichts leisten und die Jungen sitvd die, die viel zu leisten mit dem Munde versprechen. Kein Wort der stummen Anerkennung vor dem Heldenmut derer, die jetzt als Chaluzitn nach Palästina ziehen und dort bleiben, kann gewichtig und erhaben genug sein. Um dieser Pioniere willen konnte das Geschwätz der bisherigen sogenannten Führer — besser .gesagt — ..Verführer“ der Jugend ertragen werden, aber der Typ des Jugendlichen, der von den siutnnten Heldentaten der andern sich umkriinz.en lassen und nur weil er jugendlieber Schwätzer ist, sich hoch erhaben gefülüt haben will, fängt an, gefährlich ins Breite zu wachsen — rederitis perieuiosa — in höchstem Maße! Bei Vorträgen in den verschiedensten jüdischen lugendvereinen habe ich Gelegenheit gehabt, einige Normaltypen zu fixieren, sie sind nicht erfreulich, aber leider recht häufig. Der eine kann seine so unendlich wertvolle Persönlichkeit ״noch nicht“ zum Volksgedanken führen, der andere hat den Zionismus ״schon längst“ überwunden — Altersklasse durchschnittlich 17—18 Jahre. I Jüdisches Theater in Berlin Rechtsanwalt Sammy Gronemann wird demnächst vor geladenen Gästen über den Plan zur Schaffrag eines jüdischen Theaters in Berlin referieren. Es ist die Gründung eines ״Vereins der Freunde des jüdischen Theaters“ in Aussicht genommen. An dem betreffenden Abend werden die hier eingetroffenen früheren Mitglieder der Wilnaer Truppe anwesend sein, um auch Fernerstehenden durch kleinere Vorträge eine« Begriff von der Eigenart der jüdischen Theaterkunst zu geben. Damen und Herren, welche zu dieser Veranstaltung eingcladen zu werden wünschen,׳ wollen ihre Adresse möglichst umgehend an Herrn Rechtsanwalt Gronemann, Berlin N 24, Oranienburger Straße 1, mitteilen. Trietsch-V0ftr8g Herr Davis Trietsch, der vor kurzer Zeit aus Palästina zurückgekehrt ist, wird am Donnerstag, den 0. Juni, abends V»9 Uhr im Zahnärztehaus (Gutmannsaal), Bü'.owstr. 104, in einem Vonrag über ״Das neue jüdische Palästina“ seine Rcisecindrücke schildern. Es wird gerade jetzt, wo alle Augen auf Palästina gerichtet sind, für jeden Juden von größtem Interesse sein, von einem Palästinakenner über die jetzigen Verhältnisse im Lande orientiert zu werden. Verband Jüdischer Ingenieure für den technischen Aufbau Palästinas. Der Verband jüdischer Ingenieure für den technischen Aufbau Palästinas ladet alle Mitglieder zu der am Montag, den 20, Juni, abends 8 Uhr, in den Räumen des K. J. V., Kurfürstenstr. 150, stattfindenden 2. GeneraiverSammlung ein. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes; 2. Kassenbericht; 3. Entlastung und Neuwahl des Vorstandes; 4. Verschiedenes. Für den Verband Jüdischer Ingenieure für den technischen Aufbau Palästinas, gez. Ko rn. .

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