Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 9 (1938)
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 31 (sequence 34)
- Language
- German
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zur Verwertung überlassen hat. — Das bekannte Werk von Ludwig von Rönne und Heinrich Simon, Die früheren und gegenwärtigen Verhältnisse der Juden in den sämtlichen Landesteilen des Preußischen Staates, Breslau 1843, mit einer historischen Einleitung auf S. 1—33, findet sich nicht in Stobbes Schriftenverzeichnis. 13 Vgl. seine Charakterisierung bei Alfred Francis Pfibram, Urkunden und Akten zur Geschichte der Juden in Wien I, Wien und Leipzig 1918, S. CLVIIf. 14 Über Eduard Gans vgl. Landsberg, Geschichte der deutschen Rechtswissenschaft III 2, Textband S. 354-369, Notenband S. 166-170; neuestens Siegfried Ucko, Geistesgeschichtliche Grundlagen der Wissenschaft des Judentums, ZG JD. V, 1934, S. 24ff. 15 I, Berlin 1823, S. 95-113, 231-276. Die beiden Hefte der Zeitschrift für die Wissenschaft des Judentums mit den Gansschen Studien wurden bereits 1822 veröffentlicht. Die vom Verfasser in Aussicht gestellte Fortsetzung der Arbeit ist nie erschienen. 15» Dagegen wird er erwähnt bei I. Elbogen, Ein hundertjähriger Gedenktag unserer Wissenschaft, MGWJ. LXVI, 1922, S. 93. 16 So I. Elbogen, „Judenrecht" als wissenschaftliche Disziplin, ZGJD. VII, 1937, S. 65. 17 S. VIII. 18 Allgemeine Deutsche Biographie XXXVI, S. 266; Geschichte der deutschen Rechtswissenschaft III 2, Textband, S. 894. 19 So Friedberg, Otto Stobbe, S. 16. 20 So das Urteil von Landsberg, a. a. O., S. 894. 21 Alle kritischen Äußerungen aus der Zeit des Erscheinens verzeichnet Friedberg, a. a. O., S. 37. 22 IV, 1866, S. 301-308. 23 XXXI, 1867, Nr. 1, S. 9-10; Nr. 2, S. 25-27; Nr. 4, S. 65-67. 24 MGWJ. XVI, 1867, S. 26-33, 73-77. 25 Emil Friedberg, selbst jüdischer Herkunft, vermerkt in seiner Stobbe-Biographie, S. 16f.: „Eine eigentümliche Wirkung dieses Buches mag nicht unerwähnt bleiben. Als der deutsch-israelitische Gemeindebund im Jahre 1886 eine Historische Kommission für die Aufklärung der Geschichte der Juden in Deutschland ins Leben gerufen hatte, ist auch Stobbe neben Weizsäcker, Bresslau und Wattenbach der Aufforderung, in dieselbe einzutreten, nachgekommen* Die letzte literarische Arbeit, die er im Jahre 1886 veröffentlicht hat, behandelt eine hier einschlagende Frage und steht in dem Organe der gedachten Kommission," Es ist Stobbes Aufsatz: „Die Judenprivilegien Heinrichs IV. für Speyer und für Worms44, Geigers ZGJD. 1,1887, S. 205-215. Man sieht, Stobbe hat sich ebensowenig wie die beiden berühmten deutschen Historiker Weizsäcker und Wattenbach gescheut, in die jüdisch-historische Kommission einzutreten. Er hate seine Mitgliedschaft nicht bloß als eine Sache der äußeren Form aufgefaßt, sondern hat an den wissenschaftlichen Arbeiten ernsten Anteil genommen. 26 Kritische Vierteljahrsschrift für Gesetzgebung und Rechtswissenschaft IX, 1867, S. 564-581. 27 Maurer, a. a. O., S. 574, 578, 579. 28 Zuletzt erschien eine „dritte Auflage44 1923 in Berlin. ^Hugelmann, Studien zum Recht dar Nationalitäten im Mittelalter II: Das Judenrecht der Rechtsbücher, Historisches Jahrbuch der Görresgesellschaft XLVIII, 1928, S. 582 Anm. 36. 30 Elbogen, „Judenrecht44 als wissenschaftliche Disziplin, ZGJD. VII, 1937, S. 65. 31 Grau, Die Judenfrage als Aufgabe geschichtlicher Forschung, Deutsches Volkstum, Monatsschrift für das deutsche Geistesleben XVII, 1935, S. 669. 31 31