Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XV (1910)
- Issue
- Heft 50 (16.12.1910)
- Date
- 1910-12-16
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 0י־. IUI: D ISCHL R U N DSCHAL Seite 'י'7י. tebenskräftiKO Orx.iiiisiiicn. deren Wirksamkeit aus dem Leben der judiselieii 0->mci11de11 nicht mehr fort- /(!denken ist. Gleichzeitig sind sic wichtige Glieder des D. 1. G. P., der die meisten von ihnen begründet hat und dessen Tätigkeit sie in miersetzlieher Weise unterstützen und ergänzen. Iterllu. Der Verein Mädclieultaus Pankow, welcher sich die Aufgabe gestellt hat. uneutgeltlieh a r in e d e 111 s e h e M;1 d 0 h e n i ü d i scheu Glaubens zu dienstlichen Stellungen im Haushalt auszuhildcu. gibt in seinem diesjährigen Verwaltungsbericht ein erfreuliches Bild seiner Wirksatnkeit. Int ganzen sind bisher 273 Mädchen ausgebildet worden: von ihnen sind viele noch jetzt .11 Stellung. In diesem Jahre konnten von den zuletzt 11 Dienst getretenen Mädchen 0 für einjährige und 5 ir dreijährige Dienstzeit prämiiert werden. Der \ . rem unterhält ein eigenes Heim in Pankow bei De!im und nimmt gegen mäßiges Entgelt auch schul-!י!; . uze jüdische Mädchen auf. Jetzt sind •10 Mäd- .•he au Hause. Wünschenswert ist der Heitritt neuer Witscheeier zum Verein, damit dieser die!trollen Ausgaben tim letzten Jahre etwa 1(1500 Mk.) bestreiten ,.um. ohne das Kapitalvermögen aiizugreileit. Zum I. April 1911 werden wieder Stellen im Hause frei. Meldungen sind zu richten an Frau Landitcriehtsrat I. o e w e . D e r I i n W.. U h I a n d s t r. 30. München. Nach einem Wahlkampf, wie er in den Annalen Häverns und Münchens noch nie da v ar. siebten in der am II. Dezember stattiteliabtc» t icmeindewahl die Kandidaten des ״liberalen Vereins;.11 die Interessen des Judentums" mit 840 bis 7.S4 ."tuumen. während auf die Katulidaton der aus Libe- ,;den. Konservativen und Zionistischen Vereinigung ll י '«is 30s Stimmen entfielen. Von ca. 2050 Wählern über 1200 vom Wahlrecht Gebrauch gemacht ca. 60 '•). Was von ..sotteuaunter liberaler" an Gel1ässi!;kcit und Verhetzung geleistet kaum geschildert werden. Obwohl n־u; ׳ *i>o i!’.c arde. Kann .׳wischen den konservativen und liberalen Führer , erembart wurde, nichts in die Tauespresse zu britt .011׳. erschien noch am immun!׳ fWahlta!;) Morgei 1 < e 1 . VI.. .t. _ *• 11t «■t «iibi.l 111.1■ ■11 rgeii Neuest. Naolir." ein Hei/artikel, der au!in und Deschimpftmu der Orthodoxen und irer Verbündeten (selbstredend auch der Zionisten) Mensehemmiulichstcs leistete. Zu gegebener Zeit v ird die Atuwoit nicht»ausblcibcn. m den vc1drcl11mg \ \76R€INS־RUMDSCHAIJ Berlin. Am 21. Dezember tl. Js. feiert der Jüdische Turnverein Par Kocltbu sein Stift 1111 c s• fest verbunden mit M a k Ic a b ä c r f c i e r in Neuiiuiiiun Festsälen. Rosenthalcrstr. •10/41. Die Fest- ,ede bat Herr Dr. Alfred Klee übernommen. Für den kimstlerischcu Teil ist die Mitwirkunu erster Kräfte gewarnten. Pcrlhi. Am näebsten Sonntau. dem 18. Dczemher, werden die Mitglieder der beiden Turnvereine Oroiibt-riiiis int Verbände der ,,.liidlsclieu Turner• sebaft״ das Grab Dr. Georg Arndts auf dem Fried• liofe in Weillensee uemeinsam aufsuchen. Treffpunkt 1011 II l'lir am Hingang. Berlin, Jüdischer Jiigofidhimd. Am Mittwoch, dem 21. Dezember, spricht Herr l)r. F. IIh> neu über das T herna: ״G e danken über d i e T ä t i g I: c i t der I u g c n d v e r e i n e". Bei der aktuellen Dedeutmiu des Vortraues ist zahlreiches Hrscheinen von Mitgliedern und Güsten dringend erwünscht, l okal: Lutzo'v-Dranerei. Liitzowstr. III. Anfang 0 Uhr. Berlin. Die National-knltnrdle Verelnlmmu jiidi• scher Akademiker veranstaltet am 24. De/.cml)cr, abends 9 Uhr. in den Festsälen des Ticruartenliofs ein M akk ah ä er f c s t verbunden mit ainer Juhil.iumsfeiu fiir den Hebräischen Schriftsteller Mendclc M o eher S f 0 r i in. Das Programm enthält folgendes: Festrede von Dr. Theodor Zlocisti. Jüdische Fcstlicdcr. gesungen von Frl. Vera Gold her«. Rezitationen aus den Werken Mendele Moshcr Sforims, Violinmul Klavier vorträge für Cltor. Darauf grober Halt, KafieeLdel, Tombola. Vortrag׳:. Karten zu 5, 3. 2 und 1 Mark sind erhältlich bei Louis Lamm. Buchhandhing, Neue iTiedriehstr.: Zigarrenhandlung Zielinski, Charlottenbürg. R.mkestr. 13: sowie an der Abendkasse. Berlin. Der Jüdische Frauenbund fiir Turnen und Sport turnt (aullcr am Montag abend von 8 bis 10 Uhr in der Chnrlotten-Schule, Steglitzer Str. 29) am Dienstag von b -1•*8 Uhr in der Wihncrsdorfer Gcmchtdcschulc, Pfalzhurgcr Str. 23. Berlin. Der Jüdische Frauenbund für Turnen mul Sport veranstaltet für die Mitglieder seiner Schüicrinncnabtcilung am 24. Dezember, nachmittags 4 Uhr, ein Kindcr-Chanukah-Fest im Restaurant Tiergartenhof. Auch nicht im Verein turnende Kinder können an dem Feste tcilnchmen. Karten (inkl. Schokolade und Kuchen) für Kinder 0,60 Mk., für Krwacltscne 1 Mk. sind nur im Vorvcrkauf 74! haben auf den Turnsälen oder gegen Vorcinscndung des Betrages bei Fräulein Rosa Cohn, Kurfiirstcnstrallc 118. Berlin. Am Montag, dem 12. Dezember, ver* sammelten sich ca. 400 Personen auf Einladung der Jüdisch nationalen Fraiionvorchilgung im großen Saale des Tiergarteuhofes. Die Versammlung diente der Propaganda der lichrüisclicn Sprache. Die seit kurzem in Berlin bestellende Organisation für! hebräische Sprache und Kultur hat bereits eine grolle 1 Anzahl von Kursen für die verschiedensten Alters-! klasscn eingerichtet, um 111 ihnen das Hebräische als; lebende Sprache zu betreiben. Herr Rechtsanwalt I Dr. Klee forderte zunächst die Finbcrufcrin des i Abends, die Jüdisch-nationale Frauoiivcreinigung auf, j dafür zu soigen, daß durch freiwillige Initiative da- I fiir gesorgt werde, daß das, was die große Berliner j jüdische Gemeinde bisher nicht leistet, in Zukunft! geleistet werde, nämlich, daß den etwa 10• bis ' 15 000 jüdischen Kindern, die in Berlin ohne jeden j hebräischen Unterricht aufwachsen. ein solcher erteilt werde. Sie müsse ihre Propaganda in jedes I Haus tragen, ein großes Fraiicnkomitcc müsse mit allen Fitem, die schulpflichtige Kinder haben, Füllhing nehmen und aufklürcnd wirken. Herr Oberleltrcr Yellin gab in formvollendetem Hebräisch einen Berich( über den Stand der hebräischen <׳׳rache und Kultur im heiligen Lande und Herr Dr. Biram entwarf ein Bild von den Leistungen der oben genannten Organisation und von ihren Zu* kmiftsarbeiteu: Fs sollen zunächst neben den Kursen ein Kindergarten, später auch ein hebräischer Kinderhort geschaffen werden, vor allem aber eine v eitgreifende Organisation ausgebaut werden, um dem lichrüisclicn wieder zu seinem Rechte zu ver* helfen. Die Reden wurden mit großem Beifall aufgenommen. Die Diskussion, an der sieh unter anderin Frau Lina W a g 11 c r - T a u l> c r mit einer zündenden Ansprache beteiligte, ergab eine erfreuliche Übereinstimmung zwischen den Anwesenden und den Rednern. Charlotteiihnrg. Am Montag, dem 19. Dezember, abends 9 Uhr. Diskussionsabend der Charlottenburger Zioiitsiisclicu Ortsgruppe im Restaurant zum Spaten, Schünebcrg, Victoria-Luiseplatz 9 (gegenüber dem Untergrundbuhiihof). Herr Julius Berger wird über das Thema ״Propaganda nach außen oder nach innen" sprechen. Zutritt haben nur Mitglieder der zionistischen Vereine Groll-Berlins. Finfilhnmg von Gästen ist zu diesem Abend nicht gestattet. F.hcrswalde. Am Sonntag, dem 4. Dezember, sprach in der hiesigen Zion. Ortsgruppe in gut hesnehter Versammlung Herr Dr. Albert Bae־r aus Stettin ,liier .Fortschritte des Zionismus i in d e 111 s e 11 e n J u d c 111 u m". Der Redner legte dar. wie die vom Zionismus aiifgcstclltcn Prinzipien für die P.ilästiiiaarbeit allmählich auch in der Hnlüstinnarhcit der amleren jüdischen Organisationen herrschend werden. An den Vortrag schloß sieh eine lebhafte Debatte an. Stolp I. Pom. Am Dienstag, dem 6. Dezember, hielt Herr Referendar Dr. Baer aus Stcttiii im Jiidsclicu Jiigeiiülmiid zu Stolp i. Pom. einen äußerst lehrreichen und interessanten Vortrag über das Thema: ״D i e Arbeit der Organisationen in Palästina". Der Redner gab ein anschau• liclics Bild aller Institutionen, kolonisatorischer und kultureller Art, die erfolgreiche Arbeit in Palästina leisten. Fr ging insbesondere auf die Idee des Zionismiis ein. auf dessen Anregung Werke von höchstem Werte in Palästina entstanden und solche nocli für die Zukunft geplant sind. Durch politische Arbeit und Forderung der nationalen Idee sei diesem Ziele näher zu kommen. Der Redner forderte die Ver- Sammlung zu fleißiger Mitarbeit an dem Werk der Kolonisation Palästinas auf. und schloß hiermit seinen mit reichem Beifall aufgenommenen Vortrag. Dortmund. Im Theodor Ifcrzl-Kluh, dessen Ver- Sammlungen jeden Donnerst:׳״ abend im Restaurant Wolff stattfiiulcn. referierte am I. er. Herr L. Thal• h e i m e r über ..D a s Judentum und die Parteien". An der anschließenden Diskussion heteiligten sich die Herren Dr. Weinberg. Dr. Stern. Moser und א c u f c I d und es wurde das׳ Verhalten der Parteien zur Judenfrage noch eingehend erörtert. Das Frgchnis der kritischen Hetraehtuiigen war die Feststellung, daß keine politische Partei in Deutschland vorhanden ist. die uns Juden stets voll mul ganz gerecht wird und der Rahmen der bestehenden Parteien 1׳•־ eng ist. um sich als Natioiinljudc einer solchen vollständig anscliließeii zu können. Fs muß vielmehr Vorbehalten bleiben, von Fall zu Fall zu entscheiden, welcher Partei sich ein Zionist anselilicßt. Herr Ansbachcr begründete sodann noch das ablehnende Verhalten eines Teiles der orthodoxen Juden zum Zionismus und cs wurden von den vorerwähnten Diskussionsrednern die geltend gemachten Bedenken der Orthodoxie, sich dem Zio* nisiiius anzuschlicßcn. in treffender Weise widerlegt. Köln. Am 1. Dezember fand liier im grollen Saale des Vereins weiblicher Angestellter, Im Klanperhof, eine Veranstaltung statt, die in hiesigen jüdischen Kreisen eine Neuheit darstcllt. Das Fraueii-Kouiitec der Zionistischen Vereinigung Köln, bestehend aus den Damen Löb und Auerbach, hatte zu dem ersten Abend des ״Freien Diskutierklubs jüdischer Frauen und Mädchen“ eine Anzahl von Damen aller Kreise geladen, und der Erfolg dieses ersten Abends war ein so überaus schöner, daß von dem Wirken dieses Klubs das beste zu erwarten ist. Ftwu 50 Damen, durchweg den Intelligenten jüdischen Kreisen angchörig, hatten sich In dem für den regen Besuch fast zu kleinen Saale zusammengefunden. Zunächst gab Frl. Auerbach in kurzen Worten einen Ucbcrbtick über dio Zwecke des Klubs, die cinizg und allein darin beständen, die Jüdischen Frauen und Mädchen für allejüdischen!־ragen zu interessieren, die Kenntnis jüdischer Dinge zu ver• tiefen und durch Referate und Diskussion die Moglichkeit zur Ausbildung im öffentlichen Reden zu bieten. Alsdann ergriff die Rcfcrcntin Frau Dr. rlarrv F p s t c i n-Duisburg das Wort zu ihrem I hema ״D ie Jüdin in alter und neuer Ze i t"• — Die ausgezeichneten, glänzend vorgelagerten Ausführungen fanden den vollsten Beifall der Damen, und wir W'ollcn nicht verfehlen. Frau Dr. Fps lein auch an dieser Stelle nochmals unseren herzlichsten Dank auszuspreehen. — Nach kurzer Pause wurde die Diskussion eröffnet, an der sieh die Damen Frau M u II k a t bla 11, Frau Dr. Fps lein. Frau Dr. Caro. Frl. Cohn. Lehrerin Frl. K a u f in a n n und Frl. Auerbach beteiligten. Der selir anregend verlaufene Abend dürfte dem jungen Klub nicht nur sehr viel Sympathien, sondern auch eine Reihe neuer Hörer gewonnen haben, da von allen Seiten eine baldige zweite Veranstaltung gewünscht wurde. Der nächste Abend wird voraussichtlich Mitte Dezember stattfinden, au dem Frl. N a 1111 v Auerbach über ״Jüdische Mädchen von heute und morgen" sprechen wird. Das genaue Datum wird durch Finladuugen bekannt gegeben. Anmeldungen. Anfragen usu. sind zu richten an Naiiny Auerbach- Köln. Meister Gerhardtstraßc 3. Frankfurt a. M. Den letzten Piskussioiisabcnd der Zlonisilschen Jugondgrnppe eröffnet der Vor• sitzende. Jose :11 י L. Perlmutter mit einem warmen Nachrufe auf den verstorbenen Joseph W. Hackcnbroch, das hohe Vorbild der zionistisehen Jugend. Nachdem sich die Versammlung von ihren Plätzen erhoben hatte, hielt Herr Lehrer Baruch Stern ein überaus beifällig angenommenes Referat über ״Zionismus und gcsctz.es• treues .1 u d c n t u in". München. Im ..Verein fiir jiidisclie Geschichte und Literatur“ gab am K. Dezember Herr Josef A m b r u n n von hier einen Vortragsabend, der ״moderne jiidi sehe Dichtungen" bchandelte. Der Vortragende haue das l’rt>״ramm in drei Abteilungen ei״״etcilt. und zwar ״ach!״hall der Gedichte: a) aus biblischer Zeit, b) Gegenwarts- und Zukimftshoffniingen Israels, c) aus der jüdischen Sage. Das Programm enthielt Werke von: Munchhausen. Rosenfeld. Fciwcl, Zlocisti. Auerbach 11. a. und zeigte in seiner Zusammenstellung nach jeder Seite hin gediegenen Geschmack. Der Vortragende, der über ein sehr klangvolles Organ, das eine treitliehe Schulung verrät, verfugte, brachte die Dichtuiigcn zu sehr guter Wirkung und verstand es inshesondeie seinen Vortrag mit echt jüdischem Geist zu beseelen. Das zahlreich anwesende Publikum folgte den Darbietungen mit gespanntester Aufmerksamkeit und sichtlicher Frgriifenheit, die sich um Schlüsse in lebhaftem Beifall ausloste. Dieser Frfolg ist um so hoher anzuschlagen, als das hiesige Publikum jüdischen Interessen nicht allzu!eicht zugünglich ist. Düsseldorf. Die hiesigen zu einer Ortsgruppe vereinigt gebildet von den Herren: Dr. Arzt. Dr. Wcyl I, Rechtsanwalt. I o w s k y , 1. B r a u n s e h w e i g e r, Hcinr. Locwc. Am Platze ansässige Zionisten werden sich beim Schriftführer Zivilingciiienr Heim, zu melden. Düsseldorf. Am 6. d. Mts. sprach Herr Artluu Gelber, hier, in der hiesigen Ortsgruppe über ״Zionistische Institutionen■'. Der Redner zeigte, wie die einzelnen Hinrichtungen der Litt- Wicklung des zionistischen Gedankens entsprechend geschaffen worden sind und beleuchtete in klarer und interessanter Weise ihr Wesen und ihren Wert und gab verschiedene Anregungen für die Propaganda durch Ausnutzung des mit den Institutionen Frreichten. Breslau. Am 26. November fand eine aullcrordentliche Generalversammlung der Breslauer Zionlstlschcii Vereinigung" statt, in der mit Rücksicht auf die Beschlüsse des letzten Dclegiericntages die Frhöhung der Mitglicdcrbciträge von (1 Mk, auf 8 Mk. beschlossen wurde. Aus diesem Betrage bezahlt die B. Z. V. für ihre Mitglieder Schekel, Landesbeitrag und Parteisteuer. Am seihen Abend sprach unser Parteisekretär Herr Hlumeufcld über ״Die Lage des Zionismus in Deutschland". Fr hatte dabei Gelegettheit. seine Ideen über die Art der zionistischen Arbeit in Deutschland den selten zahlreich versammelten Breslauer Zionisten bekannt zu geben. Die interessanten Ausführungen des Redners wurden mit großem Beifall aufgenommen. Im Anschluß daran gab zunächst Herr Dr. Felix P i n k u s - Zürich, der zufällig anwesend war, einen kurzen Bericht über die Tagung des A.־K., an der er teilgenommen hatte. Darauf folgte eine lebhafte Diskussion, die sich bcsonders mit den von Blumenfeld ftir die Arbeit aufgcstcllten Prinzipien und seinen Anregungen befaßte und die die Gesinnungsgenossen bis nach l Uhr nachts Zusammenhalt. ln der darauffolgenden Woche begannen die von der Ortsgruppe für diesen Winter vorgesehenen Kurse: Hebräische Sprachkurse unter Leitung von Frl. Clara Brüll und ein Palästina- Kursus, den Herr Dr. Sandler liest. Am 4. Dezember fand sodann im Saale der ..Schlesischen Ge- Seilschaft für vaterländische Kultur", dem schönsten und vornehmsten Saale Breslaus, eine öffentliche Versammlung statt, in der Herr Dr. Franz Oppenh c i in c r über ״Die Sicdlungsgcnosscnschuft und ihre Bedeutung für die jüdische Kolonisation" sprach. Ein freies Komitee, das zum größten Teil aus Nicht- Zionisten zusammengesetzt war. hatte dazu cingc- Zionisten haben sich Der Vorstand wird med. Jonas, prakt. I. M i c h a - Zivilmgemeur gebeten. . o e w e