Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XIV (1909)
- Issue
- Heft 46 (12.11.1909)
- Date
- 1909-11-12
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 46.! JUEDISCI12 RUNDSCHAU Seite 517. ,tiflca neuen Anlaut genommen, sich reorganisiert hat ,ad hoffentlich bald wieder den früher gewohnten Elan entwickelt. Krotoschln. Elt1£ der ültcrcn Gruppen, seit Jahren latent, In diesem Winter neue Anfänge: eine .gut besuchte Versammlung, Verdoppelung der Sehe- Jiclzalilcr, erhebliche Steigerung der N.-E.-Arbeit. Wr eschen, ln diesem Jahr gegründet, zählt bereits 20 Schckelzahlcr und lässt, gut geleitet von Aufatig, grössere Erfolge erhoffen. Onesen. Ebenfalls in diesem Jahr gegründet, scheint noch nicht eine Erfolg versprechende Leitung za haben. 30 Schekel. (lanz untätig waren die älteren Gruppen: Schrodn, Thorn.Graudcnz, Stralkowo, Kawitsch, Murowana Qoslin. Vertrauensmänner bezw. Einzelschckcl 2ahier haben wir in: Wongrowitz, Bromberg, Keinpen, Getnbitz, Rakwitz, Schrimm, Zirke, Zerkow, Kruschwitz, Qollantsch, Wollstein, Jannowitz, Bentsehen, Hohcnsalza, Pieschen, Moschin, Fraustadt, Culm. Die Gesamtzahl .der Schekel, die nach stetigem Steigen in den früheren Jahren im Vorjahr um etwa 00 zurückgcgangen war, Jst dieses Jahr entschieden wieder im Steigen und dürfte 500 erreichen (im Vor- Jahr 360). Die Vortrüge im Distrikt wurden zumeist von Posener Herren gehalten: Dr. Kollcnscher, Dr. Kassel, Dr. Bibcrfcld, Dr. Jeremias, Georg Kareski, Eri. Wolfsonn, Lehrer Auerbach.’ Ausserdem sprach mehrfach im Distrikt: Dr. Heinrich Loewe und Kantor Blitz. Die Betriebskosten des Distrikts konnten dies Jahr ohne Beihilfe seitens der Zentrale gedeckt werden. Die Zahl der Ein- und Ausgänge im Distriktsburcau überstieg 200. Dr. Jeremias. VCRCINS-RUNDSCHAU Oie Scurlli onrer er Vereine werden uchcion, die IJerlchic m;'>0 t 1.1 knnoo xu linlt n unn nie »t<*1s rechtzeitig elimisonücn Unauikrtplt nur •ur olnor Sotto boaotirolbon — douttloho Sohrlft! Berlin. Am Montag, dem 22. November, findet Dräscls Ecstsälcn, Neue Eriedrichstrasse, die Delcg i c r t c n w . 111 sämtlicher Berliner zionistischen Vereine statt. Berlin. Am Montag, dem 29. November, werden die Reichsratsabgcordnctcn Dr. Mahler und Adolf Stand im Tiergartenhof (am Bahnhof Tier* garten) über ״Probleme im modernen Judentum" sprechen. Berlin. Der Hcrzl-Klnb ist jetzt in sein Winter• semester getreten. Er will sich, entsprechend dem Prinzip der Herzl-Klubs, immer mehr zu einer \ Art Parteischule entwickeln und cs ist deshalb für das Wintersemester lediglich interne Arbeit vorge* selten. Es werden u. a. Palästina- und j U d i sehe Geschichtskursc zur Ausbildung der Mitglieder «!)gehalten werden. Der Beginn dieser Kurse, zu denen auch Gäste in beschränkter Zahl Zutritt haben werden, wird noch genau bekannt gegeben. Junge Gesinnungsgenossen, die beabsichtigen, zwecks gründlicher Durchbildung in der zionistischen Materie regelmässig an den Kursen tcilzunehmcn, wollen ihre Adressen an den Schriftführer des Klubs, Herrn Otto Guthmann, Wilmersdorf, Ringbahnstrassc 2*18/49, cinschickcn. Am Dienstag, den! 16. November, wird zwecks Einführung In die Geschichtskursc ein Referat, das die v0rinakkabäisc 11 c Zelt behandelt, gehalten werden. Beginn 9 Uhr. Lokal!. ״Scliultliciss", W., Joacliimstalcrstr. 37 (Ecke Kurfurstcndatiim): Gäste haben Zutritt. Berlin. Die ״.Iuug-|iiüiscltc Vereinigung“ (im H. i. J. V.) veranstaltet am Sonnabend, dem 27. November, im ״Tiergartenhof" (Bahnhof Tiergarten) ihr diesjähriges WintervergnUgen (Ball. Tom- 1ס ׳ I a, Vorträge usw,). Karten zum Preise von 2 Mk. inkl. Kaffeetafel sind bis zum 23, November bei Kurt Jacoby, W.,־ Kaiser-Allee 202, zu haben. München. Die hiesige zionistische Ortsgruppe luittc für den 4. November zu einem öffentlichen Vortrage eingeladcn. Der Redner des Abends war Herr Dr. Heinr. Loewe aus Berlin, sein Thema: ״Die /. ukunft des Judentums", ln der dem Redner eigenen temperamentvollen Weise stellte er zunächst die Frage auf, ob cs eine Zukunft für das Judentum überhaupt gebe? In bejahender Weiso die Frage beantwortend, warf er einen Blick auf die Vergangenheit und auf die gegenwärtige Lage des Judentums, wobei er ganz besonders die derzeitigen Verhältnisse der deutschen Juden 11 eit beleuchtete. Redner ging dann eingehend auf die Ent- Stellung des Judentums ein, gab ein Bild von dessen Lehre, welche der ganzen Welt die Lehre der Sittlichkcit, die ethische Kultur gegeben habe, um liierdurch den Beweis zu liefern, dass ein solches Volk wert ist, der Weit erhalten zu werden. Wenn die' furchtbarsten Verfolgungen von Jahrtausenden uns nichts anhaben konnten, wenn wir trotz aller Unter- ü.;1c!:un;:cn uns erhalten haben, dann ist cs doch sicher, dass wir sind und dass wir auf nationalem Boden einer guten Zukunft entgegen gehen können. Der Zionismus hat das Juden* tum aufgerüttclt und wird das Volk unter seinem Banner sammeln. Die Judenfrage wird gelöst werden, und Palästina wird das Land der Zukunft des Judentums sein. Hier wird das Volk in seinem Lande wieder frei und ::llicklich sein. — Lebhafter Beifall belohnte die Ausführungen des Redners, an die sich eine kurze Diskussion schloss. Die allbekannten Ein wände eines Antizionisten, dass der Zionismus unser Verhältnis zu den nichtjüdischen Mitbürgern störe, wurden von unserem Gesinnungsgenossen Dr. Ludwig Wassermann trefflich abgeführt. Nach weiteren Bemerkungen des Referenten schloss der Vorsitzende den in jeder Beziehung würdig verlaufenen Abend. Ratlbor. Am Sonnabend, dem 30. Oktober, fand in der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe die QcncralVersammlung statt. Aus dem Tätigkeitsbericht, den Zahnarzt Block erstattete, war ersichtlich, dass der Mitgliederbestand z. Zt. 65 beträgt und im Wachsen begriffen ist. Auch der Kassenbestand der Ortsgruppe ist ein befriedigender, so dass dem Kassierer Ög. Siegfried Fröhlich mit Dank Entlastung erteilt werden konnte. Nach Ausspräche über die Tätigkeit in der Winterkampagne fand die Neuwahl des Vorstandes statt. Der alte Vorstand wurde bis auf ein Mitglied wiedergewählt, die Herren J. Benjamin und J. E r fi n k c l als Beisitzer ncugcwühlt. Die Ortsgruppe beabsichtigt, regelmässige Monatssitzungen abzuhalten, ferner am 11. September anlässlich der Chanukahtage ein grösseres Wohltätigkcitsfcst zu Gunsten des ״BczaleT zu veranstalten. Gielwlfz, Am 2. November d. J. veranstaltete die hiesige Zionistische Ortsgruppe ihre diesjährige Q c n erai vorsa 11! m 1 un g. Zuerst reierierte Dipi.-Ingcnieur Hecker über das Thema: ״Die Lage des Zionismus und der IX. Kongress". Nach der darauffolgenden Decharge des Vorstandes fand die Neuwahl statt, deren Ergebnis war: l)ipl.-lngcnicur Hecker, 1. Vorsitzender; Kaufmann Leo Fürder, 2. Vorsitzender: Apotheker Hey mann, Schriftführer; Kaufmann Ecchncr, Kassenwart; Kaufmann Qrünbergor, Beisitzer; Erl. Orodke, Nutionnliondskommissärin. Als Delegierte für den IX. Kongress wurden für den Obcrsclilcs. Gruppenverband folgende Herren aufgcstcllt: Kaufmann Arnoid Wicncr-Kattowitz, Dr. Stahl-Tarnowitz, R.-A. Dr. Dobrzinsky-Beuthen, Dipl.-lng. Hcckcr-Olciwitz; als lfrsatzdcleglerte: R.-A. Lachmaun-KünigshtUtc, Kaufmann Lcsscr-Beuthcn, Zahnarzt Block-Ratibor. Kaufmann Nothiuann-Ür.-Strclilitz. — Zuschriften sind zu richten an Dipi.-Ing. Hecker. Posen. Am 2. Oktober fand die diesjährige Generalversammlung der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe statt. Herr Dr. Jeremias stattete den Jahresbericht ab, der im ganzen ein recht erfreuliebes Bild zeigte. Die Zahl der Schckelzahlcr ist von 134 auf 180 gestiegen. Der durchschnittliche Besuch der neun üruppensitzungen betrug etwa 50 Personen. In diesen Sitzungen referierte Dr. Jeremias über ״Neue Ereignisse im Judentum", Dr. Kollcnscher über ״Die Sitzung des Zentralkomitees", Kareski über ״Zionismus und Bodenreform", Heinrich Woll-!1 c i m über ״Arabertum und Judentum", Dr. Kassel über ,.Judentaufen", Moritz Krause über den ״positiven Block in der Gemeinde". Die Zcitungsschau wurde von den Herren Dr. Kollcnscher, Dr. Jeremias und Moritz Ncumark gegeben. Herr Auerbuch gab in fast allen Sitzungen eingehende Palästina- Referate. An grösseren Veranstaltungen waren zwei öffentliche Versammlungen, in denen Herr Kantor Blitz, Dessau, über ״Die letzten Kämpfe der Juden" und Dr. Margulics, Trautenau, über ״Türkische Reform und zionistische Aussichten" sprach. Beide Versammlungen hatten guten propagandistischen Erfolg. Eine ziemlich gelungene gesellschaftliche Veranstaitung war das Makkabäerfest. Die kulturelle Arbeit der Ortsgruppe umfasste die j Ü d i s c 1! 0 L c s c 11 a 11 c, die Schaffung des p 0 s i ־ t i v e n Blocks für Üc in ein dcan gelegenhei ton und die jüdischen Geschichtskursc. Die Lesehalle ist nunmehr durch die in der Berichtszeit erfolgte Gründung der Vormundschaft der Ortsgruppe entwachsen, doch bleibt die finanzielle und ideelle Mitarbeit unserer Gesinnungsgenossen dem segensreich wirkenden Institut erhalten. — Der positive Block umfasst unter Führung des vor zwei Jahren begründeten Vereins für jüdische Interessen alle auf Erhaltung und Fortbildung der Gemeindeinstitutionell und ihrer Durchdringung mit gut jüdischem Geiste gerichteten Bestrebungen. Die nächste Arbeitsgelegenheit für den positiven Block wird durch die demnächst stattfindende Gemeindewähl geboten sein. — Den vollsten und unbestrittensten Erfolg stellen die von der Ortsgruppe gescltaffcncn Geschichtskursc dar. Die von Herrn Rabbiner Dr. Bloch in glänzender Darstellung und in dem prächtigen äusseren Rahmen der Kaiser Wilhclmbihliothck gehaltenen Vorträge fanden bei einer dauernden Besucliszahl von 150—200 Personen aus allen Schichten der jüdischen Bevölkerung nachhaltige Begeisterung. Herr Dr. Bloch, dem auch an dieser Stelle der Dank der Ortsgruppe wiederholt werde, hat auch für diese Saison die Fortsetzung der Kurse übernommen. Eine sachgcmüssc Teilung der Arbeiten innerhalb der zionistischen Ortsgruppe stellen die Jungmann schalt und die nationaljüdlschc Eraucnvcrclnlgung dar. ln der Jungmannschaft betrieben!5—20 junge Zionisten In mehrfachen Sondcrvcrsammlungcn mit Vorträgen und Diskussionen ihre zionistische Ausbildung. Durch Selbst- Besteuerung und eifrige Propaganda erzielte die Junginannschaft 310,11 Mk. für den Natlonalionds. Dio Tätigkeit der nationaljüdischcn Fraucnvcrcinlgung kann erfreulicherweise auch als eine erfolgreiche bezeichnet werden. Ihre Propaganda richtete sich naturgemäss an die jüdischen Frauen, Mädclien und Kinder. Hier sei besonders der sehr besuchten und erfolgreichen Chanukah- und Purim-Kinderfeste gedacht. Insgesamt leistete die Ortsgruppe 690 Mk. an Parlcifondsbciträgen und an Nationalfonds-Sammjungen 1300 Mk. Die Versammlung teilte dem Vorstand Decharge. Bei der daran sich anschliessenden Wahl wurden in den Vorstand gewählt: Dr. Kollcnscher, Auerbach, Krause, Brandt, Ncumark, Mamlock und Fräulein R. Landsborg. Herr Dr. Jeremias, der viele Jahre der erfolgreichste Vorkämpfer unserer Bewegung im Osten Deutschlands war, scheidet zum Bedauern aller Zio■* nisten aus der Gruppcnlcitung aus. Der einzige Trost in diesem Bedauern ist, dass die grosse Arbeitskraft unseres langjährigen Führers der Bewegung nicht verloren geht, sondern in der Leitung des Distrikts Posen ein weiteres Arbeitsfeld gestellt ist, auf dem sich gewiss auch bald die Tätigkeit unseres Dr. Jeremias als ebenso erfolgreich, wie ia der Ortsgruppe erweisen wird. Wronkc. ln unserer Ortsgruppe hielt Herr Rechtsanwalt Dr. Kollcnscher aus Posen am 4. d. Mts. einen Vortrag über ״Die Aufgaben des IX. Kongresses". Der Redner verstand es, wie immer, die Zuhörer über den gegenwärtigen Stand unserer Bewegung aufzuklären und entwickelte in überzeugender Weise seine Ansicht über die vom bevorstehenden Kongress zu bewältigenden Arbeiten. Eine Aenderung in unserem klar vorgezeichneten zionistischen Programm hält Redner für unzwccktnässig und sogar für schädlich. Der fast einstündige Vortrag, zu welchem auch einige auswärtige Gäste crsclticnen waren, wurde von der Zuhörerschaft sehr beifällig aufgenommen. (Bericht verspätet.) J. R. Samtcr. Am Sonntag, dem 31. Oktober wurde nach langer Sommerpause die Reihe der Vorträge durch Herrn Tierarzt Wall-Wronkc eröffnet, welcher in höchst interessanter formvollendeter Weise über den Aufstand der Juden gegen die Römer unter Bar Kochba sprach. Der Vortrag fand allgcmeinen Beifall. Zum Schlüsse!orderte der Redner in zündender Ansprache die anwesenden Nichtzionisten auf, sich der hiesigen Zionistischen Orstgruppc anzuschlossen. Der hohe Zweck des Zionismus sollto jeden Juden veranlassen, sich der Bewegung anzuscliiiesscn. Hierauf sprach der Vorsitzende, Herr Kantor Gold, dem Redner den herzlichen Dank der Ortsgruppe aus. Stettin. Am Dienstag, dein 2. November, cröifnctc die zionistische Ortsgruppe die Wintersaison mit einer gut besuchten Mitgliederversammlung. Nach der Wahl des Vorstandes, bei der Herr Referendar Ascher zum 1. Vorsitzenden, Herr Bernstein zum Kassierer neu gewählt, die Herren Jakob zum Schriftführer, Hahn und Botze l als Beisitzer wiedergewähit wurden, sprach Herr Referendar Ascher über ״Die Aenderung des Basler Programms und der IX. Kongress". Der Redner sowie die Diskussionsredner sprachen sich gegen jede Acnderung aus. Vier Beitrittserklärungen und sechs Schekel waren der äussere Erfolg des Abends. B. B. Hamburg. Die hiesige Zionistische Ortsgruppe hielt wegen Veränderung des Geschäftsjahres am 4. November ihre zweite diesjährige Oene ral Versammlung ab, an die sich die Wahlversammlung der Schckelzahlcr anschloss. Der Vorsitzende begriisstc die sehr zahlreich besuchte Versammlung mit dem Hinweis auf den na 11 enden Kongress, erstattete sodann den Rcchcnschafts- und Kassenbericht für das verflosscnc Sommcrhalbiahr und .schilderte eingehend die bisher getroffenen Massnahmen zur Vorbereitung des Kongresses. Nach lebhafter Debatte wurde dem Vorstand Decharge erteilt und bei der Neuwahl der bisherige Vorstand wiedergewähit. in der Schckclzahlcrvcrsammlung wurde zunächst mitgeteilt, dass Hamburg die stattliche Zahl von 495 Schckclzahlcrn erreicht habe, darunter 35 Misrachi. Dr. Nathan schlug als Hamburger Delegierte für den IX. Kongress Dr. Kalmus und Dr. Halpcru vor. Man stellte eine Anzahl Fragen an die Kandidaten. Bei der Beantwortung erklärten beide Kandidaten, dass sic unerschütterlich am Wortlaute des Baseler Programmes fcsthaltcn und jegliche Aenderung desselben ablchncn würden, eine Erklärung, die von der Versammlung mit lebhaftem Beifall aufgenommen wurde. Dr. Kalmus beleuchtete die veränderte Situation im Orient und brandmarkte in schürlstcn Worten das Verhalten der Alliance und ihrer Hintermänner, die den Versuch machen, bei einer günstigen politischen Lage ihren Volksgenossen in den Rücken zu fallen. Dr. Halpern äusserte sich eingehend zu den strittigen Organisationsfragen in einer die Versammlung durchaus befriedigenden Weise. Hierauf wurden Dr. K a I m u s und Dr. Haipern nahezu einstimmig zu Delegierten gewählt. Zu Ersatzdelcgicrtcn wurden Estermann und' Dr. Victor designiert.