Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1911-12-01 · Heft 48 (1.12.1911) · page 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 48 (1.12.1911)
Date
1911-12-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2651273-2651711-2651759--08112-2665328
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 572 JUEDISCHE RUNDSCHAU Berlin. Der Verband Jüdischer Frauen für Kulturarbeit In Palästina beriet in seiner Vorstands• sil/img vom '22. November entsprechend de;n von ihm seit seiner Begründung angenommenen Arheils- Programm über die Frage der S ü n g I i 11 g s - p f I e g e im Zusammenhang mit der Spende des I lerrn Wiclmiak für die Hinrichtung eines Säuglingsheims am Jaffaer Krankenhaus. Für den Fall der Reorganisa• tion des Jaffaer Krankenhauses wird auch der Verband der Säuglingspflege seine Tätigkeit in verstärktem Malle /uwemlcn. Die Gründung eines besonderen Säiiglingsvereins dürfte sieli jedenfalls erübrigen." Chariotteiiburg. Jüdischer Turnverein. Um weiteren Kreisen Gelegenheit zu geben, sich mit unseren Bestrebungen und unserer Arbeit bekannt zu machen, veranstalten wir am Mittwoch, den (>. De• zemher einen P r o p a g a 11 d a t u r 11 a h e n d in וווו• serer Turnhalle, Joachimstlialer Strafte 32. (1511 f. Zoo.) Nach dem Turnen spricht Herr Zahnarzt Henry U1111 e r über ״Unsere Grundlagen“. Lokal: Augsburger Stralie 33, 10•/, Uhr. Jüdische junge Leute sind hiermit höflich Ungeladen. Der J. V, V. OhnrIotte»burg erzieht seine Mitglieder zu zielbe• svudten Nationaljuden. Durcli Turnen, Turnspiele, Turnfalirten usw. nimmt er tätigen Anteil an der pliysi* sehen Regeneration unserer Jugend, Tnriiaheiide: Montag und Mittwoch 8'/;j Uhr, Joachimstlialer Sir. 32 (Hilf. Zoo). Jede Auskunft erteilt bereitwilligst Henry U1111 er. Berlin W. 35, Körnerstralle 1811. * Berliner Zionistische Vereinigung Bekanntmachung. Der Mitgliedsbeitrag zur Herlincr Zionistischen Vereinigung beträgt vierteljährlich 3 Mark. In den Beiträgen von jährlich 12 Mark sind zugleich enthalten: a) Schekel.IM. b) Landesbeitrag für die Zionistische Vor* einigmig für Deutschland.3 M. c) Jahresabonnement auf die ״Jüdische Rundschau“.•IM. Die Beitragsquittiingcn der Berliner Zionistischen Vcr• cinigung dienen zugleich als Ausweis über die Hut■ riclit'.ing des Schekels und Landesbeitrags mul tragen in Zukunft einen entsprechenden Vermerk. Fs ist Pflicht jedes in Berlin wohnenden Zio* nisten die Berliner Zionistische Vcre i n i g u n g durch seinen Beitritt zu fordern. Anmeldung bei Dr. mcd. Alfons Schwarz, Tempelhof, Berliner Str. 71. In den letzten Jahren ist die z.ionisüsehe mul jüdische Arbeit in Berlin wiederholt dadurch bcciiiträclitigt worden, dali verschiedene Veranstaltungen am gleichen Tage miteinander kollidierten. Um diesem Uebelstande abzuhclt'cn, wird der Vorstand der Berliner Zionistischen Vereinigung in Zukunft einen V c r e i 11 s k a I e n d e r führen. An alle zionistischen mul natioiinljiidisclieii Organi• sationeu, sowie an diejenigen Vereine, die eine Kolli• sion ihrer Veranstaltungen mit zionistischen Versäumt• lungen zu vermeiden wünschen, ergeht die Auf• forderung: 1. ihre sämtlichen Veranstaltungen unverzüglich nach der Festsetzung des Datums in dem Vcr• sammitmgskaleiidcr der B. Z. V. vormerken zu lassen; 2. vor Festsetzung des Datums jeder Veranst.il• 11111g Auskunft aus dem Vereiiiskaleuder der 15. Z. V. emzuholen. Der Vereiiiskaleuder wird auf dein 1511 re au der Zionistischen Vereinigung für De 111 s e 11• land, W. 15, Sächsische Str. 8, Telephon: Amt Uhlamt 8-1(1, geführt. Berlin. Zionistischer Verein West- Berlin (Zionistische Ortsgruppe Cliarloltenlmrg). Am Sonnabend, den 25. d. M., sprach Herr l>r. Victor Jacobson über ״Die Grundlagen zion ist i sc her Politik.“ Hin eingehender Bericht über den überaus bedeutsamen Vortrag wird in der nächsten Nummer erscheinen. Berlin. Auf der Generalversammlung der Kadimab-Gruppe der 15. Z. V. wurden folgende Herren im Vorstand gewählt: Grolimann, Leiter, Spie• gel, N.-F.-Kommissär, Lip (schütz, Schnei• der, Sekretäre, lind ko, Kassierer. Der Verein veranstaltet am Sonnabend, den 23. Dezember, in Dräsels Festsälen einen Cha 1111 k a 11 A h e ud mit Konzert und Ball. Hintrittskarten sind zu haben bei: L. & H. Spiegel, Uhren- und üoldwarengeseliät't, Grolle Frankfurter Str. 78: Lipfschilz, Buehliaiidhmg, Linien• stralie 21(1; Gonzer, Buchhandlung, Oranienburger Strallc 2(> und Lewit, Drogerie, Raukcstr. 10. Alle HrüderA'ereine, Gesinnungsgenossen und Freunde werden gebeten, den 23. Dezember schon jetzt für den Kadiinah-Chatiukah-Abend zu reservieren. Bremen. Am P). November er. fand hier in Lews Hotel der 2. Delegiertem.׳!!» des Bezlrksverbaiuls der jüd. Jugcndverolnc Nordwest Deutschlands statt, dem am Vorabend eine grolle Propaganda• Versammlung mit einem Vorträge von Frl. Cora 15 e rlincr (Hannover) über ״Die Organisation der weiblichen j ü d. luge n d“ voraugitig. Als Korreferent sprach der Verbandsvorsitzeiule Dr. Anfel;(Berlin), der, an dieses Korreferat an• scliliellend, die Ideen der jüd. Jugendbewegung eilt• wickelte und hei dieser Gelegenheit die Gründungen zionistischer und liberaler Jugendvereine in Parallele stellte und vom Standpunkte des Jugeudverbandes die Tätigkeit der Zionisten als SoudcrhcstTeilungen bczciclvnete, llun entgegnet« von zionistischer Seite Nr. 48 Dr. Nathan (Hamburg), indem er die* Arbeit der Zionisten i 1111 c r I! a I b des neutralen Jugeudver• bamle.s hervorhob, aber von Dr. Apfel in seliarler Weise angegriffen wurde. — Hinc noch schärten• Debatte wiederholte sieli am folgenden Morgen bei der eigentlichen Dcicgicilcningimg, als der Vor• sitzende der Zionistischen Ortsgruppe Bremen im Aufträge derselben den I k'IrgicrU ntag hegriilltc und in seiner Ansprache die Bemakling machte, dah ihm diejenigen Jiigcudvciciiic als die leistungsfähig• steil erschienen, die ״von zionistischem Blute durch• sogen mul von national-jüdischem Geiste durcUtränkt seien.“ Diese Bemerkung lüde bei dem auwesen• den Verhaiidsvoisitzeiideii mul dem Vertreter des lugcinlvcrciiis Hannover heiligen Widerspruch aus. Letzterer Herr verstiog sich sogar zu dem Ausspruch, dal! man später den Ausschliill der Zionisten aus den Jiigemlvereiiieu ernstlich in Hrwägtmg ziehen müsse, wobei er gleichzeitig auf den Fall Dr. S c 11 ö 11 e 111 a 11 n (I iamiover) in I lildesheini liiiiwies, der mit dem N.*W.•Deutschen Be/.-Verbaiid in engster Berührung steht. - Herr Dr. A pfel gab die Priorität der zionistischen Jiigeiidvcreiiisnrhcit zu, erkannte aber die AeiilScnmg der Zionisten nicht an. — Herr Dr. Nathan und der Delegierte der Bremer zionistischen Ortsgruppe erwiderten den beiden Herren in ein• drucksvoller, sachlicher Weise. - So stand der ganze Delegierteulag unter dem Zeichen des Zionismus, so dal! Aullcnsteliende den Liiidrtiek gewinnen iniiliten, es handle sieh in den Jugeiidvereincn nur um Debatten tür mul wider den Zionismus.-- Abends versammelten sieh die zionistischen Delegierten mit einigen Mitgliedern der Ortsgruppe zu einer zwang• losen Aussprache in» Hotel Stadt Bremen, in welchem einst die Gründung des bremischen Jugeiidvereins ״Freundschaft“ stattgefuudeii hat, der am 19. No• veinber sein X. Stittungsfest feiern konnte. Bremen. Am 23. November er. sprach in der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe Herr Gustav S e 11 w a b 0 Varel über den X. Z i o 11 i s t e 1» K o 11• g r e IS. Redner führte sowohl die Arbeit des Kon• grosses wie seine persönlichen Hindriieke in be• knmitcr meisterhafter Form vor, die bei der Ver• Sammlung eine echte Begeisterung für das jüdische Leben auf dem Basler Kongrcll auslöste. Auch die nachfolgende Diskussion war sachlich und anregend. Dem Vortrag ging eine I liuptversaiiimlung voraus, welche die folgende Zusammensetzung des Vor• stamls heselilol!: Ilias S e 11 r a g e 11 h e i ווו , I. Vorsit/eiuler; Rudolf Kat/., 2. Vorsitzender; Apotheker Alfred Schindler (Oraiiien-Apothekc), Schrift• führe!•; I Icrm. Asse 1111 e i in e r, Kassierer; Max Mark re ich, Beisitzer und N.•!•‘.•Kommissar. (Sclirglim.) Lübeck. Am 20. November erstattete 111 einer gut besuchten internen Versammlung unserer Orts• gruppe Herr Dr. Richard lluldselmier ein ein• gehendes Referat silier den X. Kong re II, das von den (lein Referenten mit Interesse folgenden Zuhörern beifällig ntifgcnoiiimcn wurde. An der sich daran knüpfenden Diskussion beteiligten sieh u. a. die Herren R.*A. Dr, Landau, R.-A. Dr. Meyer und Zalmar/.t R o 111 s c I» i I d. Karlsruhe i. B. Letzten Samstag, den 18. d. M., fand in unserer Zionistischen Ortsgruppe die Ge• 11 0 ra I v e r s a 1111111 u 1» g fiir 1011 statt. Der Vor• .sitzende, Herr Wilhelm 15 ähr, eröffuete die Sitzung mit einem Rückblick auf das ahgclatifcne Jahr, in dem wir die Herren Dr. Moses, Mannheim, Dr. Julius Uoscnfcld, Hsscn und S. Schächter, Bukarest als Propagnmlareducr in unserer Ortsgruppe gehört hätten. Die Neuwahl des Vorstandes ergab fol gendes Resultat: l. Vorstand: Herr Willi. Bälir Vorstand: Frl. Jenny Goldberg, Kassierer Herrn Ral>bimr |>f hcwullt jüdischem l Herr S. Ilol /., N’. F. Kommissäre: 1. Herr Apo• tlicker l.ü weust ein, 2. Herr Koscnb lisch, Schriftführer: I. Frl. Httlinger, 2. Herr Fritz. Bär, Beisitzer: Ilerr Zahnarzt Mansbach, R. A. Dr. 1'ri e d b e rg. Stuttgart. Am 0, d. Mts. fand im grollen Saal des Bürgermuseums die erste öffentliche Vcrsaimu• hing der jungen hiesigen Zionistischen Ortsgruppe statt. Vor I I Tagen hatte die ״Vereinigung tur das liberale Judentum“ eine — übrigens ziemlich erfolglose Versammlung veranstaltet, in deren Diskussion bereits von zionistischer Seite der Standpunkt des nationalen Judentums entschieden vertreten wor■ den war. Hs ist vielleicht diesem Umstande zu/u■ schreiben, dali unsere Befürchtung, die hiesigen Juden würden aus Mangel au lutevesse der Versammlung fernbleilicii, siel» nicht verwirklichte. Der 100 Per■ souen fassende Saal war überfüllt, und gerade auch die sogenannten ״besten Kreise" waren sehr zahl reich erschienen. Herr Kurt B I u 111 e 11 f e I d sprach über ״Die Juden im XX. Jahrhundert“, mit bekannter!Meisterschaft den Begriff des jüdischen Nationalismus aus den Erscheinungen der Geschichte und. der jüdischen Gegenwart entwickelnd und auf ihm die Zukunft des jüdischen Volkes aufbaiiend. Seine Ausführungen machten tiefen Hiiulruck, 111111 in der sehr regen Diskussion, die bis gegen I Uhr nachts wählte, hatte der Rainer noch Gelegenheit,, verschiedene Einwäudc zu widerlegen und falsche Auffassungen zu berichtigen, Besonders erwähnt zu werden verdient, dali die Gegner mit Ausnahme eines ״liberalen“ geistlichen l lerrn, der zum Zwecke seiner mit grober Lungenkrafl, aber geringer Sacli• keiintnis vorgelrageiien Angriffe eigens von auswärts angereist gekommen war — im übrigen in äullerst ruhiger und objektiver Art ihren abweichenden Standpiinkt vertraten, so dali eine erfreuliche, sachlich׳.■ mul fruchtbare Diskussion ermöglicht wurde. tkr Gcsamtdiidruck des Abends war hei allen Teil• nchmeru ein überaus erfreulicher. Hs zeigte sich, dab jener blind*fanatische Hali, der in atidcieu Städten die Bekämpfung des Zionismus rum Selbst/wcck macht, hier völlig fehlt, mul dalS nur die niangcMiafic; oder ganz Ich.ende Kenntnis der einscl1l.1;׳i'rv״; Probleme der Grund irt, warum unsere Ideen lud, » hier keinen Hingang gefunden haben. Wir koiuini: daher diesen ersten Versuch zioni-rtis» her Arh.il, <|״ soweit wir sehen, in werten hiesigen Kreisen .M11;cf! ordentlich sympathisch berührt bat, als einen volle״ Erfolg anseilen, mul glauben, dmcli weitere 1;ן,ן||. mäl'igc Aulkl.iriingsaiheit in kurzer Zeit auch äuitirr• lieh /;ddciiniäüigc L.rlolge auiweisen zu köiincii. Wir haben mit I lerrn Ülumcufcld einen Arbeitsplan |Uf den Winter aulgestellt, dessen Durchführung \\!r l״lt aller Hucvgie betreiben wollen. pr Erlangen. Am Montag trat der hiesige ״Jüdisch• akademische Stammtisch" mit 17 Milg! .cderi, darunter 3 Damen, in sein •I. Semester ein, |g.f’ Stammtisch, eine Gründung des '' . S t r a 15 b 11 rg e r , stellt auf Standpunkt. Wiesbaden. Am 20. d. M. fand die eiste Vcr- Sammlung der neu organisierten Zionistischen 0$1|ן gruppe unter Leitung des I lerrn Lehrer S J,!k4 Kos ent) erg statt. Herr Dr. S c I! w a r z s» 11 üj. Frankfurt referierte in anschaulicher und instinktiver Weise über den X. Kongrcll, schilderte deusdhen als Aibcits•, Friedens• mul Hebräischen K<11׳gtdl I )er /,weite Redner, l lerr L e v i g a r d Fr.undurk sprach in packender Weise über die allgemeine L;,J der Juden 111 Ost und West, über die Notwendigkeit dir Schaffung eines Zentrums tur die Juden des Westens nicht minder, als für d.e Juden ues Ostens, beide Redner fanden bei dem zahlreich erschienenen l’uhlj. kum begeisterte Aufnahme, was sich auch in der An־ meldung von sechs neuen Mitgliedern zeigte, Frankfurt a. A\. Die Zionistiscne Ortsgruppe veranstaltete am 13. November einen |)i<<k"s.1011s• abeml tur ihre Mitglieder, der!echt gut besucht war. Rechtsanwalt Dr. Siegfried S c h w a rz.s c b 1 Id feie• rierte über den Zionismus nach dem zehnten Kon• grell. Hr besprach die verschiedenen Tagungen jtiüi• sel.er Organisationen, welche in der Iclzlcn Zeit >tal1• gel linden haben (Veiband der deutschen Juden, A|. Iianztag, Weltverhaiul der Orthodoxen)) unu schilderte das Verhältnis des Zionismus zu diesen Verbinden. Hingehend verbreitete sich der Rainer über die erste Tagung des Grollen Aetioii-Comitcs. Nach Ansicht des Redners hat diese Tagung gezeigt, dali die vorn Kongresse geschaffene Nett«>1 gams.itiuii sieh mIioii jetzt bewahrt hat, mul dali mau zur neuen Leitung das vollste Vertrauen haben müsse. Die Regelung des Verhältnisses der Kulturkommission zum Misrach,׳ zeige, wie die Leitung jedem Zionisten gerecht zi werden suche, und die sonst gefällten Beschlüsse bewiesen, dab die neue Leitung die bisherige poli• tische mul praktische 'Eiligkeit plaiiuialiig fort• setzen werde. Die Versammlung stimmte den Auv fuhrungcii des Redners bei, insbesondere• alliierten sieb die Herren Sali Oeis mul Dr. Tacliaucr in ähnlichem Sinne. Der Rest des Abends war der Besprechung intern. Vcrcinsangclegcnlieitcn gewidmet. Frankfurt a. M. I Jie Zionistische Vereinigung hatte auf den 23. November Herrn Dr. Rudolf l.es• zvnsky aus Berlin zu einem Voitrag über ״Jü• dische Kultur in Palästina" gebeten. Der Abend gestaltete sich zu einem äullerst gvimUrciclicn und hat insbesondere auch auf die anwesenden Nicht• zionisteil einen guten Hiiulruck gemacht. Herr Dr. L c s z y n s k y , der aus eigener Anschauung 11• richten konnte, vcibreitete sich eingehend über L.nnl und Leute, indem er insbesondere die judiscli-ktihurcllcn Hinrichtungen, wie das Schulwesen, die Landwirt• Schaft, die Tätigkeit des Nationalfomls, das lb/alcl und der zionistischen Banken besprach. Der Vor• trag war dadurch besonders instruktiv, dali er von zahlreichen Lichtbildern begleitet war, die du Vor• tragende selbst im Lande »(!(genommen halte. Was mail bisher von der jüdischen und speziell v «n der zionistischen Tätigkeit in Palästina mir vom Hören• sagen kannte, sab mail hier mit plastischer Deutlich• keil vor Augen. Insbesondere interessierten d.e vor• /!!glichen Bilder aus den jüdischen Kolonien 1!;>1 den Nationaifomlsbesil/migeii. Hin derartiger '.'ortrag dürfte mitunter wirkungsvoller sein, als lang, ihco• retisehe Auseinandersetzungen. Für den Nation •1lärnd•» winden im Ansehlull au den Vortrag 100 M. ges, ״ndcl. Frankfurt a. M. Montag, den 20. N«»\ .•:iiber! (amt eine Vvrv.mnwluwg vier Zionistischen ) gruppe statt, in der Herr Oberlehrer Tacl über die ״Historischen Grundlage: m oder 11 e 11 B e w c g 1111 g e 11 i in J u d c n 111.! »end־ Hier der _ __ re ferierte. An den interessanten Vortrag sch lull s! eine rege Diskussion, an der sich die Herren Meir Berlin (der Redakteur des ״Haibri“, der;; ׳gen* wärtig in Frankfurt a. Al. weilt) hebräisch, ,'••wie Fritz Selka und Naclium Gold mann bet» 1׳ :tcn. Köln. Am 28. Oktober erstattete der r׳ einer Delegierte, Herr Max Gold reich, seinen F׳:nd״ über den X. Kongrcll. I lerr Lehrer R e i 11 h 11 d t, der die Versammlung leitete, eröffuete sie mit warmen Worten des Nachrufes für den so jäh verschiedenen Gesinnungsgenosse» Zahnarzt R ub in s o 11 n , d!r sei Bestehen der Ortsgruppe eines ihrer besten und eitrigsten Mitglieder gewesen war. Die Versäumt• hing ehrte den Toten durch Erheben von den l'laiz•;»• - In seinem Bericht gab Herr Goldreich einen in• teressanteii Ueberblick über die politische Lage Zionismus seit dem I langer Kongrcll unter 1>1יזי|יי‘ derer Würdigung der grollen Verdienste David Wem* Koitus. Eingehend schilderte er alsdann die Bera* tungen und den Verlauf des Kongresses sowie das Zustandekommen der jetzigen Leitung. •־״ Die Debatte,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.