Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XIV (1909)
- Issue
- Heft 47 (19.11.1909)
- Date
- 1909-11-19
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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I No. •17. JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 520. j1lS .11s Unterrichtssprache diente, hat in Verhältnisui.issij: Kurzer Zeit zu einer allgemeinen Verständicum; geführt. In Begründung begriffen sei eine HatislHdtimgsschule, im Anschluss daran eine Volks- ,kiiclic, ein Siuglitigsheim und ein Sehwesternheim.;;0 arbeitet der Verband zum Serien unserer Schwestern aui heimatlichem Hoden. Mit einem Appell an die Versammlung, dem Verbände zahlreich K-i/.utreten. schloss der Vortrag. liir welchen wir 111־. Husch grossen Dank schulden. im zweiten Teile der Versammlung erstatteten .ne I«rsiizeitden der versehiedenen Kommissionen IktKht. Erl. Martha Spiro sprach für die Krank c n i u r s o r g e. Bünf/.elm Damen haben sieh schon heult erklärt. auswärtige Kranke in den verseliiedi-ncii Krankenhäusern zu besuchen. , ihnen ErfrihIhisch und Lektüre zu bringen, ihre Korrespouden vtt zu erledigen und ilmeii mit Rat und Tat zur jene zu stehen. Im Namen der NatioualioudskomiitisM* n sprach!•’rl. Bianca Va 11 ds b u r g c r. Trotz der kurzen Zen der 'latigkeit lmbc die Kommission wi ■׳a grosse Eitolgc erzielt. Etwa 2t) Büchsen seien 11״: gegeben, Depeseltentormulare und Marken zahl- 1 cu 11 verteilt. Nur die Sammelstelle iilr Materialien un.ilte von den anderen Ortsgruppen wenig Sen- ,׳!.;ge». Geplant sei noch eine Annahmestelle iilr slmres mul Sliaromarkeu. Bür die Kommission für Knast und Geselligkeit sprach Erl. Helene Sc ho ׳ל er. Zunächst sei die Besichtigung von Ateliers jüdischer Knastlcr ms Auge gefasst worden. Hin Novellen-; ja ul. cm MärcUcnabcnd. ein Kiudermakkabäerfest >!ad bereits in Vorbereitung. Die Anregung, eine Bc/.dciatissiclliiug liier zu ei richten, haben die Herren iwnnikl Hamburg und Professor Warburg \oil.iiUlj׳ als inopportun abgelelmt, mit der Begründi iic. dass der Ikzalel augenblicklich durch Ausstel- Immen tu verschiedenen Städten zu sehr in Anspruch cenoiimicn ist. Die Kommission für Jugenderziehung ar.sl Propaganda konnte noch nichts wesentliches berichten. Kurse ihr hebräische Sprache, ihr l'al.istmakmuic und Dislaissionsabenüc sollen wie all-!.!:*liicli so auclt in diesem Jahre begründet werden. Die Dresse haben Frl. Adele Alifcld und Erl. .«t.n.1 Helene Colm trcundliclist übernommen. Au Ute ikrich1c schloss sich eine lebhafte Disi'Muii an. .111 welcher die Damen Brau Salumon. 1 r.m Settor. l’rl. Fanny Hildesheimer, Brau Dernbach.! ran Rechtsanwalt ürouvmauu. Brl. Colm und vor- 'jftedeue andere sielt beteiligten, Von den Unwesenuii Gasten sprachen Herr Proiessor Warburg und tkrr Reehtsaiiv.alt üronemann. Mit dem Wunsche. dass die gesamte Winter-;atigkeit eine erfolgreiche sei. schloss die Versäumt- •illlg. Itcrlhi, Der nächste Vercinsahend der Jtumjiidisehen Vereinigung iuu.let am Montau, dem 22. Novemher lönu. abends 9 Uhr c. t.. bei Löwenlieim, Williemstr. 13.1 III. statt. Herr Pr• Alfred Wulff wird nber das Thema ״Vom modernen Antisemitismus" sprechen, Gäste sind herzlich vollkommen. Ilerlin. Der Ceiitral-Vereiii deutscher Staatshiirgcr indischen (jlaniieiis veranstaltet am Montau, dein 22. November löno, abends ׳.יא Uhr, 1111 kleinen Pestsäule des Berliner I. e h ז e r V e r e i n s - ha iises. C.. Alexanderstr. •II, am Alesauderplutz. eine Versammlung der Ortsgruppe» N., NO. und O. tni der Tagesordnung stellt ein Vortrug des Herrn Redakteurs Siegfried B I e i s e 11 e r ־ Wien: ״Der \ n t i s c in i t i s in u s 1 n Ost e 1־ r e i e 11, speziell ni Wien." Gaste, durch Mitglieder citigefuhrt, sind villkonuucn und bedürfen keiner besonderen Binuttskarien. I rankiiirt a. M, Am Samstag, dem (1. November i'«1v spraelt tu dei /ionlstiselien Ortsgruppe Di. H e 111 r i e 11 Luc w e aus Berlin vor einer zahlreichen ' erviiiiiniuim (!her das Thema: ..Mosaischer KonksMon". Bs ist nicht möglich, die Bulle der Ge- ,Unken dieses l'-stimdigcn Vortrags wiederzugcbeti. der die Zuhörer bis zum letzten Augenblicke gek׳sselt hielt. Mil Schärte und Humor deckte der Redner die Dehler auf. welche auf der rechten und 1 nken Seite des Judentums, bei den Konservativen und l ■ut Reformern, gemacht werden, um zu dein Schlüsse zu kommen, dass der Zionismus für beide Teile ein; Heilmittel, ja überhaupt das einzige Heilmittel sei. 1; Köln. 1)01׳ Kölner iler/IMul» croiinutc sein neues נו Vcreinsjalir Samstag, den 13. c. mit einer ötfent- S1 iahen Versammlung, in welcher Herr Rechtsanwalt 1 »r. Hoden h e i tu e r über deu Werdegang des Zionismus von K a 11 0 w i t z bis Ha m bürg •׳:»rach. In seiner Binleitung streifte der Redner, die Vorgeschichte der zionistischen Bewegung. wie sie *11 der Literatur durch Moses Hess’ Schrift Rom und krusalem, durch Pinskers Atitoeinanzipatiou und in llcrzls Judc11sta.it ihrer. literarischen Ausdruck fand. Alsdann zur Geschichte der Hewegung selber über- .teilend, nahm der Redner die Kattowitz.er Konferenz mit ihren Folgeerscheinungen zum Ausgangspunkt seiner Darstellung des Werdegangs des Zionismus, beginnend mit dem ersten Haselcr Kongress bis zur Gegenwart. ln anschaulicher und fesselnder Weise wusste der Redner in cinstündigcm Vortrag die Ausbreitung der Hewegung in ihren einzelnen Stadien und ihre wachsende Hcdeutnng für die Gesamtheit des Judentums zu schildern. Br schloss seinen Vorirag mit einem Ausblick aui die Drage», welche die neue Entwicklung der politischen Verhältnisse int Orient für den Zionismus aufgeworfen hat und mit einem Hinweis auf die Ucdcutung der schwebenden Organisationsfragcn, die auf dem Hamburger ־ Kongross ihre B.rlcdigung zu finden hätten. Das zahlreich erschienene Publikum nahm den klaren und gehaltvollen Vortrag mit grossem Heifall auf. Hamburg. Der IlauiburgisclicVercln liir ]iidlscho Gcsehlclito und Literatur veranstaltete in Ucmeiuschalt mit der Zionistischen Ortsgruppe, der Henry Joucs-Logo und anderen jüdischen Institutionen im grossen Saal des l.ogenheim, llarumgstrasse, einen Vortragsabend. Herr Rabbiner Dr. Löwen thul, Hamburg, sprach über ״Die synagogalc Poesie und die Wi sse 1isc 11 ai tcn". (Aus der 1 Werkstatt des indischen Geistes. •L—11. Jahrhundert.); Als der Hegründcr der syuagogalcit Poesie ist der j Dichter Eleasar Hirabbi Kaiir anzusehen, 1 eine der merkwürdigsten Erscheinungen, die in der j religiösen Poesie des Judentums auitreten. Der Red- ן 11er geht näher auf die Werke des Dichters ein, 1 dessen gedankenreiche Meisterwerke noeli heute den ׳ Grundstock der synagogalen Poesie bilden, und der' mehr als zweihundert üehctslückü zur Verherr-‘ liehting der verschiedenen Desto und religiösen (ledenkt,ige der Juden gedichtet hat. Der Vortragende fiilmo dann an verschiedenen meisterhaften Ueber- '׳ traguugeu seine Zuhörer in die Ueisteswerkstalt des! ,Poeten ein. Aber auch die sogenannten profanen Wissenschaften wurden zu damaliger Zeit vielfach von den Juden gepflegt. Einer der bedeutendsten Gelehrten der damaligen Zeit war Saadja bin Joseph aus Dajjmu in Aegypten ($92—9J2). Durch ihn ge- . langte. Ja er 1)2$ das Gaonat von Suru tibernahm, die höchste geistliche Würde innerhalb des Uamaligen Judentums, die Hochschule zu neuem Glanz. Saadja ist als der erste systematische Religionsphilo* xopli zu betrachten, der neben dem berühmten Maiimmides einzig in seiner Art ist. Sein bedeutendstes religionsphilosojiliisches Hauptwerk ist das in arabischer Sprache verfasste Werk ״Kilat al Ammint wal - J’ - liipiädät (liobr. D.immotlt w« Deollt) Religionen I und l.clirmeimmgen, auf dessen Inhalt der Redner dann näher cingcht. Die interessanten Ausführungen! fanden bei der zahlreichen Zuhörerschaft lebhaften! Heifall. j Tcpliiz-Scliüiiuu. Am 30. Oktober hielt Dr. Ilciur. l I. <» e w e - Berlin im Jüdischen VolKsvcrein ,.Zion" leinen Vortrag, betitelt: ״Der ewige Jude. (In , Sage und Wirklichkeit.)" Der Vortragende gab zuj nächst eine Analvsc des Inhalts der Sage und stellte dann deren Geschichte dar. Die Gestalt des ewigen; Juden wurde nach einem Hibclvers, der an mehreren; Stellen des Neuen Testamentes zu finden ist. gese ha fielt t sic sollte dem wachsenden Unglauben des j .Mittelalters als einwandfreier Zeuge für die Wahr- ן heit alles dessen, was über Jesu Leben und Tod he• richtet ist. gcgeimlierstelien. Erst später wurde diese Gestalt zum Symbol für die Wanderungen des ן Volkes, den1> sie entnommen war. Sie tritt häufiger ן auf seit der Zeit, da die Wanderungen der Juden, die | durch die Judenverfolgungen angeregt wurden, he- ' gaimeu, als*» seil dem Ansgang des Mittelalters. Da• | n;ais heg.um man in den Juden, denen die deutschen i Städte ihr Aufblühen zu verdanken hatten, die lästige; Konkurrenz, zu scheu: damals - umf nicht im ״i i n s t e r e n" Mittelalter, der Zeit mangelnder Auf• klanmg, begannen die Judenhel/cn. Wie der ewige •lade der Sage immer die Sprache des Landes redet, ״us dem er gerade kommt, hielten die .luden an der Sprache des Landes fest, das sie vertrieben hatte. Der Zionismus allein ist imstande, dem ewigen Juden der Wirklichkeit, der im Gegensatz zum ewigen .luden der Sage nicht den Tod, sondern ein men• schenwiii'diges Lehen .sucht, die ersehnte Ruhestätte zu schaffen. Der ewige Jude will leben. Nur seine Bernde dichten ihm an, dass er Rillte im Tod sucht: die Sage bringt die erdichtete Erfüllung eines Wunsches. Eine fluchbeladene Gestalt ist der Jude nur in den Augen derer, die ilm hassen. Wir iiiusseii dagegen aukämpfeii, dass diese Auffassung unter unsere Volksgenossen seihst dringe. Selbstacliiuitg. Anerkennung und Pflege der nationalen Guter, Arbeit für unser Volk und unser Land Pakistina - das fultrt den ewigen Juden an das Ziel seiner Sehnsucht. Der Vortragende verstand es, durch seine mit grösster wissenschaftlicher Gründlichkeit vorgetragenen Ansichten und die glänzende Bonn seiner Rede das zahlreiche Publikum zu fesseln, so dass er stürmischen Beifall erntete. Au den Vortrag schloss sieh eine Diskussion an. die viel Interessantes brachte. - Am folgenden Tage behandelte Dr. Loewe dasselbe Thema vor einem grossen Auditorium in Aussig, wo unser Verein eine Wunder׳Versammlung veranstaltete, mit gleichem Erfolge. ChcimiKz, Am '9. c. sprach vor einer von Mit• gliedern und Gästen stark besuchten Versammlung Herr Rieh. Lichthc im-Berlin über ״Die Auigaben des 9. Kongresses“. In seiner fesseln* den Rede fasste Herr Lichtltcim die Gründe für den Zionismus und seinen Werdegang zusammen, und sprach im zweiten Teile über den 9. Kongress, be- .sonders über die Präge des Agrarkredits, der mich der Gegenstand der darauffolgenden Diskussion war. In derselben kam mich das Verhältnis der ״neuen" Türkei, namentlich der Jungtürken zum Zionismus, zur Sprache. Herr Lichtheim erntete herzlichen Dank der Erschienenen für seinen vortrefflichen Vortrag. Mainz. Unter lebhafter Beteiligung fand am 6. November im Küthcrhofsaalc eine Versammlung zwecks Gründung eines Jüdischen JugcnUvcrcIncs statt. Der Vorsitzende des vorher gebildeten Komitees, Herr Dr. Jur. Simon, wies in seiner beifällig angenommenen BegrUssungsrcde auf den Zweck und die Notwendigkeit eines Zusamm cט Schlusses hin, indem er unter anderem ausführtc, dass gerade die jüdische Jugend dazu berufen sei, durch Befestigung und Erweiterung ihrer Anschauungen sieh;zu der •r im späteren Lebenskämpfe unbedingt notwendigen - Persönlichkeit zu erziehen. Herr Dr.. Löffler. Referent des Abends und Vorstandsmitglied des Montefiore Vereins in Frankfurt, konnte wohl kein passenderes Thema gewählt haben, als die Einrichtungen und Erfolge des vorbildlichen Frankfurter Vereins zu schildern. Mit Spannung folgten die Zuhörer seinen Worten. Gerade der Umstand, dass die Vertreter aller Anschauungen, ob liberal oder orthodox, zionistisch oder nicht zionistisch, ungestört Hand in Hand zusammen wirken können, bietet eine Garantie, dass der neue Verein ein Gemeingut aller derjenigen sein wird, die sich freudig und mit Stolz zu ihrem Judentum bekennen. Die Diskussion führte zu dem schönen Ergebnis, dass drei Viertel der Anwesenden, insgesamt $6 Herren ihren Beitritt erklärten. In seinem Schlusswort erkannte Herr Dr. Löffle r lobend die Begeisterung der Versammlung und den grossen Erfolg an und schloss mit dem Wunsche, dass der Mainzer Verein recht bald zu den führenden gezählt werden möchte. — Herr H. Rloclt, Vorsitzender der zionistischen Ortsgruppe, gehörte dem vorbereitenden Komitee an. Die jüngeren Mitglieder der Ortsgruppe sind dem Jiidisclicn Jugendverein beigetreten, der sieh demnächst definitiv konstituieren wird. Essen. In der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe fand am 11. November die D e 1 e g i e r t e 11 w a 111 für den IX. Kongress statt. Unser 2. Vorsitzender, Herr Adolf Koch, gab zunächst tu halbstündigem, sehr interessant abgefassten Vorträge den erseliieneuen Mitgliedern einen Ueberblick uber die Tätigkeit und Bedeutung der bisherigen Kongresse. Die Wahl ergab die einstimmige Wahl der Herren Dr. Weinberg-Dortmund als Delegierten und Jacob Sic g c I w a c 11 s Essen als Ersatzdelegierten. Heide Herren hatten sieh vor der Wahl ausduieklich verpflichtet, auf dem Kongresse gegen jede Aendcrung unseres Baseler Programms zu stimmen. Duisburg. Am 15. November i.uid liier eine von 90 Personen besuchte Versammlung des Zentralvcreins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens statt, in der die Rechtsanwälte Dr. Iler/, fe Id aus Essen und Vereinssyndikus Dr. Holländer aus Berlin an einer grossen Anzahl von Emzelfällen darlegten, dass der Zentralerem vieliaeh antisemitische Uchcrgriffe zurückgev iesen habe. In der Diskussion gab Referendar Paul Lowe der Ansicht Ausdruck, der Zentral verein habe zur Verflachung des J u d c n t n m s beigetragen. Eine grosse Anzahl Milglieder halte ihre jüdischen!,dichten für erfüllt, wenn sic jährlich 2 Mark an den Verein /aliltcn. Der Ball Miigdan habe bewiesen, wie unsicher die Haltung seihst der Puhrer des Vereins sei. Rechtsanwalt Dr. Epstein wies daran! hin. dass sieti im Zentralverein mit der oft zu grossen Rücksichtnahme nach aussen hin die Intoleranz im Innern paare, gegen die anders denkenden und anderswo wohnenden Juden. Die ״usserste K*msvi|ttenz solcher Anschauungen sei m Proiessor Geiger verkörpert. Wenn die Zentralvereinter auf dem Hoden der deutschen Nationalität st.uideu, so unterschieden sie sich immerhin von ihren übrigen Konnationalen m den wesentlichsten Eigenschaften, die nicht verkümmern zu lassen auclt sie sich bestreben mussten. Es sei nicht richtig, mit Rafael Löweiifcld deu Unterschied zwischen uns und den Nichtjiiilcn nur darin zu sehen, dass die Christen am Sonntag in die Kirche, wir am Samstag in die Synagoge gingen. Wenn der Zentralverein statt blosser Abwehr positive und produktive Arbeit tun wurde, dann würden sich ihm viele ziiwcmlen, denen seine jetzige Arbeitsweise keine Befriedigung ge• wahren konnte. Es wurde eine Ortsgruppe ge• gründet, die CO Personen umfasst. Schluss des rednktloncllen Teiles, Geschäftliche Mitteilungen Zu den bevorstehenden Veranstaltungen macht der Orient-Verlag (Ikrlin SAV. <Ks) auf seine vorzüglich ausgestaueic Mappe mit \2 Steinkunstblättern aufmerksam. Das Album bat ein Bormat von 3()X.|(j ein, und auch die Einzelblättcr eignen sich zu Wandbildern ganz vortrefflich. Die charakteristisehen Ansichten von Palästina sind liier vereinigt, wobei übrigens die sonst hei derartigen Publika- Honen meist vorwiegenden Ortmul Landschaften spezifisch christlichen Interesses völlig ausgeschaltet sind. — Das Album ist zun! Preise von Mk. 12,— vom Verlage zu beziehen. Vereinen wird bei Abiialnnc mehrerer Exemplare ein Nachlass wahrt. - Wir können das Werk sowohl für selicnkszwecke wie auch fur Verlosimgszwecke dergleichen bestens empfehlen. Vor Beginn des Wcilinaclitsaiixverkaufes siebt sielt W c s t nt a 11 n s S p c z I a I - K o n f c k t i 0 n s - haus, 1. Geschäft Berlin SV״ Mohrcnstr. 37a (2.Maus von der Jerusalemcrstr.). 2. Geschält Berlin N.O., Qrosse Brankfurtcrstr. 115 (2. Haus von der Andreas- Strasse) veranlasst, in Rücksicht auf die ganz ungcheuer grossen Lagcrbcständc schon jetzt einen Teil desselben und zwar in erster Linie Modelle zu bedeutend ermässigten Preisen auszuverkaufen. Diese äusserst seltene Gelegenheit sollte urn so eher in recht ausgiebigem Masse ausgenutzt werden, als im weiteren Verlaufe des Weihnachtsgeschäftes einmal der Andrang sich allzu sehr bemerkbar machen wird, dann auch vor allem deswegen, weil die Auslese aus ge- Ge- und