Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- X (1905)
- Issue
- Heft 52 (29.12.1905)
- Date
- 1905-12-29
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Abonnementsprefs!Zusendung Inbegriffen) *<«rtel]Ihri!ci: 1. dercb die Expedftisn: •) In Berlin —.90 Markb) nach tuswirt» 1,— Mark, c) für du Ausland »JO Mark. 1.101 P«*tabonn«1,25 €01״ Mark. Insertlonsprels dl« tief-gespaltene Petit-Zelle oder deren Raum 2S Pfennig. Organ 23t der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Adresse für Geldsendung«* and Bestellungen: fwiai ״wticSs SsaSsebss, £. Q. rn.fc.lt, Btriln *.54. Atrgvttotr. 48*. OwehiftMtnadM dar BxpadltlMii tlglich (ausser Sabbat undSonnu£)roe־ mittags 10—1, aacbmlttaga 3—7 Uk, Adresse der Redaktion: BarUo N W. Ci, lt«tucltk«a**r»M• 4 Alle Rechte terfcehaUen. Abdruck ■us der JUEDISCHEN RUNDSCHAU nur bei toller Quellenangabe gestattet. f Nummer 52 ] Berlin, 1. Tebeth5666— 29. Dezember 1905 X. Jahrgang An unsere Leser Die vorliegende Nummer ist die letzte des vierten Quartals vom zehnten Jahrgang unserer Zeitung Auch in der jüngsten Zelt musste wieder die Auflage unseres Blattes erhöht werden, weil sein Leser- und Abonnentenkreis dauernd wächst und gleichen Schritt hält mit der günstigen Entwicklung, die unsere Bewegung im allgemeinen und auch in Deutschland genommen hat. Die grösseren Anforderungen an unsere Redaktion und unsere Mitarbeiter, die hieraus erwachsen, stehen damit in Wechselwirkung. Mit der grösseren Ausbreitung unseres Blattes wachsen unsere Pflichten, und wir bemühen uns, ihnen auch durch Erweiterung und Vergrösserung unseres Blattes nachzukommen. In diesem Sinne haben wir auch unsere neue Beilage, das LITERATÜRBLATT geschaffen, das weiter auszubauen unsere nächste Sorge sein wird. Dazu bedürfen wir aber der Unterstützung durch unsere zahlreichen Freunde noch mehr als bisher. Wir hoffen hierfür und für die JUEDI5CHE RUNDSCHAU infolge des so wesentlich erweiterten Programmes der Zeitung weite Kreise für Mitarbeit heranzuziehen, die ihr bisher fernstanden, besonders den nationalen Teil der jüdischen Gelehrtenweit, der in ständiger Vergrösserung begriffen ist. Wie wir wohl ohne Selbstüberhebung sagen dürfen, ist der Weg der JUEDISCHEN RUNDSCHAU immer nach vorwärts gegangen. Und diese Richtung soll er auch weiter beibehalten. Wie bisher, und mehr noch, soll die JUEDISCHE RUNDSCHAU auch weiter ein Organ sein, dem nichts Jüdisches fremd ist; wie bisher soll sie auch fernerhin der Ausbreitung und Vertiefung unserer erhabenen Idee dienen, soll sie das Programm vertreten, das wie kein jüdisches zuvor, einzig ist in seiner historischen und kulturellen Geschlossenheit und Einheitlichkeit, das Baseler Programm der Zionistischen Bewegung. Aber wie die Bewegung zur Erreichung ihrer Ziele der Mitarbeit aller bewussten Juden bedarf, so brauchen wir die Mitarbeit aller ihrer Ziele sich bewussten Zionisten. Deshalb appellieren wir von neuem an alle deutschen Zionisten und an alle die zahlreichen Leser und Freunde unseres Blattes in anderen Ländern, uns ihre Mitarbeit, sowohl für die Verbreitung wie für die Ausgestaltung unseres Blattes, in reichstem Masse zuteil werden zu lassen. Denn nur im ständigen Zusammenwirken mit unseren Lesern werden wir auch weiter das Vertrauen rechtfertigen können, das uns bisher in so dankenswerter Weise entgegengebracht worden ist. Gleichzeitig bitten wir unsere Abonnenten, den Abonnementsuetrag für das künftige Quartal an die Expedition der JUEDISCHEN RUNDSCHAU, Berlin N. 54, Auguststr. 49a umgehend einzusenden, damit unnötige Kosten durch Erhebung der Beträge mittels Postnachnahme vermieden werden. Verlag u. Redaktion der JÜDISCHEN RUNDSCHAU.