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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1936-01-01 · 8 (1936) · page 404

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
8 (1936)
Date
1936-01-01
Page
– (sequence 404)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644311--3781-2648129
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die folgenden Fragen, bis zum Schlüsse des ersten Teiles in das Gebiet der Physiologie. Freilich kann man hier von einer auf wissenschaftlicher Basis beruhenden Physiologie nicht sprechen, aber die Beschreibung der Körperteile, Arterien usw., will von vornherein aufmerksam machen, daß ein krankhafter Prozeß, eine Störung der normalen Vorgänge ist, daß bei einer Krankheit eine Veränderung im menschlichen Körper vor sich geht. Es würde über den Rahmen dieses Aufsatzes hinausgehen, wenn ich die Beschreibung der Körperteilein extensa wiedergeben wollte, ich beschränke mich deshalb auf eine Probe in kurzem Auszuge, bediene mich aber der Namen und Bezeichnungen, wie sie der Autor überliefert. — Das Manuskript beginnt mit der Beschreibung des Mundes. Der Rachen hat 5 Knochen, das vierte Bein ist zu äußersten des Rachens, das fünfte Bein ist dünn, hart, fest, viereckt (viereckig) oberhalb der Nasen. Der Unterkiefer besteht „in zwei Teil", welche bei dem Kinn durch eine Kruspel zusammengesetzt, darin die Zähne gesetzt sind. Die Zähne aber sein (sind) das härteste Bein, eines mit Häutlein und Fleisch als Banden gebunden und werden bis 32 im Menschen gefunden. Was seien (sind) die Beinbrüch, welches sind die sorglichsten Beinbrüche, was wäre seine Hilf, welches sind die Zeichen, daß ein Beinbruch recht gericht sei und wie lange muß ein Bruch Zeit haben bis er heil wird und an einem Schenkel gehen, oder an einem Arm arbeiten kann. Kommen Brand allein aus Überbindung der Beinbrüche. Erkennst du die Zeichen was heißer oder kalter Brand. Wenn dir einer zukäm, der heißen Brand hätte, wie willst du denselben löschen. Wie einen kalten Brand heilen? Wie kommt es, daß deren viel sterben nach dem das Glied abgenommen ist. — Von dem Beinbruch ins Gemein. Wenn die Gabel am Hals gebrochen. Bruch des Schulterblattes, Kniescheiben, Hüftbein zerbrochen, was ist deren Hilf. Was ist ein Kalkbruch, was sein dasselbige Signa, wie willst dergleichen Bruch heilen. — Nun wollen wir von Verrenkung und „Aus-geung" aller Glieder oder Gelenk reden, mit was Geschicklichkeit solche wider eingebracht, erhalten und vor Zufällen bewahrt, auch da solche herbeikommen, mit was Kur und Arznei ihm mag geholfen werden. So die Achsel aus (ausgerenkt) wäre. Verrenkung des Ellbogen, der Hand, der Finger; der Kiefer aus seiner Stat (Stelle) wäre. Wären einem die Sbandulen des Hals und Rückgrat verrückt, oder die Hüft aus, oder die Kniescheiben, oder der Knod(t)en aus seiner Stat (Stelle) ist. Wenn die Hand übergriffen, ein Fuß überstaucht, wie ist dem zu helfen. Was für Zufäll begegnen sich bei den Beinbrüchen und Verrückung der Glieder. — Wenn einer mit einem Pfeil geschossen in Leib worden und der Schaft abgebrochen und steckt hart zwischen den Bein, wie willst ihm thun? Wenn aber der Pfeil Widerhaken hätt (hätte)? Wenn aber solcher Pfeil6 vergift (vergiftet) wäre. Wenn es aber klein 404 6

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