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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1925-01-01 · Heft 1 · p. Seite 19

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
2 (1925) (Neue Folge)
Issue
Heft 1
Date
1925-01-01
Page
Seite 19 (sequence 21)
Language
German
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— 19 - Forderungen oder nur die eines Teiles der Arbeiter erfüllt wurde und ein Teil nicht als „Kompromiß",und als mißlungen, wenn die Mehrzahl oder alle Forderungen der Arbeiter nicht erfüllt wurden. In die dritte Gruppe wurden auch diejenigen Streiks eingerechnet, in denen die Arbeit in Zusammenhang mit den Forderungen der Arbeiter nicht neu aufgenommen wurde. In Hinsicht auf die Gründe der Streiks war es nicht immer möglich, nur einen Grund als den ausschlaggebenden anzugeben: wo dies nur irgend möglich war, beschränkten wir uns darauf, den Hauptgrund zu verzeichnen. Eine besondere Schwierigkeit bestand bei der Feststellung der Zahl der Streiks, In alien Fällen, wo eine unmittelbare Verbindung zwischen den Streiks in verschiedenen Betrieben bestand und alle diese Streiks auf einer gemeinsamen Grundlage beruhten, bezeichneten wir diese Streiks als Einheit. Die Zahl der Streiks ist also nicht immer identiscii mit der Zahl der Betriebe. In einer besonderen Tabelle werden wir aber die Zahl der Betriebe verzeichnen. Vfe V, TT T4 -~ öCiiwiciig War aUCfi, Uie bireiKS Iii Fabriken und handwerklichen Bei K Q« rr 11 114~» försrr hi 01 r\ ■ - ■ tiv diese Schwierigkeit hat ihre Grundlage in den Landesbeöinprmc^pn ä\e hei der verhältnismäßisren o o "" > ~* * J - ....... o Kleinheit der Betriebe eine solche Unterscheidung erschweren. Trotzdem haben wir uns bemüht, eine solche Unterscheidung zu machen. Alle Betriebe, in denen ohne Maschinen gearbeitet wurde, wurden als handwerkliche Betriebe verzeichnet, auch wenn dort mehr Arbeiter arbeiten als in Fabrikbetrieben. Fabriken sind in dieser Arbeit Betriebe, die mit Maschinen arbeiten oder die eine besondere Bedeutung durch die Zahl der Arbeiter haben, die bei ihnen arbeiten, oder durch die Größe der Produktion in ihnen (z. B. Chewrath Melach, Salzfabrik in Athlit). Diese Unterscheidung ist natürlich fließend; so sind Metallbetriebe, auch bei kleinerer Arbeiterzahl, in dieser Skizze als „Fabriken" verzeichnet, während Tischlereien als handwerkliche Betriebe gelten, soweit sie nicht mit Maschinen arbeiten. Die folgende Streikstatistik:, auch wenn sie hier und da in gewissen Einzelheiten nicht ganz genau sein mag, gibt auf jeden Fall die Möglichkeit, die charakteristischen Einzelheiten der Beziehungen der Klassen in Erez Israel im Vergleich mit anderen Ländern festzuhalten. Das ausführlich bearbeitete Material beleuchtet die soziale Lage im Lande von so und sovielen Seiten und dient als Barometer für die Kräfteverteilung und die soziale und ökonomische Entwicklung des Jischuw. Das Material umfaßt die Zeitspanne nach dem Kriege bis zum 1. Januar 1925. a) Die Gesamtzahl der Streiks und Ans- Sperrungen, Streikenden und Streiktage, T piHpr war p«; nirht mnalirh aurh £—* V_ i W * TT V«. -M. ^» W V A M A W «*«. M *, A "W* O. <*»s 1 "* - * i o H iGfi n j wiiigi:?/ Ä .^_JL"t "1-1. A .-.^\ rViiäHiiKiP /II HI IXiiUr'ij a aviiAi.Jkiük.v u a^a. vx^wixi«,. wj.il« die nicht bis zu offnem Streik gelangten. Die Zahl dieser Konflikte ist im Verhältnis groß und gerade diese Zahlen der Vergleichung der Konflikte, die zu Streiks führten und derer, die nicht, geben ein gutes Beispiel der Kräfteverteilung; gerade diese Konflikte zeigen die Stärke eines der beiden Beteiligten. Allein aus Mangel an Material mußten wir uns mit der Zahl der tatsächlich ausgebrochcnen Kämpfe begnügen.

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