Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XV (1910)
- Issue
- Heft 10 (11.3.1910)
- Date
- 1910-03-11
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 10. JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 117. *hum öKuL 'rau |.dp/iu• ln einer Seliekclzalilcr-Vcrsammluiig der zionistischen Vereint«״״« erstattete unser Dolejjicrtci Herr | .r• U11 a in 1z c r - Leipzig ,einen Hericlit über den IX. Kongress. Er schilderte uns verschiedene Kongiessiypcn, namentlich Uie ״lark.tnte gestalt Max Noruaus. der mit feurigen Worten »he Zuhörer begeisterte. Vor unser geistiges Amisc führte er uns Bilder über die Debatten, Verjuiullimgo״ und erregten Szene», die uns wahrend der Tagung des Kongresses so stark aufwilhltcn Kr erzählte uns von dem günstigen Stand unserer In. uituiionen. Als praktischer Erfolg dieses Kongresses sei die oppenheimersche S iedcluiigsgcnossenschaft zu K'iraetiuu. für deren Realisierung jeder tatkräftigst cmtiete'i musste. Von grosser Wichtigkeit sei die m Aiissivlit gefasste Begründung einer Agrarbank. tlC /.ilifrcu'li erschienenen Versammelten »ahmen den Hcricl» mit Deual auf und in einer Resolution wurde dem A ־t-, und dom Präsidenten Wolffsnin. , iisidenten Wolffsolm ein• jtiiuiine das Vertrauen ausgedriiekt. s. P. Clu tuitlfz. Am 21. Februar er. erstattete unser v Jclc^icrlcr, rlgrr Dr. C h %\u\ i y, c r Leipzig, ui cim recht mit besuchten Mit«Iicdcrvers;mm1Iu1tir ' rieht über den IX. Kongress. Der Vor. schilderte den Verlauf und das Krgebnis ,hsm% indem er die haimtsaclillclistcn!1.11 f lieraiishüb und insbesondere sich der;■:tg warm aiuiahm. Die interessante Disb dem Redner, dem für seinen Vortrag hier '־cstens gedankt sein mag, Gelegenheit, auf \ortrag nicht erwähnte!,unkte einzugehon Appell an die Zionisten zu richten, sich er Kraft an die zionistische Arbeit jcuieP ' iragoiia. di' k ׳ l'unkle l’arteik kU5SI*,Ü ׳ naciuii.• unige 1 ■ t!1*,J e!1 nil ei!' auchei Halt : .1J l hjmles der I■!• C 0111 e ׳ S'tti'.' d lllld V •I « gruppi aber sch ikmlea Herrn zu ־rstadf. Am 27. Februar fand in Halber.!׳, ׳ konstituierende Sitzung des Gruppcnver• Mitteldeutschland (Sachscn-AnhaU) statt. 7.11 hatten die Ortsgruppen Chemnitz, . Dessau. 11a Iber Stadt und Halle >ehekelzahlergruppen in Magdeburg > >• 11 ״ b u r g Delegierte entsandt. Die Orts• es den war zwar nicht vertreten, hatte vorher ihren Anschluss au den zu griin• wrbuml erklärt. Nach einem Referat des Fe n erring־! lalberstadt und nach ujrmor I.:upfelilung des Vertreters des Zentral* komitccs 'er Zionistischen Vcreimgnng für Deutseli- Luid, Hoi 1 n Rechtsanwalt Dr. L e s z v n s k v. bcschloss <. 0 Versammlung die Gründling des Verhindis. Ms Vorort wurde H a 11> e r s t a d t bcstimm(. Der gcschäftsfiihrcnde Ausschuss bestellt aus den Herrn N. Stern, L. Wcrthcimc r, B. Hoden 110 1 incr, J. Feuer ring und Georg Freund-Italbcrstadt. Dem Distriktskomitec gel.«t«11 ausser dem gcschäftsführendcn Ausschuss Ver. utier aller Ortsgruppen des Bezirkes an. Fs wurde hvhlosstii. dass das Distriktskomitec möglichst alle 11 Wochen zusammentreten soll. Die Versammlung gab dem Wunsche Ausdruck, dass die Ortsgruppe!.einzig, die sich bisher ablehnend verhielt, sich ebenfalls dem Verbände bald anscliliessen ipüge. Dlo Verlum11״״«cn zeigten, dass die vertretenen Gruppen sich von der Gründung des Verbandes viel ver• sprechen und dass allgemein der Wunsch herrscht, die Agitation m dem Hezirkc planmüssigcr und inten* '!ver zu gs Malten. Int Anschluss an die Tagung fand abends 1,11 Saale des ״Kasino" eine öffentliche Ver- Sammlung Matt, in der Herr Rabbiner Dr. I-.eszynskv• licrlin über das Thema: ״Der Zionismus und die deutschen Juden" sprach. Die Versammlung "arent besucht und der lebhafte Deifall am Schluss der kalt׳ dos Herrn Dr. Lcszynxkv zeigte, wie 'dir du Redner es verstanden halle, die Anwesen• den d'irol! seine Ausführungen zu fesseln und der ׳ הnisiis iicti Idee naher zu bringen. Unmittelbar r.'di d Vortrag erklärten 10 Teilnehmer der Versjiiind n * ihren Beitritt zur zionistischen Organi- '• tion Essen. In der Zionistischen Ortsgruppe hielt 'זי. Ilomiich i.oewc einen anderthalbstiindigcn Vor* ״Jg ו1ייוו die Gefahren der Assimilation. Die Versaimiii,,« die den humorvollen Ausführungen mit Aufnit ו; s.iaikcit folgte, trat nachher in eine sehr augifccio Diskussion ein, die mit einem lebhaften pPPoll v Redners an die Versammlung schloss, im Z.onistuu^ nicht eine Partei oder gar Parteien zu H'heii. ndern das Finheitsprogratmu des Gesamt* mJeniti• , die Renaissance des Jüdischen Volkes. Dortmund. Am .3. Mürz lud der hiesige ״Verein der iiidi.eheii .fugend" zu einer Versammlung ein, m der sinser Gesinnungsgenosse Herr Referendar ^imon uber das Wesen des Zionismus sprach. Hei der bck.tnntcn antizionistischen Gesinnung des Ver- Mnsvor itzeiiüen, des Herrn Rabbiners Dr. Jacob, ',pr zu ci warten, dass sieh an den Vortrag eine intercssiintc Auseinandersetzung zwischen Anhängern N Gegnern der zionistischen Bestrebungen anknüpfen würde. Die Versammlung wies daher auch 1,nen s1׳ zahlreichen Besuch auf, dass die Vereinsfjumc die Fülle der Erschienenen kaum zu fassen vermochten. Der Redner begann seinen Vortrag' mit «mem Ihuweis auf den IX. Kongress und legte im 'jciicreu Verlaufe seiner Ausführungen in cingehcn- {« Weise die o-nmie, die Ziele und die bischerigen •mtlste der zionistischen Bewegung dar. vfirtr.v׳ Als der . hCiuIc unter lebhaftem Beifall geendet hatte, Nanu eine allseitig mit grosser bco ::כ gefi 1 c ״Aiussimi, die sich bis in die zweite Morgenstunde },7,״•pk. Den Reigen der Diskussionsredner cröffnetc ,*err J. tioldschmidt, Gönner des Jugend Vereins N Vertroionsmann des ״HilfsVereins der II ®ätschen Jude n". Seinen Ausführungen, die "1dein k,!/c gipfelten• Es gibt kein jüdisches Volk", 'נז> in wirkungsvoller Welse Herr Rechtsanwalt 1זי• Weinberg entgegen. Hierauf nahm unter allgemeiner Spannung der Vorsitzende, Herr Rabbiner br. Jacob, das Wort. Was er vorbrachtc, war ebenso witzig wie widerspruchsvoll, keineswegs aber neu. Einer nüchternen Kritik, so führte er aus, halte die zionistische Idee nicht stand. Da er Wahrheiten nicht leugne, müsse er zwar zugeben, dass ein jtidiselics Volk allerdings existiere; dieses Volk sei aber lediglich eine Religionsgemeinschaft. Die zionisti* sehen Bestrebungen stünden im Widerspruche mit den religiösen Lehren des Judentums. — Beweis: Hohelied II. 71 — Die Diaspora sei von Gott gewollt, Gott habe hindern wollen, dass die Juden alle auf einmal ungeschlagen werden könnten. Die Juden hätten nie einen Staat gehabt, mit dem sic hätten Staat machen können. In dem jüdischen Gemein־ wesen, das der Zionismus erstrebe, würde die grösste Unduldsamkeit herrschen, so dass z. B. ihm dort der Verbremmngstod sicher sei. Er fBitte sich daher auch hi Deutschland viel woliler und sicherer. — Diese Ausführungen schienen trotz des üblichen Bei־ falls, den sic gefunden, auch in den Reihen der Nichtzionisten Bedenken erregt zu haben. Dem Herrn Rabbiner erstand zunächst ein unerwartete!■ Gegner In Herrn Rechtsanwalt Dr. Hoff m n n n, der In ungemein symathiseher Welse der Behauptung .entgegeutrat, dass der nichtrcligiüsc Jude kein Jude mehr sei. Kernige Worte der Abwehr sprach sodann Herr Rechtsanwalt Weinberg, der sich mit Er־ [olg und Geschick bemühte, die Einwendungen des Herrn Rabbiners zu entkräften. Demselben Zwecke dienten längere Ausführungen unserer Gcsinnungsgenossen, der Herren Moser. Referendar Simon und Horn. Als die Versammlung in vorgerückter Stunde geschlossen wurde, hatten wir das Gefühl, als ob der Zionismus an diesem Abend trotz der gegentciligen Versicherung des Herrn Rabbiners Dr. Jaco b, einen moralischen Sieg auf der ganzen Linie errungen hätte. Köln a. Rh. Dr. Heinrich i.oewc hielt hier in einer vom Lltcraturvcrel'.i veranstalteten grossen Versammlung im Saale der Rhcinlandlogc einen Lichtbildcrvortrag über den ,.Gang der jüdischen Geschichte". Er begann mit den ägyptischen Denkmalern und assyrischen Denksteinen und führte in seinem fast zweistündigen Vorträge durch das hebräische Altertum und das jüdische Mittelalter bis in die Neuzeit, wo er mit der zionistischen Bewegung mtd Bildern vom Zionistcnkongrcss schloss. Die Versammlung zollte dum lebendigen Vortrag reichen Beifall. Wiesbaden. Die Zionistische Ortsgruppe veranstaltct am 12. Mürz, abends 815 Uhr, eine grosse Purlmfclcr im Saale der Turngcnosscnschaft, Schwalbachcrstr. 8. Mitwirkende sind u. a, Opernsünger Alfred II 111a und Theodor Staudt vom Mainzer Theater, Bernhard Kowalski vom Wiesbadener Theater. Die Notiz in einer der früheren Nummern der ״Rundschau", dass Herr Bertram Stern den Vorsitz der Ortsgruppe nlcdcrgcicgt habe, beruhe auf einem Irrtum. Fulda. Nach diversen Veranstaltungen in der Zionistischen Ortsgruppe während dieses Winters hatten wir am Dienstag abend wieder Gelegenheit gehabt, zahlreiche Mitglieder und Freunde unserer hiesigen Ortsgruppe versammelt zu sehen. Herr Dr. Heinrich I.oewc, Köuigl. Bibliothekar, Berlin, w־ar der Glanzi-cdncr. der an Hand hochinteressanter Lichtbilder uns so in das Leben ״Palästinas, das Land der Juden■•, hlnelngelührt, dass es fast Jedem von uns schien, all das Herzliche und Erhabene selbst milerlebt zu haben. Nach 2': ständigem, nach allen Richtungen geistw'cckciidcn Vortrage schloss der Redner mit dem Wunsche, dass wir alle mit derselben Hingebung und Wärme an dem edlen Ziele mitwirken mögen. Ein nicht cnüeiiwolleiider Beifall zollte dem Redner den Dank, der aus der Mitte einer begeisterten Menge dadurch kräftig zum Ausdruck kam, dass sic bewies, dem Vortragenden in allen Teilen gefolgt und ihn auch richtig verstanden zu haben. Besonders verdienstvoll war die Anregung durch die letzten Bilder, wie: Juda Makkabl. der ewige Jude, und nicht minder durch die Doppclbclcuchiimg in Uclit und Wort das Bild Dr. Hcrzl's, dessen Verdienst Herr Dr. I.oewc, zurückblickend auf das ganze uns Vor- Kcfiihrtc. besonders hervorhob. so dass all die tief ergriffenen GcmUtcr sielt noch veranlasst fühlten, für all das Schöne ihren persönlichen Dank auszudrücken. Ein einheitlicher Wunsch wurde kund: Herrn Dr. Heinrich I.oewc in unserer Mitte baldigst wieder begrüssen zu dürfen. י Oilcnbach. Am 27. Februar fand de ko״, icrundc Versammlung der hiesigen Zion(*tischen gruppe statt, zu der mehrere Frankfurter Oeiingsgciiusscn erschienen waren. Dem gcschüft- :n Teile ging ein mit bc«ci*!f<cnr Zusthiimung enommener Vortrag des Herrn L. Tcrl• ttcr-Frankfurt a. M. voraus Über ״Entwicklung deutschen Judcnhcit sc t der Emanzipation". ■ I» schildert die bis in die heutige Zeit hinein- ' * Verwirrung bei einem grossen Teile der die direkte Folge der Emanzipation, net in grossen Zügen ein Bild der sich weiter nden Strömungen und zeigt schliesslich, wie lc in der jüngsten Zell die geschieh liehe Entlung auf eine indische Renaissance hinarbcitctc. längerer geschäftlicher Debatte wurde die prilnder Ortsgruppe mit den Herren Lehrer mant. OPPcnlfcimcr, Podowsky, Taschik und Erbcstal im Vorstand be- 1 Hieran schloss sich eine allgemeine Ausin welcher die Ucbcrnahme der lädlschen Bibliothek und Lesehalle in O. besprochen wurde und in der ein ״bundistischer" Gegner in längeren Ausführtmgen den Zionismus bekämpfte. Ihm antworteten unter allgemeiner Zustimmung mehrere hiesige Zionisten sowie Herr Selka aus Frankfurt a. M. und in einem Schlussworte der Referent, dessen Hinweis auf den hohen sozialen Inhalt der jüdischen (icsetzcslehre besonderen Anklang fand. Es traten noch mehrere der Ortsgruppe bei, so dass seit der letzten Versammlung nun 15 neue Mitglieder gewonnen wurden. R. München. Bei einer Propaganda kommt cs immer darauf an, in welcher Form sie gemacht wird: die Pessimisten, die da dachten, mit den Münchner Juden wäre in bezug auf nationaljildischc Ideen nichts nnzufangcu, haben sich doch getäuscht. Dies bewies die warme Aufnahme des Vortrages, den Herr Alex. F r i c d m a n!1 auf Einladung der Münchner Loge lind Brltli in deren Toynbcc-Hallc am 23. Februar hielt. Das Thema lautete: ״Das jüdische Volkslied". Der Redner gab ein anschauliches Bild von Entstehung und Wesen des jüdischen Liedes und führte seine Zuhörer, zirka 500 Personen, in das Milieu des Ostjudcntuius, dessen Denken und Fühlen von der Sehnsucht des Jüdischen Volkes erfüllt ist. ein. Diesen Ausführungen folgte im zweiten Teil, die Wiedergabe einer Reihe jüdischer Volkslieder. Man muss das Ostjudentum so gut kennen und verstehen wie Herr Friedmann, um so über dessen Wesen zu sprechen und so diese eigenartigen Lieder singen zu können. Die Begeisterung, mit der die Darbietungen aufgenommen wurden, lässt denn auch hoffen, dass der F.indruck bei vielen ein bleibender sein wird. Es wäre wünschenswert, dass der Vortrag auch in anderen Städten stattfändc. Dr. A. Traiitcnnii. Der bei der letzten Oencralvcr- Sammlung gewählte Vorstand des Zionistischen Volks- Vereins Theodor Itcrzl hat sich in folgender Weise konstituiert: Dr. Hugo Rappaport, Advokat, Obmann: Fabrikant Heinrich Pick, stellvcrtr. Obmann: Fabrikant Paul Somniernitz, Kassierer; Baukommissär Ing. Hermann Po I la t sc h c k. 1. Schriftfiihrer: Hermann Klein, 2. Schriftführer: Hugo Natschcradctz, Nationalfond-Kommissär: Karl Weil. Nationalfond-Gchilfe: Ernst Goliath. Bibliothekar: Rudolf Kohn, Hau-Qbcrkommissär Ing. Tark. Pollak, Oskar Rix, Wilhelm Weiss, Beisitzer. Der neukonstituierte Vorstand beschloss, all* monatlich abwechselnd einen Familienabend und einen literarisch-historischen Abend im Hotel Union zu veranstalten. Briefkasten der Redaktion Pragon von ■llgomelnem Intor•■■« gibt dl• Hadaktlon ■n dlaaor Sl«ll• gorn Auakunfl Dr. Schlesinger, Wiir/burg. 1. Odcssacr Komitee. 2. Ja. i. und *I. M. Ussisclikin. Odessa. Chersonskaja •lö. Schluss des redaktionellen Teiles. Geschaflliche Mitteilungen Die Lehens Versicherung» Aktien - Gesellschaft Germania zu Stettin hat ihre bisher schon vorteilhaften Vcrsicherngsbcdingmigeit irt der Lcbensvcr- Sicherung mit dem Inkrafttreten des Gesetzes über den Versicherungsvertrag noch weiter zu gunsten der Versicherungsnehmer ansgebaut. Die Policen der Germania sind Weltpolleen, sie sind nach einiährigem Bestehe» iimiiilechtbnr. Für die Unverfallbarkeit der Versicherungen sind von der Germania Einrichtungen geiroiiett, die auch bei unterlassener Prämienzahlung nach Jjiilirigein Bestehen in der denbar vollkommensteil Weise die hikrafterimltuiig der Versicherung über die volle versicherte Summe sichern. Auch die Bedingungen fiir die Invallüitiitsverslchcrnng haben weitere günstige Abänderungen fiir den Versiehe* rungsiichmcr erfahren, wodurch der Wert der ln* validitütsvcrsichcrimg als der zwcckmüssigstcn Pen* sionskassenvcrsicherung noch bedeutend erhöht worden ist. Die mit Gewinnanteil Versicherten der Ger• uianin empfangen höbe Dividende», da ihnen mehr als 95'ן des ganzen Jahrcsgew'inncs zur Verteilung von Dividenden in! letzten Geschäftsjahr überwiesen worden sind, ohne dnss sic der Gclahr der NachschussolllcHl unterliegen. Die üemv.wwA betreibt weben der Lebens-, luvntlditiits-. Aussteuer• und Rcnten-Vcr* Sicherung auch die Unfall- und Ifuftpllicht-Vcrslclicrun ׳. unter den vortellhaitesten Bedingungen fiir die Versicherten. Die neuen Fnihlnlirsinodcn bei Wcsiman». I. Geschäft Berlin W.. Muhrcnstr. 37 t (nahe Jcrusalemerstr.) und Berlin N.O.. Grosse Frankfurtcrstr 115 (nahe Andrcsstr.). werden mit gutem Recht den ungeteilten Beifall unserer Damen finden und dieser wird als notwendige Folge speziell kurz vor dem Feste einen fast nicht zu bewältigenden Andrang hervorrufen, dem aber im eigenen Interesse des kaufenden Publikums nur dadurch zu begegnen ist. dass die Einkäufe bei Westmann möglichst sofort vorgenominell und nicht bis zti den letzten Tagen vor dem Feste hinausgeschoben werden. Jetzt ist ein Aussuchen aus den um ein bedeutendes vergrösserten und eine seltene Vielseitigkeit zeigenden Beständen noch in aller Ruhe möglich und daher als lohnend mehr zu empfohlen. Sehen wir uns im einzelnen die überaus übcrsichllch angeordneten Läger in Mänteln. Kostümen. Jakcts, Kimonos. Beduinen, Röcke. Blusen. Backfisch-Konfektion etc. an, so finden wir, dass auch der verwöhnteste Geschmack, auch die stärkste