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Jüdische Rundschau · 1911-07-28 · Heft 30 (28.7.1911) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 30 (28.7.1911)
Date
1911-07-28
Page
– (sequence 9)
Language
German
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JUEDISCH E RUNDSCHAU Seite 349 nukratisch, (inwieweit es die Art der Wald e Inen Vertreter nach § ■1 A und II ist, 1>,211 k• »innen die nach 4 U von den Verbänden Limiten insgesamt 57 Vertreter, deren Auswahl |.j, ohne Einfluß des Verbandes geschieht. I>,s sind zusammen •17(1 Vertreter, die von den Lande?״esetz beruhenden oder freiwilligen Orga- |,!joi1cn der |)eutschen Judenheit, soweit sie nictit -lieh religiöse Zwecke verfolgen, entsandt! (rtleii• Da/n }..um der Ansschull des Verbandes selbst j/iinesm 8) ז4'יי •> W Q nicht mehr als 1/1—t lg 111L׳ie1t׳• 'urnfen, bei deren Auswahl wiederum die «cblage der alitieren Organisationen berücksichtigt Ifilcn.! >ies Rocht, das dem Aiissclmll beigelegt Lien id. s״)l auch nur ermöglichen, dall aus allen Lu d<׳• Reichs mehr von ihrer Organisation als loiuler? geeignet angesehene Vertreter an der Haupt• >;,1,111;1!1 ׳g tcilnehnieu können, als es bei bloiier |rtirkM1'l.1|g״ng der Mitglieder z a h I der Gemein- 1ni׳jtl*-*t1 wäre, mul andererseits, dall auch solche |,,(rr.i(׳emle Juden zu dieser Tagung der Gesamthir :׳׳ n werden können, die nicht geratle der 1/idlii Vertretung ihrer Gemeinde oder einer son* cn (׳:!:.uiisation angeboren. - )!',• /iiNamniensetzung der Hauptversammlung $111111. wenn auch das Wort .,Wahlrecht'* in der /1111g s Verhaiulcs nicht vorkonunt, im wesentteil de ein 1״l v. 11 der Verfassung der betr. wählenden OriFsati .! ah), und es ist ganz unrichtig, dall sie f |1!Kdi\1־• der Hatiptversammlung selbst keinen;drama gewähre." — lim Versammlung, deren Mitglieder sämtlich, ule-ter*• aber in einer Mehrheit von drei Vierteln nt je.*, n Zusammenhang mit der Leitung des Vernies Melieu, kann sicherlich ihren Willen wohl kuudi 1׳ und durchsetzen! Dies entspricht denn 1|1I1 in v> 411111־ Malle dein Wunsche des Ausschusses t Val •indes, und es zeugt lediglich von der er-;I:(lm1 Pebercinstimmmig der Auffassungen der l|!11r :י!י1וclmltcnen I laiiptversammhmgcu mul der VHiudsIciliuig, wenn die Versammlungen stets in ff!! tei 11;1 riiKhiie verlaufen sind. Möge dies den ■ ei!* 11 Juden stets erhalten bleiben! licrlin. Die Beisetzung Prof. Senators fand 11 18. luli mittags auf dem Friedhof der jüdischen Icmeiiiile in der Schönhauser Allee unter greller lieder ärztlichen Kreise Herlins und vieler jrfd11i::ungen statt, deren Fhrenmitglied mul Fürrer der Entschlafene war. Das Kultusministerium jr durch den Ministerialdirektor I). Nauiiinnn rtreten, die Universität durch den Hektar (iei1nr.it R u b 11 e r und zahlreiche Professoren. iKüercnde der Medizin in studentischem Wichs fchmen mit dem kleinen Universitätsbauner am Sarge AuisU’llimg, desgleichen der Akademische Mediz.ifni'dic Verein, die jüdischen medizinischen Studententvrcmigmigat und der Reformverein der staatlich anfrk,Hinten Kr.mkenpfleger, Schwestern, Masseure und jlnlgcliilfc» Deutschlands mit ihren Fahnen und B.tuiierii. Die Kaiscr-Wilhelm-Akademie vertraten «mii Direktor Generalarzt Dr. Kern mul General- Dr. Keitel, die Königliche Charite deren Direktor Generalarzt Dr. Sc 11 c ihe, die t r I i 11 e r Medizinische Gesellschaft 'f/tliclicr berliner Medizinische Gesellschaft, fvren Vorsitzender und Ehrenvorsitzender der Heim- 'c״an!׳v11c war, dessen Nachfolger Gelieimrat die Universilätspoliklinik Gelieimrat (ioldvier. Abordnungen hatten ferner entsandt: I (*rill, C1111 1 kr Verein für innere Medizin, die Hufcland-GescU cli.ifi, der Aerztiiche Standesverein der Königstadt, er Vorstand des Verbandes für erste Hilfe, die. Geelisclr.ft der Chariteärzte, die Humboldt-Akademie, ur 'wiche die 80 jährige Frau Marie G u h i t z und •k. Leopold R o s e n o w einen Kranz überbrachten, j" Hilfsvercin der deutschen Juden, die Zunztimi׳ ״, der Zentralverein deutscher. Staatsbürger üdischen Glaubens u. a. m. In der Trauerversainm- וי"!: bemerkte man ferner Geheimrat Gatt y vom VHliu-i.en Institut für Infektionskrankheiten, die M!rs<oren Fränkcl, Israel, Krault, Las- 011 H i II, Michel, H a g i n s k i, L e u n ־ ferner die Abgeordneten Sanitätsrat Dr. M u g *;יי", James Simon, Geheimen Haurat Kvll- "■ויון׳ und mehrere Berliner Stadtverordnete. Chorfs.iii״ leitete die Feier ein. Rabbiner Dr. H ochhielt die religiöse Trauerfeier ab, nach diesem f'chen Stadtverordneter Louis Sachs für das .זיד.*. vntamcnkolkgiuni der Jüdischen Gemeinde, Cie• L e s s e r namens der früheren Assistenten "1',ץ Entschlafenen und Geheimrat Krault für die y<nH־r Medizinische Gesellschaft. Chorgesang he- ■fc die Feier. Die Beisetzung erfolgte im Erb- ״'■‘si'.ihiiis. . Berlin. Austritte aus dem Judentum in den *י» iiatcn Mai und Juni 1911. Kaufmann Hans p'M.v, Charlottenburg, Gocthcstr. 67. — Kaufmann;r״it Colm, Belle-Allianceplatz 5. — Else Colin, geh. ״I!11 , > Hcilc-Allianccplatz 5. — Emma Matthesius, Möbes, verw. gewesene Eisncr, Camphausen• Jajic 10. — Musiker Robert Heller, Novalisstr. 3. - Kaufmann Moritz Fricdländcr, Tiergartenstr. 26a. Liiiina Fricdländcr, geh. Lindcnau, verw. gewesene ihiinp, Tiergartenstr. 26a. — Dr. mcd. Bruno J'1״sk1 Arzt, Wilmersdorf, Pragcrplatz 4. — I)r. M1״ Hcnius, Arzt, Schillstr. 19. — Prakt. Arzt Dr. inhvijr Meyer, Dorothcenstr. 42. — Dr. phil. Kurt ,."׳enstein. Halensce, Karlsruhcrstr. 15. — Landwirt J)crt .3.״ Schöneberg, Salzburgerstr. 14. — Kauf- "Dß Y1״y **r*c^״(*cr» Walensee, Johann Georg- AUS HAMBURS-ALTOrifll Der Vorstand der Ortsgruppe hat beschlossen, die beiden ausgezeichneten Broschüren: Hans Goslar ״Die Krisis der jüdischen Jugend Deutschlands" und Richard Licht 11 ei in ״Das Programm des Zionismus" in einer gröberen Anzahl von Exemplaren aiizukaiifen. Der Vertrieb wird der ״Gesellschaft zur Verbreitung jüdischer Litcraturwcrkc" übertragen. Zuschriften sind an Herrn Dr. Ch wolle 8, Altona, Mo/arlstraße TI, zu richten, Einzelexemplare erhältlieh hei Herrn Leopold Landau, Gr. Bleichen 67. l/eReiNS-RUNDSCCIAU Berlin. Die Sportabteilung des Jüdischen Turnvereins ״Barkochha", über deren erfreuliche Entwicklung mehrfach berichtet wurde, lädt für den kommenden Sonntag, nachmittags •I Uhr, ihre Freunde und Gönner zu einem leichtathletischen Meeting ein. Der Meldeschluß hat die Teilnahme einer sehr grölten Anzahl von Mitgliedern und Gästen ergeben. Abgesehen von den interessanten sportlichen Kämpfen, die sich zweifellos ergehen werden, wird die herrliche l.age des Barkochha-Sportplatzcs in Schul/cndorf b. Tegel viele veranlassen, dem Meeting bei/uwohucn. Der Platz ist vom Stettiner Vororthalmliof mit der Velteuer Bahn um 3׳ Uhr 25 Min. in 35 Minuten zu erreichen. Vom Gesundbrunnen 6 Minuten später. Der Zutritt bei vier Veranstaltung ist unentgeltlich. Halle n. S. Am 18. Juli veranstaltete der Jüdischakademische Verein eine Versammlung, in der Herr Dr. Nathan Birnbaum (Mathias Achcr) über das Thema ״Hebräisch und jüdisch" sprach. Der Redner wies auf die Wichtigkeit dieses Sprachen• kampfes für die jüdischen Massen hin. da 8 Milli• «neu Menschen sieh der jüdischen Sprache bedienten. Gegen die im Westen übliche Bezeichnung als ,,Jargon" wandte er sich sehr entschieden. Die Sprache enthalte zwar 70- 80״., deutsche Wörter und im übrigen slawische und hebräische Brocken, sei aber so vom jüdischen Geiste durchdrungen, dall sie als eine national-jüdische atifz.tifassen sei und nicht als ein Dialekt des Deutschen,!)uh die Sprache nicht schön sein soll, sei kein Argument gegen ihre Existenzberechtigung und aullerdem noch sehr zu bezweifeln. Wenn jetzt ״romantisch Nationalistcn" den Versuch machten, das Hebräische neu zu beleben, so sei das etwas Künstliches und Urimögliches. Es müsse vielmehr auf der vorhandenen Kultur aufgehaut werden, die in den jüdisch sprechen• den Massen entstanden sei. Palästina sei als kleines Experinient noch kein Gegenbeweis. Den Wert des I lehräisclicn sieht der Redner vor allem darin, dall es uns mit dem Altertum verbinde. Es sei deshalb auch zu pflegen, aber es stelle keine lebende, sondern eine Sprache der Ewigkeit dar, die durch die Lehrmethode moderner Hehräisten profaniert werde. Der Redner schlicht, indem er vor der Gefahr der russisch-jüdisehen Assimilation warnt, wenn man die jüdische Sprache bekämpfe. — Den sehr interessanten und temperamentvollen Ausführungen folgte eine längere Diskussion. Herr Adler wies vom zionistischen Standpunkt auf den Wert der hebräischen Sprache als Bindemittel für alle Juden hin. Es sei auch keines• wegs unmöglich, die Sprache wieder lebendig zu machen, wie Beispiele zeigten. Herr Piczcnick bc* tonte, (lall der jüdische Geist allein wohl kaum im• stände sei, eine so überwiegend deutsche Sprache, wie das Jüdische, zu einer nationalen zu machen. Es beteiligten sich daun noch verschiedene Herren — in jüdischer Sprache — an der Diskussion, von denen besonders Herr Singalovvski in einer glänzenden j^ede sich eifrig für das Jüdische einsetzte. — In dem Sehlullwort ging der Redner ausführlich auf die verschiedenen Ansichten ein und kam dazu, seiner Ucbcrzougung Ausdruck zu geben, dall waler von den spaiiiolischen noch von den westeuropäischen Juden, sondern nur von den östlichen Massen he• deutende nationale Kulturkräfte zu erwarten seien. Hamburg. Der JlldiscUo Turnverein ״Bar- Kochha" hielt im Lagenheim, Hartungstrallc, seine Mitgliederversammlung ab. Der Vorsitzende wies auf das erfreuliche Wachstum des Vereins hin, das be• sonders in der zahlreichen Beteiligung am Turnen zum Ausdruck komme. Der Turnhoden wurde im ersten Halbjahr 1011 von 708 Herren, 1342 Damen, 606 Knaben und 1414 Mädchen, zusammen 4070 Per• sollen besucht. Bei 84 Turntagen ergibt sich im Durchschnitt eine Teilnahme von etwa 49 Personen. Besonderer Beliebtheit erfreut sich auch der Sportplatz der Vereins, Alsterdorferstralle, wo sich jeden zweiten Sonntag und Donnerstag ein frisches, frohes Treiben entfallet. Gcwilt bedürfe es, so hob der Vorsitzende bei Erstattung des Berichts hervor, noch mancher Anstrengung, um für jedes Spiel eine ausgebildete Mannschaft zu besitzen, aber heute dürfe man sich schon des Erreichten freuen. Im Wett• und Dauer* lauf sind bereits bemerkenswerte Leistungen zu ver• zeichnen. Auch die Kinderabteihingen, die sich drei• mni monatlich auf dem Sportplatz unter der umsichtigen Leitung von Frl. Katzenstein tummeln, erfreiten sich immer mehr zunelfmcnder Beliebtheit. Der Bericht des Vorsitzenden wurde von der Ver• Sammlung sehr beifällig aufgenommen. Bau Kissingen. Die hier zur Kur weilenden Zionisten veranstalteten am Todestage ihres grollen Führers im Restaurant Neptun eine Herzl-Gcdcnkfeier. Nach einer kurzen Eröffnungsansprache des Herrn Dag. David, Posen, ergrifl der Festredner, Lehrer Auerbach. Posen, das Wort, in überzeugender Weise erklärt er die historische und kul• tureilc Bedeutung des Zionismus, streifte• dann die Persönlichkeit Her/I's und hot nunmehr eine überaus interessante Schilderung seiner soeben zurückgelegten Paläslinareisc. Das zahlreich anwesende Audi• torium lauschte mit grölStcm Interesse den Austiihrilligen des Redners, insbesondere wenn er aut den ,.luterschied zwischen dem allen und dem von deutschen und jüdischen Kolonisten kultivierten Pa• iistina hinwies, und spendete 6 Oclhäume für den Her/lwald. Mit dem Absingen der ״Hatikwali" endete die würdige Veranstaltung. Kudowa (Bad, Schlesien), Am 26. Juli fand im Hotel Austria eine von Herrn Maxim Kopie witz aus Scharley (Oesterr. Schlesien) arrangierte Hcrzl- Feier statt. Dem wohldurchdachlen Vortrage über die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas hätte ein zahlreicheres und empfänglicheres Publikum hei• wohnen sollen: ebenso hätte die kleine Raissa Mor* guleft ans Odessa, die durch ihr künstlerisches Spiel rasch für sich ciiinahm, andächtigere Zuhörer tordern dürfen. Ohersltzkow. 111 unserer Gemeinde wurde das Interesse für den Zionismus sehr geweckt durch einen Vortrag, den Herr Kantor Blitz im Frühjahr über seine Reise durch Palästina gehalten hat. Klar und anschaulich schilderte er seine Erlebnisse, Land und Leute im heiligen Lande und xvulite besonders Ein• wände und Fragen seiner Hörer treffend zu widerlegen und zu beantworten. Zu einer wirkungsvollen Demonstration für den zionistischen Gedanken gestaltete sich die G e d e n k feier. die die Zionistische Ortsgruppe am '1 ödes• tage llerzl's s. A. veranstaltete. Die festlich be• leuchtete Synagoge hatte nicht Plätze genug für alle Teilnehmer; waren doch allein aus Wrnnkc und Samt er über 76 Gäste, Daiiien und Herren, er* schienen. Herr Gustav Mamlok aus Posen hielt die Gedenkrede. Mit wenigen Strichen zeichnete er ein Bild des teuren Verblichenen, zeigte er, wie llerzl zur Betrachtung der Judenfrage kam, wie sein Pinn zu ihrer Lösung aufgenominen, von welchen Seiten er bekämpft wurde und welchen Erfolg er schließlich hatte. Der Erfolg zeige sieh am besten dadurch, dall die zionistische Bewegung ihren Schöpfer, entgegen den Voraussagen der Gegner, überdauere und sich ausbreite. Mit einem eindrucksvollen Appell an die Opferfreudigkeit seiner Hörer schloß der Redner seine formvollendeten Ausführungen. Die Feier, die auch sonst würdig verlief, wird den Teilnehmern noch lange im Gedächtnis bleiben. Offenbach a. AI. In der gut besuchten llerzl- Feier der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe refc* rierte der Vorsitzende I )r. Wolf über llerzl, indem er speziell den Werdegang des grollen Toten zum Zionismus schilderte. Herr Lehrer Diamant sprach über .,llerzl als Persönlichkeit" und Herr L. Perlmutter •Frankfurt a. M. über ״Zurück zu llerzl". Die Referate fanden sehr beifällige Aufnahme. In der folgenden Aussprache wurde die Anregung des Herrn Perlmutter, eine zio• 11 i s t i s c h c J u g e 11 d o r g a n i s a t i o n zu gründen, freudig begrüßt mul beschlossen, auch in Ottenbach eine zionistische jugendgruppe ms Lehen zu rufen. Snintcr. Am 17. Juli er. verschied nach kurzem Krankenlager unser Vorstandsmitglied Herr Leo Lcwy. ״eit Gründung der hiesigen Ortsgruppe ge• hörte der Dahiiigcscliiedene dem Vorstände an und hat stets sein bestes Können in den Dienst der guten Sache gestellt. Der Verein empfindet den Verlust aufs schmerzlichste und wird seiner stets in Dankbarkeit gedenken. Straßhurg. Am 12. Juli fand eine gut besuchte Versammlung der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe statt. Herr Kurt Rosen bäum (K. V.) hielt einen Vortrag über die Aufgaben des X. Kon• grosses; im Anschluß daran fanden die Wahlen statt. Als Delegierter wurde Herr Prof. Dr. Drev* fuß, als Ersatzdelegierter Herr Kurt N a w r a t z.k i gewählt. Auf Initiative von Herrn R o s c n h a u m wurde eine Vereinigung zionistischer Studenten ge* gründet, die wöchentlich Versammlungen abhält und ciuew Sammelpunkt der ziouisUscUcu Studenten Straß• burgs inkorporierter wie nichtinkorporierter da rs teilt. Stuttgart. Am 23. Juli veranstaltete die neu• gegründete Zionistische Ortsgruppe eine llerzl• G cd e n k• F e i er , an der zu unserer Freude b> reits über 80 Personen teilnahmcn. Außer der vom Vorsitzenden, Herrn Dr. I. Prager gehaltenen Fest• rede trugen einige von Damen der Ortsgruppe darge* botene entsprechende Deklamationen und Rczi• tationen zur Ausgestaltung der Feier bei, die mit dem Gesang von I latikwah beschlossen wurde. Der Ertrag der N.־F.־Sat111»lung sowie des Kartcn*Verkaufs war recht befriedigend. Jüdische Gemeinde, Berlin Gottesdienst ‘ Freitag, den 28. Juli, abends: in allen Syna• gogen 7ya Uhr. Sonnabend, den 29. Juli, morgens: in der Alten Synagoge 8>/» Uhr, in den anderen Syna* gogen v Unr.

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