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Jüdische Rundschau · 1919-10-14 · Heft 72 (14.10.1919) · page 10

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIV (1919)
Issue
Heft 72 (14.10.1919)
Date
1919-10-14
Page
– (sequence 10)
Language
German
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I :■ I «ü I Ktf. f '.:i, Hf:; i'1 ■« i: 1 1 i> I' ר 8 Seite 570 JUED19CHE RUNDSCHAU ¥& 72 Gegründet 1859. Heinrich Loewy Gegründet 1859. Spezial-Etabl. für Bandagen etc. Bruchband ״Pressiovit“, bequemste Bandage, bei magerem Körper kein Druck, kein Abgleiten. Nabelbandagen u. Leibbinden eigener Konstruktion Geradehalter ״Partout“ D. R. P.. die beste Konstr. Gummistrfimpfe nach Maß, Suspensorien usw. Berlin NW., Dorotheen* tr. 77/78. Eigene Fabrikation 02ר Person!. 10-1, 3-6 Uhr. Wäsdierei ״Solide״ Berlin C. 2 Reue Friedridtstrafse 72 / Celeption: Horden 4316 wäscht blendend wei^e Wäsche ohne sdiarfe mittel (tieferung und Bbfielung durdi B 01 ett / Solide Preise Bekanntmachung‘ betreffend Repräsentanten •Wahlen. Die auf Grund des 5. Nachtrages rum revidierten Gemeindestatut im Laufe d. J. vareunehmenden Wahlen zur regelmässigen Ergänzung der Repräsentanten - Ver- Sammlung finden am Sonntag, den 23. November 1919 von vormittags 9 Uhr bis nachmittags 6 Uhr statt. "Wir geben hiervon mit dem Ersuchen Kenntnis, rechtzeitige gültige Wahlrorschläge einzureichen. Die bezlig- Sehen statutarischen Bestimmungen sind weiter unten angegeben. Die Bekanntmachung der einzelnen Stimmbezirke und Wahllokale erfolgt später. Auszug aus dem revidierten Gemeindestatut: § *1». Die Wahlvorschläge sind spätestens am 21. Tage vor dem Wahltage bei dem Gemeinderorstand einzureichen. Sie müssen von mindestens 60 Wahlberechtigten unterzeichnet sein, von welchen einer als für weitere Verhandlungen bevollmächtigter Vertreter, ein anderer als dessen Stellvertreter zu bezeichnen ist. Kein Wähler darf mehr als einen Wahlvorschlag unterschreiben. Hat er mehrere Wahlvorschläge unterschrieben, so ist seine Unterschrift auf allen Vorschlägen zu streichen. Der Gemeindevorstand hat den Vertretern der Vorschläge die Bescbaffuug anderer Unterschriften aufzugeben, soweit dies zur Erreichung der nach Abs. 2 erforderlichen 60 Unterschriften nötig ist. Die Wahlvorschläge dürfen höchstens 4 Namen mehr enthalten als Repräsentanten und Stellvertreter zu wählen sind. Die vorgeschlagenen Bewerber sind mit fortlaufenden Hummern zu bezeichnen. Von jedem Vorgeschlagenen ist die schriftliche Zustimmung zur Aufnahme in den Wahlvorschlag sowie die Erklärung beizufügen, dass er die Aufnahme in einen anderen Wahlvorschlag ablehne, Beweiber, die auf mehr als einem Wahlvorschlag stehen, werden auf sämtlichen Wahlvorschlägen gestrichen. Mehrere Wahlvorschläge können in der Weise miteinander verbunden werden, dass sie anderen Wahlvor- Schlägen gegenüber als ein einzelner Wahlvorschlag zu behandeln sind. Die Verbindung muss von den Unter- Zeichnern der betreffenden Wahlrorschläge oder ihren Vertretern übereinstimmend spätestens am 14. Tage vor dem Wahltage beim üemeindevorsiand schriftlich erklärt werden. Die Zurücknahme der Wahlvorschläge ist nach der •öffentlichen Bekanntmachung (§ 21b) nicht mehr zulässig. Verbundene Vorschläge können nur gemeinschaftlich zurückgenommen werden. 8 21b. Der Abgeordnete der Aufsichtsbehörde (§ 22) hat die rechtzeitig eingegangenen Wahlvorschläge zu prüfen und wegen der Beseitigung etwaiger Mängel mit den Beteiligten zu verhandeln. Im Zweifel entscheidet der Gemeinde• Vorstand Über die Zulassung der Wahlvorschläge. Die zugelassenen Wahlvorschläge sind spätestens eine ‘Woche vor der Wahl in geeigneten Blättern und durch Anschlag an geeigneten Stellen bekanntzumachen, sowie am Tage der Wabl in oder an den Wahllokalen anzuschlagen, i sic. Wird nur ein gültiger Wahlvorschlag eingereicht, der die nach § 21a zuläs-ige Höchstzahl von Bewerbern enthält, so gelten ohne Wahlbat dlung (§§ 23—29) von den Vorgeschlagenen in der Reihenfolge auf dem Wahlvorschlag so viele als gewählt, als Repräsentanten und Stell- Vertreter zu wählen sind. § 24. Das Stimmrecht wird in Person durch Uebergabe eines verdeckten Stimmzettels ausgettbt, den ein Wahl- Vorsteher sofort in eine Urne legt. Jeder Wähler hat sich auf Erfordern des Wahlausschusses Uber seine Person vor Abgabe des Stimmzettels auszuweisen. Die Stimmzettel müssen von weissem Papier sein, dürfen kein Kennzeichen tragen and sollen 9 : 12 cm gross sein. Der Stimmzettel muss den Namen des an erster Stelle stehenden Bewerbers eines öffentlich bekanntgegebenen Wahlvorschlages und kann auch die Namen weiterer Beweiber desselben Wahlvorschlages handschriftlich oder im Wege der Vervielfältigung angeben, er darf keinen Zusatz irgendwelcher Art enthalten. Stimmzettel, welche diesen Bestimmungen nicht entsprechen, sind ungültig. Die erfolgte Wahl ist in der Wählerliste zu vermerken; ebenso ist die Zurückweisung eines zur Wahl Erschienenen unter Angabe des Grundes in die Liste einzutragen. flMM»MHn11111H1111HnnKmM1n11 Berlin, den 3. Oktober 1919. Vorstand der jüdischen Gemeinde. Jeder Haushalt Jede Dame Jeder Friseur SCHUTZ-WAKKE benutzt die mit der goldenen Medaille prämiierte H ei^slaftdusche (Haartrocken-Apparat) der Ferna‘6■ Elektrlzltäts - Gesellschaft 99 ״Elegante vernickelte Frtedensausftlhrung, eine Zierde für Jeden Toilettentisch" Verkaufs-Zentrale der ״Ferna" narCnrtl. Kanstfin, Berlin HR.ZI, mt-M0abltB9 Telephon: Amt Moabit 1154 1i1!!!!1!(n1n1M1111111!1!111!11«1h Demnächst erscheint: Die Judenstadt von Lublin von MAJER BALABAN Mit Zeichnungen von KARL R. HENKER Lublin war ein halbes Jahrtausend lang ein Brennpunkt jüdischen Lebens. Die Darstellung seines Aufstiegs und Verfalls Ist ein überaus lebendiges Kapitel der jüdischen Kulturgeschichte und gibt dem, der Beziehung zu der Vergangenheit unseres Volkes sucht, eine Fülle von Anregung. 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Der Grundton ihres Wesens ist ihr Judentum, ein in Kämpfen errungener, zu seltener Harmonie gewordener Besitz. Voll tiefer Innerlichkeit dem Geiste des altüberlieferten Judentums hingegeben, nimmt sie auch lebendigen Anteil an dem frischen, neuen Leben der jungjüdischen Bewegung. In ihr verbinden sich, religiöses und nationales Judentum zu einer wesenhaften Einheit. Aus dem Inhalt: Gott und Welt Israels Sendung — Jüdische Jugend Aus unsern Tagen. o In vornehmer Geschenkausg-abe Preis gebd. M, 6,- Za beziehen durdi jede Budihandlang. Jüdischer Verlag, Berlin W. 15, Sächsische Straße 8. 3cft drutbe>«!fot ' müdem. mm K Chemische Fabrik Rosen Berg 6C® Karlsruhe; r Bai■ Elrsflnnk kostet samt Zubehör nur Mk. 19.50 BSragrapii gege״ Nachnahme. Der Esragraph liefert schnell hundert scharfe Abzüge. Der Esragraph hat fast unbegrenzte Dauer. Der Esragraph ist der einfachste VenrielflUÜger. Generalvertretung soll vergeben werden. Chemische Fabrik Rosenberg & Co., Karlsruhe I. B. 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Wichtigste In- 1'ormo.tionsschriit. 6.— M. ״Der Jude.“ Kino Monatsschrift. iiorausg. Martin Mutier. III. Jahrgang, komplett, geh. 25.— M. Von den beiden früher erschienen Jahrgängen sind noeii einige Exemplare znm Preise von je 25.— M. lieferbar. Dr. Ignaz Zollachan: Iteviuion des jiidisehen Nationalismus. Scharfe Kritik an dem praktischen Programm u. an der theoretischen Begründung des N. Brosen. 7.— M., geh. 10.— M. Prof. Hermann Guthe; Bibetatla*. 20 Hauptkarten u. 28 Nebenkarten. Mit einem Verzeichnis der alten und neuen Namen. Geb. 16.— M. Martin Daher: Der heilig-e Weg. Ein Wort an die Juden und an die Völker. Geb. 5.— M. ״Autoenmnzipation.•‘ Mahnruf an seine Staminesgenossen von einem russischem! uden(Piasker). Brosch. 1.— M. ״Mach von den polnistehen •Juden.-‘ Herausgeber S. J. Agnon und Aliron Eliasberg. Beliebtes Geschonkbuch. Enthält Erzählungen, Legendm, Sprichwörter, Anekdoten usw. Kart. 4.— M., Pappband 5.50 M. Itc-et Leet. 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Ntimmei Jug« Die po-li iittfd mit der bereitenden ne Ionen all« unserer Leil von so ents unserer Bev die Fragen bisher viellf die sie son< rend des Kr zionistischer brachen w« hang mein genügen, w die von der Politik über zeugt sein I der ganzen nicht ganz gekehrt. Ab Umrissen e halb Ides 2 Eindruck is In allt tiistisdie G1 daß der n; Volkes an Die neue zt ehemaligen reich eben: zeigt übera Menschen, der Seele, dem! innige die Chalus wegung ne Kaufleute, sind, bei d Cjaluth zu Händte!Art Jugend ist liihl erfülll ein jüdisef menschlich über die B oder durch modernen angeregt Kreise sir beseelt, ei Palästina; meinsdiaift le|nigen u noch eines unserer ( T atsadie, kau!und i gleichen I Die Zioni mit der Gl< mit ihrer I müssen, von den werden, d zu werde das empfi Fleisch d« warmen die Uns aistische Jugend i diese Ju wird, w eines T Hand 1 stolzes organls; augenbl jaihung die Or in sich Setzte p einig <

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