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Jüdische Rundschau · 1909-02-26 · Heft 9 (26.2.1909) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIV (1909)
Issue
Heft 9 (26.2.1909)
Date
1909-02-26
Page
– (sequence 9)
Language
German
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1 fc . V N0.9._ l/gR<=!MS־RUWÖSc^U «•**erAJ»ras ״ם«»•.««י«. vv S t c I n i 17. ׳ «ns Berlin, delegiert. . welcher gleich• ^(llibil fc«■*»** *״, hfUe" •"d •<« «ets wcfctMlÜ* elnm־־dcB 8 **• ז*י י)10ז|«ו!ן«H• boichrolbcti — dcutllc״® Schilt! Berlin. Dlo vereinigten zionistischen und lüdlsch- ״llonalcn Organisationen Grosg-Bcrllns veranstalten anlässlich des I urinifcstcs 56G9 am Dienstag־, dem 9. M;i 1׳ z. abends 9 Uhr, Int Tiergarten hol ,וה Bahnhof ׳Jiergarten ein grosses Balltest, Hs wird dafür gesorgt werden, dass der Abend sieb zu einem genussreichen gestaltet. Aus dem rclcliliattigcn Programm liehen wir hervor: Opcrnparodic, Cabaret. Tan׳. Kaffeetafel, Ininbala t1sw4 Rintrittskarten ״ Mk. I.?" si«!J •«'der Expedition der ״Jüdischen Rniidscha 11", /immcrstrassc 77 (+~6 Uhr nachm.) im 7. e 111 r a I b 11 r c a n, Charlottcnburg, ßlcibtrcuurasse •iw sowie bei nncbfolgcndcn Nationalfonds. markcn-VerkiitnsstclIen: Unis La man, Duchliandlang. Neue Fricdrichstr. 01-fi.l; Sigismund Jacob, Progerie. Kleine Andreasstr. lt; Kolbclski, Zi- UifCiteiigescluift. Oontardstr. 3: Arthur Hirsch, Pragoiierstr. 24: J. H. W n g n c r, Prenzlauer Allee 9; fei d 1.1 an u. Flcnsburgerstr. 27; Dr. J. Le. vinski. Charlottcnburg, Berliner Strasse No. 120, jcgcni1i1׳'r dem Rathaus in! Lokal der Firma A, F. Neiimam! Söhne. Drogeuhaus; Frau Zicllnskl, Cliarlot;!״liurg. Rankestr, 131; Louis Bl eich rode, Berlin. I r.mzslr. 7. ferner noch bei Frau Dora Sil-!.erstein, Charlottcnburg. Friedbergstr. 40; Dr. I.oeweiihcim, Neue Bayreutherstr. 8; Dr. 0. Witkovsky, Halcnscc, Wcstfüllschcstr. 35; L. riirs:. •\scbaffcnbnrgerstr. 19 und an der Abendlasse. Berlin. Anstelle der in! vorigen Jahre nach •reger r.tigkeit eingegangenen Gruppe der Berliner Zlonlstlselten Vereinigung Bncl Zion wurde nunmehr noclt im 7.11 Hude gehenden Winterhalbjahr eine neue Gruppe dos gleichen Namens gegründet, die ihr -r.rnciriiiclics Augenmerk auf die Verbreitung!ס ו d V1 r t i c f 1111 g des ZI n n is in 118 In den Kreisen hiesiger niisl,׳indischer Juden rlehtct, stell aber moht auf diese allein beschränkt. Mitglied kann!cder Jude werden, der sich zum Hasel er Programm bekennt. Der Vorstand setzt sich zusammen aus: Dr. Heinrieb Loewe, Vorsitzender; J. F. n g 1 fl!1 d c r, stcllvcrtr, Vorsitzen- 4׳r: Klarer, Lifscbfltz, Plus kl. Stern, Fisc 11 cI. Rechtsanwalt Oronemann und Dr.? t c i n i t z vertreten die B. Z. V. und Herr Eng- I .׳in der die Gruppe Bncl Zinn fm Vorstand der B.Z.V. Am vergangenen Donnerstag fand die erste Versammlung der neuen Gruppe statt, In der Dr. Heinrich Loewe über ״Türken und Juden" referierte und das historische Vcrhültnis der, Juden 711 den semitischen und islamischen Völkern bclcuchtele, um daraus Folgerungen für die Gegenwart und Zukunft 711 ziehen. Au der sehr interessanten Debatte beteiligten sich ausser dem Referenten u. a. die Herren Rechtsanwalt Oronemann, L41sc 11 fl17. und P i 11 s k i. Dem Vortrag ging eine Eröffnung der '׳ercinstiitigkelt voran, in der der Vorsitzende dankend der Verdienste des Herrn Lazarus Barth r‘c- :'achte mul die Herren G r 0 n c tu n n ii/tnid S t c I n 11 7.;!s Mitglieder der Gruppe und ■des Vorstandes hegrösste und hei der Rechtsanwalt G r o 11 c m a n n d!c Wünsche der B Z. V. für den neuen Verein zum ־.nstlrnek hrnchtc. Die Versammlung schloss mit ״v־m Gcsangsxortrag der ,.?ehewuoli" durch Ihm! P t c i n 1» r cch c r. Berlin. Im Hcrzl-Klub werden am Donnerstag, Vm •1. «Mürz, einzelne Abschnitte nus Herzls ״Zlonlstl. sehen Schriften", sowie anderen Autoren verlesen und diskutiert. Gäste. Damen und Herren, sind willk׳mmc11. Lokal: Wittner. Mflnzstrassc 81. Anfang ׳״ Uhr. Berlin, Am Montag, dem I. Mürz, findet die :weife Vernmmiung der Bncl Zion, Gruppe der Bor- ,iuer Z.imUstiscUen Vereinigung, ln Witt 11 crs Restaurant, Mflnzstr. 8. pünktlich beginnend um f׳ Uhr. statt. Herr Dr. Martin Bubor wird ״Aus der CHassidischen MHrcheudlchtung" vorlcscn. Nach dein Vortrag zwangloses Beisammensein. Quito stets oller herzlich st willkommen! Berlin. Am Dienstag, den! 16. Miirz, findet das Stiihmesfest der Bncl Zion. Oruppc der Berliner Zionistischen Vereinigung, verbunden mit Punwioior Matt. 7u der ein erlesenes und vornehmes Programm bereit» vorlicgt, und bei dem ate e k ה n n t c s t e n I!1 d f s c 11 e n Künstler mit. "irken. Lokal: Festsaal des Berliner Musiker-Vereins, Kaiser Wllbcimstrassc 1«m, '»och den künstlerischen Vertrügen findet Ball statt. Eintrittskarten 7. u n u r 1 Mark sind bei den Vor• Mandsmltgllcdcrh zu haben. Man darf schon letzt 'ogen. das das Pest verspricht, zugleich eine echt- •Mische Veranstaltung zu werden und der Preude und (|cm gesunden Frohsinn Rechnung zu trogen, zeitig über ,.Zionistisches ■ Wirken" referierte. Im ersten ic 10 der Redo schilderte unser Gast den ganzen Werdegang des Zionismus. Instruktiv, agi-' >.or״sc)1 ' wirkend für . die anwesenden Nichtniitglicdcr und Nlcht-Zlonlstwi: neuen Ansporn erweckend für die ganze Versammlung! — Hervorgehoben sei nur, wie glänzend Herr Stclnltz das grosse zionistische Leben, weiches steh ausserhalb •der Bewegung vollzieht, Interpretierte: Allgemein indische lütigkclt an Stellen und bei Instituten und Korpora- *tonen, bei denen bisher ein Geschlecht vom anderen einen tiefen Schlummer gegenüber allem, was Jildisch Mess, übernommen hatte, Aus dem zweiten!eile des Vortrages, (Iber die Aufgaben der Ortsgruppen, sei auch nur eine Stelle erwähnt, zur allgemeinen Beherzigung; Dass man keine Bctütlgung für den Zionismus als zu klein. ־— der Grösse des Zionismus und schier Aufgaben gegenüber als zu uubedeutend, zu wirkungslos zurückstcilcn möge. So das Sammeln von Materialien — und wenn cs z. B. nur Stückchen von Staniol sind. Ganz abgesehen davon. dass man selbst und der enge Familienkreis (die aufwaciisendcn Kindert) bei dieser Sammcltütigkelt der Sache gedenken muss, zwingt man auch seine Umgehung, vom Zionismus Kenntnis 7.u nehmen, hei der Prkiiirung, wofür gesammelt wird, und bringt diesen so in immer weitere Kreise. Dadurch wird in vielen Ffiilcn auch• kleine Arbeit — zu zionistischem Wirken. — Dem von lebhaftem Beifall begleitenden Vorfrage schloss siel! eine anregende Diskussion an. Der Abend!.rächte uns einige Mitglieder. Auf den Namen des Redners wurden zwei Oelbüumc gestiftet. — Nationaltonds-Samniluiig. Leipzig. Am Dienstag, dem 2. Mürz 1909, findet int grossen Festsaaic des Zoologischen Gartens ein Orientalisches Fest (Purlmball) statt, dessen Reincrtrilgnis dem Be7.n,lcl und dem Verein Oclha um spende zufllcsst. Eine grössere Kollektion kunstgewerblicher Gegenstände des Beznlcl stehen im?aale zur Schau aus. Alle Freunde des Bczalcl und der Oclbaumspcndc, die die Leip- 71gcr Messe besuchen, werden litilllclit ersucht, dieser Veranstaltung helztiwohnen. Das Komitee! zur Unterstützung indischer Wolillahrt». Instltiitlencu In PalUstlna. Hamburg. Am d. Februar erstattete In einer gut besuchten Ortsgruppen Versammlung Referendar Jacob Möller- Altona eh! gründliches und mit Bei• fall mifgenommoncs Referat über die Jüngsten Ercig. nissc. Der Vorsitzende entwarf ein Lebensbild von Gustav T u c 11 und schilderte in! besonderen seine Entwicklung zum Zionismus. ••־ An! 1. lind 15. Febr. hielt Herr Rnbh. Dr. Locwenthal seine ersten beiden V01 trüge über ״die geistigen Führer der Judenheit In der Zeit nach Herodes", Die Einladungen waren von vier Vereinen crgangc.u (Ortsgruppe, Lege, Ocschichtsvcrcin und Verein ehern. Talmud• Tora-Schillcr). Der grosse Saal des Logcnhclms war überfüllt. Die Vertrüge waren ausserordentlich fesselnd und lehrreich. — Am 16. Februar wurde auf zionistische Initiative der ״Ktmatgcwcrbcvcre i n B c z n 1 c I i n H a m b u r g" begründet, nachdem א Tage vorher eine Anzahl Bczalcl-Tcppichc einem Kreise geladener Güstc vorgeiegt waren, mit an• scblicsscndem Referat von Dr. Ha Ipern. Der neue Verein, dessen ordentliche) Mitglieder einen Jahresbeitrag von mindestens 10 Mark zahlen, wird iührlich eine Verlosung von Bczalcl-Produktcn unter seinen Mitgliedern veranstalten. Bis letzt sind so Herren und Damen bcigctrctcn. Vorsitzender ist Herr Dr. M ü n d c n, stelivertr. Vors. Dr. H a I p e r ״. Schatzmeister Arthur Hirse bland, Schriftführer Moritz S. Wo!ff und Herrn. Landau. Beisitzer Rechtsanwalt Alexander. Rechtsanwalt David, H. Hartig, D. Huldschlncr, P. Jacob• 8 o 11 n und Ludwig Mainz. Dresden, 7n 'der Versammlung der Zlonlstl• 5>1ח?}י Ortsgruppe Fnde Januar hatte das Berliner?*ntralkomltcc sein Mitglied, Herrn Rechtsanwalt Seite 105. eben Irrwege., die begangen worden sind und‘die nicht ins Freie, nicht zum Ziele führen konnten. Da habe uns nun Theodor Hcrzl auf den Zionis•' mus verwiesen, als den Weg. der ins Freie führt, auf dem wir unser Ziel erreichen können. Unser grosser Führer habe erkannt, dass der Eins.clnc nichts bedeute, dass mir durch den Zusammen- Schluss ׳der indischen Massen das Selbstbewusstsein und das Volksbcwusstscln gestürkt werden könne. Dass es notwendig sei, eine Heimat ein Stück Erde zu erwerben, von dem die Juden nicht vertrieben werden, auf dem sic sich ausleben können. Wir tappen nun nicht mehr im Dunkeln, das schöne Ziel ist der Stern, der uns ins Freie leuchtet. Der Redner schloss unter reichem Beifall seine begeisternden und Interessanten Ausführungen. Nachdem der Vorsitzende noch auf die Organisation und die praktische Arbolt des Zionismus liingewicscn. führte Herr Dr. Margulics, durch Anfragen aus der Versammlung hierzu veranlasst, in seinem Schlussworte noch aus. dass Zionismus und Patriotismus keine sieh aus• sclilicsscndcn Begriffe seien, und dass es für die Zio• nisten keinen Zwiespalt eilbe bei Betätigung Patriot!- scher Gesinnung. Ferner wies der Referent darauf hin. dass die in der Türkei cingctrctcncn Verfassungs- (iuderungen für die Erreichung unseres Zieles von wesentlichem Vorteil seien und für uns einen grossen Fortschritt bedeuten auf unserem Weg ins Freie. Der Vortrag brachte der hiesigen Ortsgruppe eine An• zahl »euer Mitglieder und dürfte bei allen Zuhörern 0111■־' grosse Wirkung liintcrlasscn haben. SPR6CHSAAL PUr dle««n}TeU Übernimmt die Redaktion den Lesern gegenüber kein• Verantwortung. Sehr gcelirter Herr Redakteur! Wie Ihnen aus Breslau geschrieben wird, iiabcn zu einer Kundgebung für die deutschen Stammes• genossen auch einige prominente Juden aufgeiordert. (Die Herren wollen mir giitigst dieses uudeutsclic Epitheton verzeihen.) Wie bitter nötig eine jüdische Be• tciliguug an allererster Stelle ist, illustriert schlagend ein Vortrug —an welchen »ich leider keine Diskussion schloss — den ein österreichischer Wauderredner liier In Bonn 7.11 Gunsten des bedrohten Deutschtums in Ocstcrrcicli hielt. Dieser Herr machte für den Rückgang des Deutschtums u. a. den dortigen Hoch• adcl verantwortlich, ln seinem Bestreben das schünd• liehe Verhalten des Adels zu kennzeichnen, fand der Rodner keinen wirkungsvolleren Vergleich als den mit den Juden. Auch sic tüten: ״Alles fürs Geschäft." wie sic überhaupt das politisch unzuverlässigste Volk seien. Auch die Reichsdeutschen erregten das Miss• fallen des temperamentvollen Redners; Auel! sie 7.clgtcn oft mehr Verstündnis für jüdische Theater• stücke, die die deutsche Volksseele vergifteten, als für die Eigenart der Stannnesgenossen — der Urcs• lauer Herren. Dlosc kleine Blutenlese wird wohl ge• nfigen. denn das sind ia doch nur Entgleisungen eines einzelnen Redners, nicht wahr? Bonn a. Rlt. Dr. Edelstein. Briefkasten der Redaktion (!•bar Prag•!! von atlgomolaem Xnt•«•■■• gibt dl• Radakuoa •n dl•••« Stell• gern Auakanft Frankfurt a. M. Die Zionistische Vereinigung veranstaltete am 11. Februar eine öffentliche Ver• Sammlung im grossen Börscnsnnlc und hatte hierzu uis Redner Dr. Margulics• Trautcnaii gewonnen, der auf einer Vortrnßstournce durch Deutschland bc• griffen ist. Der Vorsitzende. Herr Rechtsanwalt Dr Siegfried S c 11 w a r z s c h i I d, eröffnctc die stark bc• suchte Versammlung und hcgrilsstc ׳den Redner, der durch seine feurige, begeisternde Beredsamkeit für die zionistische Bewegung in' Deutschland und Ocstcrrcicli grosse Erfolge erzielte. Schnitzler hat mit dem Titel seines Romancs ״Der Weg ins Freie" ein Schlußwort geprägt, das so recht die zionistische Bewegung charakterisiert, und Herr Dr. Margulics Imttc dieses Wort als Thema für seinen Vortrag ge• wühlt. Der Redner führte In einer drcivlertclstün• digen formvollendeten Rede aus, dass die Juden, seit sie de״ Kerkormauern des Ghettos entronnen, den Weg Ins Freie gesucht, den Weg. der zun! Ziele bürgerlicher Freiheit und der Gleichberechtigung mit iiircr nlchtllHlischen Umgehung führen sollte: wie sic selbst hei Preisgabe Ihres Judentums, bei Negierung indischer Religion und Sitte nicht zum Ziele ge• 1w׳tcn: wie sie bei Verleugnung' ihrer eigenen In• tcrcsscn für die Ideale, die Freiheit und die Interessen anderer gekämpft: wie sie sich dem Zusammenschluss mit Ihren Stammesgenossen entgegenstemmt: wie vielmehr indische Phllnntropcn noch mehr die Zer• Streuung der indischen Massen In alle Weltteile an• gestrebt. Alle» vergebens! Vorurteil. Hass und Abncigung haben sich kaum vermindert, ßs waren Borthold B., Berlin NO. Besten Dank, aber Polemiken gegen Toynbcchallon•Vorträge können wir nicht bringen, auch nicht int Sprcclisaal. Das würde Ins Unendliche gehen. Allerdings Iiabcn Sie ganz recht, dass niemand die Tribüne einer Jil d i sc 11 cn Volks 11 alle dazu missbrauchen sollte, um gegen eine — Jedenfalls — so eminent Jüdische Bewegung, wie den Zionismus, loszuziehen. Aber Takt und Ver• stümlnis für eine gegebene Situation ist eben nicht jedermanns Sache. Rosenherg, Berlin. Unseres Wissens gib*, es kein 7.wcltcs Mendelssohn-Denkmal in Berlin: nur am Lessing-Dcnkmal im Tiergarten und an einem Relief des Berliner Rathauses ist Mendelssohns gedacht. B. B• In M. Nein, dazu haben wir leider keinen Platz. Wie Sic sehen, haben wir ohnedies ständig mit Raummangel zu kämpfen. R. M.. Berlin. Wir wollen doch nicht mehr darauf zurückkommen. Brief folgt. Einige Vcrelnsberlchte etc. blieben zurück. Schluss des redaktionellen Teiles Geschäftliche Mitteilungen Einen wirklichen Ersatz für die in den letzten Jahren unerschwinglich teuer gewordene Kuhbuttcr stellt das neue Produkt der bekannten Produzenten von Palmin, der Herren H. Schlinck de Cie.. Mannheim, die Pflan7.en-Buttcr«Margarlnc ,,Paimona" dar. Pa mona enthält keinerlei tierische Fette, auch keine milch, sondern nur reine Pflanzenfette, kann also ohne Bedenken sowohl 7.u Fleischals mich Milchspeisen verwendet werden. Dabei ist Paimona von einer ab• soluten Reinheit des Geschmacks und erfreut sich des. ha b gerade in der feinen Küche bereits grosser Be- Ilcbthcit. Es wird nicht lange Zeit vergehen, bis sic In jeder jüdischen Haushaltung zu finden sein wird. Paimona wird unter der streng rituellen Aufsicht Sr. Ehrw. des Herrn Rabbiner Dr. Kohlt In Ansbach her• gestellt ■ \ VCx״׳ 1׳־: ö!.! « 1

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