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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1927-01-01 · Heft 1-2 · p. Seite 28

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
4 (1927) (Neue Folge)
Issue
Heft 1-2
Date
1927-01-01
Page
Seite 28 (sequence 29)
Language
German
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- 28 - Friedenau 31 1670 Lichtenberg 113 1458 Neukölln 118 2742 Pankow 189 1148 Schöneberg 611 16115 Wilmersdorf 26 20924 In der Landgemeinde Grunewald (einschließlich Gutsbezirk Grunewald-Forst) wurden im Jahre 1890 noch keine Israeliten gezählt, im Jahre 1895 dagegen 25, im Jahre 1925 1012. Mitteldeutschland. Rückgang der jüdischen Bevölkerung« Als einziges von den größeren Bekenntnissen Mitteldeutschlands hat die israelitische Religionsgemeinschaft nicht nur eine relative, sondern auch eine absolute Abnahme der Zahl ihrer Anhänger zu verzeichnen, die von 3822 auf 3603 gesunken ist. Jüdische Bevölkerung in Thüringen: Stadtkreise Israeliten in% Gera 510 0,6 Jena 277 0,5 Gotha 348 0,8 Weimar 105 0,2 Eisenach 403 0,9 Altenburg 156 0,4 Greiz 43 0,1 Apolda 68 0,3 Arnstadt 128 0,6 Zella-Mehlis 11 0,1 2049 0,5 Landkreise Israeliten in% Stadtroda 18 0,0 Weimar 27 0,0 Eisenach 346 0,4 Meiningen 487 0,6 Hildburghausen 244 0,4 Sonneberg 49 0,1 Schleiz 15 0,0 Greiz 1 0,0 Altenburg 38 0,0 Gera 24 0,0 Saalfeld 67 0,1 Camburg — 0,0 Rudolstadt 29 0,0 Arnstadt 81 0,1 Gotha 80 0,1 Sondershausen 48 0,1 1554 0,1 Indessen hat sich der Einschmelzungsprozeß nicht gleichmäßig vollzogen, sondern es sind sehr bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Stadt- und Landkreisen zu verzeichnen. In der ersteren hat die Zahl der Juden gegenüber 1910 nicht unerheblich zugenommen, nämlich von 1787 auf 2049; besonders stark sind Gera und Jena an diesem Anstieg beteiligt. Umso schärfer ist die Abnahme in den Landkreisen, nämlich von 2035 auf 1534. Die Hauptlast des Verlustes, der sich im übrigen auf fast alle Landkreise verteilt, tragen die drei Kreise, in denen das Judentum vergleichsweise am stärksten vertreten ist: Eisenach (—135), Meiningen (—172) und Hildburghausen (—114). Namentlich zahlreiche kleine ländliche israelitische Gemeinschaften haben sehr erhebliche Teile ihres Besitzstandes teils durch Fortzug in die Stadt, teils durch Uebertritte, teils durch Mangel eines Ausgleiches der Sterbefälle durch zahlreichere Geburten, eingebüßt Vierteljahrsberichte des Thüringischen Statistischen Landesamts in Weimar, 5. Jahrg., Juli- Sept. 1926, Nr. 3 S. 160. Norwegen. Zahl und Verteilung der Juden. Die Gesamtsumme der Juden in Norwegen beträgt nach der Volkszählung vom 1. 12. 1920 unter 2 649775 Bewohnern 1457 Seelen. Die Verteilung ist folgende: Ländliche Städtische Aemter Gemeinden Gemeinden Oestfold 15 24 Akershus 89 6 Oslo — 852 Hedmark 19 2 Opland 5 — Buskernd 8 21 Vestfold 12 5 Telemark 13 8 Aust-Agder 1 — Vest-Agder — 1 Rogaland 9 10 Hordaland 7 — Bergen — 24 Sogn-og Fjordane — — Möre — 27 Sör-Tröndelag 6 268 Nord-Trondelag 1 3 Nordland 1 8 Trom — 7 Finnmark 2 3 188 1269 Ueber die Bewegung der Juden gibt es keine statistischen Angaben.

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