Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 8 (1936)
- Date
- 1936-01-01
- Page
- – (sequence 134)
- Language
- German
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22 Faszikel st. m. S 268/1, J 4/51; n. m. P 1—7/2 im AMI. Wir verweisen hier auf einige instruktive Arbeiten, die mit unserer Darstellung eng zusammenhängen: Bernhard Heilig, Die Vorläufer der mährischen Konfektionsindustrie in ihrem Kampf mit den Zünften (Jahrbuch GJC. III. 1931); Derselbe, Ziele und Wege einer Wirtschaftsgeschichte der Juden in der Tschechoslowakischen Republik (JG JC. IV. 1932); Jaroslav ProkeS, Der Antisemitismus der Behörden und das Prager Ghetto in nachweißenbergischer Zeit (JG JC. I. 1929). Gleichzeitig sei verwiesen auf: Heinrich Plesch, Urkundliches über jüdische Handwerker in Mähren (Monatsschrift GWJ. Frft. M. 1930, S. 197 ff.); Sigmund Mayer, Die Wiener Juden, Kommerz, Kultur, Politik 1700—1900. Wien und Berlin 1917. 23 J. Celakovskp a. a. O., c. 296. 24 Ebenda c. 304. 25 Ebenda ö. 305. 26 Ebenda c. 312. Kaiser Ferdinand II. bestätigte dieses Privileg abermals am 30. Juni 1628, ebenda ö. 315. 27 Die Prager Judenschaft hatte i. J. 1642 um Bestätigung ihrer Privilegien angesucht. Vgl. Käthe Spiegel, Die Prager Juden zur Zeit des dreißigjährigen Krieges. (Die Juden in Prag.) S. 131 f. 28 J. Celakovsk^ a. a .O. c. 324. Vgl. auch Käthe Spiegel a. a. O. S. 133 f. 39 Seine Frau Gütele war auch im Geschäfte tätig. 30 Unterschrieben von Abraham Eidlitz, Mordechai Fauwers, Selig Bidschow und Aberl Küche. 30a über einen Prozeß in Komotau siehe: Rudolf Wenisch, Beziehungen Komotaus zu den Juden der Umgebung im 16. und 17. Jahrhundert, JGJC VII. S. 169 f. 31 Vgl. Michael Rachmuth, Zur Wirtschaftsgeschichte der Prager Juden, Jahrbuch GJC. V. 1933. S. 45. 32 Diese oft wiederholten prunkvollen Festaufzüge der Prager Juden haben immer bei der christlichen Bevölkerung einen Neid hervorgerufen. Der vom Primator Simon Wolf Frankl veranstaltete Festaufzug im Jahre 1741 soll durch seine Prachtentwicklung viel zur Austreibung der Juden aus Prag beigetragen haben. 33 Vgl. Michael Rachmuth, Der Plan einer Verlegung des Prager Ghettos nach Lieben 1680. JGJC. VI. S. 145 f. 34 Ein ähnliches Angebot hatten auch die Wiener christlichen Kaufleute und Gewerkschaften für die Vertreibung der Juden aus Wien gemacht. Vgl. David Kaufmann, Die letzte Vertreibung der Juden aus Wien und Niederösterreich. Wien 1889. S. 119 f. 35 Faszikel st. m. J 4/48 im AMI. 36 Jaroslav ProkeS, Die Prager Judenkonskription vom Jahre 1729. JGJC. IV. 1932. 37 Faszikel st. m. S. 269/2 im AMI. 38 Am 26. November 1725 verbietet Kaiser Karl VI. den Prager Juden die Verwendung von christlichen Dienstboten in der Judenstadt. Bei Krankheit und anderen Notfällen dürfen sie jedoch christliche Ärzte, Apotheker und Hebammen, keineswegs aber christl. Saugammen, in Anspruch nehmen. Am Sabbath dürfen ihnen christliche Mannspersonen, keineswegs Weibsleute, die Zimmer heizen und die Kerzen auslöschen. Die christlichen Fuhrmänner dürfen ihre Ware befördern und die Arbeiter für sie Handlangerdienste verrichten. Die Judenstadt müsse zur Abendzeit gesperrt werden und kein Christ dürfe in derselben übernachten. 39 Unterschrieben von Selig Matisjahu Grab, Löb Selig Taussig, Baruch Löb Omer und Moses Mordechai Toters. 40 Diese Listen sind unter Kontrolle der Behörden zusammengestellt worden. Wir geben die Namen nach dem Manuskripte wieder. 41 Die jüdischen Schuhhändler wiesen auch darauf hin, daß ihre Zahl nur fünf, und nicht, wie in der abgegebenen Liste, zwanzig betrage. 42 Als die neuen jüdischen Handelskonsorten werden angegeben: Josef Fanta mit Löbl Harpner, Itzik Sattler mit Löbl Hoschmann, Elias Elkeles mit 77 133