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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1935-01-01 · 7 (1935) · page 40

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
7 (1935)
Date
1935-01-01
Page
– (sequence 40)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644313--2928-2647275
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Beziehungen Komotaus zu den Juden der Umgebung im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert. Urkunden und Akten veröffentlicht von Dr. Rudolf Wenisch, Stadtarchivar und Museumsleiter in Komotau. EINLEITUNG. Im Jahre 1517 wurden die Juden aus Komotau ausgewiesen und es blieb trotz all ihrer Bemühungen bis zum Jahre 1848 dabei. Umso zahlreicher und mannigfacher sind die Beziehungen Komotaus zu den Juden der Umgebung, besonders im 16. und 17. Jahrhundert, wie die reichen Quellen des Komotauer Stadtarchivs deutlich zeigen. I. Übersicht der Beziehungen nach Orten und einzelnen Juden. Insgesamt handelt es sich um vierundzwanzig Städte und Orte, zu deren Juden die Stadt Komotau in diesem Zeiträume in irgendwelchen Beziehungen stand. Es sind nicht nur Städtchen und Orte des Bezirkes Komotau, wie Bielenz, Eidlitz, Görkau, Horschenz, Hoschnitz, Körbitz, Priesen, Pritschapi, Rothenhaus und Wodierad, sondern auch Städte und Orte außerhalb des Bezirkes, so Prag, Saaz, Kaaden, Laun, Teplitz, Libochowitz, Lichtenstadt, Ung.-Brod und mehrere kleinere Orte. Reiche und verschiedenartige Beziehungen finden wir zu den Nachbarstädtchen Eidlitz, Görkau und Priesen sowie zu Lichtenstadt bei Karlsbad, die wichtigsten aber zur Landeshauptstadt Prag. Im folgenden werden diese vierundzwanzig Orte in alphabetischer Ordnung .angeführt und die einzelnen Juden derselben mit kurzer Angabe der Art der Beziehung und des Zeitpunktes des Vorkommens aufgezählt. Bielenz. In Bielenz finden sich folgende sieben Juden und Jüdinnen mit Namen erwähnt: Eißwig begehrt 1630 ein Verbot auf das Angeld eines verkauften Hauses; Isaack Schmerlitz kommt 1597 als Zeuge in einer Mordsache vor; Lebel schließt 1615 mit einer Schuldnerin einen Vertrag; 37

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