Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIII (1918)
- Issue
- Heft 21 (24.5.1918)
- Date
- 1918-05-24
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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s Seitf162 ־ )1! EDI :יCH E IJ TJ ü: :■! /»1; Nr. 21 notleidenden jüdischen Bevölkerung »n Ga'iläa und Sa• nuiri'j iiirI forderte zu sofortiger i lilielcistung aui. Rabbiner Dr. W i 11 k 1 e r richtete ebenfalls eint■״ warmen Apell au die Anwesenden. Auf Vorschlag des 1 lilhjkomitces beschloß die Vorsnimulimg die Durehii'.lmmg einer Spc/ialsainmlung für Palästina. laue am gleichen Abend unter den Anwesenden ein;;eleiteic Sammlung ergab 15 0UI) Kronen. Holland (Eine tn i s r a c h i s t i s c 11 c Korrespondenz) In iiollami, wo sich die Misrnclii-Bcwcgung im Laufe der letzten Jahre außerordentlich gut entwickelt hat, ist ein Korrespondenz-Büro für iiiisrachKtsrlie Zwecke eingerichtet worden unter dem Titel ״Alge- 111 een Mizrachie Corrtspondenz Gönnte‘, Sitz. Amsterdam, Anistel 109. Vorsitzender des Komitees ist 1101־1־ Rabbiner C o pe 11 h a g c n , Sekretär; Herr L de Bär, Beisitzender: Herr E. Asse 11er. England (D c r M a 11 a g c r d c r Jüdischen KoloniaLbanlc g c s t o r b c n) Der langjährige Manager der Jüdischen Kolonialbank in London, Herr 1 Inodor Hirsch, der seit In Jahren das Hauptbüro der Bank geleitet hat, ist nach längerer Krankheit im Alter von 59 Jahren am 8. März in London verschieden. Herr Hirsch war sowohl in geschäftlichen Kreisen, wie in der zionistischen Ocffenthehkeit Itodiangeschcn. L>ie Verwaltung des Jewish Colonial Fruit und mit ihr die Zionistische Organisation werdenn ilun ein ehrendes Andenken bewahren. (Zionistische Versammlung■ in Glasgow.) Eine wichtige zionistische Versammlung fand am 21. März in U I a sgo w statt. S.rMark Sykes, Mitglied des Unterhauses, und He r N. S o k o i o w liic.tcn Anspradien. Unter den Zuhörern befanden sich die hervorragendsien scliofti -,ehe« Fersömiciikeiten, Regierungsbcamte, Publizisten etc. ri.-H.ib r.Samuel s ndtc ein I 'cgrüfTings c' r ib n worin er betonte, daß die jüdisene ä.cdlung Palästinas auf das sorgfältigste aucii die Interessen der r.iclitjüdisehen Gemeinschaften au den Hei.igcn Stätten respektieren werde. Die gesamte Ocffentlichkeit zeigte sich auficrordentlieh interessiert für diese Veranstaltung, Die Presse brachte ausführliche Berichte. I S. Wilkomi sch | Er war einer unserer begabtesten Lehrer Palästinas. Zwei Jahrzehnte seines be ten Lebens hat er mit Liebe und Hingebung unserer Jugend gewidmet. Jetzt hat ihn der Tod uns entrissen gerade zu einer Zeit, . da seine Arbeit inmitten einer hart geprüften Bevölkerung so nötig war und da neue Aufgaben seine Kenntnisse und Erfahrungen in Anspruch nehmen sollten. Er kam nach Palästina etwa vor 20 Jahren mit einem Diplom des jüdischen Lehrerseminars in Wilna und mit der Erfahrung eines praktizierenden Lehrers, Er begann seine Tätigkeit in Palästina als Leiter der Schule in Re cliobot 11. Als Lehrer wollte er die Kinder an Wissen bereichern, gewiß wollte er sie auch zu einer sittlichen Höhe emporheben und sclbstvcrstündlich suchte er ihnen Liebe zum Judentum und zu Palästina einzuflößen. Er überzeugte sich aber bald, daß diese allgemeinen Ziele für die palästinen- Bische Erziehung nicht ausreiclicn. Er sah bald ein, daß die wichtigste Aufgabe unserer Schule darin zu bestehen hat, unserer jungen Generation den Ucbcrgang von Städtern zu Landwirten zu ermöglichen. Er sah die Judeiikolonie mit ihren Mängeln. Da sollte, meinte er, die Schule cinscizen, um Wandlung zu schaffen. Sie sollte int Kinde Liebe zum Acker, zum Baume, zum Vidi erzeugen, Interesse für das Leben im Dorfe und seine Arbeiten wecken. An unseren Kolonicsdmlcn waren aber Lehrer, die nur die Slniit kannten, denen die ganze ländliche Umgebung fremd war und die daher mit den Kindern nur von Europa und von Büchern sprechen konnten. Was Wunder, wenn auch die Schule in der Kolonie in keinerlei Zusainmeiihang mit dem Dorfjcben stand; was Wunder, wenn die Jugend, ihrer Umgebung entfremdet, von den Städten und von Europa schwärmte und wenn viele von ihnen bei der erstbesten Gelegenheit die Kolonie verließen 1 Vernünftige Lehrer sahen das Ucbel und predigten in der Schule von Liebe zur Natur und zur Arbeit. Aber Wilkomitsch war ein zu moderner Lehrer, tun nicht zu verstehen, daß mail hier wie überall mit Worten allein das Erwünschte nicht erreichen kann, Auch liier mußte die Anscliauungsmetiiode angewandt werden, und der Schüler mußte durch Betätigung zur Arbeit erzogen werden. Wie sollte aber der Lehrer der Städter — das machen? Der Lehrer, sa״te Wilkomitsch, muß selbst Verständnis und Einsieht in die Arbeit haben, zu der er seine Zöglinge erziehen will. Wilkomitsch ging deshalb nach Lausaune, mn dort Landwirtschaft zu studieren. Er wollte kein Agronom werden, sondern Lehrer im Dorfe bleiben, um mit den nötigen Kenntnissen die Schüler in die landwirtschaft'ichcn Arbeiten cinfüiren zu können, Er kehrte nach 2 Jahren nach Palästina zurück und seine neue Tätigkeit begann dann in Rose h- Pi na. Wilkomitsch richtete einen Gemüsegarten an der Sdiiiie ein, den die Kinder zu pflegen hatten. Die Arbeit sollte ernst und sorgfältig betrieben werden. Unter dem Einflüsse von Wilkomitsch sind nachher in allen Knloaicschuten Gemüsegärten eingeführt worden. Ab^r während in den meisten Schulgärten die Arbeit mir zum Vergnügen und zur Zerstreuung diente, war sie in' Rorcii i’ina kein Spielzeug, sondern eine ernste Beschäftigung, jeder Schüler hatte seinen Teil im Garieu zu besorgen und da;; Gemüse wurde von tlou Kindern selbst veikauft, in Icl/.ier Zill hatte Will«)• miisch auch Bamnpflaiizuiigeii in seinem Schulgarten «iugetührt. Der Gallen war eine wichtige Reform. Es war «brr nicht die einzige. Der ganze Aindianuigaaiuterridit war dem Dorfe, seinem Lehen,!;einen Interessen angejiaßt, Der naturwissenschaftliche Unterricht wurde oft im Freien abgchalten, damit die Kinder da:, Leben der Pflanze, des Haustieres am; eigener Anschauung keilneu lernen. Alles lief auf das Ziel hinaus, das Kolo nistenkind zu einem vernünltigcn Bauern zu erziehen. Der Schüler sollte auch zur Mitarbeit an der Wirtschaft seiner Eltern früh aiigdsc'.tcn werden. Während der Saisonarbeiten im Leide und im Garten wurden die crvvacl1ser.cn Kinder vom Schulbesuch befreit, um sich an diesen Arbeiten zu beteiligen, eine segensreiche Einrichtung, die leider allzuseUen in unseren Schulen zur Durcltüilinmg kam. Wilkomiisch sorgte auch für die reifere Jugend, die die Schule schon verlassen halle. Er veranstaltete ihr sie Vorlesungen, die sowohl ihr allgemeines Wissen als auch ihre landwirtschaftliche Ausbildung erweitern sollte 1. AußerVorlts.ngen über 1 nlwirtsc aftli h-• Che-!nie und Botanik wurden auch Referate über Geschichte und Literatur gehalten. Die Schule in Rosch-Pina galt als Musicrscliule, Jeder Lehrer hielt cs für seihe Pflicht, sie wenigstens einmal besucht zu haben, um die dort angewandten Methoden kennen zu lernen und bei sieh cinzuführcn. Ais Pädagoge batte Wilkomitsch ein großes Arbcitsfehl Er war von der j. C. A. dicht nur als Leiter der Schule in Rosch-Pina Ix;rufen, sondern, auch als Leiter der Schulen in allen obergaliläisclicn Kolo- 11 ie n. Von der Lehrerorganisation war er beauftragt, die Aufsicht über die hebräischen Schufen in Safcd zu führen. Ucbcrallei׳,clite er der Schule schöpferische Kraft im Leben zu sichern. Er verstand die Leistungeu der Lehrer, die unter seiner Leitung arbeiteten, zu erhöhen, ihre Begeisterung zu wecken, ihre Fälligkeilen zu entfalten. Sie waren stolz und froh, unter seiner Führung zu arbeiten, obwohl sie manchmal auch seine strenge Hand zu spüren hatten, Wilkomitsch beschränkte sich nicht auf seine Tätigkeit in Galiläa. Er hatte einen regen sozialen Geist. Er war einer der Begründer der Lehrcrorganisaiion und nahm einen großen Anteil an ihren Arbeiten. Er leitete fast immer die allgemeinen Versammlungen der Organisation. Er bat auch einige Lehrbücher für die F.le me!11 a rs chu 1 en verbreitet. Seine G eom «• trie sollte vor kurzem erscheinen. AI» Persönlichkeit übte er einen großen Einfluß aus. in gewissem Grade haben wir es ihm zu verdanken, daß die J, C. A,, die gar keine Beziehungen zum nationalen Judentum hatte, die vollständige Hebraisierung ihrer Schulen in Palästina durcliführie. Die Erfolge der Arbeit des Verstorbenen blieben nicht aus. Die Umwandlung der Städter in wahre Kolonisteu begann sieb bemerkbar zu machen. Die Erzichtmg trug sehr viel dazu bei. Natürlich ging die moralische Gesundung und der schwierige Prozeß dieses Wandels nicht so schnell, wie man es hätte wünschen müssen. Das Leben brachte manchmal auch bittere Enttäuschungen, aber der Einfluß des Guten wurde immer größer. Das fühlte Wilkomitsch und daher konnte er immer neuen Ansporn und neue Kräfte für seine Arbeit finden. Als Lehrer war er Künstler und als solcher konnte er nur einen Teil seines Könnens seinen Sdiülernn übergeben; der ,große Reichtum seiner Seele und seine! Fälligkeiten ist mit ihm, der noch in der Blüte seiner Kräfte slaml, ins Grab gesunken. . Seine Arbeit brachte dem Lande Segen, möge sein Andenken gesegnet sein! j, L, Bücliscnleerung des Jüdischen Neiiondfonds Die diesmalige Chemnitzer Büchsenkerung ergab, wie der heutige Nationalfoiids-Ausweis zeigt, diesmal einen Ertrag von durchaehulltiidi 15,60 MIc, für die Büchse, und /.war enthielten 4 Büchsen mehr el-.t 20.■ Mk., 1 Büchse über 00.— Mk, und 3 llllc*;.*un jo Uber 2JO.— Mk. Diene!) bl.licr in Deutschland nicht erreichte recht criretiliche Ergebnis wird hoffentlich unsere Frcnmlc zur Nacheiferung anregcii. Wenn der durchschnittliche halbjährliche Ertrag mich nur 10.— Mk. für die Hüclmc ergibt — diu* .Summe, die jeder Ein- /.eine bei einigem guten Willen leicht erzielen kann — so würde damit die jährliche Ocramtcfiinahjne den Nationalfomls um über bi) 000.— Mk. wachsen, selbst wenn mau nur die augenblicklich aufger,teilten Büchsei! berücksichtigt. Der Chemnitzer Erfolg zeigt aber auch, wie außerordentlich wichtig die Aufstellung neuer Büchsen ist und wieviel sieh hier bei dem grollen Interesse aller jüdischen Kreise an Palästina erreichen läßt. Erforderlich dazu bleibt vor allem die rcgclmäß i g c Durchführung der Leerung, und wir bitten daher alle Vertrauensleute, die noch im Rückstand sind, uni deren umgchciuie Beendigung, Wir hoffen such, daß sic noch mehr als früher für die Ncuaufoiellung von Büchsen sorgen werden. Die Biiehsc ist nach wie vor unser wichtigstes und popurlärste's SsmmdmiUti, und er, muß zu ׳ erreichen sein, daß in Deutschland niefit nur, wie augenblicklich 1Ü0C0, sondern 1G0 600 Bücbccn aufstellt werden. Hierzu kann jeder un0e'rer Freu 11• de beitragen, wenn er uns nur alle ihm bekannten Adressen derer!׳istteilt, die noch keine Naliona! orulbüäisc bo- ' sitzen, Jeder sorge für Aufstellung vui» N itioiiai.onds■ büchsen! Jüdischer N a t i o n a I f o n d, Zentrale für Deutschland. Vom Jüdischen Nalionaüond Die Liukfinfte des Jüdischen NiLoaalfoml i״, April d. j. ergaben i11-:ge׳;a:11t Frs. 1218.0, und verteilen sich wie folgt: Oesterreich K 76•17/, Deulsch* lau!! M. 15 065, Nord-Amerika $ 28,7, Südslav. Linder i< M 219, England £ 201.3.7, Polen un:l Litauen; ״derreich, lies. Gebiet K 7532, «Rutsches bes. Gebiet M. 2095, Holland Fl. 2051,, Schweiz Frs. 2179, B״lgarien l.cva 3317, Australien £ 95 182, Frankreich Frs. 2020, Seinveden K. 747, Rumänien Lei 144,1, China $ 93. Die Jüdische Kultus g e in c i 1! d c in M ä 11 r. Os trau hat sich bereit erklärt, dem jüdischen Nationalfond für Sicdlurgszwccke in Palästina den Betrag von K 50()00 in der Weise zur Vertilgung zu :;teilen, daß sie 10 Jahre hindurch alij,1111 lieh K 3 Hl an den Judisehen Nationalfond abiiihren wird. Diene Summe soll, su weit sie nicht durch Spenden Ihuiii Aidiuf zur Thora und eventuell Sammlungen seitens der Kultusgemeinde aufgebracht wird, aus den Kultussteuerciugängen unter dem Titel von Subventionen gedeckt werden. — Der Beschluß der jüdischen Kultusgcmeinde in Mähr. Ostrau ist die Folge eines Ansuchens, das die österreichische SammefstelL* des jüd sihen Nationalfond an sämtliche Kultusgenu inden, Rabbiner und Kuituspräsidenten zwecks Unterstützung der ״Nach!,111־■'- Aktion gerichtet hat, wobei jede Gemeinde aufgefordert wurde, nn kurzer Zeit wenigstens einen Baustein, d. 1. K 5000, welche dem durchschnittlichen Boden bedarf einer jüdischen Familie in Palästina entsprechen, zusarnincnzubringcn. — Auch andere Kuhusgenui ulen, insbesondere in Mähren, haben bereits die Gesuche des jüdi chcn Nationalfomls mit kleineren Subventionen beantwortet. Das Beisp c! von Mähr. Os.rau i t deshalb bezeichnend, weil der gefaßte Beschl dl d e paiä״ stinalrcundliclic Stimmung ausdrückt, weh he heute ucte jüdische Kreise auch aiißeihalb der zionistischen Bewegung durchdrungen hat. Ls ist wohl die Erwartung berechtigt, daß dem' Beispiel dieser Gemeinde bald andere Städte folgen werden und dadurch der Jüciis.he Nationalfond in der Lage sein wird, sein Sicdäsngs- Programm möglichst bald zu verwirklichen. Unlängst ist dem Hauptbüro des Jüdischen NationaP fonds nach längerer Unterbrechung eine Koricspondenz aus Saloniki zugegangen, in der cs u. a. wie folgt heißt: ״Unsere Vereine, die seit dem Brande von» 18. August beinahe nicht mehr existierten, beginnen sich zu reorganisieren. Wir werden bald ein gemeinsames Lokal haben, und wir hoffen, die Arbeit zugunsten des Nationalfonds wieder aufzuneliinen, d r, wie Sic wissen, vor der Katastrophe, die drei Viertel unserer Stamnicsgcnosscu dem Elend ausgwliefut hat, (inen so viel versprechenden Aufschwung genommen hatte. Natürlich können wir nicht ebenso reichlicli wie in der Vergangenheit zum Jüdischen Nationalfond beP steuern, aber jedenfalls werden wir es uns zur Ehren- ' ptücht machen, nicht darauf zu verzichten, daß Saloniki jeden Monat in der Reihe der Länder figuriert, die au dem Wachstum unseres Volksschatzes beteiligt sind.“ Es ist erhebend, daß in ähnlicher Weise die luden aller Länder, auch in den am meisten vom Kriege heim,gesuchten Gebieten und unter den schwierigsten Verhältnissen, unermüdlich für die Mehrung des- Jüdisehen Volksschatzes Sorge tragen. Es wäre zu wünsehen, daß auch die wohlhabenden Kreise immer mehr entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zum Jüdischen Nationalfond beisteuern. Der auf dem Felde gefallene Assessor Erich Rothenberg, B'.eichcrode, h!t als letz.cn W.len dem Jüdischen Nationalfond e.n Legat von 2000 Marx hinter• lassen. Mitteilungen des K J. V. Le Cateau: Oberarzt l>r. Tschcrniak, Rue A\.,rächal Mortier 42, St. Eticnnc: Die in der Naiie l>c• bildlichen Ihmdcnbnider wollen sch bei Hermann Phi• iippsthal melden (Ad1׳c*se Präsidium.) Condecourt bei Scclin: San.-Sod.it Auerbach, Ar.n.cLldaz.rrtt bittet um Besuch von Bundesbrüdern. Ja ros! au: Tobias Salomon (Adresse Präsid.tiin). Sedan: Stabsarzt Dr. Albert Goldberg, place de chateau 6. Reval: Die dortige Adresse von Bor. Salti Hirsch ist bei Rubin, Lchmsir. 17, zu erfragen. Charit׳ vi II t Nächste Zusammenkunft, Sonntag, den 2. Juni, Unteroffizier- Heim, rue de pciit Im,19 ל. Zahnarzt Läufer, rue Clement 21, Zahnstation (Telefon). Vouzicrs: Gefreiter L. Mayer (Adresse Präsidium). Lazarett C o u v i n Belgien: Durchreisende Bunde b üder melden sich bei Piindesbruder Locker (Adress•■ Präs dium). Gesinuuugsgeuos.eti sind zu Vera»» altungen von K. J. V.-erii im Fehle eingeladeii. Adresie des Präsidium»! Berlin W. 15, Säclwiseliesiraile 8. Nachrichten Berlin. Unser Gesinnungsgenosse Dr. Felix A. T11 c i 111 abe r - Berlin hat das Eiserne Kreuz I. KI. erhalten Unsere Gcsinnungsgcno.sen Leopold Lach mann- Königsberg 1. Pr., Eduard Rot holz (Jüdischer Turnverein Posen), und Julius Simon• Wiesbaden, haben das Eiserne Kreuz II. Kl״ Arthur K a u f f in a n n -Zürich (K. J. V.) das Ritterkreuz II. Kl. m. Schw. des Orden* vom Zubringer Löwen erhalten. Unsere Gesinnung geno sen Job. Jutiusburger- Breslau ,(K. J. V.), Otto Kahn• Spe) er Rh. (K. J. V.), Fritz S c 11 ö 11!1 c i in e r ■ Berlin (Rudcrkl.:b Ivria) und Robert Ncubcrgcr (H.-C, Halbcrstaat) wurden zum Leutnant befördert. Konrai Silberstein wurde verwundet, Ur.sc;e Ge i njrg g no sen Ja’;. G 0J J chmidt- Hamburg (K. J. V.)t ״ans Salomon-Körlin Pom. (K.