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Jüdische Rundschau · 1912-01-12 · Heft 2 (12.1.1912) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVII (1912)
Issue
Heft 2 (12.1.1912)
Date
1912-01-12
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 2 JUEDISCHi: RUNDSCHAU X Seite 15 חרע״ב 5672 912 Wochenkalcndcr! Januar טבת Tebeth Freitag 12 בב 22 Sonnabend 13 כג 23 שטוח!111011*11 .יא שבח Sonntag 14 כד 24 Nncht 6,6 NoumondvnrMinillgung טברכץ החודש Joo.ijiili 27,(2- יS,1:1 uml 29,24—2,1 הבאים ישרש'עקב Montag 15 כה 25 Dienstag 16 נו 26 Mittwoch 17 בו 27 Donnerstg. 18 כת 28 יוכ״ק <טוקדם> Freitag 19 כס 29 ערב ר״ח Sonnabend 20 שבט Sch’bat א 1 NVnftrn Netimoudtng שבת וארא שבת ראש חודש 16.,־! Nnrlil 00,1-21 Joonjah כה אטד ה השטים כפאי Ranz besonders auf diese Abteilung aufmerksam und bitten diejenigen, die sich dieser Abteilung an• schließen wollen, sich wegen näherer Auskunft an das Bureau Alexanderslralie 30 zu wenden. Gleich• zeitig teilen wir mit, daß unsere Ul. 1־ rauen* abteilung nicht mehr in der Ifflandstraße 0 turnt, sondern vom 1. Januar ab in der Turnhalle der Ge* meindeschule G co r g e n k i r ch s t r. II, Die nstags u n d Sonnabends von U/i b i s 10 U h r. Stuttgart. In der Orlsgriippen-Sitzung vom ö. d. M. sprach Herr I)r. J. I* rag er über Professor S o in b a r t s Berliner Vorträge sowie über dessen Buch ״Die Juden und das W i r t s c h a f t s - leben“. In dem folgenden geschäftlichen Teil wurde der Antrag des Vorstandes, den Mitgliederbeitrag auf 1 M. pro Monat zu erhöhen, in welchem Beitrag das Abonnement auf die ״Jüdische Rundschau" und der Landesheitrag mit eingeschlossen sind, einstimmig angenommen. Außerdem wurde die Veranstal• tung einer größeren Purimfeier beschlossen. Offcnbach. Sonnabend, den 15. Dezember,' ver• anstaltete die hiesige Zionistische Ortsgruppe ihre zahlreich besuchte M a k k a b ä e r f e i e r. 1 >ie Festrede hielt Herr Martin Levigard und fand viel Beifall. Aus dem übrigen Programm sei die hervorragende Rezitation von Frl. Cilly T a p p e besou* ders hervorgehoben. Der zweite Teil des Programms brachte eine gelungene Aufführung des I levermann• scheu Dramas ״Der ewige Jude“. An die Feier schloß sich Tanz an, der die Besucher noch lange beisammen hielt. Frankfurt a. M. Donnerstag, den 21. Dezember vorigen Jahres veranstaltete die Zionistische Jugendaipc eine M a k k a hü er f c i c r. Nach einer Be* ungsanspraelie von Herrn M. Feist und einem hebräischen Prolog, wirkungsvoll gesprochen von Kalcb S c h a 1 k o w i t s c 11, hielt Herr N'achum Gold mn nn eine Festrede über ״Kunst und Judentum“, in der er die Synthese von Kunst mul Judentum als das Ziel der neuen jüdischen Kultur, als das Ideal des Zionismus schilderte. Au dem reichhaltigen künstlerischen Programm beteiligte sich Frl. Colly Ru pp, sowie Frl. Irma Weinberg mit äußerst wirkungsvollen Rezitationen, die Herren Fleischm a n n * Hannover, Eisen borg, sowie Frl. Jenny R ti p p mit hervorragenden Gesangs d a r l> i e t u n ־ g e n , sowie dev ') jährige Moritz. S t r u m p f c I d mit einem trefflichen V i 01 i 11 v o r t r a g. In der Pause wurde eine Verlosung jüdischer Bücher veranstaltet, die reichen Gewinn brachte. Barmen. In einer von der Flherleldcr Orts• gruppe vorbereiteten Propaganda - Versammlung sprach am 21. Dezember PMt Herr Dr. Rosenleid auf der Durchreise nach Königsberg über die ״Wiedergeburt des J u!1 e 11111111 s “. Die gewohnte Feinheit seiner Rede Übcitrat unser lieber Dr. Rosen fehl an diesem Abend seihst, indem er in einer nach Form und Inhalt ästhetisch genußreichen Rede den Barmern mit zwingender Notwendigkeit den Zionismus als die Wiedergeburt des jüdischen Volkes darlegte und zugleich seinen zahlreich erschieneiten Freunden ein Kabinettstück vornehmer Agitationskuust bot. Der in der Versammlung wiederholt und von allen Seiten ausgesprochene Wunsch, häufiger in Barmen zionistische Vorträge abziilialten und weitere Kenntnis über unsere Ideengänge zu verbreiten, deutet auf einen fruchtbaren Boden. Die Fiberfelder Ortsgruppe wird ihn in intensiver Weise beackern, zu allen ihren Veranstaltungen Einladungen nach Barmen ergehen lassen und noch im Laufe des Winters mehrere Vorträge dort ablialtcn. Jülich. Am 7. er. sprach hier im Gemeindehause I lerr Julius Kauf m a n 11, Eschweiler über den ״Zionismus und seine Institutionen“. An seine Ausführungen schloß sich eine anregende Diskussion, in deren Verlauf weitere Neuanmeldungen erfolgten. Eschweiler. Die zionistische Ortsgruppe für Eschweiler und Umgegend yeranstaltctc am Silvester, gemeinsam mit einer hiesigen geselligen Vereinigtmg, ihre wohlgelungene ChanuKa-Nachfeier. Herr Lehrer B. Schümann begrüßte die zahlreich Erschicucncn mit einer schwungvollen Rede, in der er die Bedeutung der Makknbäerkänipfe auch für unsere Tage treffend würdigte. Den Höhepunkt des Abends bildete ein von unserem Vorsitzenden, Herrn Julius K a 11 f in a n 11, verfaßtes und von ihm in der Hauptrolle gespieltes Theaterstück, das bei flottem Spiel aller Mitwirkoiuleii die zionistische Tendenz geschickt mul doch nicht aufdringlich zur Geltung brachte. Es erregte bei den Hörern lebhafteste Stirn* immg und erntete reichlichen Beifall. Munterer Tanz und gemütliche Unterhaltung hielten das junge und ältere Volk bis Tagesanbruch beisammen. Noch heute sind alle Teilnehmer über diese echt jüdische Feier des Lobes voll. Antwerpen. Vergangene Woche hielt Herr La* zarus Bart 11 •aus Berlin im Misrachivcrein, Ant* werpen, in dein Saale, ,,Diamantbews“, vor zahlreich erschienenem Publikum einen öffentlichen Vortrag über das Thema ״Traditionelles Judentum mul /.ionistische Organisation". In packender, liinrciHcnder Weise entwarf der Redner ein allgemeines Bild über die jetzige Lage des Judentums — der Reform- Bewegung zier Liberalen einerseits mul der in let/ter Zeit zutage* tretenden Verciuigiingsheslrcbuiigeii der Orthodoxen andererseits um au Hand uer Tat- Sachen nachzuwciscii, wie einzig und allein auf dem Hoden des Zionismus eine Besserung der Verhältnisse möglich ist. Mit großem Beifall wurden die ebenso interessanten wie geistreichen Ausführungen des Redners aufgeuommeii, die mit einem dringenden he* geisternden Appell an die Zuhörer, der zionistischen Organisation hciziitrdcn, schloß. Eine anregende Diskitssion folgte dem Vorträge, und noch lange wird . dieser schöne Abend, der unserem Verein eine ganze Anzahl ״euer Mitglieder /11 führte, in aller F.riimermig bleiben. Bremen. Am Sonntag, den 17. Dezember v. Js. veranstaltete der ״Jüdische Jußciidbund Freund- Schaft“ in l.evys Hotel eine Cliatinkahfeier, die eine außerordentlich grolle Besucherzahl aufwies. Der Vorsitz lag in den I Linden des Herrn Apotheker Alfr, Schindler, nach dessen Begrüßung Herr Kantor Mehrgut die Chamikahlichtcr entzündete. Dann wies der Leiter des Abends in fesselnder Darstellung aut die nationale Bedeutung der Makkabäer hin, deren Geist in unsere Tage zu verpflanzen die vornehmste Aufgabe des Judentums sei. Seine Ausführungen fanden lebhaften Beifall. In gehobenster Stimmung, durch Gesangsvorträge des Frl. Epstein und IX** klaiiiatiomn ernster und heiterer Art unterstützt, ver* lief der Ahciid in der freudigsten .Stimmung tum hielt die Besucher noch lange unter dem Banne jüdischer Festespocsic zusammen. K# Breslau. Der ״Jüdische Diskutierklub“ weihte den in die Chainikaliwoclic lallenden Diskussions• abend dein Gedenken der historischen Ereignisse. Dr. Simon soll 11 hatte es in dankenswerter Weise übernommen, den Abend durch die Zeremonie des Licliter/üiuleiis zu eröffnen. Nachdem die Moatis-zur* Klä11(׳e verhallt waren, gab Herr Heinrich Mar* ultes ein kurzes Bibi der Wurzeln des Makkabäer* ampfcs und ging hierbei auf die Bedeutung der Kultunniscliepoehen in der Geschichte des jüdischen Volkes ein. Eine lebhafte, von Dr. Situonsohn er* öffnete Diskussion hielt die zahlreich erschienenen Mitglieder beim Schein der Kerzen bis spät nach Mitternacht zusammen. — Am nächstfolgenden Milt* wocli referierte das Vereiusinilglied Herr Eppcn* stein über die L n g e d e r J u d e n i n K u m ä - ttien. Das Referat war mit Fleiß und Verständnis ausgearbeilct. Jarotschin. Fast die ganze Gemeinde hatte sich am 27. Dezember auf unsere Einladung hin versarn* Hielt, um gemeinsam das Chanukufcst zu feiern. Ein* geleitet wttrde dasselbe durch einen stimmungsvollen Prolog. Mit gespannter Aufmerksamkeit lauschten die Zuhörer dem Festvartrage des Herrn M a in I o c k - Posen über die nationale Bedeutung des Chauuka* festes. Es folgten daun zwei Clinnukalcstspielc, welche in dankenswerter Weise Herr Wagner eingeübt und die trefflich von einer Anzahl Knaben und Mäd* eben gespielt wurden. Musikstücke, Kabarett* vorträge, Kaffeetafel und Tanz hielt die Erschienenen bis in die Morgenstunden zusammen. Die Bcfricdi* gang über den Verlauf des Festes war groß. Herz- Rehen Dank sagen wir allen, die zu seinem Gelingen beigetragen haben. Jüdische Gemeinde, Berlin Gottesdienst: Freitag, den 12. Januar, abends: in allenSynagogcn 4V.* Uhr. N c u e S y 11 a g o g e: Predigt: Rabbiner Dr. Hoch* fehl. Sonn a b e 11 d , den 1 '1. Januar, vormittags: Neu* m o 11 d s w e i 11 e: in der Alten, Kaiserstr. und Rykestrallc-Syn.igogc 0 Uhr. In der Neuen, Lin* den- und ’ Lützowstraße Synagoge: F r ii 11 * g o«t e s d i c n s t 8 Uhr. H a u p t g o 11 c s - dienst 10 Uhr. Predigten: Alte Synagoge vorm. 10 Uhr: Rabbiner Dr. Stier. Synagoge Kaiser* Straße vorm. 10 Uhr:* Rabbiner Dr. Rosen* zweig. Synagoge Rykestr. vorm. 10 Uhr: Rabbiner' Dr. Lsehelhacher. Synagoge Liitzowstr. vorm. 10!;י Uhr: Rabbiner Dr. Weiße. S y 11 a g o ge Li n d e n s t r. vorm. IO''.. Uhr: Rabbiner Dr. Warschauer (Schrift* cikläning). J u g e 11 d g o 11 e s d i e 11 s t: S y 11 a g o g e Lin* den slralle naeliinitlags 3'.• Uhr: Rabbiner Dr. Bliimenthal. A b c 11 d g o 11 e s 11 i e 11 s t: 5 Uhr 5 Minuten. (i o 111* s d i e* n s 1 a n 11 e 11 W o c 111* 111 a g e 11: 111 o r ־ g e 11 s: Alle, Kaiserstr. und Rykestr.-Synagogc 7 Uhr, in den anderen Synagogen 7• ״, Uhr. — Abends: in allen Synagogen *1 •/.* Uhr. 17ie Bibliothek der jüdischen Ge* in e i n d e , Oranicnbuigerslraße 28 — Lesesaal und Ausleibestelle ist geöffnet: wochentäglieh 10 bis 1 Uhr, außerdem Montag, Dienstag, Mittwoch und Sonnabend abends 6 0 Uhr. r Statt Kurtonl ץ־ Warschau \_ Eva Birkenheim Dr. Albert Goldberg Vnrhihto lind Nnupimhr — SoUdm'liof«, Uu.us<0«U* 10 J Rahei Simon Salomon Gltllcr ץי Frankfurt a, M, UlilnuiUir. 40 Vurloltto Jnuiiur 101*4 Stul l|:nrt, lluji-i'lnlr. 8 J Französisch nuch nouartlgom bowahrton System In kurzor Zelt porfckl zu orlornen. Goß. Anfragen wordnii beantwortet unter L. T. durch dlo Expedition <1. Bl. rr Fordorn Sio sofort Proiöliuto von r—% n n "Vv:!/?.!■ד׳׳ן v^ziöe j: -י .*J*•* Wir llotorn׳9*“#***׳m מ n n hb ן. ii1, I i ) Wurstwaren und Wurstkonserven, ff. Aufschnitte, Delikatesson, Pasteten, Rauchwaren, Gänseartikel, Geflügel, Fleischwaron usw, in nur la Qualität >ףי6ו).)ף LicgniiZEP Wurst-11011 llansErucnfüljpih . Iw mJ uognitz JB QE1CIK1 Breslau ״ Fabrikant dor rülimlichst bekannten, dolikaton ״Reichs* WUrtschen“ V.Z Ich linho mich »1h Mitsanraait hat <lam AiiKn• ii. 1,111111• »crli'lit llri'Hlnn nirdor• Knlm'hon. Siegbcrt Kolier II KucMhiiii witle Ill'CNlUU V, AlfllCNHir.il. n \יי: v!nrr ח ץ־־־'!ץ—/ 1 ' üUllLivJu'U k_i U ר״ץ Wer würdo jungen Geschäftsmann, dor eich orat solbstiindig gomucht hat, eia Dariohon von lOO M. gegon RatOnrUokzahlung gobon? Daeeolbo wird mit i | 6°/0 jährlich verzinst. Gell. Offorton untor A. A. 15 l_j in dio Expodltion diesem Blattoe.

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