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Jüdische Rundschau · 1921-05-24 · Heft 41 (24.5.1921) · page 9

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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 293 Nr. 41 ״Der Hilfsvcreh» der Deutschen Jude» hat sicii bereit erklärt, die deutsche Zentralstelle für ost• jüdische A u s - u ml Durchwandcrcr zu bilden. Die heute versammelten Vertreter der Mehrzahl der rheinisch-westfälischen Gemeinden bcgiülten diese Beroitwilligkeit lebhaft und halten es für geboten, daß alte rheinisch-westfälischen Gemeinden mindestens 2"« des Kultussteuerzolls sofort dem Hilfsverein überweisen mit der Auflage, die durch die Durchwanderung besonders in Anspruch genommenen Gemeinden aus den dem Verein überwiesenen Mitteln zu unterstützen.“ Felix Warbiirg In Berlin Bekanntlich bereist zurzeit der Präsident des Amenca» Joint Distribution Committee, Herr I eh* Warj) n ן• n■ t'uropa, um iw (jcnicinsch.ilt mit tlcu cuio• näistlten Vertreten» des Joint, insbesondere, Herrn Bernfnrd Kahn an Ort und Melle die bisherige Intigkcit des Joint zti prüfen und Richtlinien für die weitere Arbeit zu geben. Vertreter des Arheiterlürsorgeamtcs der jüdischen Organisationen Deutschlands, in dem bekanntlich alle grollen jüdischen Organisationen Deutschlands, west- und ostjüdische, /usammengeschlossc» sind mul in dem das Fürsorgewerk für die Ostjoden zentralisiert ist, hatten eine Unterredung mit Herrn Präsidenten W’arburg. Dem Aiheiteii'ürsorgeanit sind bekanntlich die für Deutschland bestimmten Gelder des Joint Dislni* bmiim Committee zur Ostjudenfilrsorge zitgeflossen. Bei der Aussprache zeigte es sich, da 11 das lolivt Distribution Committee durch sein enropältteltes Büro auf das getwtieste iiher die Tätigkeit des Arbeiterin!•» surgeamte* unteniclitet war. Herr Warhttrg iprncli über die Leistungen des Arbeiterfürsorgeamtes seine volle Befriedigung aus. Er sagte, daß in Amerika besonders die ruhige Art und Weise gefallen habe, mit der das Arheiterfürsorgcamt, ohne sich irgendwie in p 1 ri ei politische Streitigkeiten einzumischen und ohne sein.r Arbeit einen parteipolitischen Charakter zu gehen, die grollen Aufgaben, die an es herangetreten seien, suchlieh’ und energisch gelöst habe. Er hetonte, daß mit ganz wenigen Sieben des Joint eine so große Zufrieden» luit;1» Amerika herrsche, wie gerade mit der deutschen Stelle des Arbeiteri'i'ii sorgenmtes der jüdischen Organ»• saüouen Deutschlands. Herr Waiv.uig bemerkte jedoch aisdnu'klieb, daß die Join'.-Gckler für Deutschland nicht mehr wie bisher überwiesen werden könnten. Die Not in den nußerdeutschcn Landern, insbesondere der Ukraine, Polen und Rußland, sei so außergewöhnlich groß, daß dort vor allem tatkräftige Hilfe cirnet/.eu muß. Das deutsche Judentum müsse in der Lage sein, einen erheblichen Teil der für die Ostjudenhilfe notwendigen Gelder seihst auf/uhringen. Amerikas Entschluß über weitere Hilfe werde sicher von den Leistungen hier ahhängc». Es steht zu hoffen, daß der diirdians berechtigten Forderung des Hern! Präsidenten Warhurg Folge geleistet wird und das deutsche Judentum die Aufgaben erfüllt, die Run ztikommen.!§ c 11 e 1k © 1 @ a ma 11111a m g 1. Die Ortsgruppen und Vertrauensleute werden erneut dringend aufgefordert, die Schekelsammlung zu beschleunigen, und auch Aber den 3!. Mal 1921 hinaus mit größtem Nachdruck fortzusetzen. 2. Für die Schekelsammlung wird als Grundsatz aufgesteilt, daß jede Orts־ gruppe an Schekcizahiern das Dreifache ihrer MUtgliederzahl mindestens erreichen muß. Durch die Schekelsammlung müssen Hausgenossen, die den Ortsgruppen nicht angehören, ferner alle diejenigen, die auf dem Boden des Basler Programms stehen, ohne ln den Gruppen organisiert zu sein, erfaßt werden. Wie ln allen Bewegungen, so ist auch in der zionistischen Bewegung der Kreis derer, die ihr Programm billigen, wesentlich größer als die Zahl der organisierten Vereinsmitglieder. Sie alle müssen den Schekel entrichten! 3. An die Ortsgruppen und Vertrauensleute in den nachstehend aufgeführten Städten sind Schekelblocks versandt worden: Aus der Berliner Jüdischen Gemeinde Sitzung der Repräsc ntanten-Versa m m - 1 u 11 g v o m 17. April. Beth-din. — Erhöhung der Teuerungszulage für die unverheirateten Beamten. — Subventionierung der Jüdisehen Sportplatz-Gesellschaft. (Von unserem Berichterstatter.) Seitens des Neuen Jüdischen Uemeindevereins war eine Petition cingegaugen auf Schaffung eines stiin- Eigen Beth-din. 1 >iesc ' Petition wurde als Antrag von der Jüdischen Volkspartei aufgcnotnincn. In der jüdiselten Gemeinde Berlin bestellt sein Jahren diese fast in jeder größeren Gemeinde vorhandene Einrichtung, die noch ein jüdisches VoÜcbeu hat, nicht mehr. Für diu Wiederbelebung sprechen nicht nur aus dem Religionsgesetz abziileitende Gründe, welche selbstverständlieh für die konservativ und orthodox gerichteten Repräsentanten maßgebend waren, sondern auch praktische Erwägungen. Es ist eine Tatsache, daß eine ganze Reihe von Rechtsstreitigkeiten unter Ostjuden schon jetzt ־nicht vor bürgerlichen Gerichten, sondern vor einem Beth-din, das eben als Schiedsgericht auch int Sinne des deutschen Prozeßverfahrens anzusehen ist, ausgetragen werden. Die beteiligten Parteien empfinden instinktiv, wie schwierig cs für den nichtjüdischen Richter ist, der Qcist mul Empfindung, Sprache und Wesen der Ostjuden nicht kennt, sich in deren Psyche zu versetzen. Sie bringen deshalb bisweilen einem von ihnen freiwillig gewählten Gericht der erwähnten Art grelleres Vertrauen entgegen, — Herr Dr, Löb und Herr Dr, Klee hegrlimlefen aus derartigen Er* wügnngm heraus die Nolwendlgkclt der Schaffung eines ständigen Hetli-din seitens der Gemeinde und wiesen 11. a. auf die bereits vorliegenden praktischen Erfahrungen hin, — Die liberalen Repräsentanten wandten dagegen ein, daß die Schaffung einer ständigen derartigen Institution ein Zuritckschrauben der Entwicklung bedeuten würde, und daß sie als deutsche Juden die Notwendigkeit nicht anerkennen könnten. Wer in Deutschland lebe, müsse sich auch unter alten Umständen den deutschen Verhältnissen fügen. Bemerkenswert war die Weltfremdheit, mit der einer der liberalen Rcpräsentanten, ein Amtsrichter außer Dienst, erklärte, daß ein Beth-din die Schaffung einer Ausnahmestellung für die Juden in Deutschland 'bedeuten würde, daß cs eine schwere Rechtsbeugung wäre, wenn nach jüdischem Rechte geurteilt wiirele, und daß die Rabbiner als Schiedsrichter aus Mangel an Kcchtskenntnissen ungeeignet seien. Dr. Klee konnte darauf zutreffend erwidern, daß einmal eine ganze Reihe von Fragen, die tlas jüdische Leben betreffen, seit allen Zeiten bis auf die Gegenwart nach jüdischem Rechte behandelt würden, mul daß der Standpunkt, man müsse für das Linsengericht der Emanzipation das Judentum aufgehen, in den wirklich jüdisch orientierten Kreisen des deutsehen Judentums mul ganz gewiß im Ostjudentum keinen Anklang finden werde. — Herr Dr, N c u m a n n suchte zwischen den beiden Anschauungen zu vermitteln, indem Allenstein, Insterburg, Gumbinnen, Tilsit, Elbing, Eydtkuhnen, Lyc׳k, Königsberg i. Pr״ Schlappe, Danz.ig, Zoppot,' Memel, Groß-Strehlitz, Glehvitz, Oppeln, Ratihor, Ryhnik, Tarnowitz, Kattowitz, Köuigsluitte, HitKtenbiirg, Myslowitz, Görlitz, Bitnzlau, Sdilawa, Breslau, Liegiwrz, Brieg, Frictlland, Glatz, Berlin, Schwedt, Messingwerk, Schönlanke, Spandau, Frankfurt a. Ü., Stettin, Pasewalk, Schivelbein, Stolpe Brandenburg, Kolbcrg, Landsbcr^ a. W Chemnitz, Göthen, Dessau, Dresden, Erfurt, Tiefenort, Gera, Gotha, I i.unei ■tadt, Halle, Gilbe a. Saale, Leipzig, Mägdebuvg, No'xlhausen, Plauen, Zwickau, Aschersleben, Bern- Burg, Eisenach, Greiz, Jeßnitz, Meiningen, Mülhausen '• 3 kür,, Hannover, Bonn a. Rh., Cöln, Creield, Trier, Bauchem b. Geilenkirchen, Berncastei, Cleve, Bad Diirkheim, Eichweilcr, Frankentiial, Jülich, Landau, Neuwied, •Sdiifferstadt, Sohernheim, Speicher, Brcumschweig-Woltenbüttel, Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Hildesheini, Kiel Lübeck, Osnabrück, Varel, Lüneburg, Rostock, Hac.tenberg i. Westerwald, Dortmund, Duisburg, Düssei- Essen, Hamborn, Flamm i. W., Münster 1. Westf., Btc.efeld, Paderborn, Cassel, Darmstadt, Friedberg, Frankfurt a. M., Holzhausen a. d. Haide, Vacha, Fulda, Gießen, Hersfcld, Mainz, Marburg, Oberhausen, Sterbtritz, Wiesbaden, Altenküchen, Heitbroun, München, Nürnberg, Stuttgart, Würzburg, Aschaffenburg, Bamberg, Bayreuth Crailsheim, Erlangen, Göppingen, Kissingen, Ulm, Neustadt (Pfalz), Gailingen, Nodstetten- Horb, Konstanz, Mannheim, Pforzheim, Netibrandenbürg, Celle, Offcnbateh, Fulda, Karlsruhe, Fleidel- Berg, Bnr'ltsal Guben, Halbe, Thale, Idar, Issum, Luidwigshafen, Pirmasens, Weilburg, Worms, Emden, Harburg, Jever, Oldenburg, Güttingen, Güstrow, Hagen, Herne, Hörde, Mengede, Mühlheim, Siegburg, Soest, Solingen, Unna, Ahlsfeld, Gorbach, Hanau,- Limburg, Mei/haiisen, Nauheim-F'riedbcrg, Buchau a. Federsee, Odiringen, Regensburg, Offenbuig, Bleidierodc, FrieGrithstaclt (Holstein), Eschwcge. V c r t r a u e 11 s I e u t e, d i c noch keinen Sc 11 ckeilt lock erhalten haben, werden dring c n d ersucht, sich sofort mit uns in Verh i 11 d 1111 g z u setze n. Alle Gesinnungsgenossen, die den Schekel bisher noch nicht entrichtet haben, werden hierdurch autgefordert, sich sofort an ihre Ortsgruppenvorstände oder Vertrauensleute zu wenden, u!n der Schckclzahlungspflicht zu genügen. Wir lieft ten erneut einen dringenden Appell an die Jugend, sich der Schekclaktion zur Verfügung zu stellen. Schckelblocks sind bei den Vorstiituten der Ortsgruppen oder direkt bei der Zentrale erhältlich. Um schleunige Ucberweisuug der eingezogenen Beträge auf unser'Bankkonto: Nationalbank für Deutschland, Depositenkasse, Kurfürstendamm 211, bzw. Postscheckkonto: Berlin Nr, Steil, wird gebeten. er vorschlug, daß gemeinsam mit den Rabbinern erwogen werden solle, inwieweit dem vorhandenen Bedürfnis nach einem Beth-din Rechnung getragen werden könnte. Sowohl der Antrag der Volkspartei, als auch der Vermittlnngsantrag von Dr. Neumamt wurden schließlich abgelehnt. Der von den Reichs-, Staats- und Kommunalbchörden den Beamten zuletzt bewilligte 20 "/«ige TeiierungszuschLag wurde seitens des Gemeinde- Vorstandes nur den verheirateten Beamten zugestanden. Die Unverheirateten, deren wirtschaftliche Lage zum Teil oft schwer ist, da sie meist nicht weniger Aufwendungen für Verpflegung und Wohnung zu machen haben als kinderlose Ehepaare, hatten sich an die einzelnen Fraktionen mit dem Ersuchen gewandt, ihnen ebenfalls den Zuschlag zu bewilligen. Der Vertreter des Gemeimlevorstandes wehrte sich gegen tlas Begehren der unverheirateten Beamten. Er erzählte, daß die meisten unverheirateten Beamten glänzend leben und dabei noch Rücklagen machen könnten. Da bisher ein Unterschied zwischen verheirateten und nicht verheirateten Beamten hinsichtlich der Gewährung von Teuerungs- Zulagen nicht gemacht wurde, und immer das Vorbild von Stadt und Staat für die Besoldung der Beamten maßgebend war, so erblickten sämtliche Fraktionsvertretcr eine ungerechtfertigte Ffärte darin, gerade hei dieser Bewilligung eine derartige Differenzierung zwischen Verheirateten und Unverheirateten vorzunehmen, wenn auch zugegeben werden müßte, daß in ganz vereinzeltet» Fällen vielleicht unverheiratete Beamte, die nicht für Angehörige zu sorgen haben, ungleich besser gestellt sind nt» verheiratete. Schließlieh wurde «eiten» der Reprnientantenvcrsnmmliutg der Antrag auf Bewilligung tlei 20 0,oigcit Zuichlagi an die ledigen Beamten angenommen. Die übrigen Verhandlungen dürften für die Leser unseres Blattes nicht von besonderem Interesse sein, abgesehen von der Bewilligung einer Subvention an die Jüdische Sportplatz-Gesellschaft, die im Vorjahre aus der Mitte des Turnvereins Bar Kochba gegründet worden ist. Die der Subventions-Bewilligung vorangegangenen Unterhandlungen mit der Sportplatz-Gesellschaft hatten sich lange hingezogen, weil die Gemeindebehörden, insbesondere׳ in der früheren, noch rein liberalen Zusammen- Setzung den Verdacht hegten, daß es sich hier um ein reines Partciuntcrnchmen handle und deshalb erst die Bedingung erfüllt haben wollten, daß tatsächlich die Parität aller Jugendvercine gewährt werde. Die Sportplntz-Gcscllschaft stand, wie bekannt, von vornherein auf diesem Standpunkt, und cs war mir dem doktrinären und zum Teil direkt feindseligen Verhalten einiger Vereine zuzuschrciben, wenn sie nicht auf die ihnen angebotene Plattform der Parität treten wollten. Schließlieh kam cs aber doch dazu, daß ein sehr erheblicher Teil der Jugendvereine sich der Sportplatz-Gesellschaft .־»!)geschlossen hat; mit einem Teile schweben noch die Verhandlungen. Die Repräsentantcnvcrsammhmg bewilligte zunächst eineu einmaligen Beitrag von 3000 M. Bekanntmachung der Berliner Zionistischen Vereinigung Allgemeine Wahlen fürdic Vertreter- Versammlung. Da§ Mandat der Vertreterversammlung der B. Z. V. ist abgelanfcn. Der Unterzeichnete Vorstand schreibt hierdurch die Neuwahl aus. Die Wahlen finden in der Zeit vom 20, bis 24, Juni statt. Wahlberechtigt und wählbar sind alle männlichen und weiblichen Mitglieder der B. Z. V,, die das 18, Lebensjahr vollendet haben, soweit ihr Wahlrecht nicht wegen Nichtbezahlung der Beiträge ruht. Es sind 36 Delegierte zu wählen. Die Wahlen erfolgen geheim nach dem Proportional- Wahlsystem und dem Prinzip der gebundenen Listen. Die Wahlvorschläge sind bis spätestens Dienstag, den 7. Juni 1921, 12 Uhr mittags im Büro der B. Z. V. einzureichen. Der Wahlvorschlag muß von mindestens 30 Wählern eigenhändig (mit Ruf- und Familiennamen) unterzeichnet sein, von denen einer als für weitere Verhandlangen bevollmächtigter Vertreter zu bezeichnen ist. Kein Wähler darf mehr als einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Von jedem Vorgesch Ingenen muß die schriftliche Zustimmung zur Aufnähme in den Wahl Vorschlag und ein schriftliches Versprechen der pflichtmäßigen Ausübung des Amtes b e i g e f ü g t w erde 11. Bewerber dürfen auf mehr als einem Wahl- Vorschlag kandidieren, jedoch nur auf einem an erster Stelle. Die Bewerber sind mit Ruf- und Familiennamen und in erkennbarer Reihenfolge aufzuführen. Ein Wahl• Vorschlag darf sowohl mehr als weniger als 36 Bewerber enthalten. Mehrere Wahlvorschläge können miteinander verbunden werden. Die Verbindung muß von der» Vertretern der betreffenden Wahlvorschläge gleichzeitig mit Einreichung der Listen am 7. Juni 1921, 12 Uhr mittags, dein Büro der B. Z. V. gegenüber übereinstimmend schriftlich erklärt werden. Die Wahlordnung kann ab 23. Mai im Büro der B. Z. V. während der üeschäftsstunden und bei den Vorständen der Bczirksgruppen eingesehen weiden. Die Wählerliste liegt in der Zeit vom 13. bis 17. Juni zur Einsicht im Büro der B. Z. V. aus. Nähere Einzelheiten über die Handhabung der Wahl werden noch bekanntgemacht. Berlin, den 11. Mai 1921. Der Hauptvorstand der B. Z. V. gez. Dr. Georg Herlitz. Büro: Berlin C 19, Seydelstr. 3, Telephon Zentrum 3614/15. Zionistische Vereinigung für Deutschland Berlin W 8, Sächsiiche Sir. 8,

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