Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 6 (1934)
- Date
- 1934-01-01
- Page
- – (sequence 404)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2644300-2644315--2808-2647154- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
H2 Ignaz Hub a. a. O. - H3 Zeugnis vom 26. November 1850. - m Die Einleitung der ersten Ausgabe von „Lazar der Serbencar" trägt die Bemerkung: Wien zu Ostern 1851, die der „Gesänge der Serben": Mehadia, im September 1851. H5 Zweite billige Ausgabe bei F. L. Herbig, Leipzig 1853. - nß Die beiden philosophischen Jahrgänge entsprechen im Vormärz der heutigen Septima und Oktava. - H7 Erschienen bei Gebrüder Katz in Dessau 1853. - H8 Erste Ausgabe 1851 anonym, zweite wohlfeile Ausgabe bereits unter Kappers Namen bei F. L. Herbig, Leipzig 1853. 119 Bei Franz Duncker in Berlin 1851 anonym erschienen. Das Buch enthält eine sehr anschauliche Landkarte des Kriegsschauplatzes. 120 „Christen und Türken. Ein Skizzenbuch von der Save bis zum Eisernen Tor." 2 Teile. Leipzig 1854, bei F. A. Brockhaus. 121 Kappers Ausführungen sind heute freilich durch die moderne Forschung über diesen Gegenstand von Murko, Gesemann und anderen überholt. 122 Cechische Revue 1911 S. 365f. -123 Brief an Dr. Hub, S. 412f. -124 Näheres darüber bei Krejci „Pftspevky", S. 3 ff. 125 Versuche, die südslavische Poesie ins Deutsche zu übertragen, machten vor Kapper auch noch Eugen Wesely („Serbische Hochzeitslieder", Pest 1826) und P. v. Goetze („Serbische Volkslieder44), mit ihm zugleich Anastasius Grün („Volkslieder aus Krain" 1850), J. N. Vogl („Marko Kraljewitsch" 1851) und L. A. Frankl („Gusle44 1854). 126 „Südslavische Skizzen" in Prutzens „Deutschem Museum44 1853 II. deckt sich mit den Ausführungen in „Christen und Türken4'. 127 „Lazar der Serbencar. Nach serbischen Sagen und Heldengesängen." 1. Aufl. Wien 1851 bei Fr. Leo; 2. durchgesehene und verbesserte Auflage unter dem Titel „Fürst Lazar. Epische Dichtung nach serbischen Sagen und Heldengesängen", Leipzig 1853, bei F. L. Herbig. Über den Unterschied beider Ausgaben, der „in Kleinigkeiten groß ist", siehe Frau Dr. Pecinovsk^-Rastovcan im „Rad" 1917, S. 172. 128 Krejöi a. a. O., S. 12. - 129 Siehe J. Dub a. a. O. - 130 Adolf Zeising a. a. O. 131 Über die Vorzüge des Werkes siehe auch Pecinovsk^-Rastovcan a. a. O., S. 212 ff. - 132 Leipzig 1852, bei F. A. Brockhaus. Gewidmet Sr. Kaiserlichen Hoheit dem Großfürsten Konstantin Nicolajewitsch. 133 Kapper schickt seinem Buche eine Einleitung voraus, in der er auf die Altertümlichkeit der serbischen Volkspoesie und ihre Verwandtschaft mit den Gedichten der Königinhofer Handschrift sowie der Iliade und der Odyssee hinweist (siehe dazu Krejöi „Prlspevky", S. 11). Er unterrichtet den Leser über das Haidukentum und dessen Einfluß auf den Volksgesang, über die islamitisch-serbische und christlich-serbische Volksdichtung. Ferner hebt er die Bedeutung der Volkslieder für die Kenntnis des slavischen Südens in ethischer und politischer Beziehung hervor und meint, daß sie mehr als Schilderungen und Erzählungen ein Büd der Sitten, Gebräuche und der Lebensart des serbischen Volkes geben. Schließlich beschäftigt er sich mit der metrischen Form des Volksliedes und mit ihrer Melodie. Erklärungen der Fremdwörter, geographische Notizen und Erläuterungen sollen dem Leser über manche Schwierigkeiten hinweghelfen. 134 Als Haiduken bezeichnet man einen von einem türkischen Machthaber ausgeplünderten Raja (christlicher Serbe), der sich ins Gebirge flüchtete und in der Rache an den türkischen Feinden seine Lebensaufgabe sieht. Die Haiduken bildeten den Schrecken ganzer türkischer Landstriche. Bei den christlichen Serben standen sie in hohem Ansehen. 135 A. Zeising a. a. O. 136 Wir folgen den Ausführungen von Krejci, der in einer sehr gründlichen Analyse der „Gesänge der Serben", „PfispSvky" (S. 15-44) die Übersetzungsfehler aufzeigt. -137 Murko a. a. O. S. 366. -138 Blätter für liter. Unterhaltung 1853, S. 477. - 139 Siehe Meißners Brief vom 11. VI. 1853, S. 418. -140 Dr. Kl. Salaö, „Drobne vzpominky na dra S. Kappera", Cz. kal. Jhg. 46, S. 50. 393