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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1925-01-01 · Heft 2 · page 3

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
2 (1925) (Neue Folge)
Issue
Heft 2
Date
1925-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Erscheint alle 2 Monate. Abonnementsjirels für das M., für ganze Jahr 10,— i«., halbe Jahr 5* M STA« Zu beziehen durch samtliche Buchhandlungen oder durch den Verlag Max Schildberger, Berlin W. Geldsendungen sind allein an das Bankhaus W. & E. Sachs, Berlin W 56, ...........H f „ fsA __1 _ T>__ii„ r\ i 1 v/u» w«»tou. iu, ivuiiiu Dcrun y«t, f zu richten. II im r np fi uuu ^fafklit [|öp I" luiiöllll Ubl d geran$g< ea vom Bureau für Statistik der Juden, Berlin C %s Rosenstr* Z-4. Schrif Heilung: Dr. Jacob Segall, Berlin, rosiseheckkosro; Berlin 944 Z. Jahrg. (Neae Folge) 2. Halbjahr 1925« Heft Nr. 2 INHALT: öl© nicht vota den Verfassern pzeichristen Artikel sind Arbeiten des Byreaus fir Sfaflsilk der lud®«. f. Äfettaitiiitisiii©f§s Dr. Max Kreutzberger: Probleme gegenwartiger jüdischer Wanderfürsorge in Deutschland. — D«. Jacob Sc, all, Berlin: Die Che^ra Kadi sc ha in Deutschland — Dr. Josef Units: Statistik der Frankfurter Juden bis sum Jahre lö66. Ein Versuch historischer Bevölkerungsstatistik. — Dr. Wolf gang von Weis!: Ein Überblick über die Bevölkerungsbewegung in Palästina 1923-1925. — Dr. N. Haitrecht: Das inbeikuioseproblem bei den Juden, Eine rassen- und sozialpathologische Studie. Ii» Ststistissh^s Archiv: Preußische Hochschulsiatistik. ~ Volkszählungsergebnisse. I. Württemberg. 2. Bayern, 3. Hessen. ~~ Das Veihähnis der Bevöl&erang israelitischer Religion und jüdischer Nationalität In der Tschechoslowakischen Republik. Probleme gegenwärtiger in Dewi Von Dr. Max Nachdem Dr. Jakob Sega 1.1 die „Geschichte und Organisation der jüdischen iWanderfürsorge in Deutschland bis zum Jahre 1914" (s, Heft 3—4 dieser Zeitschrift) geschrieben, nachdem S. Rudel die jüdische Wanderfürsorge im letzten Jahrzehnt in historischem Querschnitt und in der Größe und Weite ihrer Problematik beleuchtet (s. Heft 5—6, 1925), bleibt nunmehr nur noch übrig, die gegenv/ärtige Situation in ihrem Sosein zu charakterisieren, in ihrem Umfange zu umgrenzen, in ihren Nöten zu bestimmen und in ihren Erfordernissen festzulegen. L ■Wenn wir die gegenwärtige jüdische Wohlfahrtspflege in Deutschland in dem Umfange ihres Arbeitsbereiches überschauen, und aus den Notwendigkeiten der Stunde heraus zu es beurteilen, zu ordnen und zu gliedern versuchen^ $o sehen wir, daß die Wanderfür» jüdischer Wanderförsorge :schlandL Kreutzberger. sorge einer . ihrer, maßgeblichsten Faktoren geworden ist. Alle anderen Aufgaben und Fürsorgezweige mögen sie im Augenblick noch so dringend einer Lösung heischen, haben ihren wohlbestimmten Ort im System geordneter Wohlfahrtspflege und haben somit ihre wohlumrissene Lösungsmöglichkeit; i sie sind im1 besten Falle Persönlichkeitsim schlechtesten Geldfragen. Ganz im Gegensatz hierzu steht die Wanderfürsorge. Und dies schon äußerlich genommen deshalb, weil der terminus technicus dieses Wohlfahrtszweiges ein Paradoxon ist: Wanderfürsorge als reine W a n d e r fürsorge ist sinnlos.; sinnvoll ist sie nur dann, wenn sie keine reine Wander Fürsorge ist und bleibt, wenn sie im letzten Ziele darauf ausgeht, sich selbst überflüssig zu machen. So problematisch wie das 'Wort, so problematisch ist sein Inhalt ist seine Bedeutung. Es gibt keine ein« deutige Formel auf die sie gebracht werden

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