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Jüdische Rundschau · 1917-08-10 · Heft 33 (10.8.1917) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXII (1917)
Issue
Heft 33 (10.8.1917)
Date
1917-08-10
Page
– (sequence 7)
Language
German
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׳£. rzmmanr ף Nr. 33 JUEDISCH E RUNDSCHAU Seite 275 I 3 r fi. ׳ j;7,, .t b 10 <>, - 27,<׳. T'.'t 8..!2 8,1.2 0,- 3,00 0,09 3,111 0,- 4,25 0,- 0,30 0,- 0,- 0!~ 2,05 1,3S 0,80 7,50 0,30 0,- 0,- 8,20 0,03 fi,10 0,- 0,45 8,0,5 0,03 5,- 2,03 3.88 0- 9,80 ״,0 6,02 .0 ■ י־,7 < ־,6 Ih - r 2.88 2.50 '1,02 6.50 7,- 1,91' Ü.51 ft,6! ״,* 0,20 <V 6,H- 7,80• ״2,6 1,02 0r- 0,70 0,01 0,8 7 K1׳n, 1111<י lilz, )in»! 8r»l, *<■». «in! iu: ben, in 0 Ir.fl.j di «ן!־ BI»־ Itcn Am 11; l«' el»t |cn •ehwifverloren gegangen; den״ die Inhnbcr würden ja bei rechtzeitig erfolgter Leerung die Büchse das 'nächste Mal mit neuen Spenden bedenken, Aber nicht mir diese tatsächliche Differenz, Obwohl erlieblidi;reinig, ist hier entscheidend. Erfahrungsgemäß hält gerade die Biiehsenlccruiig das Interesse für den Nationalfond lebendig, weil ihre regelmäßige Wiederholung alle Säumigen immer wieder an seine Existenz erinnert und auch zu andern Spenden 11 ה regt. Umgekehrt verliert der Inhaber durch den Weglall der Leerung häufig jedes Interesse. Wir hüten daher unsere Vertrauensleute auch hier nochmals dringend, die Büchscnleemiig Id'mftig in vollem Ihnfang durdi/ulüliren, damit die nächste Statistik auch für diesen wichtigsten Zweig unserer Smum* hingen eine entscheidende Besserung aufweist. Es muß und wird uns bei weiterer tatkräftiger Mitarbeit aller unserer Freunde gelingen, im 'Jahre 1917 mindestens 150000 Mark an Spenden aus Deutschland zu erreichen, zumal da schon die nächste Zeit eine ausgezeichnete Gelegenheit zu neuen Erfolgen bietet. Die 01 ü ck w u n s c 11 a ׳b 1 ö s u n g c n zu R 0 s c h h a - sc 11 an ah, die auch diesmal und diesmal ganz hesonders unserer Notstandsaktion in Palästina ge• widmet sind, ergaben im Vorjahre bereits über 8000 M., sodaß wir diesmal mindestens 12000 Mark erwarten können. Demi die Teilnahme an dem Schicksal Palä• siinas ist bei allen Juden Deutschlands außerordentlich gewachsen, und die gegenwärtige besondere Notläge bat diese Teilnahme noch gesteigert. Es kommt mm darauf an, daß jeder Einzelne sich bemüht, auch die uns fernstehende״ Kreise für diese Aktion und damit für den Nationalfond überhaupt zu gewinnen. Unsere Propaganda für die Landspende hat gezeigt, daß in dieser Richtung noch ganz Bedeutendes erzielt weiden kann. Wenn das bis* herige Ergebnis auch im Verhältnis zu unserer Gesamt* arheit nicht hoch zu nennen ist, So haben w׳ir doch damit zahlreiche 1ms vorher gänzlich unbekannte Speu* der gewonnen. Die Glückwimschablöstmgcn, unsere populärste Spende, werden von .׳dien jenen Kreisen zweifellos in noch ganz anderm Maße bedacht werden. Das gute Ergebnis des ersten Halbjahres wird gewill jeden unserer Freunde zu neuer tatkräftiger Mitarbeit anspornen, damit die oben bczeiclmeten Ziele im Jahre 1917 voll erreicht werden. Das aiitizioiiistisclie Manifest des Conjoint Committee Infolge der Abstimmung im ״Board of ITeputics“, der mit 50 gegen 51 Stimmen sich gegen das Manifest des Conjoint Committee ausspracli, rosigiiierlcn David Alexander, Präsident des Board of Dcputics, und alle anderen Herren, die Aemter als Vertretcr des Board im ״Conjoint Committee“ cinimlimen. Im ״Board of Depulies“ fanden infolgedessen Neuwahlen statt, lieber.das Ergebnis dieser Wahlen crliieh das K o p e 1111 agc 11 e r Büro der Zionistischen O rg a 11 i sa t i o 11 folgendes Kabel; ״Der ״Board of Deputies“ wählte gestern Sir Sicwart Samuel als Präsidenten, Lord Rothschild, Sir Philipp Magnus als Vizepräsidenten, Nathan Laski zum Schatzmeister. Der Board beschloß, die Tätigkeit des ״Conjoint Committee“ ein/iistellcn. Volls t ä n d i g c r S i e g d e r Al a j o r i t ä t gegen das Manifest. “ Wachstum des Zionismus in England Die ״Union of Fricndly Socictics in England“ (Union Befreundeter Gesellschaften in Englaut!), mit einer Milgliedcrschnft von 5000U Juden, hat eine Resolution angenommen, die sich fiir die Schaffung einer öffentlich rechtlich gesicherten Heimstatte für die Juden in Palästina ausspricht. Es ist von großer Bedeutung, daß diese einflußreiche Organisation sieh auf den Boden des Basler Programms gestellt hat, Nach ־Und nach nehmen auch viele Synagogcu-Gcniciiulcn das Zionistische Programm an, so kürzlich die Liverpooler ״Central-Synagoge of the Islington Borougli“, die einflußreichste üciueindc der Stadt. Diese Gemeinde verpflichtete sich zur Sehckel-Zahlmig für alle ihre Mitglieder. Kolonisationsarhcit in Palästina Die Moskauer Gesellschaft ״Hab0 11 c 11", die ins Lehen gerufen wurde, um Bau-Materialien in Palästina zu produziere,! und Bauten im Lande zu errichten, hatte bereits kurz, nach ihrem Entstellen im April ds, Jahres ihre 100 Anteilscheine, die sic ausgegeben und die das Gesamtvertnögen der Gesellschaft in Hohe von 5000000 Rubel aiismaelicn, verkauft. Die Gesellschaft ״Schccrith Israel“ in Moskau, die die Kolonie Ruchama, die südlichste jiidi* sehe Kolonie in Palästina im Gaza-Distrikt crrietitct hat, nimmt ihre Tätigkeit von neuem auf und hat zu diesem Zwecke neue Anteilscheine von insgesamt 5000 Rubel ausgeschrieben, die beinahe vollständig abgesetzt sind. Jüdische Erziehung in Rußland Der Russische Unterrichismiiihtcr 11:1t den Vorstand d«r Jüdischen I3ihlungs-G cs ellschaft auf• gefordert, einen ständigen .Repräsentanten zu ernennen, der den Verhandlungen im Unterrichts• m i 11 i s te ri 11 m beiwohnen soll. Das Budget der Jiidisehen Bildungs-Gesellschaft beläuft sieh• auf 1300000 Rubel, wozu der Staat eine Million Rubel beisteuert. Die Provisorische Regie״! n g i״ Rußland hat ' nilgeordnet, die ausländischen akademischen Diplome, die von tausenden rirsisehcr Juden während des alfen Regimes erworben wurden, miztterkcnncn und den jüdischen Akademikern so zu ermöglichen, In das russische Erwerbsleben cinz.utrelcn, In der autonomen Ukraina ,Die Ukrainische Kommission, die von den rossisehen Ministern Tcrcselitschcnko und Zcretclli in Kiew zwecks Formulierung und Vereinheitlichung der Forderungen der Ukrainischen Parteien eingesetzt worden war, halle unter anderem die Aufgabe, die Vertretmig der nicht-ukrainischen Bevölkerung in den Ver• wahuugsorgaucn der künftigen freien Ukraina zu bcstimmen. Die Kommission hat nunmehr beschlossen, den Nicht-Ukrainern 30 *׳',> aller Verwaltnngsämter einzurämiicn. 111 der zentralen ״Raila“ erhielten die Nicht- Ukrainer 17 von 57 Plätzen. 1111 Gciieralsckrctpriat, das aus 12 Personen, bestellt, bekommen die Nicht- Ukrainer 4 Portefeuilles, und zwar das für Ernährung, für Handel und Industrie, für J11stiz und für Post. Diese 4 iiiclit-ukranisclien Ge• ncralsckretäre müssen aber Ukrainer als Hilfssekretäre haben. ln Um an (Gotiv. Kiew) fand eine große offizielle Versammlung anläßlich der Veröffentlichung des ״Uni* Versals“ der Rada statt. Zur Versammlung wurde auch die jüdische Bevölkerung eiiigelailen, Der Vertreter des zionistischen Wand P i 11 k c I s t c i 11 las liier in hebräischer .Sprache eine Deklaration vor, die spiiter in die Landessprache übersetzt wurde. In dieser Erklärung heißt es unter anderem: ״Wir glauben fest, daß die Griimluiigsversamnilung alle gerechten Forde• nmgcii der grollen und kleinen Nationalitäten befrie* digen wird und warten mit Ruhe und Zuversicht die EinlnTuitmg der Konstituante ab. Das friedliche und normale Zusammenleben der beieinander Wohnenden Na• tioualitäten wird der beste Beweis für die Wurzelhaftig• lieit der nationalen Forderungen sein. Wir sind daher überzeugt, daß das ukr;mische Volk auch bis zur Zeit der Linbenifimg der Konstituante cs beachten wird, daß auf ukrainischem Territorium eine zahlreiche jiidi• sciie Bevölkerung wohnt, die in vielen Städten die ab* solide Mehrheit bildet. Und jetzt, wenn ihr daran gellt, eure nationalen Forderungen zu bestimmen, wiin* sehen wir euch (ilück und Erfolg,“ lieuiiiäehst wird ein Kongreß aller Parteien und Organisationen in der Ukraina slatlfindeii, die die Ver* trcluiig der Ukraina — die Zentralrada — zu wählen haben wird. Vorläufig besieht die Provisorische Zentralrada aus 13 Mitgliedern, Vertretern der großen Parteien. T )arunter hdimlen sich 5 Vertreter folgender jüdischer Parteien: der Zionisten, der N ri - t i o 11 a 1 i s t e 11, der li 1111 d i!11 e 11, der Po nie- Zion i׳: len mul einer sogenannten ״Jüdischen V e r e i n i g t e n Ci r 11 p p e“. Vom Jüdisclicn Kongreß in Saloniki Am 10. Juni fanden in Saloniki die Wahlen zum Jüdischen Kongreß statt, die in allen Kreisen der jüdischen Bevölkerung lebhaftes Interesse hervorge* rufen haben, Was Uns der regen lldeiligung — 15000 Stimmen wurden abgegeben — ersichtlich ist. Dieser Erfolg, clcr die kühnsten Erwnrlungen filiertrifft, ist den Bemühungen der ,,O r ga!11sa t i on s Gruppe des Jüdische 11 Kongresses in Saloniki“ zu verdanken, die durch ihre Konferenzen, öffentlichen Vorträge in der jüdischen Bevölkerung die Liehe zum jüdisclicn Nationalismus erweckt und die ״lassen ans ihrem Indiffercntisiuus geweckt hat. Die Wahlen können als Bekenntnis der jüdischen Bevölkerung zum national-jüdischen Programm bctrach* (et werden. Palästinensische Auswanderer Gegenwärtig beherbergt Bern ca. 90 Juden aus Jerusalem. Vor einigen Tagen kamen über Oesterreich 42 palästinensische Juden nach Bern mit dem Reiseziel Amerika. Ferner kamen 45 Auswanderer aus Jerusalem an, die zur gleichen Reisegesellschaft gehören und das gleiche Ziel haben. Während die erste Gruppe aus Frauen und Kindern bestand, waren in der zweiten Gruppe auch ältere mul jüngere Männer vertreten. Alle sind amerikanische Slantsaugehürige Und ein Teil von ihnen spricht auch perfekt Englisch,*alle aber spre* eben oder verstehen Hebräisch. Die schreckliche Not in Jerusalem und die Furcht vor dem 'kommenden Winter trieb diese Unglücklichen aus ihrer Heimat. Die Not in Jerusalem wie in ganz Palästina 'ist, so erzählen diese Auswanderer, IDr die Juden unbeschreiblich, Hungersnot und der durch sic bedingte. Flecktyphus herrschen in höchstem Maße. Täglich sterben viele vor Hunger. Viele sind geiloheu, um dieses Elend nicht mitansehen zu müssen, ohne helfen zu können. Denn Geld und mir Geld kann hier helfen. Für Geld sei in Jerusalem, erklären die Reisenden, noch alles zu haben. Die von der Regierung vorgeschriebenen 1 löchstpreise helfen in keiner Weise. Wieviel Geld man auch sendet, alles sei zu wenig. Von den jiidi* seilen Einwohnern Jerusalems seien gegenwärtig mir noch 24 0(10 anwesend. Ein Teil sei schon vor einem Jahre nach Aegypten und Amerika ausgewaudert. Im letzten Jahre sollen allein über 7000 Juden gestorben sein, ln den Schulen fallen nicht selten Kinder ״Im• mächtig hin. Wo den Kindern in den Schulen einmal des Tages Milch und Brot \ erahreicht wird, machen die Lehrer die Beobachtung, daß einzelne Kinder nur die Milch genießen und das Brot für die Darbenden daheim in den Sack stecken. Die amerikanische Gesandtschaft in Bern, die Israelitischc Kultnsgemcinde sowie die Zionisten Berns nah• men sich der Bedauernswerten sehr warmherzig an. ln etwa 8—10 Tagen, sobald die Pässe in Ordnung sind, wollen alle die Reise nach Amerika anlreteti. Sich bescheiden Der Karlsbader Rabbiner Dr. J. Ziegler veröffentliclit!11 der ״A 11 g e!11 e inen Zeitung des Judentums“ vom 3. August als Leitartikel eine ״Ansprache au die Jugend“, die er ״Sieh besehe id e n“ betitelt. Der Traum von der allgemeinen Verbiüdenmg der Menschheit ist in den Geschehnissen der letzten Jahre zerflossen, .Nationalitäten- und Rassen* haß erheben erneut ihr Haupt und gegenüber dieser Tatsache heißt cs auch für das jüdische Volk, die Schlüsse zu ziehen, die sich mit Notwendigkeit daraus ergeben. Dieser Schluß wird heute von Tausenden 60״ formuliert; ״Streben nncli dem lle'iligcn Lande, nach cler alten Heimat, um da endlich nach zweitausend• jähriger Irrfahrt Ruhe zu finden und die Möglichkeit der eigenen wirtschaftlichen umi politischen, religiösen und geistigen Entwicklung“. In der Tat glaubt auch der Verfasser, daß der kommende ITicdeiisseliluß für absehbare Zeit endgültig darüber beschließen werde, ״ob der Judcnheit das Recht zur vollen, iiiigcschmälerton Besiedlung und eigenen Verwaltung Palästinas zu* gestanden werden soll oder nicht.“ 111 seinen weiteren Ausführungen erörtert Herr Dr. Ziegler nun die Frage, was zu geschehen habe, wenn die Entscheidung der Friedenskonferenz den Wünschen des jüdischen Volkes nicht entsprechen werde. Vom Beispiel Moscheh’s ausgehend, dessen Bitte an Gott auf dem Berge N'eho, dm hinüber/ichcii zu lassen, \*m Gott abgeschlagen wird mit dem lim* weis, er solle den Jostta stark mul kräftig machen, der selbst herübcrzichen werde, predigt Dr. Ziegler V e r z i e. 111 und S e 1 b S t b e s C h e i d u 11 g , wie Moscheh verzichtete und auf seinem Liehlingswtmselie nicht be* stand. Freilich mir. der kann verzichten, für den diese Seelenkraft auf dem Nährboden unentwegter Hoff* iiuiig niifgewachseii ist. ״Nur wer sieh sagt: nenn nicht heute, dann morgen, daun später; wenn nicht ich, dann mein Kind, das zweite, dritte Geschlecht“, nur der ist bereit, zu verzichten mul sieh zu bescheiden. Das ist nach Dr. Ziegler die große• Lehre, die Mosehell am Schlüsse seines Lehens seinem Volke initgegebeii hat; verbellten, ohne aber jemals ‘die Hoffnung für eine spätere Zeit «iiil'/ugeheii, sondern die Seinen zu ermutigen und anzu-pornvu. Der Verfasser schließt mit einem Ausblick: ״Gewiß! Wenn es uns gelänge, unser heiliges Land zu erhalten, wenn das grollte Wunder der' Weltgeschichte sieh an uns vollzöge, 011, wie würden wir für unsere Bedrückten und Heimatlosen schaffen und wirken, um das Kami zu einem Gottes* garten zu machen 1“ Aber wir dürften nicht alles auf eine Karte setzen, sondern weiter hoffen und Weiler kämpfen von Geschlecht zu Geschlecht. Es ist wohl an/.uiichmeii, daß Herr Prof. Geiger diesen Artikel seines Organs nicht gelesen oder nicht verstanden hat; denn es wäre nicht einzusehen, warum er sonst in derselben Nummer 111 üblicher, keineswegs irgendwie originell zu nennender Weise nach der Wie* dergabc der Nachrichten über die amerikanische Pakt* stinakommission das zionistische Palästina ״als ein gro* lies Unglück für das Judentum“ bezeichnet. Dean die* scr Appell Dr. Zieglers wird von jedem Zioni-Uii mit Genugtuung gelesen werden. Auch er erhofft eine glückliche Zukunft unseres Volkes auf palästinensischem Boden, mich er glaubt, daß die jetzige Zeit von bcson* derer Bedeutung ist und vielleicht die Entscheidung bringen wird. Aber aueli darin wird ihm jeder Zionist freudig beistimmen, daß wir unsere Hoffnungen auch dann erhalten werden und sie von Geschlecht zu Ge* geblecht überliefern werden, bis die Zeit der Erfüllung gekommen ist, wenn wir gezwungen sein werden, uns zu bescheiden. Freilieti wird uns gegenwärtig weni* ger die Stimmung ergebenen Verzichts und atifgescliobeucr Hoffnungen beherrschen, als die ״״bedingten Tatwillens. Darin liegt vielleicht die einzige Differenz zwi* sehen der Auffassung Dr. Zieglers und der unsern• wir wollen nicht nur hoffen und glauben, daß jetzt oder in späterer Zeit ein günstiges Geschick uns in unser Land zu rückführt, sondern wir wollen dafür kämpfen und arbeiten. ״Autoemanzipation“ war das Wort mit dem Pins ker in die Bewegung trat, und; ״Ein׳Volk kann sich nur selbst helfen“, sagte Theodor Hcrzl,

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