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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1926-01-01 · Heft 1-3 · page 3

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
3 (1926) (Neue Folge)
Issue
Heft 1-3
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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IRI
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Zu beziehen durch den Verlag Max Schildberger.Inh.Arth.Schleslnger Berlin W 62, Schillstraße 3, durch sämtliche Buchhandlungen, oder direkt vom Bureau f. Statistik der Juden, Berlin C2, Rosenstraße 2-4 islik der Juden. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden. Berlin C2. Rosenstr. 2-4. Sdirfitleltung: Dr. Jacob Seöall, Berlin. S. Jahrg. (Neue rolge) ■.Halbjahr 1926. nett Nr. 1-3. INHALT: Die nioht von den Verfassern Bezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Juden. I. Abhandlungen: Cordt Trap, Kopenhagen: Russische Juden in Kopenhagen. — Herbert Philippsthal: Die Juden in der Tschechoslowakei. (Zahl, Verteilung, Berufs^rupplerung). — B. Locker, Berlin: Das jüdische Gewerbe in Polen. — Dr. Josef Unna: Statistik der Frankfurter Juden bis zum Jahre 1866. Ein Versuch historischer Bevölkerungsstatistik. (Fortsetzung). II. Statistisches Archiv: Das Volkszählungsergebnis vom 16. Juni 1925 in Baden. — Bevölkerungsbilanz nach der Konfession in Hessen. — Die Veränderungen im Stand der israelitschen Bevölkerung in Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 gegenüber der Volkszählung vom 1, Dezember 1910. — Juden auf Hoch- und sonstigen Schulen nach dem Stande vom 31. Dezember 1921. — Die jüdische Bevölkerung der Stadt Budapest. — Die jüdische Einwanderung nach der Union und nach Kanada im Fiskaljahr 1924/1025. III. Literatur. Naohdruok der Abhandlung ist nur mit besonderer Genehmigung, des übrigen Inhalts nur mix vollständiger Quellenangabe gestattet. Russische Juden in Kopenhagen. Von Cordt Trap, Kopenhagen. Die Kopenhagener Juden bildeten lange Zeit eine abgeschlossene Gemeinschaft. Es fand wohl eine gewisse Einwanderung aus dem Auslande und besonders aus den dänischen Provinzstädten statt, aber diese Bewegung ging nur langsam vor sich, was zu einer allmählichen Verschmelzung der alten und der neuen jüdischen Elemente führte. Dieser sogenannten alten jüdischen Gemeinschaft entstammten zu Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche der führenden Männer des Erwerbslebens, viele Rechtsanwälte, Aerzte, Vertreter der Wissenschaft, Kunst, Literatur und Journalistik, dagegen sehr wenige Handarbeiter. Zu gleicher Zeit aber, wo sich die jüdische Gemeinschaft vorwärts- und emporarbeitete, begann ihr zahlenmäßiger Rückgang; von 1885 bis 1901 sank die Anzahl der Kopenhagener Juden trotz Einwanderung von 3387 auf 2826 Seelen. Die Ursache dieser Erscheinung ist u. a. in der von den Juden eingenommenen Oberklassenstellung zu suchen, die hohe Zahlen für Unverheiratete, Eingehen von späten Ehen und geringe Fruchtbarkeit auslöst: Charakteristische Zeichen der Oberklasse. Und außerdem sind die immer zahlreicher werdenden Ehen zwischen Juden und Christen bemerkenswert. Die Kinder aus solchen Ehen werden vorzugsweise im

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