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Jüdische Rundschau · 1911-11-24 · Heft 47 (24.11.1911) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 47 (24.11.1911)
Date
1911-11-24
Page
– (sequence 8)
Language
German
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t^^atnZXMtS*X*l,ämmMtk*B1n$ t—■ftnli-11 Seite 560 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 47 Der ncugewäliltc Vorstand konstituierte sich wie folgt: Dr. Hey mann, 1. Vorsitzender (Berlin, NW. •10, In den Zelten 8); Richard Lieht he im, 1. stellvertretender Vorsitzender (Berlin W. 15, Bre* genzer Str. 15); Dr. Felix Rosenbliitlf, 2. «tellvertretender Vorsitzender (Berlin NW.,־ Bumlesratsufer Nr. 5); Referendar Erieli Cohn, Schriftführer (Herlin w., Yorckstr. 4(>); Dr. A. Schwarz, Kassierer (Tenipelhot, Berliner Str. 71); Kurt B I u m e n f e I d , Beisitzer (Charlottenhurg, Knescheckstr. 20); Justizrat Diaioszy nski, Beisitzer (Berlin W., Eichhornstraitc 5); Hans Ooslar, Beisitzer (Berlin W., Rnnkestr. 30); Rechtsanwalt I laus S t e i 11 i t z , Bei* sitzer (Berlin N., Badstr. 35 3(1); Davis Tri et sch, Beisitzer (Wilmersdorf, Kaiserallee 158); J. II. Wagn er, Beisitzer (Wilmersdorf, Ulilandstr. 110/117). Kassenbericht der Berliner Zionistischen Vereinigung vom I, Juli 1910 bis 30. Juli 1911. Einnahmen. Kassenbcstaad 1. 7. 10 . . . . Mitglicdcrbeiti ägc. Eintrittsgeld in Versammlungen . Furimteier. Spenden . Broschürenverkauf ...... Schekelgclder.. Landesbeiträge . ....... Ausgaben. Inkassospesen. . .. Saalmieten ......... Forti ... Kopialicn. Gehalt für Sckretiüia. lasorate und Flakate. Jüdische Rundschau. Drucksachen . Zcntralbureau Laudesbcitrag . . Zentralbureau Schekclgeldor . . Broschüren. . , . Subventionen und Diverses . . . Oelbaumspemlcn bei Gratulationen. Kassabestand 80. «. 11. Mk. Ff. 37 30 3644 60 481 70 840 6:5 70 10 23־ 60 834 330 00 6174 06 Mk. FL 34n 06 '200 — 30 « 163 66 2־10 60 422 40 1315 ־— 303 66 t 620 * « 603 — , , 3 t 76 , , 64 hto t 18 | — ■ . 340!26 | 6174 | 06 Berlin. Zionistischer Verein Wcst-Bcrlln (Zioiiistische Ortsgruppe Charlottenbiirg). Als erste veranslnltung des Wintersemesters findet am Sonnabend, den '25, November, abends, pünktlich um 9!ihr, im Cafe Sezession (Kutschern), Kiirfürstendniniu Nr. '208'209, ein Vortrag des Herrn Dr. Victor Jacobson (Mitglied des Engeren Aelioiis-Comih's), statt. Herr Dr. Jacobson wird in seinem Vortrag das Thema ,,17 i e Ci r u 11 d I i n i e 11 zionistischer 1י o I i t i k" behandeln. — Dieser Abend, aut dessen Bedeutung wir nicht näher hin/mveisen brauchen, soll die erste in einer Reihe von Veranstaltungen sein, durch die wir den Zionistischen Verein West-Berlin (Zionistische Ortsgruppe (lliarlnttcnhurg) zu einer Stätte ernsthafter Diskussion und gründlicher Aussprache zu ge■ stalten die Absicht haben. Wir sind der Meinung, (lall ein Diskussionszentrum, wo ungehindert durch die etwaigen Rücksichten auf die Agitation und die man־ lugfaltigcn sachlichen mul persönlichen Strömungen eines grollen Vereins Fragen von zionistischem und allgemein-jüdischem Interesse in Ernst und Sachlichkeit erörtert werden können, im zionistischen Lehen Berlins begründete Existenzberechtigung hat, vielleicht not• wendig ist. Ohne uns der propagandistischen Arbeit zu entziehen, die ja die grolle Aufgabe der Berlinei Zionistischen Vereinigung ist und bleiben wird — ar die wir uns deshalb auch auf das Engste anschlicllet werden —, ist es unsere Absicht, den Schwcrptmki unserer Tätigkeit auf die Weiterbildung und Ver tiefung unserer zionistischen Erfahrung zu legen Dieser Absicht sollen in erster Linie unsere Vor I e s u n g s z v k 1 c n dienen, von denen wir /uiiaclis zwei in Aussicht genommen haben. Der erste wirr 4—5 Vorlesungen des Herrn N. So ko low »bei das Thema ״Die hebräische Literatur1' um fassen, im zweiten wird Herr Davis T riet sch i! etwa 5 Vorlesungen das Thema ״Jüdische Emi ■gration" behandeln. Weiteres über Ort und Zei dieser Vorlesungen wird demnächst bekannlgcgcbci werden. Niclitmitgliedern sind diese Zvklen nur gege; Lösung einer Hörerkarle zugänglich. Neben den Voi lesungszyklen werden wir eine Reihe von V o r trägen und Diskussion sähe »den veransla ten. Für die nächsten Wochen sind bisher folgend Vorträge in Aussicht genommen: Dr. N. B i r n h a u m ״Die Entwicklung und die Möglichkeiten der ji'ul scheu Bewegung" (ev. auch als Vorlesungszyklus, Dr. J. Hecker: ״Die Reicbstagswahlcn, die Fai teien und die luden", A. Brünn: ״Kassenhygien schcs". Der Mitgliedsheilrag des Zionistischen Vei eins West-Berlin beträgt 12 M,, eiusch'iclllich Schcku Landesheitrag und Rundschau-Abonnement. Milgli« der anderer zionistischer Gruppen, die anderwärl Schekel, Landesbeitrag und Rundschau-Abonnemei zahlen, werden gegen einen Beitrag von 1 M. a Mitglieder mitgenommen. Zuschriften wolle ma ' richten an J. Berger, Berlin W. 15, Hlcihtrcustr. 3 (Fernspr. Charl. 72011). Berlin. Der Verein fUr Jüdische Geschieht und Literatur ’.ietl am Dienstag, den 2t. Novcmbe Herrn Üchcimrat Geiger über ״J u den tu m־un Deutschtum" reden. Der Vortrag, der uns die schon genügend bekannten Ansichten Geigers brachte, wäre kaum erwähnenswert, wenn nicht durch einen Satz sich die geradezu bodenlose, absichtliche oiler unabsichtliche Unkenntnis in jüdischen Dingen wieder gezeigt hätte: Professor Geiger hat aut die ,,Unkenrufe", wie er sie nennt, die so nitwissenschaftlieh sind, mit statistischen Zahlen über die enorme Zunahme der Mischehen usw. den Bestand des demsehen ludcutuius als gefährdet durzustcUcn, nur die eine, aber durchaus wissenschaftliche Antwort: ״Man merkt nichts davon." Gewill, Herr Professor Geiger, Sie wären mich in einer verteufelten Lage, wenn Sie ciugcxtchcn sollten, dal! man es sogar zahlcnmälljg ,,merkt", welche inneren Zusammenhänge zwischen liberalem Reformjudeutnm und Abiah vom Judentum bestellen. Der liehe Gott erhalte Ihnen Ihre Alimingslosigkeit. Berlin. Am II. d. Mts. veranstaltete der ״Jüdische Jugendbund“, Berlin, eine grolle Propagamla-Versaniiiilung im Tiergarlcnhof mit dem Thema: ״Die Aufgaben der indischen Jugend". Der erste Referent, Herr Dr. Theodor Zlocisti, führte aus, der J. J. B. wolle mit dieser Vcrsammhing nicht eigentliche Propaganda, vielmehr ״Seelenfängcrei" treiben, und zwar in dem Sinne, dal) er die Jüdische Jugend durch Zurückfülirung zum Judentum von der inneren Unruhe und Unfreiheit löse. Durch die Zerklüftung der Judcnheit finde ein Vorbiegen der Kräfte statt, das zur Folge habe, dall alles Grolle mul Gute, das Inden leisten, auf das Verdicnstkouto der anderen Nationen gesetzt werde, alles Schlechte und Gemeine aber uns Juden sicher angehängt werde. Der zweite Redner, Herr Dr. Isaac, legte dann dar, wie der J. J. B. durch seine Arbeit und Erziehung die Mitglieder zu selbstbewiilStcn Juden mache. Aullcrhalb des eigentlichen Propaganda-Prugrniums der Versammlung, jedoch durchaus nicht ohne das lebhafteste Interesse hei seinen Zuhörern zu finden, sprach dann an dritter Stelle, als Gast, Herr Dr. Zollschnn. Er teilte das Programm des J. J. B. in die beiden Teile: 1. Er- Ziehung der einzelnen Mitglieder zum jüdischen Seihsthewulitsein und Verbreitung von Kenntnissen in iiidischeu Dingen unter den Mitgliedern; 2. Erhaltung der Existenz des jüdischen Stammes Im allgemeinen. Mit dem zweiten Punkte beschäftigte sich der Redner dann in besonderen und legte dar, wie das fremde Milieu, nachdem das eigentliche Ghetto in Westeuropa gefallen sei und die Orthodoxie ihre die Juden /,iisammcnhalteiule Kraft initiier mehr verliere, in immer furchtbarerer Weise durch Taufe und Mischehe die Fortexistenz des Judentums in Frage stelle. 711 begegnen sei dieser Gefahr nur durch Konzen- 11 atioti des jüdischen Volkes auf eigenem Boden. Als letzter Referent richtete dann Herr Rabbiner Dr. Warschauer einen begeisterten mul begeisternden Appell an die Jugend. Das Wort ״es gibt nichts Neues unter der Sonne“ dürfte für die Jugend keine Geltung haben. Die Jugend müsse sich mit Probleme», mit jüdischen Problemen, beschäftigen, an ihre Lösung glauben lind liir sie kämpfen. Der Erfolg der Ver- Sammlung waren zahlreiche Anmeldungen neuer Mitglieder. Berlin. Der Verein Jüdischer Miidchcn versendet sein reichhaltiges Wintcrprogramm.^ Aulicr allmonatlichen Vorträgen und geselligen Zusammenkiinften finden folgende für Mitglieder unentgeltliche Kurse statt; 1. Hebräische Sprachkurse., a) Aiifüngcrkursus (Lcsckcuntnis vorausgesetzt). Beginn; Donnerstag, den 30. November, abends '//) Uhr; Leitiing; Organisation fiir hebräische Sprache und Kultur, b) Kursus für Fortgeschrittene (3. Semester). Beginn: Donnerstag, den 30. November, abends 1/89 Uhr:; Lei- Hing; Fräulein Gertrud B :icke r. 2. B i b e I k u n d c: Psalmen. Beginn: Dienstag, den 5. Dezember, abends '9•״ Uhr; Leitung: Herr Rahbinatskandidat Carleh a c h. 3. I ii d i s c 11 c Geschichte: Die Juden In Spanien. Beginn: Donnerstag, den 30. November; Leitung: Fräulein Else 11 a 1111. •I, Dis kussions- Übungen: Besprechung jüdischer Fragen. Beginn: Montag, den •I. Dezember, abends 9ע/י Uhr. 5. 1'ranzösiscii: Konversation im Ansehhill an Referate oder Lektüre. Beginn: Dienstag, den 5. Dezember, abends \'J) Uhr; Leitung: Herr eand. neophil. Max Bäcker. Die Kurse finden in den Räumen der Mädchenschule der Jüdischen Gemeinde, C. '25, Kaiserstr,׳die 29/30, statt. Nähere Auskunft über den Verein (Statuten usw.) durch Gertrud Bäcker, N.58, Wcillenburgcr Str. 41, H. Charlottcnburg. Die Generalversammlung der Zionistischen Ortsgruppe Charlottcnburg wählte, nachdem Herr Dr. Locwcnhvim erklärt hatte, sein Amt als I. Vorsitzender wegen Arbeitsüberlastung nicderlegen zu müssen, /.um 1. Vorsitzenden Herrn J. Berger. In den Vorstand wiedergewählt wurden die Herren Davis T riet sch, Dr. J. Becker, Architekt Levy und Jacobson. Der iieiigewiihUe Vorstand kooptierte noch Herrn Mcdizinaliirnktikantcn B r ü n n. Köln. Der Verein jüdischer selbständiger Handwerker hielt in den Coloniasälcn eine Vcrsammlang ah, zu der der Vorsitzende. Herr Gold borg, auch die im jüdischen Lehrliiigslieiin untergehrachten Lehrlinge mul den Hausmeister cingcladen hatte. Der Vorsitzende der Kölner Hnmlwerkskninmcr, Herr Bigge, hielt einen längeren Vortrag über die allgemeine Lage des llamlwerks. Der Redner betonte, (lall namentlich auf dem Gebiete der Erziehung des Nachwuchses ein grober Erfolg zu verzeichnen sei. Er verwies auf die Wichtigkeit der Werkstattsichre uml die Ausbildung der Lehrlinge durch Berufsichrer in der Fortbildungsschule. Schlielllich wandte er sieh mit Ermahnungen an die Lehrlinge, in einer Ausspräche wurde über verschiedene Dinge Aufklärung gegeben. Hlldcslicim, Am Abend des 16. November sprach Herr Dr. rer. pol. Joseph Schonenunn, Hannover, im hiesigen Kaufmännischen Verein über den ״F all M e 11 e r n i c 11 und die d c u t s e 11 e 11 J11 d e 11.“ Halle a. S. Am H. er. hielt in der Zionistischen Ortsgruppe Herr Isaak F euer ring aus II alberst,-ult einen Vortrag über ״E 111 w i c k I u 11 g des Kultur- Zionismus" und fesselte durch seine instruktiven und lebendigen Ausführungen die Aufmerksamkeit des zahlreich erschienenen Pub'ikiims. In klarer Weise gab der Redner eine theoretische und historische Darstellung des Kultur./iouismus seit dem Auftreten Achad lla,uns bis zur Jcl/l/eil und gab im Vorübergehen auch ein Bild der andern Strömungen im Zio nisinus. Eine angeregte Diskussion, m der 11. die Knlturfrage des zehnten Kongresses zur prin/ipielleu Erörterung gelangte, hielt die Vcrsaiimiluii ׳ noch längere Zeit beisammen. — Besondere Wür•!!■ gtmg verdient die letze Tagung des II alle selten J11 g e 11 d v e r e i 11 s ״B c r 111 o I d A u e r h a c h", m der I lerr I Ir. Felix 7' heil 11 a h e r das Thema ״S t •111 ׳ der U n t e r g n 11 g der deutschen J11 d e 1! i 1! absehbarer Zeit bevor?" behandelte. Der Inhalt des Tlieühaherschcn Vortrages, der auch iiir den Leser des Thcilhahcrscltcn Buches viel Neu s und Anregendes hot, kann natürlich hier nicht ai führlicli wiedergegebe» werden. Erwähnt sei, da׳, der Vortragende auch der Therapie, der Forderun;׳ einer grollzügigen jüdischen Vo'.kspolitik, besondere Berücksichtigung zuteil werden lief!. Nur über di׳• Wirkung des Vortragsabends, zu dem über zwei liumlert Personen aus allen Kreisen der jüdischen Gcmeiude erschienen waren, sei noch ein Wort gestattet. Das von Theilhaber angezogene Tatsachenmaterial aus dem Leben der deutschen Juden, verbunden mit charakteristischen Streiflichtern, bat bei dem Publikum einen aiillerordentlicli tiefen Eindruck Initerlasscn und wird dasselbe gewill noch nach Wochen beschäftigen. Ilinzukonunt, dal! die Mehrzahl der Diskussionsredner, teils mit, teils ohne Absicht, sich aut den nationaliiidisclicn Standpunkt s’ellte und die Ausführungen des Redners wirksam unterstützte. Wir haben die Ueherzeugung gewonnen, dall die Thcitliabcrsclien Darlegiingen, die in wissenschaftlicher Weise und mit vornehmer Zurückhaltung des Partcistamlpuiiktes vorgetragen wurden und dabei nur jedem Zuhörer vertraute Dinge behandelten, eine sichere Grundlage für die Nenbelchuiig des nationalen Bewulttseins geschaffen und der Propagierung des jüdischen Volksideals den Weg geebnet haben. Sleghurg. Letzten Sonnabend sprach im überfüllten Saale des Gemeindehauses Herr Max Goldreich- Köln über den X. Z i o ui s t e 11 k o n g r e h in Basel. Nach dem Vorträge, dem die Anwesenden mit gespanntester Aufmerksamkeit lauschten, ent- . wickelte sieh eine aiillerordentlicli lebhafte Diskussion, wobei Herr Go Id re ich Gelegenheit halle, das Prograinin des Zionismus in grollen Zügen auseinanderzusetzen. Das Resultat war, dall sich 18 Herren solort als Mitglieder eingczeiclmet mul am gleichen Abend ihren Schekel entrichtet haben. Die Begeisterung für die zionistische idee war so groll, dall der ganze Vorstand der Gemeinde, •־m der Spit/c Herr M. Walt e r, sich der zionistischen Organisation .־mschloh. Essen. Der Vortrag unseres Dr. Rosen fehl über ״R c I i g i ö :5 c s und nationales Judentum" am 13. November war wieder sehr gut hesucht, obgleich zur seihen Stunde auch im Literaturverein ein Vortrag statlfaiul. hi einem anderthal!'־ stündigen, von eingehender Kenntnis der Materie zeugenden Referate mul in der dem Rclcrcntcu eigen• ׳! vornehmen Redeweise wies derselbe überzeuge!• I nach, dall ein rein religiöses Judentum ohne nati״• nales Band aut die Dauer keinen Bestand haben körn׳ ׳, dall die ganze mosaische Gesetzgebung von nationaL 1 Gesichtspunkten ausgelic und dall im Judentum ־׳• Religiöse unlösbar mit dem Nationalen Verbund י־ sei. Nur der Zusniumcnschhifi aut nationaler Grit״ '• läge könne eine Gewähr für den dauernden Best.vd des Judentums leisten. Au!len Vortrag sehlofl «i■ '> eine lebhafte Aussprache an, die bis 1 Uhr daucr•• und in der die Einwäiide einiger Gegner glänze׳• widerlegt wurden. Bedburg. Nunmehr ist auch liier das Eis g׳■• hrochcn, und cs fand am 15. November in unser• ־ Gemeinde der erste zionist. Vortrag statt, den IU I u I i 11 s K a u f in min, Esch w e i I e r, über ״l> Grundlagen des Zionismus“ hielt. >)■׳• seine Ausführungen scldoll sich eine lebhafte Hi kussion an, an der besonders Herr Vorsteher Iler m a n n 1• r a n c k c n, B e d h u r g und Herr Lehr! •׳ Löwen st ein, Grevenbroich, tcilnnhimn Da die Versammlung info'gc anderer Umstände um schwach besucht war, findet aut allgemeinen Wunsch eine zweite Versammlung am 3. De- 7. umher, nachmittags, statt, in der voraussichtlich Herr Parteisekretär Kosen haum sprechen wird. Eschwcilcr. Am Sonntag, den 19. d. M., fand in der Zweiggmppc Höngen ein Vortrag des Herrn Referendar A. Meyer, Mintjoic. über ״Die Sprachen der Juden" statt. Der Referent, dessen Vortrag hauptsächlich das Löweschc Buch als Unterlage diente, erntete für seine Ausführungen den lebhaften Dank der Erschienenen. Sonntag, den 26. November, abends V28 Uhr, findet in Jülich im jüdischen Gemeindehaus bei Harn Schwarz die erste Agitationsversammlung statt, zu der die Gcsimmngsgcnosscii des Bezirks freund icltst Ungeladen sind.

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