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Jüdische Rundschau · 1920-08-24 · Heft 58 (24.8.1920) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXV (1920)
Issue
Heft 58 (24.8.1920)
Date
1920-08-24
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. bS JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 459 jcu teiü'0 snrlies 5111;־ j 4üö i?CI11 ־ 1.1 K! i die; sind H ein-! tune a si ituls 1 I in I dem I den, 1 itigt j lieh- Aufer/.u | a h - ־ kauf 1 st. ־ l >a . u * i lal ■ kä tls t Reofi'i• : arauiul riiher 1 1 AU- I mich,! 1, im i eindre», des eruug | kr! eit (!-'■ ieli 4: in ,sieht- 1 l>i!iti1t' ן j hdsar I Heben | i jeher־ ן Not j vrrteilen, i scl1r wiese. 1 1 dies zu begrüßen, wohnerschaft U.»ter dem Jubel der freudigen Einverließ der Obcrleointnissiir die Kolonie, uns sich nadi Jaffa zu begehen, wo ihm ebenfalls fürs!״ liehe Eham zuteil wurden. ■Hier nahm er unter auderen! auch an der Verteilung der Maturitätszeugnisse in dein (ivmnasium 1״ ler/lia“ teil. J>ie achte Serie Maturanten dieses Instituts erhielt die Zeugnisse und den Abschiedsgrtiß vom jüdischen Lamlesvcrwesei. Am Sabbat-Naehnni knm da״״ noch eine größere IM'.crraschung. An diesem Tage hat Herbert Samuel der Ohcrkommissar und Uochstk01*tmatidi1‘1eutk־ in *kiliistma, an einem öffentlichen Gebet tcilgcnonmien und selbst hebräisch gebetet. Hie Vorbereitungen für dieses Ereignis dauerten eine ganze Woche. Die schönste Synagoge Jerusalems, die ״Ruinensynagoge‘' des Rabbi Jehuda Hadtassid, wurde fürstlich geschmückt, die Straßen und Zugänge, die seit (ieueratiouen nicht mehr ausgebessert worden waren, instand gesetzt, gefegt, mit Tejrjaiclu'ii belegt, die Eingänge zum Bethaus mit Grün geschmückt, und vor «dem Aron-Kodesclv prangte ein Baldachin aus Brokat, über dem die jüdisch-imti.malen Farben ausgebreitet waren. Unter dem Bakhchin war ein Thtxmscssel angebracht, darauf der Kommissär Platz nahm. Dieser kam. um acht Uhr morgens mit seinem (.Jefolge, bestehend aus den höchsten militärischen und zivilen < Beamte», setzte sich aut seinen Platz, und das Gebet begann. Noch me hatte‘ eine jüdische Synagoge cm! derartig gemischtes Publikum׳ gesehen. Sämtliche jüdischen Gemeinden waren vertreten, die meisten Beter hattet» ihre malerischen, eigenen Trachten angelegt (Bucharer, Marokkaner, Jemeniten), und das Gebet verlief ui grüßte!־ Weihe und Ordnung. Der Oberkommissär wurde zum ״Mal'tir“ aufgemfen. Er sprach die Bernchot 111 klarem Hebräisch mit sefardischer Aussprache, mit lauter, heller Stimme, während die ganze Fest- Versammlung stellend zifhörtc. Er las dann selbst aas der Rolle den ersten Satz des Haftoraabsduüttes ״Nachtuu, Nactiinu, Ami jomar Elohcchein". Als der Gast die Beracha ״Rachem al Zion ki hi Beit-Clnjenu" aussprach, war er selbst sehr gerührt, und sogar die Offiziere verriete‘״ Zeichen einer ganz besonderen inneren Bewegung. Am Schlüsse des Gebets spendete Herbert Samuel für die Armen aller Gemeinden. Inzwischen hatten sieh Tausende von Neugierigen hinter den Reihen von Makkabt- und Zofimvvächtern, die Ehrenwache vor der Synagoge hielten, angesammelt, und beim Heimweg wurde Samuel von der Straße, den Maliern und den Dächern aus mit lautern Jubel begrüßt. Rufe• wie ״Es lebe unser Nassi“, ״Hoch Samuel", ״Hoch unser Erloser", ertönten von allen Seiten. l>ieser Sabbat gab dem jüdischen Volke einen Teil der verlorenen Vergangenlieit wieder und wird als nationales Fest verzeichnet bleiben VX/Uhri'iiti Mud dies״ llrui^iuccv im 1tuu4u1 Pai-«1wti1»a geschehen, beginnt die Lage sich auch um uns herum zu klären. Das ״Königreich" von Damaskus, dessen Regierung durch unstete und unzuverlässige■ Reden und noch weniger günstige Taten die Unruhen in Syrien und Nordgaliläa berbeigeführt und indirekt zur Ursache so vieler Massaker in jenen Gegenden wurde, hat nun ausgespielt, die Ruhe kehrt auch in Syrien allmählich wieder ein, und die Lage beginnt sich ■aiujh dort zu stabilisieren. Dies wird auf die Besprechungen bctreffend die (nenzfestsetzung sicher von einigem Einfluß seiu. Und die Hoffnung ist nicht unbegründet, daß die Not und leiden der letzten Monate für die Palastinenser nur der letzte Akt einer Tragödie waren, die mm für immer zu Ende gegangen zu sein scheint. j Doch jsihcn Jüdisches Bibliothekswesen im Lande Israel Die Vorbedingung der jüdischen Universität, wie jeder Kulturarbeit in Erez-Israel überhaupt, ist das Voriiaiidensein der wissenschaftlichen und 1 i t e - rarisctico Bibliothek. Diese׳ untf die Schaffung von Bibliotheken am Technikum, für die Landwirtschaftliehe Versuchsstation, für Bezalel und andere Institute sowie für die verscliiedemen wichtigen Orte des Landes wir« jetzt vorbereitet. Aber dazu bedarf die Stelle, die damit betraut ist, der denkbar größten Unter- Stützung seitens aller Gesinnungsgenossen. Jeder aber kann mit!!elfen. Fiter sollen heute nur einige kleine Fingerzeige gegeben werden, in welcher Weise jeder einzeln!‘ zu dem großen Baue beitragen kann. Vor allem muh endlich einmal ein großer Bibi io-!theksfonds geschaffen werden, der aus freiwilli- * gen Beiträgen gegeben werden muß, da der Keren lUj-Jessod ausschließlich zum materiellen Aufbau des Gide* bestimmt ist Es gilt daher in jedem Orte und '1Meder Ortsgruppe eine Samntclstdlc zu schaffen. i1׳es^ Komitee soll in erster Linie Gelder sammeln, 11111 der Bibliotheksieitiwg die Möglichkeit zu gebe», •*vdtttiatisch die Bücher zu erwerben, die notwendig yntl, wenn die ÜibÜotliek überhaupt arbeiten soll. Es R־«t dazu bisher alles und jedes. Außerdem soll die ''arimjabtclle sich bemühen, Bücher zu sammeln, vor äilem aucli darauf ihr Augenmerk richten, daß sie ganze Priva tbibliotheken der HauptsanunelucSe fliTcs Landes oder in Berlin zuführt. Häufig wird G^ sich darum handeln, daß solclie PrivatbMotlreken k'e.Äuit wenden!missen Dann muß sk* örtliche Freunde ''«■anlasse», die Mittel aufzubringvn, um die Sarnni- *u1» 3״ kaufen und jedenfalls die Hauptsam mel ־ 7«De auf die vor der Auflösung oder dem Verkaufe "taiende Privatsanurtlwng in jedem Falle aufmerksam zu machen. Vor allem sollte jeder, der ״uns IVivafblMiatliek, ob groB, ob klein, besitzt recht- 'w% letztwiBig dafür sargen, dab »ad» seinem Ableben vcuia Bücher seinem Namen aa den geweihten Stellen lJvrSfi*en>s''ew’^e Dauer verleihen. Wer van einer Privat- “®unthek wein, die dem Besitzer allenfalls eatbchr- *® *bor doch lieb ist, sollte dafür sorge», dab er dieser ״׳■» ') I -־1?< f 4 *ix'«. ־׳־«'׳׳/ 1 Oftroi tXrUaer Oonlilltdi« Ücrclnlsur.g, ßerlln C. I*. Scj«!e»tr. 3■ Telefon s Zentrum 3314/15. * Poitjehcc’-Stonta Ho. 12003, DcrUn HW. 7, llcliraiicfj« Lcactiull« da Ka!lur<!ejen»i• der li. Z. V. Droconerilr. 22 (Hof). Geöknel 15-Uth von 10—1 und voa 4—10 UW, Fall alle hebrJItdien Zellungen und MoneliheÖe der Wett tlejen au». — Auikunflulelle für tiebrflKhe Angelegenheiten. — Hcbr6»*e Dhrerrermtttlung. - TteKpunkl oller Freunde der hebr6»ch«n Sprach«. — VcrblUI|!lev hebr6l»d»er Böchervcrkout — Eintritt frei. Aditunät ' *ז*“״)*י Die »ellrSfie m B. I. V. für da» 5. Quartal Und f*lllg. Jede» Kllglled erhalt «Ine Zahtangtouiforderung. Wir blllen die Mitglied«•, naa> trhall dieser Aufforderung »oforl Ihren fälligen Bellrag »u «ahlen. La»»en »1« »Id! nlÄt etil mahnen. Jede Mahnung koslel unnötig Zell und Geld, Donnentag, den 26. Augu»l esbend« # Uhr Gruppe Oll, Zwanglote• Zuiammenscln In der Brauerei Pfefferberg. A«Jre«ea-Verln1l*run1!e11l Alle Mllglleder der D. Z. V. werden gebelen. von Jeder V«r6nderung Ihrer Adrette dem Büro »olorl Mlllellung »u machen. Sonnabend, den 23. Auflui» , , , * , *Äif.ndi %V* Uhr H«po5! Haza'ir, Gormanmhr. 29 (Agudli Aailia) Vortrag: Chawcrah A»eh er. Thema: Die hautwlrltiiiaflllcdien Aufgaben der Chalnieith, Mllijlleder der B. Z. VI Zahl! tofort Euren Schekel fOr die Jahre 5679 und 56RO *• M.6.— auf da» Pathehedkkonlo: Kastenverwallung der B Z.V. Hr. 12006 ein. Quittung erhÄII Jeder »ugetandl. Jeder Zlonltl Itl verpütchle». den Schekel tu be- »ahlen. Er Itl Im MltgUedibellrag nlrfil enthalte». Ertparen Sie un» »nnötige Mahnungen. Dlentlag. den 16. Sepltmher ' obend» S Uhr Gruppe Weil fm ZahnSntehau», BOIowtfr. 10S/104. Ordentliche Gcneralveriaimnlunö. » Togesordnung: Bcrldrt de» Vm»1ande». Bericht der Konenrevltaren. Erteilung der Dediarge. Wahl de» neuen Vontande». Wahl der Kotienrevltoren. AnltSgt. Liebe durch Uelvcrführuiif; seiner!Sucher in die Jerusalemer Natianalbihlioihck Ausdruck verleiht. Eine ganz •wichtige Institution ist die der Ehren- Pflichtexemplare. Sie. ersetzt in freier Weise jenes Gesetz, durch das sich europäische Kulturstanten die׳ Dauer des literarischen Besitzes des Gesamtvolkes gewährleistcn. Ikutach muh jedes Buch und jede Druckschritt in mindestens zwei tadellosen Exemplaren an die Staats- und jeweilige Universitäts-Bibliothek unciitgeltlich geliefert werden. Nur diesem Gesetze haben wir es zu verdanken, daß hunderttausend(.׳ von Schriften erhalten gehlieben sind, die sonst vollständig verschollen wären. Jeder jüdische Verleger, Buchdrucker und Schriftsteiler, jeder Verein und jede Gesellschaft sollte von jeder Publikation, ganz gleich welchen Charakters und welchen Umfanges, in welcher Sprache und ans welchem Fache, mindestens zwei Ehrenpflichtexeniplare für die National- und Universitäts-Bibliothek ln Jerusalem cinsenden. Soweit sie nicht direkt nach Jerusalem an die Zionist Commission für die Bibliotheken eingesnndt werden, sind sie an die Hauptsanunelstelle d e s L. a n.d e s, für Deutschland also an Prot. Dr. Heinrich Loewe, Berlin NW. 52, Flcmmingstraße 12, zu senden. Man achte darauf, daß die Exemplare auf gutem, haltbaren, möglichst holzfreiem Papier gedruckt sind. Alle Drucksachen, die irgendwie in Beziehung zum Judentum« stellen, sollte man Jedenfalls ebenso der iiebrüischcn Universiiiits-iBibliotlieK wie der jüdischen Natkmal-'BibUotlu'k zu Jerusalem ein verleiben. Von jedem periodischen itml (ielegenheitsdruekwerke aut dem Gebiete des Judeottuns (Vereinsstatuten, Gemeindestatuten, Vereinsliedern, Synagogen-Einweiiiungsschrifteii, Flugblättern, Zeitschriften, Protokollen, Jahresberichten usw. usw.) sin« je zwei Exeniplare ab zu führen. Und noch eines: Nur saubere Bücher und gut erhaltene Exemplare schicken, mögliehst in gutem Einbande. Dciui die Bibliothek ist kein Reinigiuigsinstitut, keine Rumpelkammer und auch keine Brock ensa in ml 1 mg. Zit jeder Auskunft steht zur Verfügung die H a ü p ts a m m e 1 s t e i / e־ i n Berlin, unter der Leitung von Prof, Dr. Heinrich Loewe, Berlin NW. 52, F 1 e m m i 11 g s t t a ß e 12. Die hebräische Sprache im öffentlichen Leben Der Wand Hastnani wandte sich in einem Mcmorant um an Sir Herbert Samuel uiitf verlangte die Einführung der hebräischen Sprache in allen Acintcrn der Landes- Verwaltung. Die Anerkennung der hebräischen Sprache als eine der offiziellen Sprachen des Landes, ist nur ein unmittelbares' Ergebnis der Verkündigung des Jewish National Home in Palästina. .Die Forderungen bezüglich der hebräischen Sprache sind in folgenden Punkten ausgefiihrt: 1. ln allen Ankündigungen, Verordnungen und Nachrichten, in welchen sich die Regierung an die Bevölkerung wendet, benützt sie die beiden Landessprachen. 2. Geld und Marken in den verschiedenen Arten, welche die palästinensische Regierung herausgeben wird, führen die nötigen Inschriften in beiden Sprachen. 3. Der jüdische Bewohner kann sich an alle Aemter der Regierung mündlich oder schriftlich in hebräischer Sprache wenden und 9011. seinen Bescheid in hebräischer Sprache erhalten. 4. Bis zu dem Zeitpunkt, wo es an allen Gerichtshöfen eine genügende ZaiU von Richtern geben wird, die Hebräisch können, so daß alle. Prozesse zwischen Juden ausschließlich in hebräischer Sprache geführt werden können, soll die hebräische Sprache, als offizielle Sprache anerkannt werden, die jeder Jude nach Wunsch benützen kann, tüe Prozcßleitung wird daher Zeugnisse und (mündliche Mitteilungen in hebräischer Sprache anneiunen müssen und es niuß für ihre Uebersetmng durch einen beeideten Gcrichtsdolmetscher gesorgt werden. Das Notariat muß ebenfalls Zeugnisse und Mitteilungen in hebräischer Spracht* amietencn. 5. Gendarmerie. — ln Bezirken mit gemischter Bevölkerung müssen jüdische Beamte der Gendarmerie und Polizisten in genügender Zahl vorhanden sein, damit die Bewohner sich mit ihnen irt hebräischer Sprache verständigen können. Alle Befehle, welche die zentrale Leitung der Gendarmerie herausgibt, müssen auch in hebräischer Sprache abgeialtt sein, damit die jüdischen Polizisten sie verstehen können und auch die Rapporte der jüdischen Gendarmen müssen Hebräisch sein. 6. Post und Telegraph. -.Man muß berücksichtigen, daß die Juden dieses Institut in viel höherem Maße benützen, als ihr prozentuales Verhältnis zur aligimeinen Bevölkenuigs/altl beträgt. De Post bezieht iiire Einnahmen zum großen Teil von den jüdischen Kunden. Dieser Tatsache haben schon die Postämter zur Zeit der Türken Rechnung getragen und heute muß in diesem Institut eine genügende Zahl jüdischer Beamten angestellt werden, damit die jüdischen Interessenten, die mit der Post in Berührung kommen (Briefsendling, Briefempfang, Paketsendung, Telegramme) ihre Geschäfte nur in hebräischer Sprache abwickcln können. Es muß aueii dem Tclegraphenamt die Möglichkeit gegeben werden, von der hebräischen Sprache in hebräischen Lettern Gebrauch zu machen. 7. Eisenbahnen. Die Bahnbenüt/ung'durch Inden ist eine sehr bedeutende, ln jeder Station soll der lüde von seiner Sprache Gebrauch ■machen können. Ke Kanenkontrolleure sollen beide Sprachen verstehen, Quithingen und Fahrkarten der Bahnen müssen beide Sprachen führen. Di< e Stationsschilder müssen in beiden Sprachen geschrieben sein. 8. Zollamt. In allen Zollämtern müssen die Drucksachen in beiden Sprachen abgefaßt sein. Die Zollbeamten müssen Hebräisch und Arabisch verstehen. d. Stadtverwaltung. In den Bezirken mit genüschter Bevölkerung müssen in der städtischen Vcrwalhing beide Sprachen sich in gleicher Weise Geltung verschaffen. Man muß die Möglichkeit bieten, bei Beratungen von beiden Sprachen Gebrauch zu machen, eben• so bet Verhandlungen zwischen dem Publikum und den städtischen Verwaltungsorganen. Aus der arabischen Presse - ig Suria Genubia schreibt am 21. Juli: 15״er Beschluß der Entente, unser Land unsern Feinden zu geben, hat uns gezwungen, uns zu erheben und um Hilfe zu rufen, wieeiner, der Gerechtigkeit sucht und zu seinem Recht kommen will, uin das zionistische Verhängnis abzuwenden und das fremde Element aus unser■» Lande zu entfernen. Wir haben Proteste erhoben und kein Mittel unversucht gelassen. Aber zu unserm Unglück haben wir nicht du Leute gefunden, die sich mit dieser Gerechtigkeit brüsten und den wahrhaften Frieden ausposaunen. Dese Leute habe״ auf unser Geschrei nicht geantwortet. Alles ist vorüber und wir dürfen uns nicht mit trügerischen Ffofüiungen trösten ... Volk des Islams! Fürchtet euch nicht vor dem, was euch die hebräischen und die bestochenen arabischen Blatter melden. Rüstet euch mit Geduld und besteht auf euren Forderungen, wenn die Völker des Abendlan des und die Zionisten euch heute euer Recht mit Gewalt rauben wollen. Wenn ihr den Wert eurer Heimat kennt «ml in euren Positionen verbleiben werdet, dann wird sich die Sachlage ändern und mit Allahs Hilfe werdet ihr die Sieger sein. . . Beachtenswert ist ein Artikel von Mohammed Chussin Abcd in der Zeitung ״Carmel" vom 20. Juli: .״Am 8. Juli, un! 4 Uhr nachmittags, ist für Pa- Ihstina ein neues Blatt in seiner Geschichte aufgerulh worden (Proklamation des High CommissiontTS in Haifa). Was vergangen ist, mag in der Vergangenheit niheii. Wir brauchen mit veralteten Dingen keine Zeit zu verlieren. Eine neue Epoche beginnt für uns. Neue Immigranten werden ins Land kommen und seinen Bewohnern den Platz eng machen. Wenn die Landessohne nicht mit derselben Waffe ausgerüstet sein wer- ".c"• wic li׳e Neuen, dann werden diese sie mit ihren -*n zertreten und sie werden im Kampf ums Dasein nicht bestehen können. Es ist ein natürliches Gesetz, rv ,v;r,.V'arla' ״,K* ‘Rr Schwache verschwindet. Die Waffen der neuen Einwanderer sind: J. ein starkes Band untereinander und vollkommene Einigkeit; 2. Verstand und Bildung; 3. Löhne für Handwerker und landwirtschaftliche Arbeiter." Der Verfasser des Artikels schlägt nun vor, sich nicht mit bloßen Worten, mit der Gründung von Parteien und Ansprachen zu begnügen, sondern eim* nationale Palastmapartei mit folgendem Programm zu begründen: a) Annäherung an England, Verbreitung der eng- . hschcn Sprache und ihrer Literatur. b) Begründung von Elementarschulen in jedem Dorf und Eröffnung von Mittelschulen in jeder Stadt. c) Begründung von landwirtschaftlichen Schulen in Nablus und Akko und von Handwerkerschulen in Haifa und Jaffa. d) Bpgründung einer Schule für Rechtswissenschaften, für Arzneikunde und für Handel in Jerusalem e) Ke Partei hat ihre Zentralbüros in Haifa und Nablus und eine Filiale in Jaffa. *״,.<}cr,,1־‘*Ie der stimmberechtigten Delegierten ist literarische Mitteilung Eine poalozionisttsche Tageszeitung in New York aKm. 2״?• August beginnt in New York eine neue große jüdische Tageszeitung, ״Jewish Daily Times» zu erscheinen. Das Blatt ist das Organ der amenkanischen Poale-Zton. An der Spitze der Redaktion steht der bekannte Schriftsteller und Dichter 1X1 vid l ms ki. Als Mitarbeiter sind eure große Reih!' hervorragemk'r publizistischer ׳und literarischer Kräfte trewornien. Ferner zählen zu den Mitarbeitern des Blattes auch viele Wortführer der internationalen sozialistischen Bewegung, in Berlin wimie ein europäisches Büro de] ״Jewish Daily Times“ erriditet, das unter der Lei tunt׳ des Schnftstdlers Leon Ch asa nowitsch steht, de! 318 europäischer Redakteur der Zeitung fungiert.

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