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Jüdische Rundschau · 1908-10-23 · Heft 43 (23.10.1908) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIII (1908)
Issue
Heft 43 (23.10.1908)
Date
1908-10-23
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Beilage JUEDISCHE RU NDSCHAU JgXlll.No.43 ־־_,Aus der zionistischen Bewegung__ Mitteilungen des Zentralbureaus der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Z!; o n is t i s c 11 c r P a r t c i s e k r c t ä r. 1. Wir beabsichtigen für die Zionistische Vereinigung für Deutschland einen Parteisekretär anzusteücn. beine Tätigkeit ist als eine agitatorische gedacht, und zwar soll der Parteisekretär insbesondere die bestehenden Ortsgruppen besuchen und die Gründung neuer Gruppen vorbereiten. Bewerber um diesen Posten wollen sich unter ausführlicher Darlegung ihres Bilduugsgange׳, und Angabe r'hrer Gehaltsauspniciie umgehend an unser Bureau, Bcrlin-Charlottenburg 2, Bleibtreustr. 49, wend *n. 2 Ein Arzt in der Nähe von Frankfurt a. M. sucht ah M tte November für die Dauer eines Monats einen Vcrtrc er. Entschädigung •300 Mark, freie Station (nicht בער und Reisegeld. Nähere Anskunit erteilt das Zcitralburcaii. .. Praktischer Arzt in einem kleineren Orte Mitteldentschla. ׳Js s ׳elit ab 1. April 1909 einen Assistenten. Gehalt 25 0׳ M. rl־ sowie freie Wohnung. Nähere Auskur.n ׳׳. •eh . ^s ״.;ntra’bureau. 4. 11. einem kleineren Orte Obersclilcskns könnte sich ein Arzt nicdcrlassen. Nähere Auskunft durch das .'n welch’ guter Erinnerung unsere Sommcr-Jugcndspielp beim Publikum geblieben sind. Der vorgerückten Jahreszeit wegen hatten wir einen grossen schönen Garten der Innenstadt gewählt und schon um 2'a Uhr nachmittags begann ein reges Leben und Treiben auf dem Spielplätze. Auch der Wettercott batte ־cs gut mit uns gemeint und so konnte sich Gross und Klein im Freien bei Spiel und Sang amüsieren. Eine lesondere Freude war uns die Beobachtung, dass unsere Be- Ithrungen betreff Sammeltätigkeit. Wurzel gefasst haben. Fast Jedes Kind brachte Materialien, Staniol, Zigarrenspitzen etc. n it und konnte seine ersparten Pfennige nicht schnell genug in die Nationaliondbiichsc tun. - - Nach dein Vesper ging es: . Mit frischem Sang aus froher B־ust“. in der Polonaise durch d.:1 Gar tu! und bei ..Halt* gab es allgemeines ..Ab“ der Ueberr. schling. Fleissigc Frauenbünde hatten nämlich einige 60 ganz c: t/.ückcnde Kindcrfalmcu gefertigt I -- weiss-hellblau mit V.agen-Dawid aus Goldborten — die den Kleinen mit der Be- Stimmung' überreicht wurden, sic am Simchath-Thora in der Synagoge zu benutzen. Für die älteren Knaben und Mädchen I wtte u!:s die JÜDISCHE RUNDSCHAU Hcrzika «en geliefert, d e in schönen Papnrahmcn und einer Widmung unserer Ortsgruppe den Empfängern wohl ein bleibendes Andenken s in werden. Mit einem Hoch auf Jung-Juda schloss um Pt-:5kt 6 Uhr eine Vorstandsdamc den wohlgclimgenen Nachn;:tag. nachdem ein halbwüchsiger Knabe dem Vorstande der Fraiienvcreiiiigung in begeisterten Worten im Namen der K .1er iädas schöne Ferieiivergnügen gedankt batte. -- H :eil wir, dass die junge Saat, die wir mit unserer Jugend- Propaganda in die Herzen der Kinder zu streuen bemüht sind, aufgeben möge in üppigem Wachstum zmn Wohie unserer jüdischen Jugend, der Zukunft unseres Volkes. R. L. /u־tralburcP11. us den Ortsgruppen Berliner Zionistische Vereinigung. Am Montag, dem 26. Oktober, abends 8"» lihr. findet In Dräscts Festsäten, Neue Friedrichstr. 35, eluc öffentliche Yer- Sammlung statt. In der Herr Rechtsanwalt D r. Max Köllenscher, Posen, über das Thema ״Jüdische Gemeinde- Politik״ sprechen wird. Gäste, Damen und Herren, willkommen! ... . -־־׳״,• , Bcrlin-Charlottenburg. Im ״Ilerzl-Klub“ spricht am Donnerstag. dem 29. d. M.. Herr Otto Guthmaun über ״Horzls Altneulaud“. An den Vortrag schlicsst sich wie stets eine Diskussion an. Gäste, D a m e n und Hcrrc nH w i c insbesondere junge K a u f I c u t c. sind w illkommen. Beginn 9 Uhr. Lokal: D r ü s c I s F c s t s ä 1 c , Ne 11 c F r i c - drichstr. 35, Zimmer I. - Beiithcn O.-S. Die hiesige Ortsgruppe veranstaltet einen Zyklus von Vorträgen aus der jüdischen Geschichte. Die Vorträge umfassen die nachbiblische Zeit von der Periode des zweiten Tempels bis zur Gegenwart und finden jeden zweiten Dienstag, abends 9-נ Ulir. im Hotel Lomnitz, statt. Ain Dienstag, dem 28. Oktober, Ist der erste Vortrag. Die auswärtigen Gesinnungsgenossen werden auf diesem Wege zum Besuch der Veranstaltungen cingeladeu. Göthen, M. Oktober. In der hiesigen Ortsgruppe ״Lih a non** faul heute eine Generalversammlung statt, zu der Herr Kantor Blitz, aus Dessau lieriibergckommen war. Die Tagesordnung lautete: Jahresbericht. Kassenbericht, Vorstandswahl. Der Jahresbericht wurde von Fr. Dr. Scligkowitz, der Kassenbericht von dem Rendanten Herrn Kantor Hurwitz, erstattet. Die V«1 standswahl ergab die Wiederwahl des Gcsamtvorstandes. Derselbe setzt sich zusammen: Ir. Dr. Scligkowitz. Fr. Elise Markus. Frl. L. K r o h n h c i nt. Herr Kantor ifurwitz. Frau Dr. S. . Posen. Am 7. Oktober er. veranstaltete die National- Jüdische Fraueiivoreiiiigiing 'nochmals einen Kinder- Nachmittag um! der rege Besuch war der beste Beweis ן Nürnberg-Fürth.: Zionistische Ortsgruppe. Unsere allj \vt dient! ichcn Versammlungen finden wieder jeden Mittwoch 1 im Cafö Habsburg (Nebenzimmer). Nürnberg, abends 8HÜbr ן str:t- I •־׳׳ ** ** * ׳ י 'י,** י״׳"'״׳ * ,זי״ Prag. Am 17. d. M. fand die Generalversammlung des Vereins jüdischer Hochscliülcr ״Bar-Kochba“ in Prag für das 32. Semester statt. In dem Berichte des abtretenden Aussck?$scs wurde namentlich die erfolgreiche Tätigkeit nach aussen hervorgehohen, besonders die von Erfolg gekrönten Bemühungen, im Verein mit den anderen Studentenkorporationen und den nichtkorporicrten Hochschiilern eine ״Lese- und Redehallc der jüdischen Hochschüler in Prag zu gründen. Die Wahlen für das laufende 32. Semester ergaben folgendes Resuttat: Obmann: iur. Leo Hermann; Obmann-Stellver- Beter: iur. Rud. Beck: I. Schriftführer: phil. Oskar Epstein; IL Schriftführer: iur. Angelo Gold ste in; Kassierer: tcchn. Erwin Kafka: Bibliothekar: iur. Ernst Ko reff; Zeitjngsvcrw escr: iur. F. Kornfeld. t Königinhof a. E. Sonntag, den 11. d. M, fand hier eine von* Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde im Verein mit dem zionistischen Ravonkomilce für Ostböhmen einberufe;״־ Versammlung statt, in der Herr Dr. Emil Margulies aus Trautenau über das Programm des Zionismus referierte. Wir haben wohl nicht oft Gelegenheit zu der freudigen Konstaticruug, dass in der Führung einer Kultusgemeinde ein so wartcs und weitherziges Verständnis für die grossen Probleme des Judentums bestellt, dass sic selbst die Initiative ergreift, ihre Mitglieder zur Besprechung der das Judentum bewegenden Fragen zu rufen. Die Versammlung tagte in der Synagoge in richtiger W ürdigung des Wesens derselben, als dem eigentlieber: Versammlungsort der Juden zur Besprechung jüdischer Fragen und Angelegenheiten. Es war von vornherein anzunehmen, dass eine solche Gemeinde sich nicht ganz unempfängliclt /eigen würde für die lebendige, grosszügige und stolze Art. wie wir die Jtidenfragc auffassen und unser Judentum cmpnyJeti. W ie musste da erst eine Rede wirken, wie sie der Referent. Herr Dr. Emil Margulies aus Trautenau. hielt; die Oculitäicu dieses Redners brauchen wohl einem grösseren Kreis von Gesinnungsgenossen nicht erst geschildert zu werden. Den grosen Eindruck, den der Vortrag auf die Zuhörcr übte, zu vertiefen, batten der Referent. Herr Ing. Maad!. König!nliof und Herr Dr. HugoRappaport, der Obmann des jungen Tratitenatier Vereins, im Laufe der Diskussion wiederholt Gelegenheit. Letzterer, dessen Kanten h\ unserem Kreis schon hingst einen besonderen Klang besessen und der sich ״*!s auch hier als Redner von ersten Qualitäten vorstellte, besprach den Zionismus vom Gesichtspunkt rftr •tliiseliwi uitf?יווויי מדי ■'WVT'

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