Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XV (1910)
- Issue
- Heft 51 (23.12.1910)
- Date
- 1910-12-23
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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m*H I iniin- Uiul Zeigt Ig in wie wer- ,in. 1C ll| len. com. die di.* amu ouie xtes :licn den. iren irc!1 5rti• ihre igcn des 1 e r neu he- Dr. Jem iin• der 1USeck zu heil tci« cli• flS• ,er• ii- )c!1 reu or- Ine >ch int: der Ulli 6111 150 re• 10• Die en• der ׳eierts• «• md ts• er• Jes fein 1• n de, or• icli len .na m- Je- 1111 n" 51n ei• :ht en ic;r• tal on itc im er im 5• rn id de (1r No. 51 IUI1DISCHE RUNDSCHAU Seile 587 noch einige Av:italiunsaticiulc zu veranstalten. Herr Bliiincnfekl hat es zu unserer!,'reude iiheriioiimicti. auch seihst wieder hierher zu kommen, um dann auch unsere Naclibaigemeindoit Aurich, Norden, Leer, Weener, Hunde fiir den Zionismus zu gewinnen mul dadurch einen ״O s t fr i e s i s c 11 c 11 Ci r 11 p ח c 11 verhaue!" zu schaffen. Um in der Kleinarbeit etwas zu leistem schlug der Parteisekretär vor;, vicr/ehntägige /aisamiiieiikuiili. Hebung der Beiträge wöchentlich, fleißiges Lesen der Parteipresse, Vorteihmg von Broschüren, Gründung von Jiinvtniaiuischäften. Turnvereinen usw. NN!1׳ Klauben zuversichtlich, eiall es von Ki'oliein Nutzen und auch von Erfolg sein wird, dall der Herr Parteisekretär neues Lehen in die hiesiKc Ortsgruppe 1imeitigebraeht hat. AUS D6N GSMeiMDeN 01• Mitarbeit unterer Liter an dletcr «rwürucht—■ Rubrik Ist betonten Merlin. ׳iemeimle du iah Holen ahholen zu lassen Hie NertreimiK der Herliner iiiillselien m beschlossen, die Steuern nicht mehr Jedes steuerpflichtige MitKlied der Gemeinde erhält naeh der NenordiimiK eine Ikii.iehriehiiKtmg itHvi den veranlagten Jahressatz und die einzelnen fiir jedes Vierteljahr zu entrichtenden Betrage, Die Steuern können gezahlt werden: Hei der Steuerbusse der Gemeinde. Oranien• huiKer Str. 29, bei jeder Denositeukasse der Deutsehen U.itik in Herlin mul Vororten, durch Ueber- Weisung au das Konto der Steuerkasse der Gemeinde lei der llauptkasse der Deutschen Hank, durch!•:inzahlmiK auf das Postscheckkonto der Gemeinde, die keinerlei l’mtokosten verursacht und wofür Dostscheckforiimlarc jeder Veranlagung beigoliigt werden. Frankfurt a. Al. Zu dem vom 2(1. bis 29. De• zcml'cr hier :.tattiuideiulen 5. Verbandatng der jiidlsehen Lcltrervcrohte im Deutsetieu Reich sind Ins letzt (15 Delegierte und zahlreiche Gäste aiiKemeldet. In zwei Hauptversammlungen, die. wie die meisten übngen Veranstaltungen, in der Frankfurt-Loge statt• iinden. wird über die Bedeutung der Hibcl für die religiös-sittliche Erziehung der JukcihI und über das Kantorai Kcsproclicn. ln inelirercn Nebenversamm- ImiKeii werden Fragen wie die Jugeiidschriftcnbe- Strebungen, die Jugendvereiiisbcwegtmg und die Förderung der Hodenkultur behandelt. Das Phi• I a 11111 r o p i 11 bereitet zu Ehren des Kongresses eine Pcstaum.hi mig vor, die israelitische Gemeiiule mul die Frankfurt-Logo werden die Lehrer gastlich bewirten. Lin Kommers beschlicht die Tagung. Am 20, Dezember werden die Teilnehmer einer Einladung der \V icsbailencr israelitischen Gemeiiule iol- Keil. Ueber die Kemme Zeit der einzelnen Verband• huiKen usw, wird noch Näheres iiiitgeteilt. Kattowltz. In einer von mehreren jüdischen Korporationen Kcineinsam ciubcrufcncn Versammhing sprach liier Rabbiner Dr. G 0 Ul 111 a n 11 0 0 1> e 111 über das Thema: ״D a s T a 11 f j 11 d c 111 u 111 der inner e 1' c i 11 d“. Die Versammlung wurde von mehr als 500 Teilnehmern besucht — ohne Hei'ücksiehtigung der Vielen, die wetten RmmiinunKel nicht mehr herciiiKelassen werden konnten ־■• und Kestaltete sich zu einer imnosaiiteu Mnssciikiiiid• KcbmiK. Am Eltrentlsch saßen die Vorsitzenden der veranstaltenden Körperschaften: des Jüdischen .111• Kcndhmidcs, des Vereins fiir jüdische Geschichte und Literatur und der Zionistischen Ortsgruppe. Außer• dem der Vorsteher der KultusKeiucimtc. Stadtältester Salo nt 0 n NV i e 11 e 1־. der Ortsrabbincr Dr. C o h n und der Vorsitzende der hiesigen Z e 111 r a I v e r e i ח s o r t s k r 11 p pc. Die Ausführungen der Vortragenden wurden seitens des Ortsrabbiners in in• teressanter Weise ergänzt und schlielllich die gleiche Resolution wie in der Herliner Zentralvercinsvcr• Sammlung gegen die staatliche Propaganda der Judentaufen angenommen. Duisburg. Die Hude vorigen Jahres vorgciunnmene R e p r ü s c 111 a n t e n w a h I stand unter dem Zeichen der von dem hiesigen Rabbiner geplanten Reform des Gottesdienstes. Die reformgegiierisclie Liste errang eine grolle Mehrheit, und die Zionisten waren es. die den Kamp( (ühetea. Die Uehrmer hatten vor der Entscheidung unter Hinweis aut ihre Stcuerkraft öffentlich gedroht, sic würden aus der Gemeiiule austreten. falls man ihnen nicht den Willen tue. und hatten Austrittslistcn in Umlauf gesetzt. Obwohl diese Drohung ihre Wirkung nicht verfehlte und trotz, mancher anderen bedenklichen Kamnfmittcl war der Sieg glänzend. Die Reformer suchen den Erfolg dadurch zu verkleinern, dall sic die Ent• Scheidung unbcgriindcterwcisc einigen wenigen ausländischen Steuerzahlern ztischrieben. die sich an der Wahl beteiligt batten, ohne aber den Ausschlag gegeben zu haben. Die Ercimdc der Reform inullteu damit rechnen, dall all ihre Hoffnungen zerstört seien. ..Ja um so gröber ist ihre Befürchtung — so Iicillt es in einer Predigt des Rabbiners, die im Druck von dem Vorstand der Gemeinde allen Gcmeindeinitgiicdem xugesandt wurde und den Satz. Kol iisroel urewim sch boscli z.um Mittelpunkt hat —- als sie diese Entscheidung mithcrbcigefiilirt sehen durch Glaubcnsbriidcr. die, einer ganz, anderen Umgebung entstammend, kein Urteil und Verständnis haben können fiir die Probleme und Aufgaben, an deren Lösung unsere Gemeinde zu arbeiten hat." Diese Repräsentantenwahl fand ihren deutlichen Nachhall in einer am 14. Dezember d. J. vom Verein der jüdischen Jugend veranlaßen. sehr besuchten Versammlung, in der Rabbiner Dr. Norden aus Elberfeld über die Gebetbuchfrage sprach. Der Redner führte aus. die Verfasser unseres Gebetbuchs seien bei Abfassung der Gebete von ihrem Gemüt, nicht von ihrem Verstände geleitet worden. Deshalb habe auch jedermann aus dem Gebetbuch beten können. Vor 100 Jahren hätten sieh nun die Pforten der modernen Wissenschaft geöffnet. Die Kritik habe der hebräischen Sprache gegolten, die die Au- J dacht beeinträchtige, da inan sic nicht verstehe. I Redner befürwortet die Erlernung der hcbrüiselien Sprache soweit, dall man die Hauptgcbetc verstehen könne. Mehr sei nicht nötig, und unsere Kinder brauchten die unregeliiiülligc» Zeitwörter nicht zu erlernen. Den zweiten Angriff habe man gegen den Inhalt der Gebete gerichtet. Diu überwältigende Mehrheit der .Inden stelle sielt dem Streben naeh nationaler NViederhei Stellung entgegen und erstrebe nichts anderes, als die Zeit des Völkerfricdcns. in der die soziale Not ein Ende habe. Eine Veränderung und Uiiiiiiodeliing nach den modernen Anschauungen tue not. Der Orthodoxe rüttele nicht am Alten und suche durch symbolische Deutung des ihm Unvorstündliehen den Eorderungen des Zeitgeistes zu entgehen. Eiir orthodoxe Zionisten gelte natürlich dasselbe. Dem nielit orthodoxen Zionisten aber, der sielt der Reform eiitgcgenstelle. fehle die ehrliche Gesinnung. Nicht mit einem Male könne mmi das Ziel erreichen, und es müsse ein beträchtlicher Teil der Gemeinde der Reform zugetan sein, ehe man sic ins Werk setze. Aufgabe des liberalen Lehrers sei es. auf den NViderspriieii zwischen Inhalt der Gebete und den Eorderungen unseres heutigen Lebens hiiizuweiscn. NVültrend einige Herren diesen Ausführungen bei*!raten, wiesen unsere Ereunde voller Nachdruck die Hestrebiingeii des Redners zurück. R.-A. Dr. E 0 stein wies naeli, dall der Zionist jedweder Richtung sieb der Reform widersetze, weil er Judentum und Jiultnlieit erhalten wolle, weil die hebräische Sprache und das überlieferte Gebet ein mächtiges Binde• mittel für die zerstreuten Glieder unseres Volkes seien. R.*A. Dr. K ü 11 i g s b e r g e r (Mülheim) machte die Reform für das Proselvteiitum verum• wörtlich. Erau Hertha Epstein sprach unserer bedrängten Zeit den Beruf ab. über Gebctbuelircformplane iiaehzusiniieii. Wenn das Dach in Elamiiien stelle, sei es NVahnsinn, über einen Umbau des Hauses sich den Kopf zu zerbrechen. Referendar Kolski meinte, dall die Reform mit dem Werde• gang der jüdischen Geschichte unvereinbar sei. In seinem Schlußwort gab der Redner von seinen Anschauungen nichts preis, ließ aber der Tätigkeit der Zionisten Gerechtigkeit widerfahren. Unsere Ereunde können mit dem Ergebnis der Veranstaltung, die bis tief in die Nacht hinein währte, zufrieden sein. München. Unter der Überschrift; ״Was hindert unsere Arbeit?“ iinden wir im Dczembcrhcft der Zeitschrift: ״Im Deutschen Reich'‘, Organ des ״Zentralvercins deutscher Staatsbiirger jüdischen Glaubens'‘ einen Leitartikel, der darüber Klage fuhrt, dal! tlcr Verein, der so Grolles leistet, kaum mehr als 27 00U Eiu/.clinitglicder in ganz Dcrtsehland zahlt mul knapp an Geldmitteln ist. Im Laufe seiner Auseinandersetzungen schreibt der Verlasser. Herr Jusiizrat Saliuger in Oppeln: ״Jeder Jude, der auch mir etwas Ehrgefühl und Empiindmig für seine Mcnschcnrcchtc hesizt. muß empört sein, wenn er auf Schritt und Tritt Zurücksetzung. He• nachtdligmig und Kränkung seiner selbst und seiner Glaubensgenossen der Konfession wegen sieht.” Als I ieilmittcl gegen dieses Uelicl sieht dieser Herr mm den Zeiitralvercin au, und wenn alle deutschen Juden dem Verein Leitreten mul fiir ihn arbeiten, würden und die Kasse desselben eine recht gefüllte wäre, so könnte der Erfolg auf die Dauer nicli!fehlen. Ich zweifle keinen Augenblick, daß der Herr Verfasscr, welcher ein großer Optimist zu sein scheint, von dieser seiner Anschauung fee überzeugt ist. Leider lebt er aber in Oppeln mul da scheinen auch seine Glaubensgenossen der Außenwelt gegenüber einig zu sein und den Nichtjuden keine Gelegenheit zu geben den Zwist im eigenen Lager zu beachten. Bevor wir mit allen möglichen Eorderungen au die Oelfentliclikcit treten, bevor wir mit Nachdruck die Eordeniiigen des Zeiuralvereiiis vertreten können, müssen wir erst Einkehr bei uns halten undda sehen wo es fehlt. Ein Beispiel zeigt hier ein ״jüdisch• liberaler Herr" in München, der wohl auch der Orts• gruppe des ״Vereins für die liberalen Interessen des Judentums" in Deutschland angehort. Am II, Dezember fand in München die Wahl zur israelitischen Kuitusverwultung statt; ich will die Einzelheiten des Wahlkampfes, der beispiellosen Agitation stillschweigend fibcrgclicn und nur auf einen Punkt liimvciseii. Zwischen dem Vertreter der Ortliodoxie und deren Verbündeten einerseits und dem Vorsitzenden des ״Vereins für die liberalen Interessen des Judentums" war ein Abkommen dahin, getroffen worden, von den Wahlkämpfen nichts in die politische Presse kommen zu lassen. Von orthodoxer Seite wurde diese Vereinbarung strikte inne gehalten lind selbst von der großen öffentlichen NVühlervcr- Sammlung war nichts in die Presse gebracht; von liberaler Seite, sicher von Jemand, der sonst Anbänger des ״Zentralvcreins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" ist, wurde dagegen am Morgen des Wahltages (zu einer Zeit, wo eine Entgegnung nicht mehr möglich war) in den ״Münchner Neuest. Nach r." ein Artikel los galasscn. wcleher die Orthodoxie in maßlosester und gehässigster Weise angreift. Ich würde diese Tatsache, so bcdaucrlich sie auch ist. nicht erwähnen; allein an der Spitze dieses Machwerks findet sich ein Platz, der niedriger gehängt zu werden verdient. Der Artikel beginnt mit den NVorteii: ״Die reaktionäre Herr• scliaft im Reiche wie in unsrem engen Naterlaiule hat auch die jüdische Orthodoxie in Bavern und im besonderen liier in München ermutigt, eine Kraftprobe zu versuchen" usw. . . Dieser Platz genügt, und ich!iahe nicht nötig, auf «len weiteren Inhalt des Vortrages eiiizugeheii. Gibt es nun. gelinde gesagt, eine ::lößere -- ״Taktlosigkeit", als diese Einleitung. Was hat die Reichs- oder kmigl bayerische Staatstegiettmg •'tit den Wahlen zur israelitischen Kultus- Verwaltung zu tun? . ... li.it man je anläßlich der NVahleii zu einer katliolisehui oder protestantischen Kircheiiverwaltung von politisch liberaler Seite solche Bemerkungen gehört. Wahrlich der ..Zcntralverein" hat cs sicher mindestens so nötig, seine liberalen jüdischen Mitbürger politisch zu schulen als nach außen fiir unsere Rechte zu kämpfen. Was mi-U die ja sonst ersprießliche ’iätis'keit dieses Vereins, wenn solche Entgleisungen von Glaubensgenossen Vorkommen, welche mit einem Eederstrieli mehr Unheil anrichten. als zehn Versammlungen gut machen können.־' Mögen die politisch liberalen und sozialdemokratischen Parteien der Staatsrcgieruiig reaktionäre 'lenden/.en vorwerfen - uns Juden als solchen zeigt die König), baveriselie Regierung die größte Toleranz und wir haben allen Grund, unserem erhabenen und aufs höchste verehrimgswtirdigcn Regenten und seinen Ministern gegenüber dies dankbarst anzuerkeiinen. Wenn au:11 der Vorsitzende des ״liberalen Vereins" für das Judentum“ öffentlch erklärt, die Vereiiisleitung stehe diesem Artikel fern, so bleibt doch die traurige Tatsache bestellen, daß I i b e 1׳ a 1 c J u d e n eine Gemeindewahl benutzen, um bei ihren Angriffen atii die Orthodoxen auch unsere Regierung unzugreiien. Gegen ein solches Gebühren ist es die l’ilielit der jüdischen Presse zu protestieren und der ״Zentralverein der Staatsbürger jüdischen Glaubens" sollte nicht anstehen, auch seinerseits hiergegen Stellung zu nehmen. VeReiNS-RUNDSCH&J Berlin. Am 24. Dezember ü. Js. feiert der Jüdische Turn verein Bur Kochbu sein S t i i t u n g s - fest, verbunden mit M a k k a b ä e r f e i e r in Neunianns Fcstsälen, Roscnthalerstr. 40/41. Die Ecstrede bat Herr Dr. Alfred Klee übernommen. E'iir den künstlerischen Teil ist die Mitwirkung erster Kräfte gewonnen. Berlin. Die National-kulturelle Vereinigung jiidischer Akademiker veranstaltet am 24. Dezember, abends 9 Uhr, in den Fcstsälen des Tiergartenliofs ein M a k k a b ä c r f e s t. verbunden mit einer Jubiläumsfeier für den Hebräischen Schriftsteller Mendelc Mochcr Sforim. Das Programm enthält folgendes: Eestredc von Dr. Theodor Zlocisti. Jüdische Ecstlicder. gesungen von Erl. Vera Goldberg. Rezitationen Jus den Werken Mcndc Mochcr Sforims. Violin• und Klaviervortrüge für Chor. Darauf großer Ball, Kaffeetafel. Tombola, Vorträge. Karten zu 5. 3. 2 und I Mark sind erhältlich hei Louis Lamm. Buchhandlung. Neue Fricdriclistr.; Zigarrenhandlung Zielinski. Charlotten• bürg, Rankcstr. 13; sowie an der Abendkasse. Berlin. Jüdischer Turnverein Bar Kocliha. NVir veranstalten fiir die Jugciidabtcilungcu (Schüler• und Mädcheiiabteilting) am Sonnabend, den 1. Jaiiuar 1911. ‘nachmittags 4 Uhr. in Drüsels Fcstsälci״׳ Neue Fricdriclistr. 35. eine M a k ka bä e r f c i e r. (Turnerische Darbietungen. Festspiel. Deklamationen usw.) Die Festrede hat Herr Rabbiner Dr. I.ewv, Cliarlottcnburg, frcundlichst übernommen. Eintritt 50 Pfennig (einschließlich Schokolade und Kuchen). Für die Mitglieder unserer Jugendabtcilungen ist der Hintritt unentgeltlich. Gäste herzlich willkommen! Am Montag, den 26. Dezember. 7 Uhr abends, findet eine Chamikah-Kiielpe der Lchrllugsnhtcilmig in Neumanns Fcstsälen. Rosenthaler Straße 30, i statt. Festrede: Referendar R o s e 11 z w c i g. j Berlin. Am Sonnabend, dem 24. Dezember, ver- 1 anstaltct der ״Verein Jüdischer Müdeheu“ eine Chanukahfcicr in Neumanns F c s t s ä I e n, Roscnthalerstr. 40. Die Festrede hat Herr Referendar Exilier übernommen. Außerdem wird ein reichhaltiges Programm, bestehend aus Rezitationen, gesanglichen Darbietungen usw. geboten. Eintritts• karten ä 60 Pf. sind bei Louis Lamm, Neue Pricdrichstr. 01/63, zu haben. Berlin. Der Verein Jüdischer Mädchen teilt uns berichtigend mit, daß bei seiner C h a n 11 k a h f c i c r am Sonnabend, dem 24. Dezember 1910 in Neumanns Ecstsälc, Roscnthalerstr. No. 40, Hackesclier Hof. nicht Herr Richard Lichtheim, sondern Herr Refcrendar Er iner die Festrede halten wird. Berlin. Den dritten Vortrag in dem vom ״Jiidlschcn Frauenbund für Turnen und Sport“ voran• stultctcn Ocschchtskurs hat Herr Dr. Emil Colin- Kiel in liebenswürdiger Weise übernommen. Herr Dr. Cohn wird am 1. Januar über das Thema ״Die Entstehung des Christentums" sprechen. Näheres wird noch bekannt gegeben. Cliarlottcnburg. Am Sonnabend, dem 7. Januar, abends 9 Uhr, spricht Herr Alexander L c v y in unserer Zionistischen Ortsgruppe über ״Arbeit in den 1