Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXI (1916)
- Issue
- Heft 7 (18.2.1916)
- Date
- 1916-02-18
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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•- Seite 60 J U EDI SCH E RUNDSCHAU Jcwish Fricndly Societies" gegründet wurde, Hs wird mm daran gedacht, midi eine Konfeien/ ausschließlich aus Repräsentanten der ״Friemlly Socicties“ eiuzuberufeu. Iler Sekretär der Englischen Zionistcn-Föderation imternalmi verschiedene Reisen, um alte Ortsgruppen /u reorganisieren und neue zu gründen. Hs gelang ihm, das zionistische Leben in O I a s - g 1 > sv wieder zu beleben sind neue Ortsgruppen in M e r 111 y r und E d i 11 b 11 r g zu gründen. Die ( kirndüng eiiier Ortsgruppe in H a in m e r s h in i 111 wird auch bald erwartet. Die Englische Föderation bringt eine ״De■ klaration“ zur Versendung, um fcstziisteilen, wie viele Vereine und Einzelpersonen mit dem zionistisehen Programm iibereinstimmeu. Das so gewonnene Adressenmaterial soll alsdann zu fruchtbarer Propagauda-Arbeit Verwendung finden. /.um Schlüsse sei noch erwähnt, dalt die Jahres- Konferenz der Englische» Zionistcn-Föderation tm I elirnar IQIö in Manchester stattfindcii wird. Im Anschluß daran wird ein großes Meeting stattfinden, vielleicht auch eine, der Londoner ״To>11• b e e H a 11 C o n f c r c n äbnliehc /.usammcnkmift dei Rabbiner und Symigogcuvorsteher in Manchester abgelialten. Der Srhekclvcrkatif und die Zeidralfoiuls-Samm• Imigen werden, uaeb versehiedenen Berichten z.u urteilen, tatkräftig durchgcfiihrt. Das Gesamtbild zeigt also, tlafi trotz des Krieges die englische Zionistenl'ödcration energisch weiterarbeitet und mit Erfolg für die Verbreitung und Vertiefung der zionistischen Idee in England tätig ist. AUS ALLER WELT Au» Amerika. (V o in American Je w i s 11 R e I i e 1' Committee) Das ״American Jcwish Relief Committee״ verauslnltcto am 21. Dezember v. J, in ״Carnegie Hall" in N e w York ein Massen m c e t i n g zum Zwecke der Einleitung einer erweiterten und großzügigen Hilfsaktion zugunsten der jüdischen Kiiegsopfer in Osteuropa. Den Vorsitz, führte Louis Mars ha 11. Unter den Rednern waren auch der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Thomas I). M a r s h a 11, Mayor Michel, mehrere Senatoren und der Präsident der ״Central Conference of American Rabbis“, Dr. William Roscnow, Audi die vor kurzem gegründete ״Frauen vere i u i g u n g zur Unterst ii t z 11 n g j ii d i s c 11 e r Kriegsopfer“, die etwa 1000 Mitglieder zählt, war' vertreten. In einem Aufiuf, den das ״American Jcwish Relief Committee“ soeben erließ, ist ein Bericht des nmerikani: eilen Konsuls in Warschau über die Lage der dortigen Juden wiedergegeben, in dem es u. a. heißt: ״Von den etwa über 100 000 jüdischen Fluchttiugcn, die bis zum 5. August (v. J.) nach Wars c 11 a 11 gekommen waren, sind bereits mindestens SO000 in ihre alten Wohnorte im linken Weichselgebiet zuriiekgekehrt. Das jüdische Hilfskomitee gcwährte den Unglücklichen die Reisekosten und für einige Zeit monatliche Unterstützungen, da die meisten in ihren Heimatsorten nichts mehr vorfinden werden. Au» Oesterreich. (Die zionistische Hilfsaktion für «I i e g a I i 7. i s c h e n Flüchtlinge) I >as Zionistische Zentralkomitee f ii r W e s t ü s t e r r c i c h erläßt neuerdings eine Auftorderung an alle hilfsbereiten Juden, der noch immer im größte״ Maße bestellende״ Not der galizisehen Flüchtlinge zu steuern. 111 dem Briefe, den 11,as Zionistische Zentralkomitee versendet, heißt cs 11. a,: ,Laut amtlichem Ausweis sind 50 00t) Flüchtlingein iure Heimat znrikkgckchrt, 80 000 sind in Wien zuriickgebliebcn. Nicht weil sie hier bleiben wollen, sondern weil sie bleiben müssen, da sie die Bewilligung zur Heimreise aus zwingenden Gründen militärischer und sanitärer Natur nicht erhalten können. Dem größten Teil von ihnen geht es heute naturgemäß .schlechter als zur Zeit ihrer Flucht, überdies wurden sic in Wien grundsätzlich ton fast allen Erwerbsmöglichkciten ausgeschlossen, damit die einheimische Bevölkerung nicht geschädigt werde. Die private Wohltätigkeit hat sich in rühmlichster Weise auch gegenüber den Flüchtlingen ein ganzes Jahr lang glänzend bewährt: sollte sie jetzt versagen, wo das Schwerste zweifellos überwunden ist, wo uns lioffcntlieh nur noch kurze Zeit vom siegreichen Frieden trennt? Die vom Zentralkomitee im Interesse der Flüchtlinge geschaffenen Institutionen sind jetzt gerade so wictitig, ja oft noch wichtiger, wie zu Beginn des Krieges und der Massenfluclit aus dem Osten des Reiches. Insbesondere das Rechtsschutzh ii i o , welches bisher in ca. 10 000 Fällen den armen, rcchtninkundigen Flüchtlinge״ unentgeltlich mit Rat und Beistand zur Seite trat, war und ist auch jetzt noch in der Lage, eine wahrhaft segensreiche .Tätigkeit zu entfalten.“ ',׳ Spenden werden entgegengenommen vom Ziomstischen Zentralkomitee lür Wcst-Oestcrrcicti, Wien II, ZiHcusgassc 33; Postspaikassenkonto 150 858 (l(ir Hilfsaktion), '1 4 *'־ t Aus Galizien (V o ui I. e m 11 e r g e r R e 1111 n g s k m i t e e) ' Im ״l.emherger Tagblatt“ fährt Dr. Ansehn I. a 11 d a u fort, über seine Reise im Auftrag des Lcmbcrgcr ״R c 1111 »1 g s k o m i t c c s“ zu berichten: T 11 1 k a. Die Stadt, die 0080 F.inwohnei, darunter 1000 Juden, zählt, stellt ein Bild der Verwüstung dar. ID Hauser sind niedergebramit. Aus vielen lagen noch einsame Wände hervor. Von einem Teil ist idieihaiipl nichts mehr geblichen. Dazu kommt noch, daß die Juden gezwungen sind, ihre Häuser oiinvil'ion zu lassen, da sie als baufällig erklärt wurden. Alle Itclhäiiscr sind iiiodergebrannt. Die meisten Torarollen sind vernichte(, außer fünfzehn, die man retten konnte, Del Friedhof ist vollständig verwüstet. Die zmückkchrcmloii Flüchtlinge stellen verzweifelt vor den Tnimmeni ihrer Häuser. In der ganzen Umgegeiul ist kein jüdisches Haus unversehrt geblieben. Nach der Befreiung der Stadt begann sofoit der Wiederaufbau, für den die Bezirksiiaiiptmamiseiiaft den Betrag von!00 000 Kronen erhielt. Außerdem wurde ein gewisser Betrag zur Unter- Stützung der zuiiickkehmiden Flüchtlinge bestimmt, von dem die jüdischen Flüchtlinge 1780 Kronen erhielten. Her (fezirkshatiplmaiiu führt die Rettuugsaktion energisch durch, aber die jüdischen Häuser werden heim Wiederaufbau nicht berücksichtigt, An die Bevölkerung werden Unterstützungen von 20 200 Kronen verteilt. Bis zu 200 Kronen erhalten besonders die 1 landvverker, um ihr I landwerk weiter airsüben zu können. Zum Wiederaufbau der Häuser werden Untersüit/iingssiimineii bis zu 100 Kronen gewählt. Die Juden bekommen für diesen Zweck nur 200 Kronen. - Ls hat sieh bereits der (1 e in e i n 11 c r a t konslitnieit, der 30 Räte, darunter 13 Juden, zählt. Die Beziehungen /.wischen der jüdischen und Christliehen Bevölkerung sind erträglich, Pod heize. Die Stadt zahlt 5SÜ0 Einwohner, darunter 3800 Juden, Vor den Russen flohen nur die Reicheren. Die Stadt ist nicht beschädigt. Um der armen Bevölkerung zu helfen, wurde ein Komitee gegründet, das von dem Lcmbcrgcr Rcttiingskomitce 2500 Kronen erhielt. Auch eine Teehalle wurde eröffnet und Holz umsonst oder zu billigen Preisen verteilt, Jaslouitz. Von den 3300 Einwohnern sind 1500 Juden. Sehr wenig Einwohner sind geflohen. Ungefähr HK) Familien befinden sich in sehr großer Not. Außerdem gibt es in der Stadt viel Flüchtlinge aus der armen Umgehung. Die Männer wurden vor dem Rückzug nach Skalat getrieben und nur 50 von ihnen gelang es, sich für 3000 Rubel loszukaufen und zuiiickzukehren. Audi Oreiicltaten wurden hier wie in allen Spielten verübt. Die Bezirkshauptmannschaft gab für die Armen der Stadt 500 Kronen. Davon erhielten die Juden 200 Kronen, Das lokale Hilfskomitee erhielt vom Lcmbcrgcr Rcttiingskomitce 1000 Kronen. Narajcnv. Das Städtchen, das im Bezirk Brs/cs/.aiii liegt, zählt 2710 Einwohner, darunter 800 Juden. Während der Invasion litten die Juden wenig. Nur kurz vor dem Rückzug teilte mau ihnen mit, daß sie ihre Häuser verlassen sollten, da sie niedergebrannt würden. Während der Abwesenheit der Juden zündete man zwar die Häuser nicht an, raubte und plünderte sie aber vollständig aus. Das Elend unter der jüdischen Bevölkerung ist sehr groß. Besonders leidet mau unter der Külte, da das Holz ungeheuer teuer ist. Das Ortskomitee, das gegründet wurde, erhielt vom Lcmbcrgcr Rettungskomitee 1000 Kronen. Aus dem besetzten Gebiet. (V o m a m e r i k a 11 i s c h e n H i H s w e r k) In der Sitzung der ״Amerikanischen Sektion" vom 8. Januar erstattete Herr Fcldrabhincr Dr. Levy einen Bericht über seine Reise nach den Städten K o 11 i 11 und N o w o g r 11 d o k , wo sich gegenwärtig etwa 2000 huniatlose jüdische Familien aufiialtcn, die der Unterstützung bedürfen. Die ״Sektion" bewilligte lür die beiden Städte eine entsprechende Unter- Stützung. Auch die inoffiziellen Warschauer Rabbiner, die ״M o r e - h o r a o t“, erhalten eine monatliche Sub- \cniion. Dem ״Kuratorium für jüdische Volksschulen und Kinderheime“ wurde auch für die Monate Februar und März Unterstützung bewilligt. Dein Internat ״Lschcl", in dem 25 heimatlose jüdische Kinder untergebracht sind, der Volksschule und Fröbelanstalt ״jehuilia“ und , 11,1/efirah“ in Orod/.isk, der Warschauer (iesellsehaft ״Billiges Brot“, den Juden in Z »11111 s k a * W o I j a und rieni Verein ״Einen Tropfen Miicii" in Warschau wurden Subventionen gewährt. Für die etwa 8000 jüdischen Flüchtlinge, die noch in Warschau weilen, wurde die Gewährung einer einmaligen Unterstützung in der Höhe von 25 000 Rubel beschlossen. Das Geld wird durch die Oemcimlckommission zur Verteilung gebracht. (Z « 1 ״. i s t i s c h e V e r s a in in i 1111 g in L o d z) Die l.od/er Zionistische Vereinigung (״Merka» Z i o 11 i“) veranstaltete am 5. Januar in den Räumen des todzer ״Bet-Am“ ihre erste öffentliche zion i s 1 i s c h e Versammlung, Es sprachen Dr, K 111 m in e I aus Warschau über ״NationalcuÜo• w u ß t s c i n und Selbstachtung |n u n s c rem Volke“ und Prediger M. Milcikowski über ״Die zionistische Arbeit In Pa- I ä s t i n a“, Line zionistische Vereinigung unter dem Namen ״Merk,1s“ wurde in Lodz, gegründet und von der Verwaltungsbehörde bestätigt. In dieser als ״Zentralverband“ gedachten Institution sollen sämtliche zio- Kaliseh. Von den 05 000 Limveli״•.״, , Kaliseh vor Ausbruch des Krieges zahlte hei nlr1" ״ gegenwärtig nur 30 000 in der Stadt. ’ ״l *ich l.uck war in l'ricdeiiszcitcu eine .. Handelsstadt, die allerdings infolge der Kr״,״•״■ ״"' ihre wirtschaftliche Bedeutung völlig eingchültt Jetzt, nachdem eine gewisse Ruhe cmpctrctcn ״ ändert sich das Bild dieser bedeutende״ " Stadt wieder zum Besseren, lehr wieder auf und wird, der Tüchtigkeit des jüdischen ihre frühere I löhe erreichen. Verhältnisse haben eine bedeutende Bcss'eriin״' fahren. F.s werden Passierscheine nach Krakau h■״' herg und sogar W'ien erteilt, so daß eine gcrtyc|h' Warencinfuhr möglich ist. Aiteii die l'.rvverhsvcrhältnis* haben sich sehr gebessert, t.uek bietet heut(- Bild einer größeren ostgalizisehcn Stadt. Unter den Beamten der städtischen Miliz befinden sich mehrere Juden. 111 11 ,?׳־ "ג™,"“*'S Kauf׳,!״imisstamks, h.1|,1 Audi die po|j|jsc|11״ auch S u w a 1 k i. Nadi der Einfühlung des allgemeinen Schulzwanges wurden alle Privatschulen u״tcr ,)״. Kontrolle der Sdmlhcliürdc gestellt. Jede Gemeinde ist verpflichtet, für die Einrichtung ihrer Schulen Sorge zu tragen. Die jüdische Gemeinde hat hier <)00 Schulkinder zu versorgen, die kalhu. fische: 800 und die ון r o t e s t a 111 i s ehe f» Die jüdische Gemeinde war die erste, die Räunu׳ liir Schüler zur Verfügung stellte. C i c c 11 a n o W c e ((}״uv. Groduo). Vor Ansbnitli des Krieges wohnten hier 800(1 Personen, Die Russen zwangen aber die Einwohner, das Städtchen zu m• lassen. Während der Belagerung hatten sieh die Fluchtlingc in den Wäldern in der Umgehung des Städtchen» versteckt. Als die Schlacht zu Ende war, kehrten du Juden zurück, trafen aber bloß Ruinen. 500 Han״« darunter alle Schulen und Synagogen, sind vernichtet! )000 Juden leben gegenwärtig in den Kellern der niedergebrannten Häuser und in Lauben, die man in aller Eile hcrgcstellt hat. Zum Bürgermeister wurde ein Christ ernannt, zu seinem Stellvertreter — ein Jude. Beide sind aber nicht in der Lage, der grenzenlosen Not zu steuern. Eine Abordnung wurde nach Warschau geschickt, um die jüdische Gemeindeverwaltung um Hilfe zu bitten. * Bja i s t o k. Dank der initiative einer Oruppi׳ von Arbeitern wurde liier ein A r be i t c r Tee- 11 a u s mit einer Bibliothek und Lesehalle eröffne!, Am 7. Januar wurde liier ein Arbeiterklnb eröffnet. Hier sind kürzlich zwei deutsche Schnlen mit Deutsch als Unterrichtssprache eröffnet worden. Neben der deutschen Realschule wurde auch eine ]Klinische Realschule mit Pulnisch als Unterrichtssprache gegründet. Au» Rußland. (J u d e n a u s vv c i s u n g ans Wladiwostok) Nachdem über Wladiwostok der Kriegszustand verhängt worden war, erließ der Militiirgoi1vcn\c«t einen Befehl, sämtliche neu cingevvamleiu'ii Juden aus der Stadt zu entfernen. Den Ausgcvv icseiin! wurde nicht einmal Frist zur Vorbereitung für du■ Abreise erteilt. (Zum Verbot der jüdische 11 Presse) Der Oberbefehlshaber der russischen Anmc veröifciiHicbte einen speziellen Erlaß, demzufolge die Herausgabe und Verbreitung von Zeitimgeii i» jütischer Sprache innerhalb des Miusker (minerne ments verboten wurde, (Professionelle Schulen f ii r I' I ii e h t I i n g e) Die für professionelle Ausbildung au der uuli>chen O e s e 11 s e 11 a f t für Er d a r b c i t und U a ח d ־ vv e r k bestellende Kommission entfaltete in letzter Zeit eine reiche Tätigkeit unter den jüdischen l tuehtlingen. Mit Hilfe des Petersburger Zentralkoim't es der jüdischen Hilfsorganisation gründete sie in einet Reihe von Städten professionelle ktirsc für Metallarhcit. In Odessa und Kreme utschug wurden Altsbildungskiirse für I) r c c h s I e r eröffnet. Solche und ähnliche professionelle Schulen für die jüdischen Flüchtlinge sollen demnächst mich in J e k;11 e! i n י״• law, C 11 a r k o vv und J e I i s a vv e t g r a d Drlvorvllieh genehmigt werden, (W nroncschcr Ra y o n k o ״ f c r e 1! /) Vor kurzem fand in Wo ro ne sei! eine Kn״‘ ferenz der im gleichnamigen Gouvernement bestehen• den jüdischen Kriegs hilfskomitcc- <f:!tt. Unter anderem wurde beschlossen, in den lokalen Komitees auch von den Flüchtlingen selbst gewühlte Vertreter zuzuzichen. (Die Tätigkeit der Gesellschaft ׳lir Förderung der hebräischen S p r a c u e) Aus dein Bericht der ״C11 o w e w t S f a t E vv e r entnehmen wir, daß die Gesellschaft auch wahren« des Krieges eine reiche Tätigkeit entfaltete, ha«pt• sächlich auf dem Gebiete der Erziehung, ln l’e,rrS' bürg wurden die unter der Leitung ries Rabbiners Dr, Eise n stodt befindlichen Kurse für Hebnuscli und jüdische Geschichte fortgesetzt und eine neue hebräische ״Reformschulc" gegründet. In Moskau