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Jüdische Rundschau · 1907-06-14 · Heft 24 (14.6.1907) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
VII (1907)
Issue
Heft 24 (14.6.1907)
Date
1907-06-14
Page
– (sequence 13)
Language
German
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No. 24 Seite 249 JÜDISCH!; RUNDSCHAU lieh zur Selbstständigkeit und Verheiratung früherer Zög!in־:c | grössere Summen hergegeben haben, für die unmittelbaren Anstaltsbedürfnissc aber unantastbar sind. Diese erforderten einschliesslich Bureau. Gottesdienst. üräberpflegc. Renten u. a. /.useliüsse insgesamt 79 860 Mark, die Verpflegung fast 53 Pi. für den Kopf und Tag. d. 1. etwa 1־T» Pf mehr als im Vorjahre. An Zinsen stehen etwa 49 000 Mark, an Renten 1650 Mark, an Jahresbeiträgen 8350 Mark zur Verfügung: int übrigen sind die Anstalten, zu deren Unterhalt weder Stadt noch Gemeinde in» geringsten beitragen, auf das Wohlwollen ihrer Gönner an gewiesen, an den es ihnen auch im abgelaufencn Jahre nicht gefehlt hat. Den Vorstand bilden neben dem Direktor Dr. Strelitz die Herren B. Marckwatd. Kommerzienrat E. Zohnste:n. Generalkonsul E. Landau. Professor Dr. F. Liebcrmanu, Geh. Kommerzienrat J. Loev c und G, Moslcr. F.hrenmütter ' sind: Frau Professor Cäcilie Liebermann. Fr:;1 Konsul Flora , Fränkel und Frau Kommerzienrat F.lse Israel. ״Die Vereinigung jüdischer Rehe ionsichrer Berlins" hat in ihrer Mai-Sitzung sich mit einer Prüf!ngsordnung beschäftigt die sie bezw. ihr Vorstand iiir indische Religionslelircr und Ri-Iigi׳ nslehrerinnen ausgearheitet hat. Die Erkenntnis, dass mr solche Lehrkräfte, die nicht an Seminaren ausirehildct sind, eine Möglichkeit .kaum existiert sich eine Lehrb.fähigung zu verschaffen, hat die ..Vereinigung■ sehn;• \״r vielen Monaten veranlasst, dieser Frage näher zu tret :1. Die Gruitdziige ilitser Prüfungsordnung wurde nun in der letzten Sitzung durch- 1 .1atcn und im Wesentlichen zu Ende geführt. Sobald sie endgiltig beschlossen ist. sn'.l sie der Ocf.'entlichkeit unter-!.reitet werden. - Die nächste Sitzung findet am Donnerstag, dem 6. Juni statt, in der Herr .1. Wohlgemut*׳ die Verwcndbarkeit \n!1 Giidcniann’s Anologetik für de:. .Tcligionsimtcrrieht besprochen wird. Die Steilung der Juden in Italien Italien hat 52115 jüdische Einwohner. Davon lu(KV1 in Rom. wo die grosse neue Svnagogc Zeugnis von ihrem Wohlstand und Einfluss ablegt. 5100 in Turin. 421» in Livorno, .1850 in Venedig und 3600 in Mailand Was Liren politischen Einfluss betrifft, so haben die Juden S Senatoren, unter ihrem Senator Malvano. den ständigen Chef des Auswärtigen Amts und eigentlichen Leiter der Auswärtigen Politik. In der Kammer sitzen 13 jüdische Deputierte. Unter ihnen Luzatti. der frühere Finanzminister, der noch immer in it »lienischen Fina.’izfragen eine ausschlaggebende Stimme bat. __TT, .~־....3 Oi ■־..::ם. י, Briefkasten der Redaktion 1- -j a r ■ ■־--1 A. in A. Die Einfuhr von Postkarten mit Abbildungen v!n Banknoten in die Türkei ist verboten. B. in C. Die POLITIK meldet aus Wien, dass das Präsidium des Abgeordnetenhauses iiir die zionistischen Abgeordneten die Angelobungsforme! in hebräischer Sprache habe fcrtigstcllen lassen. Geschäftliche Mitteilungen Germania. Lebens-Verslcheri: :gs-Aktlen-Gesellschaft zu Stettin. Die Stettiner Germania beging . ::1 3. Juni d. Js. die Feier ihres 50iährlgcn Jubiläums, des Tages, an dem sie vor 5׳ Jahren ihre Wirksamkeit begonnen hat. Was die Stettiner Germania in dieser für eine Lebensversicherungs-Gesellschaft kurzen Spanne Zeit zum Wohle der Menschheit bedeutendes geleistet hat. durch den Fleiss. die Hingebung und die Tatkraft aller ihrer Mitarbeiter, die für die Gesellschaft gelebt, gestrebt und gestritten haben, davon legen schon wenige, den Wert der Gesellschaft kennzeichnende Daten ein sehr rühmliches Zeugnis ab. Es standen bei der Germania Ende 1906: 205.115 Ver- Sicherungen über 751 Millionen Mark Kapital und 8 Millionen Mark iährliche Leib- und Invalidenrente in Kraft. Den Versicherten der Gesellschaft oder Ihren Erben sind bis Ende vorigen Jahdes fast 340 Millionen Mark für fällige Versieherungssummen auszezahlt. und ausserdem sind auf die seit dem Jahre 1871 abgeschlossenen Todcsfallversicherungen mit Gewiunanteil mehr als 98 Millionen Mark den Versicherten zur Verteilung von Dividenden zugewiesen worden. Auf festem und sicherem Grunde ruht die Germania, da ihre Prämienreservefonds. nach soliden Rechnungsgrundlagen festgestellt. 1 und 289 Millionen Mark und ihre sämtlichen Sicherheitsfonds 329 Millionen Mark Ende 1906 erreichten. Der Abschluss v.m Kapital- und Rentenversicherungen, y die auf lange Zeit laufen, erfordert grosses Vertrauen zu euer Gesellschaft, und ein solches Vertrauen hat sich die Gerirania durch ihre Solidität und Sicherheit durch ihre giinstigen Einrichtungen für die Versicherten, durch ihre vorteilhaften Versicherungsbcdmgungeri und durch ihre hohe Leisttmeskraft in reichem Masse erworben. Eine hervorragende Stellung nimmt die Germania ein unter allen in Deutschland tätigen 'Gesellschaften, und weit über die Grenzen Deutsch- Ir.nds hinaus hat der Name der Germania einen guten Klang. i! 1? iÜ -- ׳ Li Lf'rtl Ü׳ שדכן vermittelt unter Zusicherung strengster Diskretion Ferdinand Lindemann, Berlin H. 4, Incalidenstr. 5. r:’=ss=■■■, ...Für Damen absolut Honorar־ frei•FD|; 'lerrcn Abschluss r״.*»: einer Lebensversicherung —׳ —״——= oder 1% der Mitgift. ■׳״*... Rotourporto erboten. .. — ■׳ Warzen, Leberflecke, sämtliche Unschönheiten im Gesicht entfernt schmerzlos unter Garantie für י immer nach amerikanischer Methode, rm r ■\ , <Lj 1i K BERLIN H Vor Behandl. I { langjährig» Pruh. W״ BQIowotr. 17 1. Nach Behandl. Schülerinnen •erden aoigeöKiJal Hanhei.Tier’s Seiden-Glühstrümpf0 anerkannt die besten d •r Welt. 7 golcene Medaillen etc. Ditz nd 3.60. Qasselbstzünder Stck 40, $0 u. 60 Pfennig. 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