Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 36 (6.5.1921)
- Date
- 1921-05-06
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2651273-2652316-2652347--13983-2671760- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 36 J UEDISCHE RUNDSCHAU Seite 251 Sprechsaal Berlin, t. Mai 1921. An die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“, Berlin. Sie bringen in Ihrer Nummer 33/31 unter dem Titel ״Die'Bekämpfung des Zionismus in R u ß 1.1 n d“ eine Nachricht, die nach Inhalt und Aufmaclnmg geeignet ist, schwere Bedenken hervorzurufen. Sie drucken nämlich eine im Prager Organ _ einer den Botsdicwiki feindlicher Partei, die gegen sic 1111 ln- und Auslände konspiriert, resp. Propaganda treibt, erschienene ״Geheimmstrukticm" ab, und begnügen sich aun t>eweis ihrer Cdaubwürdigkcit zu erwähnen, daß dieses Oruan, der ״Wolja Rossji“, ״ausgezeichnet über Sowjetrultland informiert sei“. Sie drucken ferner diesem Organ offenbar nach, daß der Urheber dieser Geheim* iustruktknv ״kein anderer ist als der allmächtige Lazis und bedenken dabei ansclK'incnd nicht, dali sich mit dieser Ausdnickswcisc kritiklos in die Reihe derjenigen bourgeois-kapitalistischen Presseorgane begeben, die über klingende Aufforderung der Kulturliga zur Hekamptung des Bolschewismus sich mit der Ausmalung wüstesten Terrors in Sowjetrußland zu beschäftigen haben. Ich stelle liier nicht zur Diskussion, ob der Inhalt der Instruktion überhaupt oder wörtlich auf Wahrheit beruht oder nicht, es fragt sich nur, ob und inwieweit ein vom 1. Juni 1920 datiertes Dokument, das für den inneren Verkehr der allrussischen außerordentlichen Kommission bestimmt war, heute in der ״Jüdischen Rundschau“ abgedruckt werden soll. Heute, wo die .Stellungnahme der regierenden Kreise möglicherweise ganz anders geartet sein kann. Es fragt sich zweitens, ob Sie recht daran taten, diese Nachricht völlig kommentarlos zu bringen, und das heißt in diesem Falle, das Vorgehen und die Instruktion der Regierung oder der außerordentlichen Kommission von vornherein zu verurteilen und nicht den geringsten Versuch zu machen, auf die gegen den russischen Zionismus und den Zioniunus im allgemeinen erhobenen Anschuldigungen sachlieh im mindesten cinzugchcn. Es fragt sich drittens, was Sie dazu veranlaßt hat, gerade einer Macht wie Rußland gegenüber eine Indiskretion, nämlich die Publikation eines für den inneren Gebrauch bestimmten Dokumentes zu begehen, und ob Sie für den Fall, als Ihnen eine solche Indiskretion gegenüber der deutsehen oder gar gegenüber der englischen Regierung offen stünde, sie gleichfalls begehen würden. Es fragt sich viertens, warum Sie cs nicht der Mühe wert gciunden haben, vor Abdruck dieser Nachricht, die in keiner Weise mehr aktuell, infolgedessen auch nicht eilig war, sich durch authentische Information zu ver■ gewissem, ob und welche Bestimmungen gegenüber der Zionistischen Organisation Ln Rußland seitens der Regierung derzeit in Kraft sind. Von all dem abgesehen, muß einmal gesagt werden, daß die Art der zionistischen Presse, über Sowjetruß- 1and 11 irr dann und immer daun zu berichten, wenn sie glaubt, ein den Zionismus irgendwie schädigendes Vorgelten der llolsclicvviki aufzeigeu zu können, nicht nur jüdischen Kommunisten, denen der zionistische Gedanke wert ist, sondern vielleicht sogar auch solchen bürger- ’.idicn Zionisten, die durch den Wust von Lüge und Verleumdung ein objektives Bild des ersten Arbeiter- Staates der Welt gewinnen wollen, nachgerade peinlich mut beschämend sein muß. Die zionistische Presse kann, so glaube ich, nichts anderes tun, als Sowjetrußland entweder totzuschweigen oder sich mit ihm in würdiger Welse auseinanderzusetzen. Die Art, in der die Auseinandersetzung bisher geschah, spricht immer nur für Sowjetrußland und gegen die Zionistische Organ 1• sation. Erwin Kohn. Erwiderung Wenn wir das vorstehende Schreiben vollinhalt•!ich zum Abdruck bringen und mit einigen Worten darauf reagieren, so tun wir dies, wcii uns die Angelegenheit von größerer prinzipieller Bedeutung zu sein scheint und jedenfalls wichtiger, als daß wir uns durch de rar׳ tige Ungchörigkaitcn wie die Anspielung auf die ״kliu• -.;ende Aufforderung der Kulturhga“ davon abhalten lassen könnten, tuis damit auscinanderzusctzen. Kein objektiver Leser der ״Jüdischen Rundschau״ kann den Eindruck haben, daß sie die Tendenz hat, im Sinne der bürgerlich-kapitalistischen Weltpresse Stimmung gegen Sowjetrußland zu machen. Vielmehr waren wir stets bestrebt, die Informationen über die Lage der ..luden in Rußland, die natürlich für das gesamte Judentum von größtem Interesse sind, aber leider nur sparlieh ins Ausland kommen, objektiv wiederzttgeben. Es ist nicht Schuld der ״Jüdischen Rundschau“, warn die Lage der jüdischen Massen in Rußland, selbst von den jüdischen Kommunisten, z. B. den russischen Dclcgierten bei der Wiener Poale-Zion-Konfereuz, als außerordentlich unglücklich geschildert wird. Es ist mit dieser Feststellung aber auch gar nichts über den Mtzialcn, sozialistischen oder menschheitlichcn Wert oder Unwert der Sowjctrcpttblik gesagt. Ebensowenig ist darüber ein Urteil gesprochen, wenn die Talsachen über die Verfolgung des Zionismus in Rußland registriert werden. Diese Bekämpfung ist eine Tatsache, unter der nicht nur die bürgerlichen Zionisten, sondern »׳<ch die Poalc-Zion zu leide« haben, weil die maßt ebenden Männer der Sowjetrcgierung für den Gedanken der Produktivierung des jüdischen Proletariats in Pa- •äshna bisher nicht zu gewinnen waren. Wir haben in Nr, 23/24 auf Seite 102 den interessanten Briefwechsel des zionistischen Delegierten Dr, Eder mit dem Vertreter Tschitichorins gebracht, in welchem wir rein referierend die Argumente wiedergegeben haben, die Nourteva *'» Begründung für die Notwendigkeit der Unterdrückung des Zionismus Im Treffen fuhrt, k* ,יי offenbar, daß in unserer vorigen Nummer veröffentlichte ״Instruktion“ der Sowjetregierung aus denselben Motiven erlassen und auch tatsächlich in die I raxis umgesetzt wurde. Das Dokument, das uns von unserem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt wurde, ist jedenfalls interessant gern«, um der zionistischen Öffentlichkeit bekanntgegeben zu werden, denn gerade weil ra der Berichterstattung über Sowjetrußland soviel mit Lügen und tendenziösen Entstellungen gearbeitet Ä? *ÄÄ I “ £ו»1״־ז*<״ unbegreiflich, wieso die objektive Wiedergabe einer Wir erhalten vom Zc n t raIbüro f u r jud 1 sche Tatsache uns zuin Vorwurf gemacht werden kann, wo- I Auswanderungsangelegenheiten (Hilfsver fern nicht um,gekehrt die Tendenz bestehen soll, Tat- | cm Juden) die folgende Mitteilung: Sachen zu verschleiern die irgendwie ein ungünstiges Licht auf die heutige Regierung Sowjetrußlands werfen. Gerade wer an dem Werden Sowjetrußlands lebhaften Anteil nimmt, wird sich nicht darüber täuschen dürfen, daß die Taktik der Bolschewik! in vielen Fragen nicht nur vom Standpunkt ihrer gcgeiirevolutionärcn Gegner, sondern auch von solchen Sozialisten verurteilt werden muß, die die Entstehung einer neuen menschlichen Gesellschaft ohne Respekt vor der Freiheit des Menschcnbewußtseins nicht denken können. Insbesondere dem Zionismus gegenüber ist die Sowjetrcgierung nicht unbefangen, weil sie sich offenbar auf das Gutachten der als sachverständig geltenden jüdischen Kommunisten verläßt. Diese jüdischen Machthaber verhindern in ganz gleicher Weise wie in allen anderen Staaten, in denen Assimilanteu etwas zu reden haben, eine ehrliche Judenpolitik und erschweren die Annäherung zwischen Bolscheiviki und zionistisch gesinnten Kommunisten. Wir werden diese Tätigkeit bei den Kommunisten stets ebenso verurteilen wie in anderen Fällen, ebenso wie wir auch selbstverständlich jede judcnleindliche Geheim- Instruktion der deutschen oder englischen Regierung zu veröffentlichen die Indiskretion hätten. Es ist nur sehr bedauerlich, wenn die Kommunisten in jeder Kritik einen feindlichen Vorstoß sehen, auf den nur mit Gewalt reagiert werden kann. Die Belehrungen des Herrn Einsenders über die Art, wie die zionistische Presse sich mit Sowjetruß-!and auseinandersetzen soll, haben wir wahrhaftig nicht nötig. Auch kommunistische Leser, die eine gewisse Objektivität besitzen, werden beurteilen können, 0-b die in Frage stehende Veröffentlichung zu einem solchen Vorhalt Anlaß geben konnte und ob insbesondere die generalisierende Sclilußbtmerkung gerade der ״Jßdisehen Rundschau“ gegenüber am Platze ist. R. W. ORT. Die seit 1880 bestehende Gesellschaft zur Förderung des Handwerks und der Landwirtschaft unter den russischen Juden, kurz genannt ״ORT.“, wurde durch die ökonomischen und sozialen Erschütterungen, die der Krieg und die Revolution über die Juden de: ehemaligen russischen Reiches licrau!'beschworen haben, vor gewaltige Aufgaben gestellt, zu gleicher Zeit aber in ihrer Tätigkeit gehemmt, durch die in organisatorischer und finanzieller Hinsicht unsichere Lage. Um dem abzuhelfen, einen Kontakt mit den lokalen Komitees in den sogenannten Randstaatcn herzustellen und die enormen Mittel, die zur Versorgung der jüdischen Handwerker, Bauern und Landarbeiter mit Rohstoffen, Werkzeugen und Maschinen notwendig sind, aufzubringen, wurde Ende 1919 durch das Petrogradcr Zentralkomitee der ״ORT.“ eine besondere Delegation, bestehend aus dem gewesenen 2. Vorsitzenden L. M, Bramson und dem Bevollmächtigten, D. W. Lvovitch, ins Ausland gesandt, um die dortigen jüdischen zentralen und lokalen Organisationen mit den Aufgaben der ״ORT.“ vertraut zu machen und zur Mitarbeit licranzuziehen. Auf Veranlassung dieser Delegation hin haben sich in London, Paris und zuletzt in Berlin Zweigorganisationen gebildet, die die Aufgaben der ״ORT.“ zu fördern suchen. Die Berliner Organisation wurde unter dem Namen: ״Verein ,ORT,‘, Gesellschaft z. Förderung des Handwerks und der Landwirtschaft unter den Juden des früheren russi■ sehen Reiches, Abteilung Deutschland“, ins Vereinsregistcr eingetragen. Mitglieder des Vereins können Personen beiderlei Geschlechts ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit werdea Die Aufgaben des Vereins sind von der Mitgliederversammlung folgendermaßen formuliert worden: 1. Der Verein soll die Lage und die Bedürfnisse des Handwerks und der Landwirtschaft unter der jüdisehen Bevölkerung auf dem Gebiete des früheren russi■ sehen Reiches Studie rea 2. Instrukteure für Lehrwerkstätten und Landwirtschaftliclie Genossenschaften entsenden und solche nötigenfalls liier in Deutschland ausbilden lassen. 3. Populäre Schriften zur Einführung in neue Hand• werksberufc sowie über Landarbeit und Bodenkultur herausgeben, nötigenfalls Preisausschreiben für äiutliche Schriften veranstalten. 4. Den jüdischen Handwerkern, Produktivgenossenschäften und Landarbeitern auf dem Gebiete des früheren russischen Rcidtcs beim Einkauf von Maschinen, Werkzeugen, Düngemitteln behilflich sein, resp. auf Abzahlung zur Verfügung stellen. Der Vorstand des Vereins besteht au9 folgenden Herren: Vorsitzender: Jacob Frumkin (Rechtsau walt); Kassenwart: Moses Schwarz (Ing.); Schriftführer: Aron Singalowski (Jurist); Beisitzer: S. Ourewitz (Ingenieur). Das Büro bcfindet sich Charlottenburg, Bleibtreustr. 34/35, Telephon Amt Steinplatz 9857. Am 9. Mai. 8 Uhr, wird eine von ״ORT.“ veranstaltete öffentliche Versammhmg stattfinden, auf der Herr Rechtsanwalt Bramson, der eigens zu diesem Zwecke von Paris hierher kommt, im Logenhaus, Klciststr. 10, einen Vortrag über den ״Wiederaufbau der jüdischen Wirtschaft Im Osten“ halten wird, _ Berichtigung. 111 der Nr. 33/34, Seite 232, der ״lüdisdien Rundschau“ ist im Artikel ״Ein hartes wort“ von Dr. C h a m i z c r Leipzig ein sinnentstellender Druckfehler unterlaufen. Statt: ״Alle judäitchen Kolonien,,, werden... an die elnaetncn Gruppen in Deutschland verteilt, und zwar so, daß die kleineren deutschen Gruppen mit kleinen oder im Entstehen begriffenen jüdischen Siedlungen bedacht werden.“ Muß cs heißen: ״Alle judäischen Kolonien... werden... an die einzcltten Gruppen in Deutschland verteilt und zwar so, daß die kleineren deutschen Gruppen mit größeren Kolonien, die größeren und kapitalkräftigeren Gruppen mit kleinen oder im Entstehen begriffenen judäischen Siedlungen bedacht weiden.“ ״Das amerikanische Generalkonsulat in Montreal Canada, Keß der Jewish Immigrant Aid Society of Canada in Montreal eine Erklärung folgenden Inhalts zugehen: Zahlreiche Emigranten aus Rußland und den baltischen Provinzen, die amerikanische Visa in dem Lande, von dem aus sie ihre Reise an treten nicht erlangen konnten, fahren über Deutschland nach Canada, um nach den Vereinigten Staaten zu gelangen. Das Generalkonsulat erklärt demgegenüber, daß es seinerseits das amerikanische Visum ausnahmslos allen Emigranten verweigern wird, die es verabsäumt haben, sich dasselbe bei dem zuständigen amerikanischen Konsulatsbeamten in dem Lande zu Deschaffen, von dem sie ihre Reise an treten, und es lehnt jede Verantwortung für die Folgen der Unterlassung ab.“ Wir warnen daher Emigranten auf das dringendste, vor dem Antritt der Reise ohne das Visum des amerikanisChen Vertreters des Ausreiselandes. Maawirira-Reiseführer der Jüdisch-Palästinensischen Reise־ and Transport-G. m. b. H., Berlin Vor kurzem ist die Palästina-Literatur wieder durch eine Broschüre, den ״Maawirim - Reiseführer“, vennehrt worden, die zwar von geringem Umfange ist, aber die Angaben enthält, deren Kenntnis dem heutigen Aus- Wanderer im allgemeinen, dem Palästinafahrer und dem zionistischen Kaufmann 1m besonderen von Bedeutung ist. Auf zirka 30 Seiten ist hier ein reichliches Inforrnationsmatcrial zusammengetragen worden, das die verkehrstechnische Seite besonders betont und auf Mitteilungen, die Reise nach Palästina betreffend, den Hauptwert legt. Neben einem reichlichen Adressenmaterial sind Post-, Bahn- und Schiffstarife für die Reise von Deutschland nach Palästina, Aus- und Einwanderungs-. Aus- und Einfuhr-, Zoll- und Paßvor- Schriften aufgegeben. Ferner eine längere Notiz über das Verkehrswesen in Palästina mit einer dem heutigen Stande entsprechenden Verkeilrskarre. Pressestimmen Die Verwirrung im Zentralverein. Die ״Allg. Zeitung d. Judentums“ schreibt zur Dresdener Rede Dr. Apfels: ״Die Ausführungen Dr. Apfels zeigen, daß in den Kreisen des Zentrnlvcreins einige Verwirrung zu herrschen scheint, wenn man glaubt, aus taktischen Gründen von den neutrale«. Jugendverbänden abrücken zu müssen. Die Furcht vor dem Vorwurf eines zweitgradigen Patriotismus ist dem Zentralverein kein guter Berater in dieser ernsten Stunde gewesen.“ E« ist erfreulich, daß auch das liberale Blatt, dem gewiß keine Vorliebe für Zionismus vorgeworfen werden kann, die Uns'uinigkeit des Zentralvereinsbc- Schlusses anerkennt. Briefkasten Hebräischer Lehrer in G. Sie beklagen sich über die dortigen Zionisten, die die Frage, was die Kinder treiben sollen, Hebräisch oder Fußball zugunsten des letzteren entsdüeden haben. — Gewiß, Hebräisch geht vor. Darüber kann es lici Zionisten keine zwei Meinungen geben. Wenn aber der Lehrer gut ist. wenn er es versteht, die Kinder zu interessieren, sie mitzureißen, werden sie von selbst den hebräischen Unterricht dem Fußballspiel verziehen. Wissen Sie was, Herr Lehrer? Spielen Sie mit den Kindern Fußball und sprechen Sie mit ihnen dabei Hebräisdi. Ausweis der Zionistischen Vereinigung für Deutschland (Nr. 3, 1921.) Schekel 1919/20: Bremen 82.50, Leipzig 1000.-. Landesbeiträge 1920: Bremen 137.50, Breslau 185.-—, Chemnitz 265.—, Düsseldorf 250,—, Duisburg 137.50, Gießen 155.—, Groß-Strehiitz 75.—, Halberstadt 167.—, Leipzig 900.—, Lübeck 115.—, Ratibor 132.50 Tarnowitz 125.—. Schekel 1920/21: Allenstein 500.—, Bemkastel 30.—, Darmstadt 330.—, Emden 185.--, Eydkuhnen 300,—, Freiburg 230.—, Günzenhausen 20.—, Halle 70.50, Hersfetd 50.—, Trier 108.—. Landesbeiträge 1921: Allenstcin 250.—, Berliner Zion. Vereinigung 3058.50, Bochum 75.—, Bremen 185,—, Breslau 1000.—, Cassel 228.—, Duisburg 275.—, Emden 111.—, Freiburg 115.—, Fulda 131.—, Groß-Strehiitz 75.—, Halberstadt 283.—, Leipzig 2350.—, Lübeck 153 —, Magdeburg 262.50, Ratibor 132.50, Tilsit 34.-, Trier 270.—, Wanne 38.—, Wiesbaden 302.50. Berichtigungen: 1. Aus Nr. 33/34: Von den Landesbeiträgen aus Gießen sind 155.— für 1920 bestimmt. Der Schekeleingang aus Dresden beträgt 855.— (nicht 860.—). Die Addition des Gesamteingangs in diesem Ausweis ist dementsprechend geändert. 2. Die in Nr. 31/32 resp. 33/34 unter Gelsenkircnen ausgewiesenen Schekel und Landesbeiträge sind aus Wanne. Elnaang vom 11. bla 30. April 19211 Schekel 1910/201 1082,50; Landesbcitrlge 1020 : 2644.50; s׳h1‘׳'״ iono/01. )823,50; Landeabcitrlge Schekel 1020/21: 1021: 9320.-, .o,8^״amoteiP^nS! Landesbeiträge 1020: 42161 75; Schekel 1920/21: 27360.50; Landesbeitrage 1921: 19784,25. Adresse für^Geldsendungen: Zionistische Vereinigung für Deutschland Berlin W15, Sächsische StraÄ £ Postscheckkonto: Berlin 8091. Bankkonto: Nationalhank für Deutschland, Deporttenkaase: Berlin, Kurfürstendamm.