Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XV (1910)
- Issue
- Heft 6 (11.2.1910)
- Date
- 1910-02-11
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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JUKD1SCI1K RUNDSCHAU. No. o. Seite 08. Wiiriuimj! Von I lern» R n I» b i n c r Perl in 1111 c r in W a rsoll an geht mir der naclifolueiule Talliestanü zur Veroffcntlichmi« in den• iiUliselicn Plättern zu: Hin Mann namens M o r d o e 11 a i S ״ c 11 0 t - scliowski hat diircli betrügerische Angaben von den Rahhinern Warschaus eine Traumiu.icrlatibnis seiner Tochter mit einem Manne namens Andrei Arthur aus Dresden erschwindelt. Der l.et/.tere ist, wie sieh nachträglich hcrausstellt, aus dein .luden־ tum aiisueschicdcn. so dass jenes Rabbiimtszeuunis seine Giltigkeit verloren hat. Da es Jedoch nicht inüglieh ist, es auf gütlichem Weite znrllckzueilialteii, sehen sielt die Warschauer Rabbiner zu der ölfciitheben Warn um; veranlasst, dem Zeugnis Ulaubeu zu schenken. 1י r. Meier I I i I d c s h c i m e r. PALACSTINA-RUNDSCHAU Pcrcz SmolcnsRy Pdcrn in!*ulüstinu Zu!ihren des 25. Tadestaites Pcrcz Smo- I e 11 s k y s, dieses in unserer neuhebräischen l.iteratur ebenso wie in der tleschichte der nationalen, jumtiiidi• scheu Peweitmn; itleieh hervorraitciulen Dichters und Streiters, wurden in Palästina Aiidachtsfeiern veranstallet, in denen von berufener Seite, zum Teil von Männern, die persönliche Premule von Smoleuskv waren, der UcdeiUtm« dieses Mannes itedaeht wurde. Smolensky-lUiln liiu ewiues Denkmal in lirez-lsrael diesem natio• nalcn Vorkämpfer zu setzen, beschlossen die Arbeiter d e s N a t i 0 n a I f o 11 d s ■ (1111 e s i 11 P c 111• Arif. Kurz auf die Anregung folgten Pcsehhiss mul Ausfiihriiiur. Am Chaniischah-Assar b'schwat wurde eine interne Peier veranstaltet mul nahe am Wirtscliaftshaiise eine Pläelie von •I Diinaiu mit Zierhäumcii verschiedenster Art bepflanzt. Die Kosten des Pflanzmaterials brachten die dort vom Verein Oclbniimsi'cnde besehäftiitten ca. 30 Arbeiter aus eiiceneu Mitteln im Petra«(׳ von U10 Pres. auf. 111 der darauf folgenden, mondhellen Nacht wurde auf einem Hügel ein grosses Pcucr angeziiiulet Uladlakah) und schwungvolle Ansprachen von Agronom W i I k a 11 s k v und den Arbeitern Meliniten. Zum Audenken an diesem Tage liess der gegenwärtige 111־ liaber der dem Naiionalfondsboden benachbarten Athid-Pabrik. Herr Kodrianskv. die Arbeiter von Peth-Arii ins (loldenc Puch einiiagen und stiftete einen Pamii im Smolensk v-llain. Die nächsten 5 Olbätime wurden vom Personal des Palästina- Amtes veestiftet. Auch in .1 a f i a fand die Pilan־ znng eines S ווו o I e 11 s k y 11 ־ a i n s, sobald sie mir bekannt wurde, «rossen Anklang und es wurde in Kreisen der I. e 11 r e r und Schriftsteller zunächst fiir diesen Zweck 15 Bäume gestiftet. In Jaffa wurde am Todestage Pcrcz Smolensk ys im Saale der Mädchenschule eine S m ul c 11 sk y ־ P e i e r veranstaltet. Herr Markus Kahn, der ein Mitarbeiter der von Smoleuskv hcrausgcgchciicu Monatsschrift ..II a se 11 a e 11 a r und ein persönlicher Preund des Dichters war. schilderte die Ppoclie wie auch die Persönlichkeit Smoleiiskvs, die in den schlimmsten lauen der Assimilation von nationaler Begeisterung und ideal־ stellt Streben «dräuen wurde. Herr Puschmann las bereits veröffentlichte Püimicrmigen an Sinolenskv von Kahn vor, worauf Herr Pr. P. Mos sin so hu auf die Bedeutung Smoleiiskvs fiir die Gegenw'art cinging. — 1111 Jaffacr Arbeiterklub sprach I. vH. Premier über Smoleiiskvs Heben mul Wirken. I*rlrüfjc von Maiulelpflan/.uiHJcn Ueeholiolli hat die meisten fruchttragenden Maiidelbäuiiie. Hier waren nämlich im letzten Jahre 5M) I >1111.1111 mit Mandclhäuiueti bepflanzt, die bereits das dritte Jahr in voller Fruelittragmig stehen. Pie Pinnahiueii aus diesen 5H0 Punaui betrugen 1111 Jahre 19(17 Prs. 855(I, im Jahre 191)8 Frs. 15 ״!)(), ein Punaui brachte somit im Jahre 191)7 Prs. 152(» mul 1908 Prs. 27,50. Pie noch nicht trauenden Mandelbäume nahmen in Rechoboth eine Pläelie von 290(1 Dmiani ein, ... , 111 Ccilcrali uab cs 125 Oitiiam• ilie mit achtmul iiiehrjahrigen Mandclbäumeu bepflanzt waren. Pie Plantationen dieser Fläche brachten in den zwei Jahren 19117-• 1 WS 158*1 ku Mandeln von der besseren Sorte ..Prinzess" und 3*150 ku von der einfachen Sorte ein. Pa der Verkaufspreis von I ku ״Prinzess" in der Reucl sich auf ca. Prs. 1.10 und von 1 ku einfaelier Mandeln auf ca. Prs. 0.70 stell», so war der Prnltoertrau von den melirjäliriueu 125 Punaui in den erwähnten zwei Jahren unuefälir Prs. '1000, d. 11. ca. Ui Praucs per Pimani und Jahr. In Chederali Uilit es ausserdem noch 335 Puuam drcijäliriuc und 351 Dunum fünfjährige Maiidelbäuiiie. Insuesanit also 811 Punaui. , .... In Petlmch-Tlkwali u:!b es M Punaui acliljälinue Mandelbäume, die durchschnittlich ca. Prs. 150(1 hrinucn. Somit bringt dort jeder Pimani ca, 25 Francs. Insgesamt iiibt cs in Pcthuch-I ikwah 4615 Dunum Mandelbämnc. von denen 3312 Dunam vor 1906, 394 Dunam vor 1907, 391 Dunam vor 1908, 654 Dunam vor 1909 «epflanzt worden sind, Die Jemeniten in Rischon le Zion Bei der Jilnustcn Einwandcrunu der Jemeniten, die vor weniucn Monaten erfolgt ist, sind auch in Rischon lc Zion, der ältesten jüdischen Kolonie, 13 Jcinenitcn-Painillcn untergebracht worden. Ua sier in einem äusserst armseliucn Zustande anuelanut sind, hat mau sieh bestrebt, ihnen vor allem Kleidung mul Nalirimu zu verschaffen. Pis Jetzt .sind auch für sie bereits zwei Häuser, die sechs Zimmer enthalten, fertiu uebaut worden, in denen insuesanit sechs Pamilieii Unterkunft fimien. I'.in drittes Ihms ist noch im P.111 begriffen. Billige Familien wohnen hei den Kolonisten. Vorläufig finden sowohl die Männer als auch die Prauen Arheitsueleucnlieit. Insbesondere ist mau über die jemenitischen Prauen er- (reut, die mm das weibliche Arbeitsclemcnt bilden, das bisher in den jüdischen Kolonien sehr yerniisst wurde. Ls wäre nur noch zu wünschen dass die jemenitischen Männer auch zu schwereren Arbeiten her.ingc/ogcii und überhaupt in allen Zweiueii der landwiitschaftliehen Arbeit ausuebildet werden, damit sie das ganze Jahr hindurch in den Kolonien Beschäftigung finden, können. Arbellerklub• und Abendkurse. In der vorletzten Woche ist in Rischon lc Zion ein Arbcilcikiub gegründet worden, wo die Arbeiter allabendlich, nach der Tauesurbeil, zusainmcnkoinmcii, uesilliu die freie Zeit verbringen und für ihre Porihildunu soruen können. Alle Arbeiter sind sieh darin einiu. dass fiir sie die Kenntnis des Hebräischen eine Notweudiukcit ist. Ls werden deshalb Abendkurse für hebräische Sprache abuchalten, die sich eines reuen Itesiiches erfreuen. Den Unterricht leiten die Kindergärtnerin S. \Vilk a 11 s k i und die I.ein er .1 e s e r i t z. W i t k i n und M a m o 11. Letzterer unterrichtet auch jeden Sonnabend türkische (icscliiclitc. Die jimuen Kolonisten im Verein mit einiuen Arbeitern bcstri Iren sieb, den (lesunuvervin zu erneuern, der lunue Zeit in Is'iselion le Zion bestunden hat. AUS DCN (36M€IMDeM Die Mitarbeit unserer Leser nn dieser Rubrik Itt besonder■ ——-.-.— crwüinclii. — -...- Perllii. In der R e p 1׳ii se 111a iu e 11 s i t z u 11 u vom 311. Januar machte der Vorsitzende. Herr l.onis Sachs, nach dei üblichen Verlesung des Protokolls der voriucn Sitzimu durch Herrn Hr. luuatz Cohn, der Versammlung die Mitteilunu. dass nach l'eststcllimu der Tauesorduuiiu der liemiueii Sit/.miu ilim eine R e s o 1111 i o n des ״N e 11 e 11 .1 ii d i s c 11 e 1! (i e ־ m e i 11 d e v e r e i 11 s" znueuanuen sei. die er hier zur Vcrlesuuu hrinucn möchte. In dieser Resolution, die sich ucuen die Ausführungen im I.eitartikel der No. t der ..Allgemeinen Zeitimu ries Jndeiitmus“ richtet, wird von der Repräseiitaiitenversammlmiu verlanut. dass sie in f {e 1111 i e 11 e r S i t z 11 n u" zu dem inhalt des Artikels Stclhiuu nehmen soll. Der Vorsitzende bemerkt dazu: l'.s sei der erste Pall, dass ein ausserhalb der Octuciiulckürpcrschnfi stellender Verein .111 diese das Ansinnen stelie, sieh mit einem Gegenstände zu hcschüfligen. der mit der Gemeindeverwallimu an sich nichts zu tun habe. ״Wenn wir einer derartiuen Ziimutimu entsprechen wollen, so würden wir einen Präzedenzfall schaffen, der uns in die I aue hr.'ielite. äliulielmn Wünschen aueli anderer Vereine nach Stellungnahme zu iruemlhelichiueu Aeiisserimueii 11ml!•’rauen, die in keinerlei Pezielumu zur Gcincmdcvcrwalttmu stellen, entsprechen müssen. Wohin sollte das führen? Der Kampf, der da drausseu tobt, würde in diese Versaiimihmu uctrauen und sie zu einem ’l'mnmelplatze der Wahlauitation machen. Diese Kämpfe und Meinungsverschiedenheiten miissten drausseu aiisuelrauen werden, l'.i halte allerdinus das tiefühl, dass wir alle, olme Aiisnalime, den Artikel und dessen Aiisfiihrimucn nicht hilliuen und seine Vcröffeiitlichmig hedaiiern. Wir können wohl allenfalls dieses Hedaiiern aussprechen und wollen hoffen, dass er nicht naehlciliue Policen für den Pricdcn der (lemeiiule hat. aller wir müssen es aus den nuueführtcu (iriiuden a 111 e h 11 e n . die Resolution liier weiter zu besprechen." Die Beantwortung der Resolution iu diesem Sinne wurde beschlossen und dann in die Bcratunu der Tnuesordnimu cinuetrctcn. Deiilscli-Icyluii. Am Sonutau. dem 30. Januar, fand liier die feierliche II i n w e i 111111 u des renovierteil (iotieshanses statt. Das (lebüudc. das bereits hundert Jahre lauu der jiidiselicn Gemeinde eine Stätte der Prliaimnu und des Friedens bot. ist dank der Opferwilliukeil der Mitulieder im Laufe ciniuer Monate erneuert mul würdiu uesehmückt worden. Zalilreielie Mitulieder der Naclibaruemcinden baue das stets bewährte Zusamiiieiiueliöriukcitsuefühl herheiuefiilirt, so dass der Tempel kaum die Zahl der Aiulächtiuen fasste. Nach dem Abcmluebct leiteten Kliinuc ernster Musik die Peier ein. Die Festpredigt hielt Herr Dr. Piek, Hczirksrahhiiier aus Straslmru (Weslpr.): ״Wo mau meines Namens gedenken hört, da will Ich kommen und will dich seunen." Auf diese vcrhcissmiusvollen Worte bauten sich die tiefempfimdeneii mul zu Herzen «eilenden llrmaliminucu zur llcilluhalluuu unserer Rcliuion auf. Gesang und (iebet beschloss die erlichende Peier. — Piniue Stirnden später vereinte ein Pestmahl die Gemeinde und ihre (läste zu gemütlichem Heisammetisein. Her Vorsteher der Oemeiiide, Herr Pi sc her, beuriisste di!!erschienenen und uah einen kurzen Abriss der Oescliiehte des llylaucr Gotteshauses. Besonderen Pindriiek erweckten die darauffoluenden Ausföhrunucn des Herrn 1)1. Win tri tz, der unter Hinweis auf die im Nebenraum unterucbrachtc Bczalcl- A u s s t c 11 u 11« die Orilndunu einer zionistischen Ortsgruppe anregte. Ua schon am selben Abende eine ucnüucnde Anzahl der Anwscndcn sich zum Zusainmenscltluss bereit erklärte, konnte am Sonntau. dem 6. Februar, der erste Diskussionsabcnd der neugcgrlmdctcn Gruppe stattfinden. VeRCINS-RUNDSCHAU Bcriln. Am Sonnabend, dem 12. Februar, nhcnJs 9 Uhr. findet iu der hiosiuen Mbrachl-Grtippe ein uciuciner P i s k 11 s s i o 11 s a b en d statt. I.״k1׳|; linruhotel. Hmustr. 20. Hinein Heselilusse der kt/icii Vei Sammlung «euiäss, wird kein Referat vorheruelien, damit die ausserordentlich anreueiulcn und mur. essanteu Debatten der letzten Sitzimuen einmal!■!1111 Zeilhtdräiigiüs zu einem uewisseii Abschlüsse bin, ״..׳ zu können. Gäste sind herzlich willkommen. Berlin. Am Poinierslau. dem 3. F'eiirii.11.!.!,ן die von den Allen Herren .der Verblnthin« 1111 K./.v, llaMiionaea eiiiberm'ene üfieiillichu Akademiker'׳״r- Sammlung statt. Herr Pr. Fuon Kosen ber« 1׳ ae in seinem äusserst uedieucnen und Reist vollem V* r. trau die Laue des Judentums klar und kam zu »״: ׳ Sehhisse, dass auch für die Stiidenleiiseli.iii .ז Zionismus die cinziuc Lösunu der Judeiifrau*. ■!. Seine Ausfülirunucn wur.len von den etwa 301!. wesenden Akademikern sehr beifälliu aufgenomr Daran schloss sich noch eine lebhafte Diskussion. ״ der sielt unter anderen auch M a 111 i a s Ae: ז betciliuie. Berlin. Per Neue .liidlsehe (iemeliiüeverebi ׳ . anslaltete am 3. Pehrnar seine zweite Protc . v c r s a m m 111 n u ucuen Prof, (ieiuers We! - 11 a e h t s p 1 ti p a u a nd a. Lange vo. Ueum!1 1 Versammlung war!ier «rosse Saale der 1501/׳ - Brauerei uberfnllt. Nach einleitenden Referaten \ 1 Pr. Zwirn mul Pr. Witkowskv entspanii >. ׳, eine lebhafte Diskussion, in der die einstimiii! , II111 p o r 1111 u über die modernen Zerstörer > s Jiideiitiims zum Ausdruck kam. Noch am selben AI״ I schlossen sich mehr als 100 Uemeiiidemitgliedci d , Verein 11•־. Cliurlolfciiliuru. Per Jüdische Turnverein wi, stallet am Sonnabend, (lern 12. Februar a. c., ab.! 9'.׳ Ulir, en• gemütliches l'auiilieukraii/e'lieii im (!am saal des l liealeis des Westens. Kantstrassc. Wälia! : der Kaileelaici finden turne rische mul unterhalten,״. Vorfiihiiiiiuen statt. Pmree 0.75 Mk. Gäste w,׳:• kommen! Könlusbcru I. Pr. Pen von der Zionistischen \ er• elnlumiu in der ersten Tebruarwoclic veraiisialtek Paläslbia-Kursiis leimte Herr Davis Trietse:׳ am 30. Januar mit einem oöeiitlielieii Vortrau e.:■ dessen Thema י ..Zur Kenntnis l'alästin.i' lautete. Per Vortrauende betonte die Wicbtiuku einer «Uten Kenntnis von den Zuständen und M״c• licbkeiteii des Landes im Hinblick auf das v*1.31. גוי! zu Jahr wichsende Intcrcss״ weiter jüdische!׳ Kiviw an der Kolo11is;׳.tio1ist;.liu׳ke1t in P.d.,st1na. I lierbe fasste er den Heuriff ..Kolonisation“ in seine!1 ".eitesten Sinne, indem .sowohl die Ansiedebmu fremd• ländischer (hauptsächlich osteuropäischer) Juden m städtischen und ländlichen Beritten, wie auch die lkbmtu der ciiiuoborencn oder cinuesesseneii Juden• Schaft des heiliuen Landes darunter zu verstehen ist Jetzt müssten mit «rosstem Liier alle einschlauiuci Verhältnisse studiert werden, sowohl die Lnudeswr• lüilinisse wie auch die alluemciiien und die sn!■• zieh jtidiselien Kolonisatioiisverlialtuisse. Von der ciuenartiue Laue des eben erwachenden Orient in dem älteste und neueste Pinuc zu saiumenstosseii, «ab der Vortrauende manches interessante Pcisriel. Auf der einen Seite sei 3; laiidl.iuiiue Vorstclhmu vom ״immeruleicheii ()nun noch vieli.ich bcrcchtiut. daneben aber drmuen 3! neuesten Lrrimuensdiatteii der Tedmik in das als Land und brinuen «rosse wirtsclialtliclic Uiuwal/ui!- «cn hervor. Wer offenen Auues die (ieleuenheite eines solchen Umschwunues^ licmit/t, wird liier \u fach bessere ucsciiäflliclie l'rioluc haben können .!!' in den aiisuetretenen Gleisen des Wirtseliaftsw׳esc!!' vieler entwickelter Länder. Dass dieses von viel!׳! ciuueselien wird, zciuen die /alilloseu Konzession'• UCMidie. mit denen die türkischen Aimsstelleu I*, sonders seit der Konstitution - iiliersdiiittet werde! Hier nicht untäti« zuriickziisielicn sei Sache der Jini!.:, die ein scpeziellcs Interesse au Palästina haben. An diesen Vorirag schloss sielt der ciuentlU Kursus, '.velcher an fünf weiteren Abenden st,!׳ fand und von etwa (»11 Teilnehmern besucht w Herr Trietseli las über Gcour.mhic. Pevolkermn: Klima, Landwirtschaft •-Kolonien. Handel In.! stric. Verkehrswesen — Jüdische Aussichten, wob 1 ihn nicht mir besonders seine aiisuezeiclinete S.ul keimtuis, sondern auch seine anschauliche Art »Io Schildcruii« mul Paistclimu vorziiulich iintcrstützteu. Pas hohe Interesse der Teiliiebmei bckimdeie sic;! aneli in den maimlulaelieii l'raucn. die nach d»! Relerat an den Vertrauenden «elanutcn mul v<׳n diesem nusfülirlicU und präzis beantwortet wurde!. L. llamhiiru. ln der am Piensia«, 8. I'cbniar» Ino abuclialtenen «rossen öffentlichen Vcrsainm• Inn« teilte Herr Rechtsanwalt Pr. Klec-Hcrin mit, er sei zu der F.rklüriiu« crniächtiut, dass di offizielle Vcrtrcttinu der deutschen Orthodoxie der «änzlich bcdeutunusloscn a 111i zionistischen Qründtinu des Obcrrah• b i n c r s D r. Lorncr-Altona durchaus fern stehe. — (Wir hatten schon in voriger Nrmmer darauf binuewiesen. dass die neue Gründime das Vcrzwcifiungsprodukt eines Outsiders sei. Red.) llnmburg. Die hiesige Mlsraclil-Gruppe hielt am Donnerstag, dem 27. Januar, eine Mitulicdcrversammlunu ab. in der der Vorsitzende, Dr. P r a n c k - Altona.