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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1926-01-01 · Heft 1-3 · p. Seite 96

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
3 (1926) (Neue Folge)
Issue
Heft 1-3
Date
1926-01-01
Page
Seite 96 (sequence 27)
Language
German
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Provinzen u. 1 Kreise 1 Gesamtbevölkerung j Juden | 1910 1 J.in o/ a)Pr o v i n z e n und Kreise. Serbien . . 4129 638 11731? 0,3 Nord-Serbien 2 655 078 5994 5 997 0,2 Beograd . . 138943 19 25 0,01 Valjewo . . 133 984 57 77 0,04 Vranje. . . 254 371 124 186 0,05 Kragujevac . 165 768 80 84 0,05 Krajina . . 105 458 10 15 — Krusevac . . 152976 12 7 — ms ... . 187945 538 662 0,3 Pirot . . . 131 660 142 225 0,1 Podrinje . . 182 358 70 238 .0,04 Pozarevac 217895 16 189 — Smederevo . 128 218 77 107 0,06 Toplica . . 107 731 20 47 — Cadak . . . 121888 13 1 — Sud-Serbien . 1474560 5 737? 0,4 Crnagora (Montenegro) 199857 17? — Bosnien und Herzegewina 1889 929 12028 11868 0,6 Sarajewo . . 287 214 7980 849 2,6 Tuzla . . . 416413 1446 1616 0.4 Banjaluka 423240 1152 1068 0,3 Bihac . . . 217 023 275 275 0.1 Traynik . . 280 709 948 1266 0,3 Mostar. . . 265 330 187 397 0,07 Dalmaiien 621429 322? 0,05 Croatien Slavonien. Medjnmurje . . 2710883 20388? 0,4 Modrus- Rijeka . 220 868 282 382 0.1 Zagreb. . . 487 859 817 1447 0,2 Varazdin . . 291336 564 722 0,2 Bjelovar- Knzevci . . 331027 1651 2 406 - 0,5 Pozega . . 260 327 1977 2 432 0,7 Virovitica . . 242 649 1913 2 859 0,6 Srijem . . . 388501 2491 3 089 0,6 Medjumurje . 96945 736 1090 0,7 Slovenien mit Prekmurje . 1056464 946 1310 0,06 Banat. Backa und Baranja . 1380413 18 777 21776 1,5 Banai . . 582540 4 662 6202 0,8 Südhlawien . 12017323 64159? 0,5 b) S ädte. Sarajewo . . 66317 7 458 — 11,3 Zagreb (Agram) . . 108338 5890 — 5,4 Beograd (Belgrad) . . 111740 4800 — 4,3 Osijek(Esseg) 34412 2 683 — 7,8 Boiol (Monasiin 28418 2 679 — 9.4 S^n|]c(0tSMÜ) . 41066 1886 — 4.6 Viiikovci . . 10173 742 — 7,4 Brod . . . 10621 655 — 6,5 Zcmum . . 18524 623 — 3,3 Varazdin 13645 564 — 4,1 Nis(Nisch) . 25100 537 — 2,1 Deutsät-Oe&erreicti. Das Schulwesen in Wien zu Beginn des Schuljahres 1925/1926. Die Gemeinde Wien unterhält, wie wir den Statistischen Mitteilungen der Stadt Wien, 6. Sonderheft, Jahrgang 1926, entnehmen, folgende Schultypen für die schulpflichtigen Kinder: 1. Allgemeine Volkschulen. Diese haben das vom Reichs Volksschulgesetze gesteckte normale Unterrichtsziel zu erreichen. Von ihnen sind 3 allgemeine Volksschulen mit gemischten Klassen im 21. Bezirke 6klassig; alle übrigen sind 5klassig und bilden die Unterstufe für die Bürgerschule. Innerhalb der allgemeinen Volksschulen nehmen 14 eine besondere Stellung ein, die auf Grund der Verträge von Saint- Germain und Brünn für die Minderheit tschechoslowakischer Sprachangehörigkeit mit tschechischer Unterrichtssprache geschaffen wurden; an allen sonstigen Schulen ist die Unterrichtssprache die deutsche. 2. Bürgerschulen als Oberstufe der Volksschulen. Die öklassige Volksmit der anschließenden3klassigen Bürgerschule ist der Normaltypus, der für die vollsinniqen Schüler bestimmt ist. Für diejenigen Schüler, welche durch ein geistiges oder körperliches Gebrechen behindert sind, ist durch 3. Sonderschulen vorgesorgt, welche durch geeignete Methoden das Unterrichtsziel der Volksschulen zu erreichen irachten. Für geistig Minderbefähigte sind die Hilfsschulen, für körperlich Beschädigte, und zwar für Schwerhörige, Sehschwache und Taubstumme, je nach der Art der Schädigung eingerichtete sonstige Sonderschu'.cn bestimmt. Ueberdies bestehen an einzelnen Schulen für vollsinnige Kinder eigene Hilfs¬ oder sonstige Sonderschulklassen, und zwar für Minderbefähigte, Sprachkranke und Schwerhörige. Ueber das schulpflichtige Alter hinaus führen die .Einjährigen Lehrkurse',welche einzelnen Bürgerschulen als sogenannte „4. Bürgerschulklassen" angegliedert sind; ihr Besuch beruht auf Freiwilligkeit. Die Gemeinde Wien hat auch eine neue Type Mittelschulen, die „Allgemeine Mittelschule" ins Leben gerufen. Diese schließt sich an die 4. Volksschulklasse an und leitet in die Oberstufe der anderen Mittelschulen über. Die Verteilung der Schüler nach dem Glaubensbekenntnis auf den allgemeinen Volksschulen war folgende:

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